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Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 15.04.2020 - 13:32 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Die Feststellung von Faury nach dem Wunsch vieler Passagiere ist zwar nachvollziehbar und entspricht dem Kundenbedürfnis, jedoch ist es in der Praxis nicht vollständig umsetzbar. Pre-Corona Krise waren die Aufkommen durchaus so, das Direkt-Flüge ab sekundären Hubs immer mehr vorstellbar waren. Die Betonung liegt hier auf waren.

Die Angst vorm Fliegen aufgrund von Ansteckungsgefahren, das Klimabewußtsein von immer mehr Leuten sowie der zunehmende Anklang an neuen Tele Conferencing Tools lassen die Pre-Corana Fluggastzahlen erstmal in weite Ferne rücken. Dies alles spricht jedoch für eine Renaissance des Hub-Models. Vermehrte Point-to-Point Verbindungen sind jetzt wahrscheinlich eher wieder in weite Ferne gerückt. Es wird, bedingt durch einen Nachfragerückgang, weniger Strecken geben die es erlauben von sekundären Hubs Point-Point mit A321-XLR bedient zu werden.

Das Hub ist nun mal am effizientesten bei der Bündelung von dezentralen Verkehren zu Hubverbindungen, die sonst undenkbar wären. Man wird zwar bei den Hubs ebenfalls eine Reduzierung der durchschnittlichen Flugzeuggrößen und Startgewichte sehen aber in Gefahr sehe ich das Reisen über Hubs eher nicht.

Um neuerliche Point-Point Verkehre von Sekundärflughäfen hingegen wirtschaftlich zu machen müsste der Gesamtmarkt wachsen, die Betriebskosten weiter sinken bei gleichzeitiger Erhöhung der Yields. Zwar ist Kerosin jetzt so günstig wie lange nicht, jedoch wird dies nicht ewig so bleiben. Wichtiger wäre da schon etwa eine weitere Reduzierung Flugzeuggrößen die es über den Teich schaffen, etwa eine A220 XLR. Die gibt es aber noch nicht.
Beitrag vom 15.04.2020 - 14:14 Uhr
UserSENflyer
User (218 Beiträge)
Ich teile den Punkt der Hubverkehre. Denke aber nicht, dass es kleinere Flieger braucht. Man wird New York halt nur noch 2 statt 4 Mal am Tag anfliegen, aber mit großem Gerät, dann lohnt es sich wieder.
Beitrag vom 15.04.2020 - 14:35 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Ich teile den Punkt der Hubverkehre. Denke aber nicht, dass es kleinere Flieger braucht. Man wird New York halt nur noch 2 statt 4 Mal am Tag anfliegen, aber mit großem Gerät, dann lohnt es sich wieder.

Mit kleineren Fliegern an den Hubs meinte ich mehr Flieger der Größe A330, A350, Dreamliner, A321 XLR statt A380, 747 und 777X. Letztere Flieger wurden ja bereits in den Entscheidungen von LH und SWISS angedeutet.
Beitrag vom 15.04.2020 - 15:16 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (458 Beiträge)
Zuerst geht es um den Umbau der Klimaanlagen in vorhandenen Flugzeugen. Neue und bessere Filter an jedem einzelnen Luftauslass sind ein starkes Verkaufsargument. Danach wird z.B. die 321 gegen die 320 erheblich an Marktbedeutung gewinnen. Die kleine 319 ist tot. Business bedeutet deutlich mehr Sitzabstand, der Sessel wird unwichtig. A 220-500 kommt.
Beitrag vom 15.04.2020 - 15:22 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (458 Beiträge)
A 380 als reiner Businessflieger auf den Rennstrecken mit richtig viel Platz ,z. B. auf der Strecke London NY, durchaus denkbar. Zukünftig will der Top Manager nicht mehr mit Kreti und Pleti in der gleichen Röhre sitzen. Man weis ja nicht, was die so alles ausatmen.
Beitrag vom 15.04.2020 - 17:28 Uhr
UserEricM
User (5479 Beiträge)
Zukünftig will der Top Manager nicht mehr mit Kreti und Pleti in der gleichen Röhre sitzen. Man weis ja nicht, was die so alles ausatmen.

Genau, weil Topmanager sind ja per Definition Gesund(TM) :D
OK, mal ernsthaft: TopManager ohne "Kreti und Pleti" mit größeren Abständen heißt Flug zum grob dreifachen Preis wie bisher.

Die Klientel, die sich das leisten möchte UND darf, dürfte doch eher klein sein. Ob man damit noch großes Gerät voll bekommt?

Dieser Beitrag wurde am 15.04.2020 17:29 Uhr bearbeitet.