Community / / So steht es um die T1-Erweiterung

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 18.01.2024 - 08:52 Uhr
Usersunwave
User (52 Beiträge)
Frage von einem Freund: Mit welchem Personal will man dann später, den weiteren und größeren Verkehr stemmen?
Beitrag vom 18.01.2024 - 10:27 Uhr
UserMHalblaub
User (753 Beiträge)
Frage von einem Freund: Mit welchem Personal will man dann später, den weiteren und größeren Verkehr stemmen?

Wenn wir ein richtiges Einwanderungsrecht hätten, könnten wir tatsächlich fähiges Personal in der ganzen Welt anwerben. Wird aber schwer, wenn manche ewig Gestrige sogar Deutsche ausweisen möchten, die Wurzeln im Ausland haben. Was für Kleingeister. Selbst die Römer waren da weiter.
Beitrag vom 18.01.2024 - 12:48 Uhr
Usermucin
User (98 Beiträge)
Frage von einem Freund: Mit welchem Personal will man dann später, den weiteren und größeren Verkehr stemmen?
Es geht hier in erster Linie nicht um mehr oder größeren Verkehr, sondern dem bereits vorhandenen ein besseres "Passagiererlebnis" bieten zu können. Das Konzept des T1 ist ja nicht mehr zeitgemäß und insbesondere für Großraumflugzeuge eher ungeeignet.
Ich kenne keine Details, aber ich würde sagen es stehen mit dem Finger, nicht mehr Parkpositionen als vorher zur Verfügung, wenn nicht sogar weniger.

Das Personalproblem sollte natürlich trotzdem möglichst schnell gelöst werden!
Beitrag vom 18.01.2024 - 17:26 Uhr
UserGB
User (404 Beiträge)
Refinanzierung von Altschulden heißt, man löst nicht alte Schulden durch neue ab, sondern macht neue, um wenigstens den Zins für alte zahlen zu können. Was bedeutet, daß man den Zins für die neuen erst recht nicht zahlen kann. Kartenhausarithmetik eben.
Beitrag vom 18.01.2024 - 17:50 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1633 Beiträge)
Refinanzierung von Altschulden heißt, man löst nicht alte Schulden durch neue ab, sondern macht neue, um wenigstens den Zins für alte zahlen zu können. Was bedeutet, daß man den Zins für die neuen erst recht nicht zahlen kann. Kartenhausarithmetik eben.

Wo haben Sie dieses gefährliche Halbwissen denn her?
Beitrag vom 19.01.2024 - 06:48 Uhr
UserDiode
User (92 Beiträge)
Ich vermute mal dass das Design der Erweiterung darauf abziehlt langfristig das ganze T1 in diesem Stil d.h. neues Terminal direkt vor altes Terminal neu zu bauen.

Es ist aber schön dass der Flughafen auch unabhängig von einzelnen Groß- und evtl. Prestigeprojekten durch Ersatzneubauten und gute Instandhaltung darauf achtet dass seine Substanz nicht verlottert.

Das ist in Westdeutschland sehr selten.

In und um München bemüht man sich noch darum weil selbst das bischen Geld was nicht in Richtung Berlin und Brüssel abfließt noch so viel ist dass man sich das in Grenzen leisten kann aber diese Grenzen werden wie im Artikel angedeutet wird leider zunehmend enger.
Beitrag vom 19.01.2024 - 06:59 Uhr
UserDiode
User (92 Beiträge)
Frage von einem Freund: Mit welchem Personal will man dann später, den weiteren und größeren Verkehr stemmen?

Wenn wir ein richtiges Einwanderungsrecht hätten, könnten wir tatsächlich fähiges Personal in der ganzen Welt anwerben. Wird aber schwer, wenn manche ewig Gestrige sogar Deutsche ausweisen möchten, die Wurzeln im Ausland haben. Was für Kleingeister. Selbst die Römer waren da weiter.

Die Römer welche am Ende an genau dieser Art von Dekadenz gescheitert sind.

Die Deutschen haben ihren Mist immer selber machen müssen und in der Folge auch selber machen können. Kein Großreich und auch kein Sklave musste helfen.

Effizienz, Fleiß und Genauigkeit sind eine direkte Folge davon da man sich Ineffizienz, Faulheit und zweite Versuche einfach nicht leisten konnte.

Die hochentwickelten Maschinen und Werkzeuge sind in dem Kontext auch kein Zufall sondern waren einfach notwendig um Arbeitskraft zu sparen.


Wenn ich mir die Kassierer beim Aldi, Lokführer bei der Bahn oder diversen bemannten Schalter an Flughäfen anschau frag ich mich inwiefern heute noch Arbeitskraft gespart wird.
Beitrag vom 19.01.2024 - 09:18 Uhr
UserGB
User (404 Beiträge)
Wo haben Sie dieses gefährliche Halbwissen denn her?

Statt dumm zu fragen steht es Ihnen frei, klug zu korrigieren. Die Betonung liegt auf klug.
Beitrag vom 19.01.2024 - 10:27 Uhr
UserEricM
User (5478 Beiträge)
Die Römer welche am Ende an genau dieser Art von Dekadenz gescheitert sind.

Welche "Art der Dekadenz" meinen Sie da genau?
Beitrag vom 19.01.2024 - 11:48 Uhr
UserDaedalos1504
User (515 Beiträge)
Die Römer welche am Ende an genau dieser Art von Dekadenz gescheitert sind.

Die Deutschen haben ihren Mist immer selber machen müssen und in der Folge auch selber machen können. Kein Großreich und auch kein Sklave musste helfen.

Effizienz, Fleiß und Genauigkeit sind eine direkte Folge davon da man sich Ineffizienz, Faulheit und zweite Versuche einfach nicht leisten konnte.

Die hochentwickelten Maschinen und Werkzeuge sind in dem Kontext auch kein Zufall sondern waren einfach notwendig um Arbeitskraft zu sparen.


Wenn ich mir die Kassierer beim Aldi, Lokführer bei der Bahn oder diversen bemannten Schalter an Flughäfen anschau frag ich mich inwiefern heute noch Arbeitskraft gespart wird.

Da hat jemand aber ein ganz schön verklärtes Bild von der Geschichte. Wir wollen das Thema nicht weiter ausbreiten nur einige Stichwörter: Hörige, Leibeigene, Zwangsarbeiter...
Und noch eine letzte Frage, woher stammen denn die wissenschaftlichen Grundlagen für Maschinen? Das soll es dann auch gewesen sein zu diesem OT.
Beitrag vom 19.01.2024 - 13:00 Uhr
UserDiode
User (92 Beiträge)
Die Römer welche am Ende an genau dieser Art von Dekadenz gescheitert sind.

Die Deutschen haben ihren Mist immer selber machen müssen und in der Folge auch selber machen können. Kein Großreich und auch kein Sklave musste helfen.

Effizienz, Fleiß und Genauigkeit sind eine direkte Folge davon da man sich Ineffizienz, Faulheit und zweite Versuche einfach nicht leisten konnte.

Die hochentwickelten Maschinen und Werkzeuge sind in dem Kontext auch kein Zufall sondern waren einfach notwendig um Arbeitskraft zu sparen.


Wenn ich mir die Kassierer beim Aldi, Lokführer bei der Bahn oder diversen bemannten Schalter an Flughäfen anschau frag ich mich inwiefern heute noch Arbeitskraft gespart wird.

Da hat jemand aber ein ganz schön verklärtes Bild von der Geschichte. Wir wollen das Thema nicht weiter ausbreiten nur einige Stichwörter: Hörige, Leibeigene, Zwangsarbeiter...

Zum Thema fehlendes Wissen über grundlegende historische Begebenheiten möchte ich anmerken dass es diverse Unterschiede zwischen einem Leibeigenen und einem Sklaven gibt. Auch ging es hier um längere und weiter zurück liegende Zeiträume in denen es zumindest in Mitteleuropa (!) diese Phänomene noch garnicht gab. Du redest hier über das Mittelalter, MHalblaub über die Zeit des Römischen Reichs (Einzahl) d.h. bis 400 nach Christus.
Beitrag vom 19.01.2024 - 13:11 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1633 Beiträge)
Wo haben Sie dieses gefährliche Halbwissen denn her?

Statt dumm zu fragen steht es Ihnen frei, klug zu korrigieren. Die Betonung liegt auf klug.

In Deutschland gibt es 2 verschiedene Bedeutungen von "Refinanzierung".
Die eine kommt aus dem Banking und da geht es darum Kredite zu finanzieren, die man an Kunden herausgegeben hat, damit die Bilanz wieder passt, die andere ist genau das, was Sie hier als falsch bezeichnen, nämlich eine Umschuldung zu machen bzw. viel mehr einen alten existierenden Kredit durch eine neue Finanzierung (muss nicht unbedingt ein neuer Kredit sein), abzulösen.

Also nichts mit kartenhaus und Finanzierung von Krediten....
Beitrag vom 19.01.2024 - 16:33 Uhr
UserGB
User (404 Beiträge)
In Deutschland gibt es 2 verschiedene Bedeutungen von "Refinanzierung".
Die eine kommt aus dem Banking und da geht es darum Kredite zu finanzieren, die man an Kunden
herausgegeben hat, damit die Bilanz wieder passt, die andere ist genau das, was Sie hier als falsch
bezeichnen, nämlich eine Umschuldung zu machen bzw. viel mehr einen alten existierenden Kredit durch
eine neue Finanzierung (muss nicht unbedingt ein neuer Kredit sein), abzulösen.

Unter Finanzierung eines Kredits versteht man das Aufbringen der Zinsen, unter Umschuldung das Ablösen eines Kredits durch Rückzahlung mit Hilfe eines neuen Kredits. Refinanzierung durch den Kreditnehmer (der Kreditgeber versteht da was anderes drunter) ist die Erneuerung der Finanzierung.

Üblicherweise geht man davon aus, daß ein Kredit während der Laufzeit durchfinanziert ist und der Kreditnehmer Zins und Tilgung derweil aufbringen kann. Kann der das irgendwann nicht und kann er auch nicht umschulden, dann muß er seinen Kredit neu finanzieren, also refinanzieren. Das hat, nochmals, mit dem refinanzieren auf Seiten des Kreditgebers, also dessen Bilanzausgleich, nichts zu tun.

Diese präzise Sprachregelung muß zwar nicht zwanghaft eingehalten werden, jeder kann reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, also auch Refinanzierung statt Umschuldung sagen, aber evtl. Unklarheiten gehen zu Lasten des Formulierenden. Bei Krediten wird eher beschönigt statt dramatisiert, ich gehe daher in solchen Fällen immer vom umgünstigeren Fall aus, ist erfahrungsgemäß auch besser so :-)

Sollte daher tatsächlich Umschuldung statt Refinanzierung gemeint gewesen sein, dann ist das ein seltenes Beispiel, in dem eine eingedeutschte Vokabel nicht weitgefaßter oder nebulöser als der ersetzte deutsche Begriff ist, oder, wie der gemeine Schuldner sagt, shit happens :-)