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Beitrag vom 27.03.2024 - 08:59 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2447 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?


Denn:
wie kommt man von Stuttgart nach Barcelona, um dort in den 'Genuss', billigeren LVS zu kommen?

Beitrag vom 27.03.2024 - 09:32 Uhr
Usertester2
User (47 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?


Denn:
wie kommt man von Stuttgart nach Barcelona, um dort in den 'Genuss', billigeren LVS zu kommen?



Mittlerweile ist es ein Mix an verschiendenen hohen Abgaben, die sich aufsummieren.
Hohe Sicherheitsgebühren, Landegebühren, Flugsicherungsgebühren, Abfertigunngsgebühren...
und on top noch die Luftverkehrsabgabe.

Eine Umsteigegesellschaft wie Lufthansa merkt das natürlich besonders, dann nimmt der Passagier aus Stockholm halt nicht das Hub MUC oder FRA, sondern steigt in Paris, London, Istanbul oder Dubai um.
Somit hat keiner was gewonnen, ausser ne Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.
Beitrag vom 27.03.2024 - 09:37 Uhr
UserKonTra77
User (94 Beiträge)
Somit hat keiner was gewonnen, ausser ne Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

Natürlich hat wer gewonnen... unsere Kinder, deren Umwelt wir weniger belasten.

Die Deutschen sind nach wie vor Reiseweltmeister und die LH hat zuletzt so gut verdient wie selten zuvor und hat auch noch genügend Geld übrig, um die ITA zu kaufen. Die höchste Flughafendichte haben wir auch noch.

Die Verlagerung von Arbeitsplätzen ist bei einem ausgewiesenen Fachkräftemangel auch nicht tragisch.

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2024 09:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.03.2024 - 09:44 Uhr
Userlunofra
User (2 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?


Denn:
wie kommt man von Stuttgart nach Barcelona, um dort in den 'Genuss', billigeren LVS zu kommen?



Es verhält sich anders: Eine Airline in Barcelona fliegt einfach nicht mehr nach Stuttgart, Hamburg oder Berlin, sondern von Barcelona nach Porto, Warschau oder Mailand. Dort sind die Flughäfen günstiger und die Airline geht ein geringeres Risiko ein.
Weiterhin haben Airlines, die vorher Flugzeuge in Deutschland stationiert hatten, diese abgezogen und u.a. nach Polen, Spanien, Portugal oder Italien verlagert. Von dort fliegen sie dann auch nicht ins teure Deutschland, sondern suchen sich kostengünstigere Ziele. Der Luftverkehrsmarkt in Europa außerhalb Deutschlands brummt und hat längst wieder das Vorkrisenniveau erreicht.
Das ist einer der wesentlichen Gründen warum insbesondere an den Flughäfen Stuttgart, Berlin und Düsseldorf Angebot und Wettbewerb reduziert wurden.
Beitrag vom 27.03.2024 - 10:55 Uhr
Userpemko
User (79 Beiträge)
Somit hat keiner was gewonnen, ausser ne Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

Natürlich hat wer gewonnen... unsere Kinder, deren Umwelt wir weniger belasten.

Siehe anderer Kommentar: Die Flugzeuge fliegen trotzdem... bloß nicht mehr von/nach Deutschland.

Die Verlagerung von Arbeitsplätzen ist bei einem ausgewiesenen Fachkräftemangel auch nicht tragisch.

Und natürlich ist das tragisch - in der mittelbaren Dimension: Weniger Flugverkehr von/nach Deutschland bedeutet weniger wirtschaftlicher Wohlstand (weniger Tourismus, weniger Steuern, schlechtere Konnektivität...)

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2024 10:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.03.2024 - 11:16 Uhr
User4UPilot
User (427 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?


Denn:
wie kommt man von Stuttgart nach Barcelona, um dort in den 'Genuss', billigeren LVS zu kommen?



Es verhält sich anders: Eine Airline in Barcelona fliegt einfach nicht mehr nach Stuttgart, Hamburg oder Berlin, sondern von Barcelona nach Porto, Warschau oder Mailand. Dort sind die Flughäfen günstiger und die Airline geht ein geringeres Risiko ein.
Weiterhin haben Airlines, die vorher Flugzeuge in Deutschland stationiert hatten, diese abgezogen und u.a. nach Polen, Spanien, Portugal oder Italien verlagert. Von dort fliegen sie dann auch nicht ins teure Deutschland, sondern suchen sich kostengünstigere Ziele. Der Luftverkehrsmarkt in Europa außerhalb Deutschlands brummt und hat längst wieder das Vorkrisenniveau erreicht.
Das ist einer der wesentlichen Gründen warum insbesondere an den Flughäfen Stuttgart, Berlin und Düsseldorf Angebot und Wettbewerb reduziert wurden.

Genau die Airlines gucken nicht wo die (zahlungskräftige) Nachfrage sitzt, sondern fliegen die Airports an, die billig sind. Kann Vueling nur empfehlen nicht nach LHR zu gehen sondern lieber 10 Mal täglich nach Fez zu fliegen, weil die Gebühren dort so niedrig sind und die Leute wenig verdienen.
Beitrag vom 27.03.2024 - 11:47 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?

Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?
Beitrag vom 27.03.2024 - 12:43 Uhr
UserEricM
User (5560 Beiträge)
Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?

Ja das wurde hier oft diskutiert.
Ich bin aber immer noch auf dem Stand, dass für Umsteigepassagiere ( also zB NYC-Athen via FRA ) exakt 0,-€ an Luftverkehrsabgabe fällig werden.

Die gilt doch weiterhin nur für Flüge die in DE starten oder enden - oder?

Von daher ist
Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro
ebenfalls im Zusammenhnag LVA irrelevant, da sich das auf alle Flughafen-, Sicherheits- und sonstige Gebühren aufteilt.
Für Umsteige-Passagiere aber gerade nicht auf die LVA.

Man kann also diskutieren : Deutsche Flughäfen sind teuer.
Die LVA zu senken würde aber bei Umsteigern (also da wo wirklich Konkurrenz herrscht) gerade mal gar nichts ändern.

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2024 12:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.03.2024 - 13:30 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2447 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?

Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?

a. Eine 'große deutsche Airline' (auch nationaler Champion genannt) hat gerade ein Rekordergebnis hingelegt
b. FRA hat eine klasse Lauf (s.h. https://www.aero.de/news-47098/Fraport-erzielt-operativen-Ergebnisrekord.html) - es fehlen am 'noch mehr' nur Flugzeuge

Es scheint als ob es mehr als genug PAXe gibt, die sich von den 'Restriktionen' nicht abschrecken lassen.


c. Die LHG hat mit ihren Hubs (Brüssel, Zürich, Wien) gute Möglichkeiten die 'Restriktionen' zu umgehen.

Das ganze verbuche ich unter billigem Wahlkampfgetöse, um mit Phantasieforderungen, Wähler zu verdammen und zu gewinnen.
Beitrag vom 27.03.2024 - 13:33 Uhr
UserZH Flyers
-
User (413 Beiträge)
So auch die Swiss, die Fluggesellschaft unter dem Dach des deutschen Lufthansa-Konzerns. Sie kann heute ein Rekordergebnis vermelden. 718.5 Millionen Franken Gewinn hat die Airline eingeflogen. Hohe Ticketpreise und das Kostenmanagement halfen. Das freut die Konzernzentrale. Die Schweizer Airline-Tochter ist damit einmal mehr die beste Gewinnlieferantin innerhalb des Lufthansa-Konzerns.
Beitrag vom 27.03.2024 - 14:06 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?

Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?

a. Eine 'große deutsche Airline' (auch nationaler Champion genannt) hat gerade ein Rekordergebnis hingelegt
So sagt man. Schauen Sie mal welches die IAG hingelegt hat. Dann sehen Sie, was das der LHG wert ist.
b. FRA hat eine klasse Lauf (s.h. https://www.aero.de/news-47098/Fraport-erzielt-operativen-Ergebnisrekord.html) - es fehlen am 'noch mehr' nur Flugzeuge
Eben, darum geht es ja. 20% weniger Verkehr als 2019, aber mehr Umsatz als 2019. Das kann eigentlichn nur an der Gebührenerhöhung liegen.
Es scheint als ob es mehr als genug PAXe gibt, die sich von den 'Restriktionen' nicht abschrecken lassen.
Heißt ja nicht, dass die Restriktionen durchgereicht werden. Auch das haben wirschon mehrfach besprochen.
Aber meine Frage war, wer im Vergleich D zu anderen Ländern im Vorteil ist?
Ihre Argumentation lässt sich dahingend interpretieren, dass Sie auch sehen, dass D im Nachteil ist.

c. Die LHG hat mit ihren Hubs (Brüssel, Zürich, Wien) gute Möglichkeiten die 'Restriktionen' zu umgehen.
Das machen die ja auch, deswegen hängt D ja u.a. so zurück. Darum geht es doch.
Das ganze verbuche ich unter billigem Wahlkampfgetöse, um mit Phantasieforderungen, Wähler zu verdammen und zu gewinnen.
Wieso, Sie sehen das doch ähnlich? Im Vergleich schlechteres Ergebnis als die Airlines außerhalb D, FRAport macht mehr Geld bei weniger Verkehr durch hohe Gebühren und die LHG soll Verkehre wg der Restriktionen um D herumleiten.
Beitrag vom 27.03.2024 - 14:14 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?

Ja das wurde hier oft diskutiert.
Ich bin aber immer noch auf dem Stand, dass für Umsteigepassagiere ( also zB NYC-Athen via FRA ) exakt 0,-€ an Luftverkehrsabgabe fällig werden.

Die gilt doch weiterhin nur für Flüge die in DE starten oder enden - oder?

Von daher ist
Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro
ebenfalls im Zusammenhnag LVA irrelevant, da sich das auf alle Flughafen-, Sicherheits- und sonstige Gebühren aufteilt.
Für Umsteige-Passagiere aber gerade nicht auf die LVA.

Man kann also diskutieren : Deutsche Flughäfen sind teuer.
Die LVA zu senken würde aber bei Umsteigern (also da wo wirklich Konkurrenz herrscht) gerade mal gar nichts ändern.
Da Spanien keine LVA hat, diese sich in D nicht verdoppelt hat und Fr. Karliczek von den Standortkosten spricht, spielen diese Kosten für den Umsteiger wohl doch eine Rolle. Und nicht nur für den, auch das hatten wir schon. Wenn man für jeden Flug die Belastung der hohen Standortkosten der Homebase zu entrichten hat, dann bleibt vom im Markt absetzbaren maximal möglichen Preis weniger in der Kasse der Airlines.
Beitrag vom 27.03.2024 - 18:42 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2447 Beiträge)
"Während etwa in Stuttgart pro Flug 4.500 Euro an staatlichen Abgaben gezahlt werden müssten, seien es in Barcelona nur 650 Euro.

"Deutschland Flughäfen drohen den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren", sagte Karliczek der "NOZ".""

Ahja, und diese Steuer (in Stuttgart) gilt nicht für den (ausländischen) Carrier, der nach Barcelona fliegt?

Gilt diese, laut der Fachfrau, denn generell nicht für nichtdeutsche Wettbewerber?

Ich denke schon. Also wo ist dann der Wettbewerbsnachteil?

Och nee, das haben wir hier doch schon x-Mal durchgekaut.
Große deutsche Airline, mit 2/3 Umsteiger, geht in den Markt für Passagiere zB. NYC-Athen (Exemplarisch für alle Umsteiger!). Iberia geht in den gleichen Markt. Wer ist da im Vorteil?

a. Eine 'große deutsche Airline' (auch nationaler Champion genannt) hat gerade ein Rekordergebnis hingelegt
So sagt man. Schauen Sie mal welches die IAG hingelegt hat. Dann sehen Sie, was das der LHG wert ist.
b. FRA hat eine klasse Lauf (s.h. https://www.aero.de/news-47098/Fraport-erzielt-operativen-Ergebnisrekord.html) - es fehlen am 'noch mehr' nur Flugzeuge
Eben, darum geht es ja. 20% weniger Verkehr als 2019, aber mehr Umsatz als 2019. Das kann eigentlichn nur an der Gebührenerhöhung liegen.

Steht im Artikel: es fehlt an Flugzeugen, sonst noch mehr PAXe.
Btw. Wie heute gemeldet wurde, stellt SIA auf A380 um, wegen hoher Nachfrage auf Ihrer Route nach/von New York via FRA. Scheint also nicht an den hohen Kosten zu liegen (sonst könnten die ja auch über Prag etc. fliegen).


Es scheint als ob es mehr als genug PAXe gibt, die sich von den 'Restriktionen' nicht abschrecken lassen.
Heißt ja nicht, dass die Restriktionen durchgereicht werden. Auch das haben wirschon mehrfach besprochen.

Das klingt in Ihrer Antwort an @EricM aber ganz anders:
"...
spielen diese Kosten für den Umsteiger wohl doch eine Rolle." 🤔
Aber meine Frage war, wer im Vergleich D zu anderen Ländern im Vorteil ist?
Ihre Argumentation lässt sich dahingend interpretieren, dass Sie auch sehen, dass D im Nachteil ist.

c. Die LHG hat mit ihren Hubs (Brüssel, Zürich, Wien) gute Möglichkeiten die 'Restriktionen' zu umgehen.
Das machen die ja auch, deswegen hängt D ja u.a. so zurück. Darum geht es doch.
Das ganze verbuche ich unter billigem Wahlkampfgetöse, um mit Phantasieforderungen, Wähler zu verdammen und zu gewinnen.
Wieso, Sie sehen das doch ähnlich? Im Vergleich schlechteres Ergebnis als die Airlines außerhalb D, FRAport macht mehr Geld bei weniger Verkehr durch hohe Gebühren und die LHG soll Verkehre wg der Restriktionen um D herumleiten.

Es dürfte bekannt sein das ich es begrüße, wenn weniger geflogen würde.
Und das Tickets genau das kosten sollten, was sie an Kosten verursachen (natürlich inkl. einer Gewinnmarge für die Airline).
Beitrag vom 27.03.2024 - 19:15 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2447 Beiträge)
Ergänzung:
Ja und ich finde es auch gut, dass die Bundesregierung endlich mal ernst macht und nicht nur Labber- Labber- Rhabarber (wie alle vorherigen Regierungen) in diesen Sachen, vor allem bei Klimamassnahmen.

Ja und ich weiß auch das dann möglicherweise woanders mehr geflogen wird. Aber irgendwer muss nun mal ernsthaft anfangen und sich nicht hinter anderen Staaten verstecken, ala 'aber die machen doch auch nichts'.

Beitrag vom 28.03.2024 - 07:42 Uhr
UserEricM
User (5560 Beiträge)
Da Spanien keine LVA hat, diese sich in D nicht verdoppelt hat und Fr. Karliczek von den Standortkosten spricht, spielen diese Kosten für den Umsteiger wohl doch eine Rolle.

Naja, eben: Standortkosten.
Das sind ja genau Flughafen, Sicherheits- etc. Gebühren.
Klar, wird ja immer wieder gerne diskutiert, wer da alles viel zu viel verdient am Boden.
Das hat aber nichts mit der LVA zu tun, egal wie stark man versucht, diese beiden Themen zu vermischen.

Oder andersrum:
Welche Kosten sinken denn für einen Pax auf der Strecke NY-Madrid via FRA, fiele die LVA weg?
Dieser Flug würde die LHG doch keinen Cent weniger an Gebühren kosten, oder?

Und nicht nur für den, auch das hatten wir schon. Wenn man für jeden Flug die Belastung der hohen Standortkosten der Homebase zu entrichten hat, dann bleibt vom im Markt absetzbaren maximal möglichen Preis weniger in der Kasse der Airlines.

Aber doch nicht aufgrund der LVA für die hier diskutierten Umsteigerflüge X-nach-Y-via-FRA.

Und komischerweise verdient ja gerade die LH ganz gut, gerade seit es die LVA gibt.
Könnte es vielleicht doch sein (Wir hatten das hier im Vorfeld der LVA mal diskutiert) dass die LVA den "Billigheimern" mehr schadet als den "Full-Service" Carriern, einfach weil die LVA bei FR&Co einen deutlich größeren Anteil am Endpreis ausmacht und so den prozentualen Preisabstand senkt?

Anzahl an Flügen, Anzahl an Passagieren mal dahingestllt, wir spielen hier ja nicht Quartett. Könnte es nicht sogar sein, dass unsere Airline-Industrie finanziell aktuell sogar gesünder ist als im (mengenmäßigen) Rekordjahr 2019 - obwohl sie ständig öffentlich rumheult und von opportunen Oppositionspolitikern wie in diesem Fall der CDU Klagelieder anstimmen läßt?

Es wird weniger geflogen _und_ große deutsche Airlines verdienen hervorragend. Also aus meiner Sicht hat die LVA positive ökologische wie ökonomische Wirkung.

Dazu noch
Eben, darum geht es ja. 20% weniger Verkehr als 2019, aber mehr Umsatz als 2019. Das kann eigentlichn nur an der Gebührenerhöhung liegen

Nein, das liegt ganz platt an Angebot und Nachfrage. Aktuell ist die Nachfrage über dem Angebot, das führt zu hohen Preisen.
Wenn jetzt jede Airline wieder unkontrolliert wächst, wird das irgendwann wieder umschlagen. Dann übersteigt das Angebot die Nachfrage (wie 2019), es wird deutlich mehr geflogen zu niedrigeren Preisen.
Also mehr Flüge, mehr Umweltbelastung und kleinere Gewinne bei den Airlines.

Wer will das?

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2024 07:56 Uhr bearbeitet.
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