Airbus Innovation Days 2014
Älter als 7 Tage

Testrunde mit der A350: "Wirklich sehr, sehr leise"

TOULOUSE - Noch vor der EASA-Zulassung durften etwa 150 Teilnehmer der Airbus Innovation Days 2014 am Donnerstag einen A350-Flug erleben. aero.de war mit an Bord. Das ist mein Eindruck.

Für den einstündigen Trip von Toulouse zu den Pyrenäen und zurück stellte Airbus den Prototyp MSN2 mit Passagierkabine bereit. Dieses Flugzeug absolvierte Anfang Juni zwei Early Long Flights, bei denen Airbus-Mitarbeiter als Testpassagiere an Bord waren.

Airbus A350 am Delivery Center von Toulouse
Airbus A350 MSN2 am Delivery Center von Toulouse, © aero.de

Die MSN2 dockt für uns am Airbus Delivery Center an. Alle Passagiere hatten sich vor dem Boarding in ein Passenger Manifest eingetragen und ein Los gezogen - immerhin sind in der MSN2 auch 40 Business Class-Sessel installiert, die auf diese Art verteilt wurden.

A350 MSN2 Business Class
A350 MSN2 Business Class, © aero.de

Ich ziehe ein "E" für Economy. Macht nichts - Hauptsache einen Platz am Fenster ergattern. Es wird 23L mit bestem Blick über die rechte Tragfläche. Der 18-Zoll-Sitz ist bequem, die für die A350 Economy Class vorgesehene 3-3-3-Bestuhlung schafft ein gutes Raumgefühl.

Vor mir sitzt Luftfahrtjournalist Andreas Spaeth, hinter mir der bekannte Analyst Addison Schonland von AirInsight. Vorfreude. Beim Pushback scherzt Schonland: "Wow, das ist wirklich sehr, sehr leise."

A350 MSN2 Economy Class
A350 MSN2 Economy Class, © aero.de

Die Testpiloten Peter Chandler und Frank Chapman lassen die Triebwerke an, rollen zum Start und geben Schub. Es bleibt leise. Von den Triebwerken dringt allenfalls ein sonores Turbinengeräusch bis in die Kabine durch, das im Applaus der Passagiere untergeht.

Subjektiv ist die Geräuschkulisse in der A350 vergleichbar mit der an Bord der A380. Manche sagen nach dem Flug, die A350 sei sogar leiser. Vorne in der Business Class tritt die Triebwerksakustik hinter den Windgeräuschen zurück.

Eine Rafale sagt guten Tag
Eine Rafale sagt guten Tag, © aero.de

Kurz vor den Pyrenäen erhalten wir Besuch. Eine neugierige Rafale der französischen Luftstreitkräfte nähert sich zunächst von links, dann von rechts und dreht schließlich ab. "Das kommt häufiger vor, dass die uns kurz hallo sagen", lacht Chapman nach dem Flug. Unweit von Toulouse befindet sich der Militärflugplatz Mont-de-Marsan.

Die sehr großen Fenster der A350 ermöglichen einen freien Blick auf den Fighter und die Berge. Wir kehren nach Toulouse zurück - unsere Begleiter von Airbus werfen jetzt die Lichtorgel an. Die Farben aus dem Moodlightsystem sollen auf Interkontflügen den Jetlag in Grenzen halten.

Mit der A350 über Südfrankreich
Mit der MSN2 über Südfrankreich, © aero.de

Das Geräusch der zur Landung ausfahrenden Klappen weist die A350 als echten Airbus aus. Wir setzen auf und rollen - wieder untermalt von sehr dezentem Turbinensound - zurück an die Parkposition vor dem Auslieferungsgebäude. Die A350 hat spätenstens jetzt 150 Fans mehr.

Weitere Bilder aus der A350 und ein kurzes Video vom Start finden Sie auf unserer Facebook-Seite.
© aero.de, Dennis Dahlenburg | Abb.: aero.de | 13.06.2014 16:09


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#8612
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Beitrag vom 17.10.2021 - 20:05 Uhr
was ist, gibt es Probleme?
Beitrag vom 16.08.2021 - 10:34 Uhr
@FloCo:
Das 'bemängele' ich an dem Beitrag:
"Planungen gibt es schon etwas länger. Nur haben die keinen der jeden Nasenpopel ins aero Forum schreibt. Und das hat auch seine Gründe. Und die Ereignisse überschlagen sich aktuell etwas schneller als auch Sie und ich uns das wohl ausmalen konnten. Andererseits kann man nicht bei jedem Ereignis gleich und sofort mit Sack und Pack das Land verlassen. Man hat eine Botschaft in dem Land eingerichtet die schließlich hoheitliche Aufgaben zu erledigen hat, incl. Betreuung der sich vor Ort befindlichen deutschen Bürger.".
Weil es nicht stimmt, quasi komplett falsch ist (und mich, wie schon öfters, diskreditieren sollte).

Außenminister H.Maas und Verteidigungsministerin A.Kramp-Karrenbauer werden zu Recht kritisiert - weil sie die Lage völlig falsch eingeschätzt und entsprechend schlecht 'vorbereitet' haben. Das kann man in anderen Medien (nicht Luftfahrtforen) nachlesen, z.B. auf Spiegel.de.

Aber prinzipiell haben Sie Beide Recht, ich hätte darauf gar nicht reagieren sollen. Mein Fehler.

Tut mir leid, aber ich kann in dem von Ihnen bemängelten Kommentar keinerlei Bezug zu Ihrem Kommentar sehen. Wie soll dieser Kommentar Sie dann diskreditieren?
Der User @Otto West redet über Planungen, die Sie mit keinem Wort erwähnt haben, der User @GB allerdings schon. Wie schaffen Sie es da sich gleich wieder in die Opferrolle zu lesen, dass Sie der User hier diskreditieren will? Der Kommentar von @74 bitte 63 würde dazu taugen; auf den nehmen Sie aber keinen Bezug.

Genau genommen antworten Sie jetzt hier auf einen Kommentar, der keinen wirklichen Bezug zu dem Ihrigen hat mit einer Beleidigung... und das gerade von Ihnen, wo Sie doch immer so sehr auf den guten Umgangston achten und immer sofort nach Moderation, Sperrungen und sonstigen rufen, wenn Sie sich angegriffen fühlen...

Das ist das, was ich nicht verstehe hier...

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