389 statt 369 Sitze
Älter als 7 Tage

Airbus sieht in der A350-1000 Luft nach oben

Qatar Airways Airbus A350 in Frankfurt
Qatar Airways Airbus A350 in Frankfurt, © aero.de

Qatar Airways: Zwei Klassen für die A350

Qatar Airways Airbus A350
Qatar Airways Airbus A350 Business Class (© aero.de)
Qatar Airways Airbus A350
Qatar Airways Airbus A350
Qatar Airways Airbus A350 Business Class (© aero.de)
Qatar Airways Airbus A350
Qatar Airways Airbus A350
Qatar Airways Airbus A350 Economy Class (© aero.de)
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Qatar Airways Airbus A350 Economy Class (© aero.de)
Qatar Airways Airbus A350

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FRANKFURT - Auftakt mit 283 Sitzen: Qatar Airways hat am Donnerstag mit dieser Bestuhlung die weltweit ersten Linienrotation einer A350-900 absolviert. Platz für mehr als 100 zusätzliche Passagiere stellt Airbus an Bord der ab 2017 verfügbaren A350-1000 in Aussicht. Ein überdachtes Kabinenlayout soll es möglich machen.

Die bisher auf 369 Passagiere berechnete Kabine habe Raum für 20 weitere Sitze, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard diese Woche in einem Interview am Rande der Jahrespressekonferenz des Herstellers in Toulouse.

"Bei einem Flugzeug hat man mehrere Möglichkeiten, um es wirtschaftlicher zu machen", entwickelte Evrard den Gedanken. "Entweder man senkt den Treibstoffverbrauch oder man fügt zusätzliche Sitzreihen ein."

Für letzteres könne Raum im Heck der A350-1000 mit neu geschnittenen Bordküchen und Waschräumen optimaler genutzt werden.

SpaceFlex nennt man dieses Prinzip bei Airbus, das auch der A320 zu mehr Sitzen an Bord verhilft. Die A320 soll maximal bestuhlt bald 189 statt 180 Passagiere aufnehmen. Kabinen der A321neo können Airlines bei Bedarf mit bis zu 240 Sitzen in Auftrag geben. Bislang war hier bei 220 Sitzen die Grenze erreicht.

Boeing kontere 2014 mit einer für Ryanair entworfenen Variante auf Basis der 737 MAX 8, in der später 197 Passagiere mitreisen können.

Geringerer "Sitzabstand" zur 777-9X

Airbus-Chef Fabrice Brégier sieht den "goldenen Schnitt" für Widebodies zwar weiterhin bei 350 Passagieren. 389 Sitze würden jedoch den den Abstand  zwischen A350-1000 und 777-9X verringern, für die Boeing 400 Sitze verspricht. Eine aufwändige "Doppelstreckung" der A350-900 könnte sich Airbus so wohl sparen.

Airbus liegen 169 Aufträge für die A350-1000 vor, 42 davon entfallen auf Qatar Airways.
© aero.de, Bloomberg | Abb.: aero.de | 16.01.2015 10:53

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Beitrag vom 19.01.2015 - 17:28 Uhr
Jetzt bin ich aber schon sehr froh, dass der A350 endlich ein überdachtes Kabinenlayout bekommt, denn ohne Überdachung könnte es unterwegs doch ein wenig kühl und windig werden. Wenn man dann, wie aus dem Titel Ihres Beitrags hervorgeht, auch noch Luft nach oben sieht, steht einem ja ein ganz neues Flugerlebnis bevor! Zum Beispiel in der Nacht, wenn die Kabine abgedunkelt ist: Den Blick durch die Luft nach oben in den Sternenhimmel stelle ich mir faszinierend vor! :-)
Beitrag vom 17.01.2015 - 16:42 Uhr
Ich kann AirTommy nur zustimmen. Der Markt ist durchaus da, man denke nur zB. an die rd. 800 777-300ER die auch irgendwann in die Jahre kommen, dazu kommen die noch verbleibenden größeren Boeing 747-400 Flotten (BA, KLM, UA etc.) und das Wachstum des Marktes kommt auch noch dazu.

Die Airlines halten sich da einfach noch zurück und wollen nicht die Katze im Sack kaufen, gerade wenn die aktuellen Flugzeuge (300ER) momentan noch die neueste Generation darstellen. Wobei man auch sagen muss, dass das bisherige Auftragspolster ja auch schon recht ansehnlich ist...
Beitrag vom 16.01.2015 - 15:15 Uhr
Genau wie viele potenzielle Kunden wartet Airbus ab, mit welchen Leistungsdaten Boeing die 777X letztlich einfriert.

Lufthansa und Emirates gemachte Zusagen lassen schon aufhorchen, grob gesagt verspricht Boeing sowohl hohe Zuladung als auch extreme Reichweite.

Die X darf man nicht unterschätzen, das wird kein zweiter Aufguss mit neuem Triebwerk und Flügel (wie bspw. die A330neo), sondern überwiegend ein neuer Flieger.

Für die A350-1000 gab es 2014 keinen einzigen neuen Auftrag, bei der 777X wurde mW auch nur die Ankündigung von EK fix gemacht. Das hat beides seinen Grund: die Kunden warten auf die Daten von Boeing, um dann zu entscheiden.

Da ist es von Airbus nicht unklug, bei der -1000 auch mal laut in Richtung 400 Sitze zu denken.

Dieser Beitrag wurde am 16.01.2015 15:16 Uhr bearbeitet.


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