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Bund macht bei A350 Nägel mit Köpfen

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus

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BERLIN - Drei neue Airbus A350-900 sollen die Ausfallmisere in der deutschen Regierungsflotte beenden. Der Bund plant für Anschaffung und Ausstattung der Flugzeuge rund 1,2 Milliarden Euro ein.

Ansehen und "Funktionsfähigkeit der Bundesregierung" haben zuletzt stark unter der Pannenserie der A340-Regierungsflotte gelitten, heißt es in einer Vorlage aus dem Bundesfinanzministerium. Als Ersatz will Deutschland drei Airbus A350-900 als Transportmittel für ranghohe Regierungsvertreter anschaffen.

Der Kostenpunkt liegt nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der SPIEGEL" bei knapp 400 Millionen Euro pro Flugzeug. Denn zu 640 Millionen Euro Basispreis für drei A350-900 kommen 288 Millionen Euro für die Einrüstung von VIP-Kabinen bei Lufthansa Technik und Ausgaben von weiteren 229 Millionen Euro für Selbstschutzsysteme.

Die erste Maschine werde bereits im Juni 2020 einsatzbereit sein, nachdem sich bei Airbus eine "kurzfristige und unerwartete Möglichkeit" auf zeitnahe Lieferslots im eigentlich über Jahre ausgebuchten A350-Programm aufgetan habe, zitiert "Der SPIEGEL" aus dem Papier.
© aero.de | 09.04.2019 15:45


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