Drohneneinflüge
Älter als 7 Tage

Bundeswehr entsendet Einheit nach Belgien

Brussels Airlines Airbus A320
Brussels Airlines Airbus A320, © Brussels Airlines

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BERLIN - Detektion und Abwehr: Die Bundeswehr unterstützt Belgien nach mehreren Drohneneinflügen mit Personal.

"Erste Vorauskräfte der Luftwaffe sind bereits in Belgien eingetroffen, um die Lage zu erkunden und den zeitlich begrenzten Einsatz mit Drohnendetektions- und Drohnenabwehrfähigkeiten mit den belgischen Streitkräften abzustimmen", teilte das deutsche Verteidigungsministerium mit. "Die Hauptkräfte werden zeitnah folgen."

Belgien habe die Unterstützung beantragt. Zuletzt waren dort mehrfach Drohnen gesichtet worden, unter anderem bei der belgischen und von der NATO genutzten Militärbasis Kleine-Brogel. Unbestätigten Berichten zufolge ist der Luftwaffenstützpunkt einer der Orte in Europa, an denen US-Atomwaffen lagern.

Auch an den Flughäfen Brüssel und Lüttich war am Dienstagabend der Verkehr eingestellt worden. Am Donnerstagabend wurden erneut zeitweise Starts und Landungen am Flughafen Brüssel nach einer Drohnensichtung ausgesetzt, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Flugsicherung Skeyes berichtete. Nach rund einer halben Stunde sollte der Verkehr wieder aufgenommen werden.

Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken sagte am Mittwoch im Verteidigungsausschuss der belgischen Abgeordnetenkammer, hinter den Drohnenvorfällen der letzten Tage steckten keine Amateure. Sie seien absichtlich störend. "Es handelt sich um (halb-)professionelle Drohnen, die in Formation flogen - etwas, das nicht jeder einfach so kann. Verschiedene Hinweise deuten auf eine strukturierte Operation hin."
© dpa | 07.11.2025 06:43

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Beitrag vom 10.11.2025 - 22:02 Uhr
Es klingt eher danach, dass mit sich erst mit den Belgiern berät, was die überhaupt benötigen

Was werden die wohl benötigen ? Das Gleiche was auch wir nicht haben. Dafür bedarfs es aber keiner "Truppenbewegungen".
Beitrag vom 10.11.2025 - 21:56 Uhr
"Erste Vorauskräfte der Luftwaffe sind bereits in Belgien eingetroffen, um die Lage zu erkunden und den zeitlich begrenzten Einsatz mit Drohnendetektions- und Drohnenabwehrfähigkeiten mit den belgischen Streitkräften abzustimmen"

Im Hinblick auf die hiesigen Drohnenbekämpfungskompetenzen sowie erfolgreicher Durchführungserfahrung, scheint es hier als täte sich der Lahme und der Blinde zusammen, um sich gegenseitig Mut zu machen. Vielleicht hat auch verängstigt die EU Chefin VdL die Luftwaffe als Drohnenvertreiber eingebracht.
Beitrag vom 07.11.2025 - 09:47 Uhr
Deutschland kann also nicht einmal als Sofortmaßnahme eine Drohnenabwehr-Einheit abordnen. Vermutlich hätten die Drohnenpiloten erst akkreditiert werden müssen?

Es klingt eher danach, dass mit sich erst mit den Belgiern berät, was die überhaupt benötigen. Es mag für manche Leute seltsam klingen, aber einfach so Truppen in ein anderes Land zu schicken, ohne dass das andere Land das möchte, ist im westlichen Europa nicht mehr so gerne gesehen.


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