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In der Nacht zum Samstag (MESZ) soll die Crew - bestehend aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und dem Kanadier Jeremy Hansen - im Pazifik wieder auf der Erde aufkommen.
Auf dem Weg unterhielten sich die vier in einer Audio-Schalte noch für einige Minuten mit den derzeit auf der Internationalen Raumstation ISS stationierten Astronauten. Die ISS-Astronautin Jessica Meir fragte ihre Kollegin Koch wie sie Mond und Erde aus der "Orion"-Perspektive erlebt habe. "Ich habe nicht nur die Schönheit der Erde bemerkt, sondern auch, wie viel Dunkelheit drumherum war und das hat es noch viel mehr besonders gemacht."
2019 hatten Meir und Koch gemeinsam den ersten ausschließlich mit Frauen besetzten ISS-Außeneinsatz absolviert. "Jessica, ich hatte immer gehofft, dass wir mal wieder gemeinsam im Weltraum sein würden, aber ich hätte nie gedacht, dass es so sein würde", sagte Koch.
"Immer Platzproblem" in "Orion"
"Artemis 2"-Astronaut Glover berichtete von den im Vergleich zur ISS noch einmal deutlich eingeschränkteren Platzverhältnissen. "Alles, was wir machen, fängt grundsätzlich immer erst mal mit einem Platzproblem an."
It's not just a phase ????
— NASA (@NASA) April 8, 2026
Artemis II astronauts captured these views of the Moon as the Orion spacecraft flew around the far side of the Moon on April 6, 2026. pic.twitter.com/lT7245Gp28
Die vier "Artemis 2"-Astronauten sind die ersten Menschen seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes. Sie waren in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) an Bord der "Orion"-Kapsel mit dem Raketensystem "Space Launch System" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben und dann um den Mond herumgeflogen. Dabei entfernten sie sich auch weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor.
© dpa, aero.de | Abb.: NASA | 08.04.2026 06:30







Kommentare (2) Zur Startseite
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Da steht eine 2600t schwere SLS auf der Startrampe, die es nur schafft, Orion in eine elliptische Umlaufbahn um die Erde zu bringen.
Danach übernimmt der kleine Motor im ESA Service Modul die minimale Rest-Beschleunigung in die Transferbahn zum Mond.
Und dann sind 99% des Treibstoffs der SLS + Service Modul insgesamt verbraucht. Mehr als kleine Kurskorrekturen oder minimale Anpassungen der Geschwindigkeit im Bereich von ein paar m/s sind für den gesamten Rest der Reise nicht mehr drin ...
Fun Fact am Rande:
Der im Artemis 2 Service Modul verbaute Motor ist ein AJ10-190
Dieser konkrete Motor war bereits mehrmals mit dem Shuttle Atlantis im All, bevor er ins ESA Service Modul verbaut wurde.
Dieser Beitrag wurde am 09.04.2026 06:51 Uhr bearbeitet.