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Die Maschinen sollen in den Jahren 2029 bis 2033 geliefert werden. Der Airline zufolge hat der Auftrag laut Listenpreisen einen Gesamtwert von 9,35 Milliarden US-Dollar (8,2 Mrd Euro). Doch in der Branche sind bei Großaufträgen hohe Rabatte üblich.
China ist nach den USA inzwischen der größte Luftfahrtmarkt der Welt. Typischerweise kauft das Land Maschinen der großen westlichen Hersteller Airbus und Boeing in großen Mengen und verteilt sie dann unter den staatlichen Airlines im Land.
Der europäische Hersteller Airbus stärkt mit der Bestellung seine Position gegenüber dem kriselnden US-Konzern Boeing. Dieser hatte in China nach zwei tödlichen Abstürzen seiner Mittelstreckenjets 737 MAX in den Jahren 2018 und 2019 und Handelsstreits zwischen Peking und Washington lange kaum mehr einen Fuß auf den Boden bekommen.
Im Mai hatte US-Präsident Donald Trump schließlich einen Auftrag über 200 "großen" Boeing-Jets bekannt gegeben. Erwartet worden waren allerdings 500 Maschinen.
Mit dem am Freitag veröffentlichten Auftrag hat Airbus im laufenden Jahr bereits rund 250 Jet-Bestellungen aus China erhalten.
Airbus wittert großen Absatzmarkt für A330neo
China gilt als besonders vielversprechender Absatzmarkt für das A330neo-Programm. Airbus unterhält für das Programm in China ein Fertigstellungszentrum mit Lackieranlagen und Kabineninstallation. Die Produktion im Stammwerk Toulouse soll bis 2029 von zuletzt vier A330neo auf fünf Flugzeuge pro Monat hochfahren.
Die A330neo hatte erst im Januar 2025 die Typenzulassung der chinesischen Luftfahrtbehörde CAAC erhalten, sieben Jahre nach der EASA-Erstzulassung des Musters in Europa.
© aero.de, dpa | Abb.: Airbus | 26.06.2026 15:56







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