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Das Airport-Kürzel solle entsprechend von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT - die Initialen des Präsidenten - geändert werden. Beeinträchtigungen der operativen Abläufe solle es während einer Übergangszeit nicht geben. "Flugbetrieb, Strecken, Flugpläne und Kundenservice sind nicht betroffen", hieß es auf der Webseite des Flughafens.
Die Namensänderung des Flughafens nördlich von Miami sei "gesetzlich vorgeschrieben" worden, teilte der Airport weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende März ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach.
In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude bereits umbenannt werden, während der Präsident noch lebt. Experten sehen im Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten.
Trump überall: Ausgeprägtes Geltungsbedürfnis im eigenen Land
Die jüngste Umbenennung reiht sich in eine Vielzahl anderer Initiativen ein, die Trumps Namen oder sein Gesicht im Alltag der Amerikaner sichtbar machen sollen. In der US-Hauptstadt Washington hängen an Ministerien riesige Banner mit Trumps Gesicht. Trump hatte zudem unter öffentlichem Protest das renommierte Kennedy Center in Washington in "Trump Kennedy Center" umbenannt. Dies währte allerdings nur kurz: Zum Ärger des Präsidenten kam Trumps Name auf gerichtliche Anordnung im Juni wieder runter.
Der Präsident kündigte zudem die Trump Gold Card an - eine Art Visum, das es bei Zahlung von fünf Millionen US-Dollar gibt. Über die Regierungswebseite "TrumpRx" sollten US-Amerikaner günstiger an Medikamente gelangen. Außerdem können sie einen Jahrespass für Nationalparks kaufen, auf denen der Präsident abgelichtet ist.
Bürger Washingtons erhalten zudem unter bestimmten Bedingungen einen Reisepass, in dem ein streng blickender Trump abgebildet ist. Zuletzt stellte US-Finanzminister Scott Bessent dann auch neue Dollarnoten mit den Unterschriften des Präsidenten und Bessents vor
© dpa | 09.07.2026 17:01







Kommentare (14) Zur Startseite
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Da muss Trump noch einiges tun, damit die Bundesstaaten USA "endlich" die wichtigsten Strassen nach ihm bennen...
Es gibt in den USA in praktisch jedem Nest eine - weiß Gott warum - "Coronation Road".
Die eigneten sich dafür doch vorzüglich...
die waren bei der Umbenennung bzw. Benamung der Flufhäfen aber nausetot.
Bei Trump ist es einfach nur Personenkult, wie dieser typisch in den kommunistischen Staaten war.
In Südamerika sind viele Strassen nach den jeweiligen Befreiern benannt: San Martin, O'Higgens, Bolivar...
Da muss Trump noch einiges tun, damit die Bundesstaaten der USA "endlich" die wichtigsten Strassen nach ihm bennen...
Dieser Beitrag wurde am 12.07.2026 15:27 Uhr bearbeitet.
Ich bin ja gespannt, wenn denn in den USA mal wieder vernünftig denkende (und handelnde) Menschen die Führung übernehmen, was wir sicher alle hoffen, wie die dann mit den ganzen trumpschen Benamsungen umgehen.