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Genf, 21. Juni 2026: Die USA und der Iran setzen kurzfristig Verhandlungen zu einem Kriegsende in der Schweiz an, Skyguide sperrt für die Delegationen aus Sicherheitsgründen Teile des Luftraums.
Eine "Visualisierung der Sperrzone" überschreibt Radarbilder im Kontrollzentrum Dübendorf und im Tower Zürich. Zahlreiche Flüge können nicht mehr starten, bis zur endgültigen Fehlerbehebung gelten im Schweizer Luftraum auch am Folgetag noch Einschränkungen.
Der letzte Ausfall bei der Flugsicherung liegt zu diesem Zeitpunkt noch keinen Monat zurück - nach einem fehlgeschlagen Update hatte Skyguide den Flugbetrieb in Zürich schon Ende Mai 2026 abgeregelt.
Für Swiss war das Maß mit dem Vorfall im Juni offenbar endgültig voll. Die Schweizer Lufthansa-Tochter zieht nun eine Schadenersatzforderung gegen die Flugsicherung in Betracht. Das melden die "NZZ" und der öffentlich-rechtliche Dienst "SWI".
Laut Swiss fielen wegen der Störung am 21. Juni 14 Flüge aus, 1.750 Passagiere waren betroffen. Im gesamten Streckennetz liefen Verspätungen auf. Ein konkrete Schadenshöhe nennt Swiss nicht, die Airline hebt hervor, dass Skyguide ein wichtiger Partner bleibt.
Ein möglicher Aufhänger für einen Regressanspruch ist ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das unter bestimmten Voraussetzungen Schadenersatzforderungen von Fluggesellschaften gegen Flugsicherungen bejaht hatte.
Im Sommer 2016 hatte Austrian Airlines Flüge wegen eines Serverausfalls bei Austro Control am Flughafen Wien Flüge gestrichen - und den österreichischen Staat haftbar gemacht.
Nun werde geprüft, ob diese Rechtsprechung im Rahmen des Luftverkehrsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union anwendbar ist.
© aero.de | Abb.: Skyguide | 15.07.2026 06:14







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