Dem Flugdatenportal "Flightradar24" zufolge fielen bis zum Abend mehr als 600 Flüge aus. Am stärksten betroffen war Easyjet mit rund 220 Flugausfällen. Ryanair meldete 50 abgesagte Flüge.
Auch an deutschen Airports machten sich die Probleme bemerkbar. Zum Beispiel wurden Flüge von Frankfurt oder Düsseldorf nach London gestrichen, wie auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen zu sehen war. Ähnlich sah es an Flughäfen in anderen Ländern aus, zum Beispiel in Zürich.
In München gab es Durchsagen, wonach es am Dienstag keine Flüge mehr nach London geben solle. Reisende wurden aufgefordert, sich eine Übernachtung zu buchen, wie eine dpa-Reporterin berichtete.
Das Unternehmen NATS, das vielerorts für die Flugsicherung zuständig ist, teilte mit, es handle sich um ein Problem mit dem System zur Flugabwicklung. Am späten Nachmittag hieß es in einem Update auf der Plattform X, eine technische Lösung sei umgesetzt worden, und das Flugsystem beginne, sich wieder zu normalisieren.
NATS: Kein Cyberangriff
"Leider hat die Behebung der Störung mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet", teilte NATS mit. Die Störung ging nach Medieninformationen vom NATS-Kontrollzentrum Swanwick aus. Hinweise auf einen Hackerangriff auf die Systeme gebe es nicht, hieß es von NATS.
Ein Fehler im NATS-Flugplansystem hatte den britischen Luftverkehr vor drei Jahren über mehrere Tage ins Chaos gestürzt.
© aero.de, dpa | Abb.: NATS | 08.09.2026 16:52







Kommentare (2) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.