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Auf dem zivilen Flughafen Nürnberg werden von Montag an Kampfjets der Bundeswehr starten und landen.
Die Bundeswehr übt bei ihrem Manöver "Dispersed Operations" unter anderem die Verlegung von Flugzeugen aus dem Fliegerhorst in Neuburg an der Donau. Im Verteidigungsfall würde es dem Feind ein willkommenes Ziel bieten, wenn alle Flugzeuge auf einem Fliegerhorst zusammengezogen wären.
Ziel der Übung sei es, Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit mit zivilen Institutionen, etwa auch mit der Flughafenfeuerwehr, zu optimieren, hieß es im Vorfeld. Insgesamt sind von Montag bis Freitag 74 Starts und Landungen mit vier Eurofighter-Kampfjets geplant.
Der zivile Flugbetrieb solle so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Auch die Lärmbelästigung für die Bevölkerung werde so gering wie möglich gehalten. Starts und Landungen werden weder in den frühen Morgenstunden noch am Abend stattfinden.
Zweitgrößter Flughafen Bayerns
Der Flughafen Nürnberg ist seit geraumer Zeit Ersatzstandort für die in Neuburg an der Donau stationierte Alarmrotte der Bundeswehr. Der Albrecht-Dürer-Airport ist nach dem Flughafen München der zweitgrößte Verkehrsflughafen Bayerns. Im vergangenen Jahr wurden dort 4,51 Millionen Passagiere abgefertigt. Fast 53.000 Starts und Landungen wurden gezählt.
Bereits im Juni hatte die Bundeswehr unter dem Titel Dispersed Operations mit Tornado-Maschinen am Flughafen Hamburg geübt.
© dpa | 03.10.2026 07:03







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