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Die Lufthansa-Tochter Swiss schließt sich Maßnahmen zur Schonung der Treibstoffreserven am Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt an - Flüge nach Frankfurt verlassen Zürich und Genf mit mehr Treibstoff in den Tanks als üblich.
"Swiss wendet diese Maßnahme bereits an, allerdings nur auf den Strecken Zürich-Frankfurt-Zürich und Genf-Frankfurt-Genf", sagte ein Swiss-Sprecher aero.de am Freitag. "Das Kerosin für die Rückflüge tanken wir bereits in der Schweiz. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme."
Das größte Lufthansa-Drehkreuz ist derzeit mit Lieferaussetzern konfrontiert. Wegen des anhaltenden Niedrigwassers im Rhein wird am Main-Terminal des Tankverbunds derzeit weniger Kerosin zum Frankfurter Flughafen gepumpt als sonst. Zeitgleich ist laut Fraport die Pipelineversorgung durch planmäßige Wartungsarbeiten gehemmt.
Flugausfälle drohnen gleichwohl nicht: Lufthansa, Condor und der Frankfurter Flughafen betonen, dass weiterhin genug Sprit für alle Flüge vorgehalten wird.
Schweiz gibt Kerosinreserven frei
Auch am Swiss-Drehkreuz Zürich stocken wegen Verwerfungen in der Transportkette kommerzielle Kerosinlieferungen.
Zur "Stützung der Versorgung" gibt die Schweiz seit Donnerstag "zeitlich und mengenmäßig begrenzte" Reserveentnahmen frei - bis einschließlich 1. November 2026 kann der Flughafen Zürich zu 30.000 Kubikmeter Kerosin unmittelbar aus Schweizer Depots beziehen, bis zu 6,5 Prozent der dort vorgehaltenen Mindestreserve.
Swiss rechnet nicht mit Flugausfällen
"Wir können alle unsere Flüge durchführen", sagte der Swiss-Sprecher. "In Zürich und Genf können wir unsere Flugzeuge weiterhin ohne Einschränkungen betanken. Auch das zusätzliche Kerosin auf unseren Flügen nach Frankfurt hat keine Auswirkungen auf unseren Flugbetrieb. Wir können gleich viele Gäste und gleich viel Fracht transportieren wie bisher."
© aero.de | Abb.: Swiss | 16.10.2026 10:52







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