Community / Allgemeines aus der Luftfahrtbranche / Alternative Antriebsenergien

Beitrag 1 - 15 von 26
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Beitrag vom 25.08.2008 - 20:46 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

@Gebrüder Wright ist Student in Badenwürdenberg (kurz Schwäble :D ) und in was für einem Fach wenn man fragen darf ?

:D Und Du bist ganz Sicher kein Russischer oder Chinesischer Industriespion der Naive Europäer ausfragen will ?

Ich bin gespannt.....

Gruß

P.S. Leg doch erst einmal etwas vor von Dir, vielleicht lege ich dann etwas von mir hin dafür.
Beitrag vom 25.08.2008 - 21:42 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
@Oldfly 1

Joke on:

Na ja Oldfly1, wenn Du meinst, daß die Beiträge in aero.de zur Pflichtlektüre ausländischer Geheimdienste gehören, werden Deine Statements dort sicher einen "VIP-Status" haben...

Joke off.

Im Ernst; ich bin überzeugt, daß die Leute hier, die Kenntnisse über "sensible Technik" haben, genau wissen, worüber man besser öffentlich nicht diskutiert und die ggfls. bremsend eingreifen können. Also Oldfly1, nichts für ungut,

mfg n
Beitrag vom 26.08.2008 - 14:12 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

@Nok, :D "VIP-Status", glaub die haben besseres zu tun.

Algen also....

 >AlgaeLink<

Man muss sehen wie das sich jetzt entwickelt, ein weg ist es Sicher, besser währe es aber wie unser Weg nämlich gar nicht mehr in diesen Mengen tanken zu müssen. :D ( Damit kann man auch Energie sparen. )

Gruß
Beitrag vom 26.08.2008 - 14:36 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Das ist kein Problem mehr......

Viele die in der Wildnis wohnen müssen das sogar so machen um überleben zu können.

Stell Dir vor jeder Haushalt macht das so, und versorgt sich so mit einem Stromaggregat selber mit Strom, die Energie Konzerne würden Amok laufen. :D

Gruß

P.S. Was würde das politisch bedeuten für die Bürger. :D
Beitrag vom 26.08.2008 - 15:13 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
  Wie man hier sieht ist erneuerbare Energie auch für Boeing ein Thema. Ich las kürzlich, daß man in den USA über Kohleverflüssigung nachdenkt. Eine Technologie, mit denen die Leuna-Werke in Deutschland schon in den 20iger Jahren Erfahrungen hatten.

Offenbar gibt es verstärkt Bestrebungen einen gewissen Grad von Autarkie zu erreichen. Dabei geht es ja nicht nur um Flugzeugtreibstoff.

mfg n
Beitrag vom 26.08.2008 - 17:34 Uhr
UserRunway
User (2957 Beiträge)
Wie lange faselt BMW schon davon das der Wasserstoffantrieb im Auto fast serienreif ist? Vom Gefühl her 20-25 Jahre und für die nächsten 10 Jahre sehe ich weiterhin nur Testfahrzeuge die werbewirksam an Politiker oder grüne Organisationen verteilt werden aber keine erschwinglichen und praxistauglichen Fahrzeuge für Otto Normalverbraucher.

Ja und die Brennstoffzelle von Mercedes? Gut vom Volumen her hat sie von Transportergrösse auf Kofferraumgröße abgenommen aber sonst?. Die Anschaffungskosten jenseits vom Eden und über die Betriebskosten (sofern denn Wasserstoff überhaupt verfügbar wäre) schweigt man besser.

Ja nicht zu vergessen die reinen Elektrofahrzeuge. GM wird sich ja angeblich in 2-3 Jahren mit einem solchen Fahrzeug aus der drohenden Pleite befreien. Gut, unter Alltagsbedingungen ist jedes E-Fahrzeug nach 30-60 km leer. Muss sich halt jeder ein Zweitfahrzeug für Kurzstrecken zulegen. Die Preise der Lithiumbatterien liegen auch in astronomischen Höhen und das einem so ein Ding hier und da mal um Ohren fliegt, wer wird denn so kleinlich sein.

Ja und Wärmepumpen für die Heizung? Der Bericht heute in der Süddeutschen Zeitung sagt eigentlich alles was die reine Kostenfrage angeht.

Die Solarenergie als Photovoltaik kann sicher eine große Zukunft haben wenn ein techn. Durchbruch gelingt. Ansonsten wird derzeit die Installation von uns allen über den Strompreis heftig subventioniert.

Und dann die Windmühlen. Techn sicher schon ganz schön weit aber die windstarken Standorte an Land sind nicht unendlich und wer will schon tagtäglich die Geräusche und Schatten in seiner Nachbarschaft und die Windparks auf hoher See sind sehr teuer.

Die Konkurrenz von Nutz- und Energiepflanzen ist (solang es Hunger auf der Welt gibt) noch nicht ausdiskutiert und auf jeden Fall ein Problem. Auf weitere Themen verzichte ich jetzt besser.

Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus. Ich bin auch kein Technikfeind und weiß natürlich das neue Entwicklungen am Anfang oft noch nicht ausgereift sind und Ihre Zeit brauchen. Worauf ich hinweisen will ist folgendes.

Wenn eine Technik in der Anwendung praktischer ist wird sie sich womöglich auch bei höheren Kosten durchsetzen und wer ein grünes Lebensgefühl hat wird aus Prinzip eine umweltfreundliche Lösung wählen. Was alle anderen Fälle angeht muss sich eine neue Lösung an den Kosten und den Anwendungsmöglichkeiten zu anderen Formen messen lassen. Das vergessen technikorientierte Menschen nur allzu oft. Neue Entwicklungen sind notwendig aber man sollte neue unerprobte Ideen nicht gleich als Durchbruch verkaufen sondern erst dann, wenn eine gewisse Praxistauglichkeit erreicht oder zumindest absehbar ist.

Die Gewinnung von Energie über Algen klingen in der Theorie sehr gut, sollten sie auch der Praxis stimmen wäre es eine unglaubliche Sensation. Vorläufig bleibe ich skeptisch.
Beitrag vom 26.08.2008 - 18:19 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
@Runway

Könnte der Schleichgang bei alternativen Entwicklungen auch damit zusammenhängen, daß eine mächtige Mineralölindustrie mehr bremsenden Einfluß hat, als man gemeinhin annimmt?

mfg n
Beitrag vom 26.08.2008 - 18:39 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

@Nok, man nennt das auch "Eigenmarktsicherung", schon viele Produkte sind da so gewandelt worden das zwar für den Produzenten eine bessere Bilanz heraus kommt aber der Kunde keine Verbesserung dadurch hatte.

Der Biodiesel ist da so ein Produkt, der Kunde hat absolut nichts davon außer das man Bio fährt, ja es gibt sogar Nachteile in dem die Dichtungen mancher Fzg. nicht reif sind, dazu kommt das wenn Reparaturen gemacht werden auch Biodiesel Kompatible sein müssen.

Der Mensch muss sich wandeln, die Wirtschaft wird das bringen was die verkaufen kann.

Gruß
Beitrag vom 27.08.2008 - 14:40 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
Eigenmarktsicherung...ein schönes Wort hinter dem sich offenbar auch Tragödien beim Abwürgen von Innovationen abspielen und an denen Erfinder verzweifeln. Die Vernichtung geistiger Ressourcen durch Ignoranz (und s.o.) müßte ein Straftatbestand werden.

Vielleicht hätte sogar der legendäre Walter-Antrieb (damals experimentell für U-Boote) eine Zukunft auch im Luftfahrtbereich gehabt. Habe mir das Teil mal in Bremerhaven angesehen und war sehr beeindruckt.

Es darf gefragt werden, warum z.B. Milliarden für unsinnige Agrar- und andere Subventionen verheizt werden und man es andererseits unterlassen hat, Leute wie Grob, Dornier, Wankel und andere mit einem Bruchteil dieser Summen sinnvoll zu fördern und ihnen ggfls. mit zinsgünstigen Krediten über finanzielle Durststrecken hinweg zu helfen.
Armes Hightec-Deutschland!

mfg n
Beitrag vom 27.08.2008 - 15:42 Uhr
UserRunway
User (2957 Beiträge)
Das mit den unsinnigen Subventionen kann ich unterstreichen. Das aufgeführte Beispiel Wankel ist aber ein Musterbeispiel der zu früh und zu hoch gelobten Erfindungen. Wie es der Zufall wollte habe ich das erste deutsche Wankelauto Ro 80 in den 60er-Jahren noch vor dem offiziellen Verkaufsstart auf dem Werksgelände bei NSU (heute Audi) in Neckarsulm gesehen. Das Prinzip der rotierenden Wankelscheibe klang zunächst ja ganz plausibel und viele große Autohersteller haben vorsorglich Lizenzen erworben.

Doch eine theoretische Idee allein reicht eben nicht. Die Probleme der inneren Brennraumabdichtungen wurden von keinem Hersteller wirklich gelöst und damit war die Maschine nicht standfest und der Verbrauch jenseits von gut und böse. Wenn Ro 80 Fahrer sich begrüßten war die erste Frage den wievielten Austauschmotor der andere bereits eingebaut bekam. Das war dann bald das Ende vom Wankelmotor und der Glaube, man hätte nur noch mehr Geld investieren und noch länger entwickeln müssen führt nur zur Legendenbildung.

Heute wissen viele jüngere nicht mal mehr das es einen solchen Kreiskolbenmotor überhaupt je gegeben hat. Und die Ironie: wenn ich heute mein schwäbisches Auto anschaue habe ich direkte Erinnerungen an den Ro 80. Nicht der Motor sondern das Design war seiner Zeit voraus.
Beitrag vom 27.08.2008 - 19:43 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
@Runway

Der heutige Mazda RX-8 beweist m.E. eher, was für ein ungenutztes Potential in diesem Motorprinzip steckte.   Blick auf den Kreiskolben

Mein Freund fährt mit Begeisterung heute noch einen RO-80 und ist immer wieder von der turbinenartigen Kraftentfaltung dieses Triebwerks in Kombination mit einem halbautomatischen Getriebe fasziniert.

mfg n

P.S.: Die Aviatiker mögen diesen kurzen off-topic-Ausflug in die Autowelt bitte verzeihen.




Beitrag vom 29.08.2008 - 17:23 Uhr
UserFuelSeba
User (30 Beiträge)
Ich möchte nur kurz erwähnen, dass das Elektroauto bereits 1838 am Start war. Richtig. Somit ist das Elektroauto über 30 Jahre vor dem Verbrennungsmotor zur Personenbeförderung eingesetzt worden. Schienenfahrzeuge mit Elekrtoantrieb sind noch älter. Diese wurden aber durch die Dampfmaschine verdrängt. Die E-PKW`s waren zu jener bestimmten Zeit zahlenmäßig weitüberlegen. Die Mächte die sich dann mit dem Ã?l auftaten verhinderten dann natürlich auch da eine Weiterenwicklung von E-Antrieben.
Ich denke die Energiefrage muss und wird mit mehreren Antworten gelöst. Ob Elektro oder Wasserstoff und Algen und Solar...der Mix macht das Rennen. Vieles macht Sinn und der Energiesektor würde endlich aufgeteilt und nicht von wenigen Konzernen geregelt.
Ja, ich weiß, passt hier nicht rein. Trotzdem interessant :!: :wink:
Beitrag vom 29.08.2008 - 17:44 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

@FuelSeba, natürlich passt das hier rein, Du sprichst einige Fehler die gemacht worden sind an, und davon kann man nicht genug erfahren um diese nicht wieder zu begehen.

Es gibt aber noch weitaus mehr Energieformen die vieversprechend sind.

Zu Algen läuft hier in Hamburg gerade ein recht interessantes  >Projekt<, die das CO² aus Kraftwerken umwandeln sollen.

Dann gibt es noch dass Projekt von  >Air New Zealand packt Jatropha in den Tank< Projekt, dass sich auch sehr gut anhört.

Und  >Airbus fliegt auch mit Ã?kosprit< schon seit Februar diesen Jahres, zwar nur in einem Triebwerk aber immerhin.

Unser Projekt bezieht sich aber darauf dass man "nicht" mehr Tanken muss denn das Gewicht des Treibstoffes wirkt Kontraproduktiv und dass lässt sich sparen, und wenn unsere Neue Flugzeugfamilie Raumflüge macht dann gibt es keine Tankstelle unterwegs. :wink:

Und Du hast recht mit dem was Du sagst, der "Energie" Mix machts.

Gruß
Beitrag vom 18.09.2008 - 18:15 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
@Gebrüder Wright

Alkohol aus Holzabfällen scheint ein interessanter Ansatz zu sein, zumal es um nachwqachsende Energieträger geht. Aber immer ist wohl der Ã?lpreis Motor oder Bremse solcher Innovationen. Wenn das Faß Rohöl nun wieder unter 100 $ liegt, ist es schon wieder schwieriger von der Wirtschaftlichkeit her eine Alternative im Markt zu etablieren.

Mich würde auch interessieren, ob jemand Informationen hat, wie es zur Zeit mit der Verflüssigung von Methan aussieht. Das ist doch auch ein Produkt aus der Zersetzung von Biomasse - sicher auch aus dem Meer - daß vielleicht großtechnisch noch enormes Potential als Kraftstoff haben könnte.

Ich meine gelesen zu haben, daß Methan in Verbindung mit Sauerstoff eine ungeheure Kraft entwicken kann. Ã?ber die Energiedichte von Flüssigmethan und den Anwendungsmöglichkeiten bei Flugzeugen kann sicher auch Oldfly 1 was sagen. Danke im voraus!

mfg n

Beitrag vom 24.09.2008 - 13:58 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
Wie weit ist man denn mit der Brennstoffzelle?   In dieser Airbus-Animation wird diese Technik ja schon mal als möglicher Ersatz für die heutigen APU´s dargestellt.

mfg n

P.S.: Die geringe Anzahl der Aufrufe kann auch hier nicht stimmen.
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