Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Flugzeug mit von der Leyen wird Ziel...

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Beitrag vom 01.09.2025 - 13:57 Uhr
UserADie
User (35 Beiträge)
Hmm, "analoge Karten"? Hatte das Flugzeug kein funktionierendes Trägheits-Navigationssystem?

Beitrag vom 01.09.2025 - 17:49 Uhr
Userfliegerschmunz
User (870 Beiträge)
frei nach Shakespeare: "Viel Lärm um nichts!"
GPS deselect, radar vectoring im Übergang, Karten raus, ILS Frequenz eindrehen, runterrutschen, landen, fertig.
Dass die Russen rund um DEN Flieger gejammed haben, glaube ich sofort.
Beitrag vom 01.09.2025 - 18:53 Uhr
UserFW 190
User (2320 Beiträge)
Es drängst sich mir hier der Eindruck auf, das Fr. vdL nach ein bisschen Aufmerksamkeit und / oder Mitleid oder gar heroischem Mut heischt.

Das passiert in dieser Region regelmässig und häufig. Die Airline Piloten wissen das und vor allem wie man damit umgeht. Das wird intern kommuniziert und ist fast schon Alltag. So einen Aufriss zu machen, na ja, beim Trump Besuch letzte Woche hat sie nicht viel Beachtung gefunden unter der Schar an Staatsoberhäuptern. >;)
Beitrag vom 01.09.2025 - 19:04 Uhr
UserA320Fam
User (2190 Beiträge)
Mir ist nicht ganz klar wieso hier Papierkarten ins Spiel kommen.
Zum einen ist GPS nur _eine_ Quelle fürs Flightmanagementsystem. Zum anderen gibt es m.W.n. z.B. bei LHA gar keine Papierkarten mehr ...
Beitrag vom 01.09.2025 - 22:18 Uhr
UserTagesprophet
User (241 Beiträge)
Warum wird eigentlich dieser Vorgang jetzt hier mit so viel Aufmerksamkeit bedacht, und versucht eine fast schon "reißerische Story" daraus zu machen? Wie oben schon geschrieben, kommt das leider aktuell ziemlich häufig vor, ist nicht auf diesen Flug beschränkt, aber auch nicht unbedingt ein Problem.
Beitrag vom 01.09.2025 - 23:04 Uhr
UserEricM
User (6871 Beiträge)
Dass die Russen rund um DEN Flieger gejammed haben, glaube ich sofort.

Ich nicht.

Man kann prinzipbedingt von außen nicht einen Flieger speziell jammen, sondern GPS muss flächig gestört werden.

Plowdiw ist doch ziemlich tief in NATO Gebiet. Das nächste russisch kontrollierte Areal ist vermutlich die Krim. Selbst Moldau als russische Einflussphäre ist mehr als 600km entfernt.
Ein mobiler Störsender unter nicht-NATO Kontrolle in der Nähe von Plowdiw wäre ein deutlich größeres Problem als ein verzögerter Flug von Frau vdL. Da sollte die Schlagzeile eigentlich anders lauten.
In beiden Fällen hätten aber zwischen dem Störsender und Plowdiw (und darüber hinaus) sämtliche GPS Geräte für die genannte Stunde ausfallen müssen. Also auch zB Auto-Navis.

Wirklich lokal könnte man den GPS Empfänger in einem Flugzeug nur dann stören, wenn sich der Störsender an Bord der gestörten Maschine befinden würde. Dann wäre eine Störreichweite von 100m, also eine minimale Sendeleistung ausreichend. Nur dann wäre ein Ausfall nur dieses einen GPS Empfängers plausibel.
Das wäre dann aber gezielte Sabotage gewesen, nicht einfaches GPS Jamming...
Beitrag vom 01.09.2025 - 23:09 Uhr
UserEricM
User (6871 Beiträge)
Das passiert in dieser Region regelmässig und häufig.

Ist das so in Bulgarien? Hab ich jetzt auf die Schnelle nichts gefunden.
Bei bisherigen Berichten gab es eher einen Schwerpunkt rund um die Exklave Kaliningrad, Syrien und Iran, also in Bereichen, wo man durchaus Störsender mit russsischen Intentionen vermuten kann.
Aber nicht 500km tief im NATO Gebiet.



Dieser Beitrag wurde am 02.09.2025 08:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.09.2025 - 23:16 Uhr
UserEricM
User (6871 Beiträge)
Warum wird eigentlich dieser Vorgang jetzt hier mit so viel Aufmerksamkeit bedacht,

Wenn es Russland tatsächlich schaffen sollte, GPS speziell ausgesuchter Ziele aus 800 oder 1000km Entfernung tief im NATO Luftraum gezielt zu stören, ermöglicht das eine weitgehende Neutralisierung von allem, was im NATO Arsenal mit GPS funktioniert.
Inklusive unserer Logistik, Präzisionsmunition, etc.
Wenn sie das tatsächlich könnten, wäre das Top Secret und niemand käme auf die Idee, das für solche symbolischen Kindereien offenzulegen.

Zudem passt die Schlagzeile darauf überhaupt nicht (s.o.), da muss ich Anderen in diesem Thread zustimmen. Diese Promi-Orientierte und reißerische Berichterstattung verdeckt soagr das eigentliche Problem: Wie stört Russland angeblich GPS mitten in Bulgarien?

Dieser Beitrag wurde am 02.09.2025 08:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.09.2025 - 23:17 Uhr
UserGaidi
User (77 Beiträge)
Was soll eine derart reißerische Berichterstattung? Nur weil jetzt eine Politikerin an Bord ist?
Das ist Alltag für alle Flieger, die durch entsprechende Gebiete fliegen, sei es in der Nähe der Ukraine, Türkei, Iran, Myanmar, selbst Mexico, usw. und so fort...
Fliegt die Flugbereitschaft nie durch solche Gebiete? Dass das jetzt einen solchen Bohei mit Berichterstattung sogar in den nicht-Luftfahrt Medien auslöst, ist lächerlich.
Und dass das Auswirkungen bis tief in den Nato Luftraum hat ist auch nichts ungewöhnliches, zumindest wenn man keine "Erfahrung" damit hat oder keine entsprechenden Verfahren, um damit umzugehen. Denn die GPS Receiver werden oft dermaßen manipuliert, dass sie auch nicht recovern, wenn sie aus der Spoofing Zone raus sind, die bekommen dann schlicht nichts mehr hin. Die einzige Möglichkeit besteht darin, sie nachdem sie wieder in nicht gespooftem Gebiet sind zu resetten, bzw. sie neu zu starten.
Was die Anspielung auf die Papierkarten sollte, will verstehen wer will.
Alles in allem wirklich - wie schon erwähnt - viel Lärm um nichts.
Beitrag vom 02.09.2025 - 11:27 Uhr
UserBlotto
User (417 Beiträge)
frei nach Shakespeare: "Viel Lärm um nichts!"
GPS deselect, radar vectoring im Übergang, Karten raus, ILS Frequenz eindrehen, runterrutschen, landen, fertig.
Dass die Russen rund um DEN Flieger gejammed haben, glaube ich sofort.

Wenn man den NOTAMs glauben kann, läuft ILS wohl nicht derzeit. Wäre aber komisch, wenn die Piloten das nicht briefen würden vorher. Das riecht eher nach viel Lärm um nichts.
Beitrag vom 02.09.2025 - 12:35 Uhr
Usermpilot
User (638 Beiträge)
@EricM

Wirklich lokal könnte man den GPS Empfänger in einem Flugzeug nur dann stören, wenn sich der Störsender an Bord der gestörten Maschine befinden würde. Dann wäre eine Störreichweite von 100m, also eine minimale Sendeleistung ausreichend. Nur dann wäre ein Ausfall nur dieses einen GPS Empfängers plausibel.
Das wäre dann aber gezielte Sabotage gewesen, nicht einfaches GPS Jamming...

Der Störsender an Bord der Maschine, woher haben Sie denn diese Weisheit ? Selbstverständlich kann man ein GPS Signal von außen verfälschen, mit sehr einfachen Mitteln. Dazu gibt es (leider) div. Apps zum download.

Beitrag vom 02.09.2025 - 14:44 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3909 Beiträge)
@EricM

Wirklich lokal könnte man den GPS Empfänger in einem Flugzeug nur dann stören, wenn sich der Störsender an Bord der gestörten Maschine befinden würde. Dann wäre eine Störreichweite von 100m, also eine minimale Sendeleistung ausreichend. Nur dann wäre ein Ausfall nur dieses einen GPS Empfängers plausibel.
Das wäre dann aber gezielte Sabotage gewesen, nicht einfaches GPS Jamming...

Der Störsender an Bord der Maschine, woher haben Sie denn diese Weisheit ? Selbstverständlich kann man ein GPS Signal von außen verfälschen, mit sehr einfachen Mitteln. Dazu gibt es (leider) div. Apps zum download.


Er schrieb doch im Konjunktiv.

Man könnte vom Boden das GPS nur eines Fliegers gezielt stören, also nur des Einen? Das geht?
Beitrag vom 02.09.2025 - 15:10 Uhr
Usercontrail55
User (5898 Beiträge)
Das passiert in dieser Region regelmässig und häufig.

Ist das so in Bulgarien? Hab ich jetzt auf die Schnelle nichts gefunden.
Bei bisherigen Berichten gab es eher einen Schwerpunkt rund um die Exklave Kaliningrad, Syrien und Iran, also in Bereichen, wo man durchaus Störsender mit russsischen Intentionen vermuten kann.
Aber nicht 500km tief im NATO Gebiet.

Hier gibt es eine Übersicht
 https://gpsjam.org/?lat=18.05144&lon=96.32847&z=1.0&date=2025-08-31
Beitrag vom 02.09.2025 - 16:53 Uhr
UserEricM
User (6871 Beiträge)
@EricM

Wirklich lokal könnte man den GPS Empfänger in einem Flugzeug nur dann stören, wenn sich der Störsender an Bord der gestörten Maschine befinden würde. Dann wäre eine Störreichweite von 100m, also eine minimale Sendeleistung ausreichend. Nur dann wäre ein Ausfall nur dieses einen GPS Empfängers plausibel.
Das wäre dann aber gezielte Sabotage gewesen, nicht einfaches GPS Jamming...

Der Störsender an Bord der Maschine, woher haben Sie denn diese Weisheit ?

Überlegungen zu Reichweite, Störeinflüssen und nicht betroffenen Geräten, wie beschrieben.

Selbstverständlich kann man ein GPS Signal von außen verfälschen, mit sehr einfachen Mitteln.

Und welche wären das?
Also: Neben dem bekannten Jamming, das aber in der Fläche wirken muss und nicht gezielt gegen ein Ziel eingesetzt werden kann.

Dazu gibt es (leider) div. Apps zum download.

Ich glaube nicht, dass ein App, die ich auf mein Handy lade, das Timing eines Funksignals zwischen einem Satelliten im Erdorbit und GPS Empfängern in Flugzeugen, Autos oder am Boden beeinflussen kann. Noch viel weniger von einem bestimmten.
Bitte daher um Quellenangaben.
Beitrag vom 02.09.2025 - 17:17 Uhr
UserEricM
User (6871 Beiträge)
Das passiert in dieser Region regelmässig und häufig.

Ist das so in Bulgarien? Hab ich jetzt auf die Schnelle nichts gefunden.
Bei bisherigen Berichten gab es eher einen Schwerpunkt rund um die Exklave Kaliningrad, Syrien und Iran, also in Bereichen, wo man durchaus Störsender mit russsischen Intentionen vermuten kann.
Aber nicht 500km tief im NATO Gebiet.

Hier gibt es eine Übersicht
 https://gpsjam.org/?lat=18.05144&lon=96.32847&z=1.0&date=2025-08-31

Sehr interessanter Link, danke.
Die Störung scheinen also tatsächlich radial von Störsendern auf der Krim auszugehen und erfassen regelmäßig die Ostküste Bulgariens am Schwarzen Meer, am 31.8 etwas stärker als an den Tagen davor, etwa so stark wie am 24.8.
In Zentral-Bulgarien sind am 31.8. keine neuen, lokalen Stör-Auswirkungen vermerkt worden.
Von einer gezielten Störung eines bestimmten Flugs mit einer EU Spitzenfunktionärin in Bulgarien kann demnach aber keine Rede sein, oder?
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