Beitrag vom 22.01.2024 - 08:46 Uhr
Ich fahr aus Erfahrung grundsätzlich nicht (mehr) mit der Bahn zu einem Flug. Zumindest in Deutschland nicht. Was nützt mir eine eventuelle Entschädigung, wenn dadurch mein Flug weg ist? Entweder fahr ich mit dem Auto oder mit dem Taxi, selbst bei einem Stau kann man dann immer noch ausweichen.
Beitrag vom 22.01.2024 - 13:02 Uhr
Wenn beispielsweise Fluggesellschaften damit würben, dass die Anreise per Bahn zum Flughafen im Preis inbegriffen sei, müsse klar geregelt sein, dass die Airline bei Verspätungen hafte.
Das wird dann das Ende von "Zug zum Flug" sein.
Wann wird auch endlich mal die Bahn ordentlich zur Kasse gebeten? Warum gibt es für die Airlines und Anbieter keine Rechte, Kosten dann auf die Bahn abzuwelzen?
Die Airlines haften für fast alles. der �PNV und FV ist fast immer fein raus.
Die Pönalen gegenüber der DB z.B. sind ein Witz. Maximal Ticketpreis zurück, oder Zugbindung aufgehoben, aber keinerlei Entschädigung. Dafür sind die Hürden zum Teil hoch. z.B. "Deutschlandticket". Pro verpasster Fahrt, die der Reisende selbst nachweisen muss, 1,50� Entschädigung. Aber die Bagatellgrenze für eine Auszahlung liegt bei 4�.
Beitrag vom 22.01.2024 - 14:08 Uhr
Wann wird auch endlich mal die Bahn ordentlich zur Kasse gebeten?
Weil dieses marode Unternehmen dann noch maroder würde. Aber im Ernst: warum wollen Sie nicht die aktuelle und die voran gegangenen Bundesregierungen (Verkehrsminister) zu Kasse bitten, die in den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren das System Bahn gezielt zu Gunsten des Autoverkehrs heruntergewirtschaftet haben?
Die Airlines haften für fast alles. der �PNV und FV ist fast immer fein raus.
Die Pönalen gegenüber der DB z.B. sind ein Witz. Maximal Ticketpreis zurück, oder Zugbindung aufgehoben, aber keinerlei Entschädigung.
Tja, siehe oben: Greifen Sie einem nackten Mann mal in die Tasche! Und dann fehlt noch mehr Geld für die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur Schiene.
Dieser Beitrag wurde am 22.01.2024 14:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.01.2024 - 14:43 Uhr
Wann wird auch endlich mal die Bahn ordentlich zur Kasse gebeten?
Weil dieses marode Unternehmen dann noch maroder würde. Aber im Ernst: warum wollen Sie nicht die aktuelle und die voran gegangenen Bundesregierungen (Verkehrsminister) zu Kasse bitten, die in den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren das System Bahn gezielt zu Gunsten des Autoverkehrs heruntergewirtschaftet haben?
Die Airlines haften für fast alles. der �PNV und FV ist fast immer fein raus.
Die Pönalen gegenüber der DB z.B. sind ein Witz. Maximal Ticketpreis zurück, oder Zugbindung aufgehoben, aber keinerlei Entschädigung.
Tja, siehe oben: Greifen Sie einem nackten Mann mal in die Tasche! Und dann fehlt noch mehr Geld für die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur Schiene.
Vernebelung und mit dem Finger auf andere zeigen....
Und die Airlines sollen zahlen, weil sie Geld haben?
Schön, dass hätte ich dann gerne auf alle Lebensbereiche angewendet :D
Dann kann ich auch argumentieren: Müssten die Airlines keine Strafen zahlen, könnten sie Ihre Flotte einfacher modernisieren.
Beitrag vom 22.01.2024 - 16:59 Uhr
Wann wird auch endlich mal die Bahn ordentlich zur Kasse gebeten?
Weil dieses marode Unternehmen dann noch maroder würde. Aber im Ernst: warum wollen Sie nicht die aktuelle und die voran gegangenen Bundesregierungen (Verkehrsminister) zu Kasse bitten, die in den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren das System Bahn gezielt zu Gunsten des Autoverkehrs heruntergewirtschaftet haben?
Die Airlines haften für fast alles. der �PNV und FV ist fast immer fein raus.
Die Pönalen gegenüber der DB z.B. sind ein Witz. Maximal Ticketpreis zurück, oder Zugbindung aufgehoben, aber keinerlei Entschädigung.
Tja, siehe oben: Greifen Sie einem nackten Mann mal in die Tasche! Und dann fehlt noch mehr Geld für die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur Schiene.
Vernebelung und mit dem Finger auf andere zeigen....
Und die Airlines sollen zahlen, weil sie Geld haben?
Was speziell die Schiene angeht: die gehört zusammen mit den Straßen zu der Infrastruktur, die der Staat vorhalten muss. Und die ist auf Grund politischer Fehlentscheidungen marode. Auf der Schiene - und das muss dringend geändert werden - gibt es vor allem in FV zu wenig Konkurrenz. Aber auch die würde nicht zuverlässiger sein, weil die Schienen kaputt sind. So what? Was würden hohe Strafen ändern, außer dass man sich individuell besser fühlt, allgemein die Tarife aber deutlich steigen würden.
Schön, dass hätte ich dann gerne auf alle Lebensbereiche angewendet :D
Ja, okay. Das kann man so sehen.
Dann kann ich auch argumentieren: Müssten die Airlines keine Strafen zahlen, könnten sie Ihre Flotte einfacher modernisieren.
Könnten sie auch, die Frage ist, ob sie es machen würden. Und dann ist es ja nicht so, dass die Airlines "Strafen" zahlen, sondern Entschädigungen. Und auch die nicht in jedem Fall (jedenfalls immer noch oft nur nach Klagen)
Beitrag vom 22.01.2024 - 19:49 Uhr
Für mich als Kunde ist es ein Transport. Ob Flugzeug oder Bahn, es ist gleich. Entsprechend gehört für mich die Bahn genau so in Regress genommen, wie die Airlines auch.
Beitrag vom 23.01.2024 - 10:00 Uhr
Für mich als Kunde ist es ein Transport. Ob Flugzeug oder Bahn, es ist gleich. Entsprechend gehört für mich die Bahn genau so in Regress genommen, wie die Airlines auch.
Wird sie im Verhältnis zu den Preisen ja auch. Und wenn Sie an einem Tag von der DB nicht weiter befördert werden, erhalten Sie eine kostenlose �bernachtung. Aber genauso wenig wie eine Fluggesellschaft für verpasste Geschäftstermine in Regress genommen werden kann, kann es die Bahn. Also nochmals: so what?
Beitrag vom 23.01.2024 - 10:38 Uhr
Für mich als Kunde ist es ein Transport. Ob Flugzeug oder Bahn, es ist gleich. Entsprechend gehört für mich die Bahn genau so in Regress genommen, wie die Airlines auch.
Wird sie im Verhältnis zu den Preisen ja auch. Und wenn Sie an einem Tag von der DB nicht weiter befördert werden, erhalten Sie eine kostenlose �bernachtung. Aber genauso wenig wie eine Fluggesellschaft für verpasste Geschäftstermine in Regress genommen werden kann, kann es die Bahn. Also nochmals: so what?
Aber warum entschädigt die Bahn anteilig zum Kaufpreis und bei Airlines sind es Pauschalbeträge, die teilweise deutlich über den Kaufpreis liegen? Ist das fair? Wo doch die Airlines aufgrund des Lobbyismus angeblich so viel besser unterstützt und geschützt werden.
Beitrag vom 23.01.2024 - 11:32 Uhr
Für mich als Kunde ist es ein Transport. Ob Flugzeug oder Bahn, es ist gleich. Entsprechend gehört für mich die Bahn genau so in Regress genommen, wie die Airlines auch.
Wird sie im Verhältnis zu den Preisen ja auch. Und wenn Sie an einem Tag von der DB nicht weiter befördert werden, erhalten Sie eine kostenlose �bernachtung. Aber genauso wenig wie eine Fluggesellschaft für verpasste Geschäftstermine in Regress genommen werden kann, kann es die Bahn. Also nochmals: so what?
Aber warum entschädigt die Bahn anteilig zum Kaufpreis und bei Airlines sind es Pauschalbeträge, die teilweise deutlich über den Kaufpreis liegen? Ist das fair? Wo doch die Airlines aufgrund des Lobbyismus angeblich so viel besser unterstützt und geschützt werden.
Das ist mein Punkt. Warum nicht 50, 100, 150� für Bahn verschuldete Verspätungen je nach Entfernung zum Ziel - On Top zum erstatteten Fahrpreis?
Stellwerk defekt, Fahrer nicht vorhanden, technischer Defekt beim Zug, halber Zug fällt weg,... alles eigenverschulden der Bahn, wie Triebwerksausfälle bei der Airline, Crew nicht pünktlich da,...
Beitrag vom 23.01.2024 - 14:19 Uhr
Das ist mein Punkt. Warum nicht 50, 100, 150� für Bahn verschuldete Verspätungen je nach Entfernung zum Ziel - On Top zum erstatteten Fahrpreis?
Stellwerk defekt, Fahrer nicht vorhanden, technischer Defekt beim Zug, halber Zug fällt weg,... alles eigenverschulden der Bahn, wie Triebwerksausfälle bei der Airline, Crew nicht pünktlich da,...
Sie wollen die Unterschiede nicht sehen, oder? Die bahn ist ein Unternehmen, das von der Politik systematisch herunter gewirtschaftet wurde und letztlich mit Steuergeldern über Wasser gehalten wird. Diese Art von Subventionierung kritisieren viele an den ME-Airlines. Entschädigungen wären kein Anreiz besser zu werden (oder werden zu können), da das Hauptproblem die marode Infrastruktur ist. Und weil die DB eben letztlich aus Steuergeldern lebet, müssten Entschädigungen letztlich Steuerzahler bezahlen mit Geldern, die für den dringend nötigen Ausbau bzw. Instandhaltung bzw. Sanierung fehlen würden. Fehlen, um unter anderem hundert Jahre alte Stellwerkstechnik endlich zu erneuern.
Wie würden Sie es finden, wenn die Flugsicherung auf dem Stand der 50er Jahre wäre - denn hier wurde wohl (mehr oder weniger) ausreichend investiert, der Bahn, die ca. 2 Milliarden Fahrgäste per anno befördert (im Vergleich: Luftverkehr national und international 2019: 124,4
Millionen), wurden die notwendigen Investitionen unter lauten Jubel der Automobillobby vorenthalten. Jetzt ist das Schienennetz mit all seiner zum Großen Teil veralteten Technik an seinen Grenzen angekommen, soll aber politisch gewollt mehr Fahrgäste denn je befördern. Also nochmals die Frage: was sollen / können höhere Entschädigungen daran ändern? Nicht ohne Grund ist der Börsengang der DB gescheitert. Und letztlich ist auch die Frage zu stellen, wie es zu den hohen Entschädigungen im Flugverkehr kam: war da nicht irgendetwas mit hohen Ã?berbuchungszahlen auf der einen Seite, mit grundlos gecancelten Flügen (mangels Passagieren) auf der anderen Seite? Beides erlebt zu Zeiten, in denen sich die Airlines wenig um ihre Paxe geschert haben.
Dieser Beitrag wurde am 23.01.2024 14:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.01.2024 - 17:31 Uhr
Das ist mein Punkt. Warum nicht 50, 100, 150� für Bahn verschuldete Verspätungen je nach Entfernung zum Ziel - On Top zum erstatteten Fahrpreis?
Stellwerk defekt, Fahrer nicht vorhanden, technischer Defekt beim Zug, halber Zug fällt weg,... alles eigenverschulden der Bahn, wie Triebwerksausfälle bei der Airline, Crew nicht pünktlich da,...
Sie wollen die Unterschiede nicht sehen, oder? Die bahn ist ein Unternehmen, das von der Politik systematisch herunter gewirtschaftet wurde und letztlich mit Steuergeldern über Wasser gehalten wird. Diese Art von Subventionierung kritisieren viele an den ME-Airlines.
Komischerweise wird das ja nicht nur den ME Airlines vorgeworfen, sondern hier von einigen allen Airlines. Komischerweise, ist aber genau diese Diskussion doch recht deutlich, wie die Bahn bevorzugt wird (anders als andere hier immer wieder behaupten).
Entschädigungen wären kein Anreiz besser zu werden (oder werden zu können), da das Hauptproblem die marode Infrastruktur ist. Und weil die DB eben letztlich aus Steuergeldern lebet, müssten Entschädigungen letztlich Steuerzahler bezahlen mit Geldern, die für den dringend nötigen Ausbau bzw. Instandhaltung bzw. Sanierung fehlen würden. Fehlen, um unter anderem hundert Jahre alte Stellwerkstechnik endlich zu erneuern.
Natürlich ist das ein Anreiz besser zu werden. Es wird mehr Geld benötigt, korrekt, aber warum sollte es kein Anreiz sein? Entweder man zahlt Milliarden? an Entschädigungen, oder man investiert endlich mal in die Bahn.
Wie würden Sie es finden, wenn die Flugsicherung auf dem Stand der 50er Jahre wäre - denn hier wurde wohl (mehr oder weniger) ausreichend investiert, der Bahn, die ca. 2 Milliarden Fahrgäste per anno befördert (im Vergleich: Luftverkehr national und international 2019: 124,4
Millionen), wurden die notwendigen Investitionen unter lauten Jubel der Automobillobby vorenthalten. Jetzt ist das Schienennetz mit all seiner zum Großen Teil veralteten Technik an seinen Grenzen angekommen, soll aber politisch gewollt mehr Fahrgäste denn je befördern. Also nochmals die Frage: was sollen / können höhere Entschädigungen daran ändern? Nicht ohne Grund ist der Börsengang der DB gescheitert.
Sorry, aber das ist doch nicht das Problem der Airlines. Hier werden zwei Transportbranchen, die in gegenseitiger Konkurrenz stehen, massivst ungleich behandelt. Warum das die Situation ist, ist doch egal. Auch für den Kunden. Warum bekomme ich beim verspäteten Flieger mehr Entschädigung, als bei der Bahn? Der Schaden ist in der Regel derselbe, warum sollte mich als Geschädigter interessieren, ob das Unternehmen vom Eigentümer runtergewirtschaftet wurde oder nicht? Und sollten nach der Logik dann nicht auch innerhalb der Airline-Branche Unterschiede gemacht werden, ob es dem Unternehmen gut geht oder nicht? Sorry, die Logik geht in meinen Augen nicht auf.
Und letztlich ist auch die Frage zu stellen, wie es zu den hohen Entschädigungen im Flugverkehr kam: war da nicht irgendetwas mit hohen �berbuchungszahlen auf der einen Seite, mit grundlos gecancelten Flügen (mangels Passagieren) auf der anderen Seite? Beides erlebt zu Zeiten, in denen sich die Airlines wenig um ihre Paxe geschert haben.
Stimmt, bei der Bahn kommt es ja nie zu �berbuchungen (im Guten Fall, hat man ja immerhin noch einen Stehplatz, im Schlechten Fall, bleibt man am Bahnhof stehen), ausgefallenen Fahrten oder Haltestellen, wenn beispielsweise der Zug einfach zu früh wieder umdreht um wenigstens die Rückfahrt pünktlich zu starten etc. etc. Wenn Sie so argumentieren, dass das der Grund für die Einführung der Hohen Entschädigungen bei Flügen war, dann sollten Sie eigentlich jetzt nach Ihrer eigenen Argumentation hier nicht gegen höhere Entschädigungen auf Bahnfahrten sein.
Beitrag vom 23.01.2024 - 18:54 Uhr
Komischerweise wird das ja nicht nur den ME Airlines vorgeworfen, sondern hier von einigen allen Airlines. Komischerweise, ist aber genau diese Diskussion doch recht deutlich, wie die Bahn bevorzugt wird (anders als andere hier immer wieder behaupten).
Ich fordere sogar, dass die Bahn bevorzugt wird: Sie ist ein Verkehrsmittel, dass viel mehr Menschen täglich benötigen als die Fliegerei (siehe Passagierzahlen). Fliegen sollte letztlich wieder das werden, was es einmal war: auf der Langstrecke unverzichtbar, auf der Kurzstrecke überflüssig. Von daher sind intermodale Verkehrskonzepte zu fördern.
Entschädigungen wären kein Anreiz besser zu werden (oder werden zu können), da das Hauptproblem die marode Infrastruktur ist. Und weil die DB eben letztlich aus Steuergeldern lebet, müssten Entschädigungen letztlich Steuerzahler bezahlen mit Geldern, die für den dringend nötigen Ausbau bzw. Instandhaltung bzw. Sanierung fehlen würden. Fehlen, um unter anderem hundert Jahre alte Stellwerkstechnik endlich zu erneuern.
Natürlich ist das ein Anreiz besser zu werden.
Für wen? Den Staat? Für den Steuerzahler? Die DB ist kein (!!!) privatwirtschaftliches Unternehmen wie die meisten Airlines
Es wird mehr Geld benötigt, korrekt, aber warum sollte es kein Anreiz sein? Entweder man zahlt Milliarden? an Entschädigungen, oder man investiert endlich mal in die Bahn.
Wie würden Sie es finden, wenn die Flugsicherung auf dem Stand der 50er Jahre wäre - denn hier wurde wohl (mehr oder weniger) ausreichend investiert, der Bahn, die ca. 2 Milliarden Fahrgäste per anno befördert (im Vergleich: Luftverkehr national und international 2019: 124,4
Millionen), wurden die notwendigen Investitionen unter lauten Jubel der Automobillobby vorenthalten.
Sorry, aber das ist doch nicht das Problem der Airlines.
Oh doch: Sie finden eine Infrastruktur vor, die den Anforderungen größtenteils gewachsen ist. Und ebenso zum großen Teil steuerfinanziert.
Hier werden zwei Transportbranchen, die in gegenseitiger Konkurrenz stehen,
Wo stehen Airlines z.B. im Nahverkehr in Konkurrenz zur DB. Und auch im FV nur partiell. Und wo die DB in interkontinentalen Verkehr?
Der Schaden ist in der Regel derselbe, warum sollte mich als Geschädigter interessieren, ob das Unternehmen vom Eigentümer runtergewirtschaftet wurde oder nicht?
Und sollten nach der Logik dann nicht auch innerhalb der Airline-Branche Unterschiede gemacht werden, ob es dem Unternehmen gut geht oder nicht? Sorry, die Logik geht in meinen Augen nicht auf.
Ihre Logik auch nicht! Auch die Airlines zahlen letztlich den Schaden nicht, den sie verursachen, sondern "Strafen". Und im Gegensatz zur DB stört es niemanden wenn eine privatwirtschaftliche Airline verschwindet (z.B, Aerolloyd, Air Berlin, Swiss Air etc.) Und zudem ist Bahnverkehr für große Teile der Bevölkerung unverzichtbar, Flugverkehr schon eher
Beitrag vom 23.01.2024 - 19:28 Uhr
@F11: Ihre Argumentation ist ziemlich Hanebüchen... Mit Verlaub.
Beitrag vom 24.01.2024 - 08:39 Uhr
@F11: Ihre Argumentation ist ziemlich Hanebüchen... Mit Verlaub.
Dann machen wir es einfacher: Bahnverkehr gehört zur Daseinsvorsorge wie Straßen, Strom und Wasser. Flugverkehr hingegen nicht. Also ist eher ihr Beharren auf Höhe Entschädigung hanebüchen und vor allem sehr egozentrisch ... Wie gesagt, kann ich das persönlich zwar nachvollziehen, letztlich aber so akzeptieren.
Beitrag vom 24.01.2024 - 10:28 Uhr
Komischerweise wird das ja nicht nur den ME Airlines vorgeworfen, sondern hier von einigen allen Airlines. Komischerweise, ist aber genau diese Diskussion doch recht deutlich, wie die Bahn bevorzugt wird (anders als andere hier immer wieder behaupten).
Ich fordere sogar, dass die Bahn bevorzugt wird: Sie ist ein Verkehrsmittel, dass viel mehr Menschen täglich benötigen als die Fliegerei (siehe Passagierzahlen). Fliegen sollte letztlich wieder das werden, was es einmal war: auf der Langstrecke unverzichtbar, auf der Kurzstrecke überflüssig. Von daher sind intermodale Verkehrskonzepte zu fördern.
Wann war denn bitte Fliegen auf der Kurzstrecke überflüssig? Als es noch kein Fliegen auf Kurzstrecke gab?
es diskutiert hier doch keiner dagegen, dass intermodale Verkehrskonzept gefördert werden sollten; es geht doch nur um die Ungerechtigkeit, dass man privatwirtschaftliche Firmen bei Verfehlungen schröpft und die Bahn mit Samthandschuhen anfasst. Und so wird dann eben auch der intermodale Verkehr irgendwann nicht mehr funktionieren. Denn wenn die Airline dafür zahlen soll, dass die Bahn nicht liefert, dann wird die Airline das Angebot bald einstellen und wieder alles selbst machen. Da darf man dann aber nachher nicht wieder den Airlines die Schuld geben....
Entschädigungen wären kein Anreiz besser zu werden (oder werden zu können), da das Hauptproblem die marode Infrastruktur ist. Und weil die DB eben letztlich aus Steuergeldern lebet, müssten Entschädigungen letztlich Steuerzahler bezahlen mit Geldern, die für den dringend nötigen Ausbau bzw. Instandhaltung bzw. Sanierung fehlen würden. Fehlen, um unter anderem hundert Jahre alte Stellwerkstechnik endlich zu erneuern.
Natürlich ist das ein Anreiz besser zu werden.
Für wen? Den Staat? Für den Steuerzahler? Die DB ist kein (!!!) privatwirtschaftliches Unternehmen wie die meisten Airlines
Es ist erschreckend, dass Sie hier so eine Unterscheidung zwischen privatwirtschaftlichen und staatlichen Unternehmen machen. Ja, ich finde, dass es für die Bahn und den Eigentümer der Bahn ein Anreiz sein sollte, wenn man Milliarden? (keine Ahnung, wie viel das wären) von Euro an Entschädigungen zahlt, weil man seinen Service nicht gestemmt bekommt. Das Sie das anders sehen, finde ich bedenklich; ist es doch immerhin, wie Sie ja auch erkannt haben, unser Geld.
Aber ja, einfacher ist es natürlich sich einfach selbst bessere Regelungen aufzuerlegen als der Konkurrenz, damit man weiter pennen kann und jeglichen Fortschritt bzw. Verbesserung aussitzen kann. Denn, Alternativen gibt es ja eh nicht, der Kunde muss die Bahn nehmen und einen finanziellen Anreiz gibt es ja auch nicht was zu verbessern...
Es wird mehr Geld benötigt, korrekt, aber warum sollte es kein Anreiz sein? Entweder man zahlt Milliarden? an Entschädigungen, oder man investiert endlich mal in die Bahn.
Wie würden Sie es finden, wenn die Flugsicherung auf dem Stand der 50er Jahre wäre - denn hier wurde wohl (mehr oder weniger) ausreichend investiert, der Bahn, die ca. 2 Milliarden Fahrgäste per anno befördert (im Vergleich: Luftverkehr national und international 2019: 124,4
Millionen), wurden die notwendigen Investitionen unter lauten Jubel der Automobillobby vorenthalten.
Sorry, aber das ist doch nicht das Problem der Airlines.
Oh doch: Sie finden eine Infrastruktur vor, die den Anforderungen größtenteils gewachsen ist. Und ebenso zum großen Teil steuerfinanziert.
Und nochmal: Warum ist das das Problem der Airlines, dass die Bahn nicht investiert hat? Und Sie glauben nicht wirklich, dass man Flughäfen/Airlines im gleichen Maße steuerlich finanziert, wie die Bahn, oder?
Es gibt eine kleine Anzahl an Flughäfen, die sich nicht selbst tragen. Investitionen werden i.d.R. durch die Flughäfen selbst gestemmt. Bei Airlines sowieso. Und viele der staatlichen Beteiligungen an den Flughäfen werfen sogar am Ende des Jahres noch Geld ab; alles etwas, wovon man bei der Bahn nur träumen kann. Also nein, dieser Vergleich geht nicht auf.
Hier werden zwei Transportbranchen, die in gegenseitiger Konkurrenz stehen,
Wo stehen Airlines z.B. im Nahverkehr in Konkurrenz zur DB. Und auch im FV nur partiell. Und wo die DB in interkontinentalen Verkehr?
Ja dann... man kann sich natürlich die Argumente immer so legen, wie man will. Wenn die Leute viel fliegen und sagen, es gibt keine wirklichen Alternativen, wird immer sofort geschrien "DOCH, die BAHN!", wenn es dann aber um soetwas hier geht, dann ist die Bahn plötzlich wieder was ganz anderes... die Diskussion ist fruchtlos...
Der Schaden ist in der Regel derselbe, warum sollte mich als Geschädigter interessieren, ob das Unternehmen vom Eigentümer runtergewirtschaftet wurde oder nicht?
Und sollten nach der Logik dann nicht auch innerhalb der Airline-Branche Unterschiede gemacht werden, ob es dem Unternehmen gut geht oder nicht? Sorry, die Logik geht in meinen Augen nicht auf.
Ihre Logik auch nicht! Auch die Airlines zahlen letztlich den Schaden nicht, den sie verursachen, sondern "Strafen".
Mehr als diese Wortspielerei fällt Ihnen nicht ein? Es geht hier um die Höhe der Entschädigungen. Natürlich ist das nicht 1:1 der Schaden, aber warum sollte das eine Unternehmen mehr zahlen als das andere? Nur, weil es dem einen Unternehmen nicht gut geht? Wäre mal eine neue Herangehensweise, wenn wir wir das auf alle Bereiche übertragen.
Und im Gegensatz zur DB stört es niemanden wenn eine privatwirtschaftliche Airline verschwindet (z.B, Aerolloyd, Air Berlin, Swiss Air etc.) Und zudem ist Bahnverkehr für große Teile der Bevölkerung unverzichtbar, Flugverkehr schon eher
"Niemanden" ist da ein hartes Wort, bedenkt man, wie viele Mitarbeiter daran hängen. Das Ding ist ja, die Bahn geht nicht pleite, weil Sie ein Staatsunternehmen ist, dass einfach so lange Bezuschusst wird, bis das Ergebnis positiv ist.
Aber ich verstehe auch nicht so ganz, wo Sie hin wollen. Derzeit hat die Bahn keinerlei Anreize etwas zu verbessern. Ja, es gibt negative Presse, aber so what? Die Leute rennen der Bahn ja trotzdem die Türen ein, weil Sie müssen.
Eigentlich ist es komisch, wie oft wir hier über Monopole bei Airlines und Flugzeugbauern reden und wie schlecht die sind für das Produkt, Sicherheit, Service, etc. und wie schlecht der Lobbyismus eben dieser Unternehmen ist, wenn dadurch staatliche Regeln gelockert werden bzw. abgeschwächt werden und freuen uns darüber, dass es EU Regelungen für Entschädigungen gibt, auf der anderen Seite reden wir jetzt aber hier wieder so über die Bahn? Ein Monopolist, der weder durch seine Monopolstellung noch durch staatliche Regelungen irgendwelchen Druck hat, sich zu verbessern. Und das wird hier von so vielen, die sonst immer gegen Monopolen und Einflussnahme sind, so vehement verteidigt... schon komisch.
Und was ist eigentlich aus diesem Argument geworden?
Und letztlich ist auch die Frage zu stellen, wie es zu den hohen Entschädigungen im Flugverkehr kam: war da nicht irgendetwas mit hohen �berbuchungszahlen auf der einen Seite, mit grundlos gecancelten Flügen (mangels Passagieren) auf der anderen Seite? Beides erlebt zu Zeiten, in denen sich die Airlines wenig um ihre Paxe geschert haben.
Waren die Gründe bei Bahn und Airlines jetzt doch zu ähnlich, sodass Sie gemerkt haben, dass Sie eigentlich selbst für höhere Entschädigungen sein müssten? :-D