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Beitrag vom 18.12.2024 - 08:28 Uhr
Userflydc9
User (895 Beiträge)
Mal sehen, wie das die Richter auslegen
Die German Wings existiert noch - wenn auch mit nur einem Flugzeug. Ein kluger Schachzug von der Lufthansa , die Kosten sparen muss, vor allem in der Mainline die offensichtlich Verluste durch ihre hohe Kostenstruktur schreibt
Beitrag vom 18.12.2024 - 09:44 Uhr
Userwhat_lies
User (1 Beiträge)
Ich finde auch ? das von Seiten der VC mal Kompromisse eingegangen werden können? ob nun Lufthansa richtig oder falsch gehandelt hat? die Piloten haben eine ordentliche Gehaltserhöhung bekommen bzw. Bekommen diese in Schritten bis zu 18% !!!

Frage ist jetzt natürlich, vielleicht kann das jemand beantworten? ob es jetzt wieder zu Streiks kommt? Der Tarifvertrag von 2013 bezüglich der Lohnerhöhung müsste doch noch greifen oder ist dieser von VC gekündigt worden ?
Beitrag vom 18.12.2024 - 11:30 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Ohne komplette Sachkenntnis lässt sich dazu vom Außen nichts sagen. Grundsätzlich gut wenn man die Lesart klären lässt, dann weiß jeder wo er steht.
Die Tarifverträge sind abgeschlossen, damit auch die Streikmöglichkeit. Jetzt werden Unstimmigkeiten über Schiedsstellen/Einigungsstellen/Gerichte gelöst.
Beitrag vom 18.12.2024 - 11:50 Uhr
Usertutnixzursache
User (283 Beiträge)
Ich finde auch ? das von Seiten der VC mal Kompromisse eingegangen werden können? ob nun Lufthansa richtig oder falsch gehandelt hat? die Piloten haben eine ordentliche Gehaltserhöhung bekommen bzw. Bekommen diese in Schritten bis zu 18% !!!

Genau!!1!!11! Und überhaupt!11!!!! Und Sowieso!!!!!1!!
Beitrag vom 18.12.2024 - 12:07 Uhr
UserAngros
User (904 Beiträge)
Mal sehen, wie das die Richter auslegen
Die German Wings existiert noch - wenn auch mit nur einem Flugzeug. Ein kluger Schachzug von der Lufthansa , die Kosten sparen muss, vor allem in der Mainline die offensichtlich Verluste durch ihre hohe Kostenstruktur schreibt

Schon interessant, dass das hier von Ihnen als "klug" ausgelegt wird. Aber gut, genau diese Denkweise hat LH bzw. die Sozialpartnerschaft ja dorthin gebracht, wo sie jetzt ist.
Beitrag vom 18.12.2024 - 13:18 Uhr
UserKosmopolit
User (585 Beiträge)
Warum verhandelt man das nicht als status quo neu?

Muss doch möglich sein, als Gewerkschaft und Unternehmen eine Lösung im Sinne des Unternehmens zu finden?

Was bringt es denn VC, Pfründe zu behalten wenn damit klar ist, das der Konzern die Basis erodiert und immer mehr Flugzeuge ausserhalb des KTVs betreibt?
Beitrag vom 18.12.2024 - 13:21 Uhr
UserDaedalos1504
User (1011 Beiträge)
Mal sehen, wie das die Richter auslegen
Die German Wings existiert noch - wenn auch mit nur einem Flugzeug. Ein kluger Schachzug von der Lufthansa , die Kosten sparen muss, vor allem in der Mainline die offensichtlich Verluste durch ihre hohe Kostenstruktur schreibt

Schon interessant, dass das hier von Ihnen als "klug" ausgelegt wird. Aber gut, genau diese Denkweise hat LH bzw. die Sozialpartnerschaft ja dorthin gebracht, wo sie jetzt ist.

Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber eine Sozialpartnerschaft hört schon dann auf zu existieren, wenn sich die Mitarbeiter in einem Unternehmen in unterschiedlichen Spartengewerkschaften organisieren und versuchen für ihre Sparte das Beste rauszuholen, ohne Rücksicht auf andere Berufsgruppen oder das Gesamtergebnis.
Beitrag vom 18.12.2024 - 13:51 Uhr
UserA320Fam
User (2270 Beiträge)
Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber eine Sozialpartnerschaft hört schon dann auf zu existieren, wenn sich die Mitarbeiter in einem Unternehmen in unterschiedlichen Spartengewerkschaften organisieren und versuchen für ihre Sparte das Beste rauszuholen, ohne Rücksicht auf andere Berufsgruppen oder das Gesamtergebnis.

??????
Beitrag vom 18.12.2024 - 15:14 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Warum verhandelt man das nicht als status quo neu?
Aber es ist doch verhandelt. Erneut wurde etwas interpretationsfähig ausformuliert und jetzt muss man nachjustieren. Das ist erstmal nicht so ungewöhnlich. Einfach dem Prozess vertrauen.
Muss doch möglich sein, als Gewerkschaft und Unternehmen eine Lösung im Sinne des Unternehmens zu finden?
Scheinbar nicht, das wird bei dieser (ihrer) Formulierung auch schwierig.
Was bringt es denn VC, Pfründe zu behalten wenn damit klar ist, das der Konzern die Basis erodiert und immer mehr Flugzeuge ausserhalb des KTVs betreibt?
Die Antwort steckt sehr treffend in dem Beitrag von @Daedalos.

Dieser Beitrag wurde am 18.12.2024 15:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.12.2024 - 16:27 Uhr
UserHop234
User (130 Beiträge)
Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber eine Sozialpartnerschaft hört schon dann auf zu existieren, wenn sich die Mitarbeiter in einem Unternehmen in unterschiedlichen Spartengewerkschaften organisieren und versuchen für ihre Sparte das Beste rauszuholen, ohne Rücksicht auf andere Berufsgruppen oder das Gesamtergebnis.>

Vielleicht sollten Sie sich informieren, bevor Sie solche Parolen schwingen.
Es war die LH selbst, die eine Spaltung der Gewerkschaften wollte.
Beitrag vom 18.12.2024 - 17:47 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber eine Sozialpartnerschaft hört schon dann auf zu existieren, wenn sich die Mitarbeiter in einem Unternehmen in unterschiedlichen Spartengewerkschaften organisieren und versuchen für ihre Sparte das Beste rauszuholen, ohne Rücksicht auf andere Berufsgruppen oder das Gesamtergebnis.>

Vielleicht sollten Sie sich informieren, bevor Sie solche Parolen schwingen.
Es war die LH selbst, die eine Spaltung der Gewerkschaften wollte.
Welchen Vorteil würde sich der Arbeitgeber davon versprechen?
Den Staus einer Gewerkschaft bekommt man auch nicht per Dekret oder weil irgendwer das will, dafür sind eine Reihe von Vorgaben zu erfüllen, die alle nicht in der Hand des AG liegen.
Beitrag vom 18.12.2024 - 20:14 Uhr
UserHop234
User (130 Beiträge)
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.
Beitrag vom 18.12.2024 - 20:43 Uhr
UserDaedalos1504
User (1011 Beiträge)
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.

Sie bringen es auf den Punkt und damit hört für mich eine Sozialpartnerschaft dann auf, unabhängig davon, von wem es vielleicht ausgegangen ist.
Kein AG kann AN vorschreiben, wie sie sich zu organisieren haben, aber vermutlich haben sich die Berufgruppen, die die DAG verlassen haben, damit selbst Vorteile versprochen.
Beitrag vom 18.12.2024 - 21:24 Uhr
UserFRAHAM
User (1285 Beiträge)
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.

Und der Nachteil, dass X Spartengesellschaften mit EInfluss auf den Flugbetrieb auch genau X mal streiken können und werden.

Ich war zu dem Zeitpunkt im LH Konzern. Die Piloten sind damals nicht ausgescheert weil die LH es ihnen empfohlen hat. Sie waren mit den damaligen Abschlüssen nicht zufrieden und sind in ihrer Arroganz damals ausgescheert, weil sie für sich erkannt haben, dass sie dadurch bessere Ergebnisse für sich erwirken können.

Im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen haben die Piloten auch davor schon eine starke und organisierte Sonderrolle eingenommen. Wohl und Wehe einer neuen Destination lag bspw. nicht nur in Entscheidung der wirtschaftlich Verantwortlichen, auch die Piloten haben den Anflug mancher neuer Destinationen ein Veto eingelegt - zu einem aus meiner Sicht berechtigt, wenn es um Sicherheitsaspekte ging, zum anderen aber auch aus meiner Sicht unberechtigt, wenn es kein "adäquates" Crew-Hotel gefunden wurde.

Der Rest ist immer nur ein "wie Du mir so ich Dir".
Beitrag vom 18.12.2024 - 21:57 Uhr
UserAngros
User (904 Beiträge)
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.

Sie bringen es auf den Punkt und damit hört für mich eine Sozialpartnerschaft dann auf, unabhängig davon, von wem es vielleicht ausgegangen ist.
Kein AG kann AN vorschreiben, wie sie sich zu organisieren haben, aber vermutlich haben sich die Berufgruppen, die die DAG verlassen haben, damit selbst Vorteile versprochen.

Nun, den Begriff können Sie für sich auslegen, wie Sie möchten. Sie können auch die bereits bekannte Debatte erneut anstoßen, ob der Begriff an sich nicht irreführend ist, beschreibt das Verhältnis der beteiligten Parteien zueinander doch in aller Regel gegenläufige Interessen und mithin eine "Konfliktpartnerschaft". Tut am Ende aber eigentlich nichts zur Sache. Man hat einen Vertrag mit genau vorgeschriebenem Prozedere, den LH einseitig gekündigt hat, und nun will man bei besagtem Prozedere zu Lasten der Arbeitnehmerseite doppelt aufrechnen. Damit wären Sie nehme ich an natürlich einfach so einverstanden?
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