Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Was die US-Handelspolitik für Luf...

Beitrag 1 - 15 von 22
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 01.03.2025 - 09:19 Uhr
User4UPilot
User (455 Beiträge)
??Was die US-Handelspolitik für Lufthansa bedeutet??
Vermutlich nichts Gutes!
Beitrag vom 01.03.2025 - 13:34 Uhr
User2ndSEG
User (446 Beiträge)
Was Donald Trump für die Welt bedeutet?

Vermutlich auch nichts Gutes...
Beitrag vom 01.03.2025 - 22:31 Uhr
UserEricM
User (7247 Beiträge)
Was die US-Handelspolitik für die [Europäische Wirtschaft insgesamt] bedeutet

Eine deutsche Airline ist wohl zu klein, um auf Trumps Radar aufzutauchen
Daher wird das wohl wesentlich davon abhängen, wie die Europäische Kommission und die kommende deutsche Regierung sich zu Trump persönlich positionieren.

Wer sich auf den Rücken rollt, Männchen macht, ihm schmeichelt und alles "awesome" findet, was TRUMP I sagt, der hat vermutlich ein paar Wochen oder Monate Ruhe,. bevor die nächste Reihe Demütigungen und Forderungen an die Vasallenstaaten ausgegeben werden - d.h. es wird wohl gewisse "hnlichkeite mit der Aussenpolitk des damaligen Osmanischen Reiches geben.

Und es wird interessant werden zu sehen, welche Wirtschafstvertreter und Politiker sich neben Orban und der AfD für diese Art Unterwerfung erwärmen können.
Beitrag vom 01.03.2025 - 23:50 Uhr
Userunit-er
User (133 Beiträge)
Nicht so schnell mit die junge Pferde...
Dem Osmanischen Reich und seiner Außenpolitik ist es schließlich zu verdanken, dass ein Großteil der von der iberischen Halbinsel einst vertriebenen sephardischen Juden gerettet wurde und dort eine neue Heimat fand.
Agent Orange hat dagegen ethnische Säuberung und Vertreibung der Palästinenser auf seine und Israels Fahnen geschrieben.
Das ist der himmelweite Unterschied bei der Betrachtung von guter (Osmanisches Reich) oder schlechter (USASSR) Außenpolitik.
Beitrag vom 02.03.2025 - 01:15 Uhr
UserFRAHAM
User (1286 Beiträge)
Schön zu sehen, dass es noch Niveau bei Diskussionen gibt :D
Beitrag vom 02.03.2025 - 02:09 Uhr
UserJumpfly
User (597 Beiträge)
Die Möglichkeiten um dem US Markt einen geringeren Anteil am Interkontinentalnetzwerk zu geben sind begrenzt. Klar kann man einige Flüge mehr in die Karibik oder nach Kanada anbieten, aber wegen der Sanktionen hat man auch auf dem Markt nach Japan/China/Südkorea das Nachsehen. Die Voraussetzungen um die vielen Flüge in die USA spürbar zu reduzieren sind da schlecht. Da kann man ja fast froh sein, dass Boeing nicht noch mehr Langstreckenflugzeuge liefert.
Beitrag vom 02.03.2025 - 09:00 Uhr
UserEricM
User (7247 Beiträge)
Nicht so schnell mit die junge Pferde...
Dem Osmanischen Reich und seiner Außenpolitik ist es schließlich zu verdanken, dass ein Großteil der von der iberischen Halbinsel einst vertriebenen sephardischen Juden gerettet wurde und dort eine neue Heimat fand.
Agent Orange hat dagegen ethnische Säuberung und Vertreibung der Palästinenser auf seine und Israels Fahnen geschrieben.
Das ist der himmelweite Unterschied bei der Betrachtung von guter (Osmanisches Reich) oder schlechter (USASSR) Außenpolitik.

Ich hatte dabei primär die im 18. u. 19. JH gängigen, kolonialen Huldigungs- und Unterwerfungsrituale zwischen Staaten im Kopf, aber insgesamt gesehen haben Sie natürlich recht, war dieser pauschale Vergleich zur "Aussenpolitik" wohl unfair gegenüber dem Osmanischen Reich.
Beitrag vom 02.03.2025 - 10:14 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Nicht so schnell mit die junge Pferde...
Dem Osmanischen Reich und seiner Außenpolitik ist es schließlich zu verdanken, dass ein Großteil der von der iberischen Halbinsel einst vertriebenen sephardischen Juden gerettet wurde und dort eine neue Heimat fand.
Agent Orange hat dagegen ethnische Säuberung und Vertreibung der Palästinenser auf seine und Israels Fahnen geschrieben.
Das ist der himmelweite Unterschied bei der Betrachtung von guter (Osmanisches Reich) oder schlechter (USASSR) Außenpolitik.

Agent Orange habe ich allerdings noch ganz anders in Erinnerung, als die (demokratischen) Präsidenten Kennedy und Johnson halb Vietnam mit dem Zeug besprühen ließen, unter dem die Bevölkerung heute noch leidet!
Der den Sie meinen hat bisher außer großer Worte noch kein solches Kriegsverbrechen begangen!
Beitrag vom 02.03.2025 - 11:39 Uhr
Userunit-er
User (133 Beiträge)
Die Absicht, ethnische Säuberung bzw. Vertreibung zu initiieren erfolgt nicht aus heiterem Himmel sondern in Forn des Tragens von derlei Absichten in die dann ausführende ?ffentlichkeit.
Dieses Tragen in die ?ffentlichkeit erfolgt in bildlicher, geschreibener und vor allem gesprochener Art und Weise - sprich mit Worten.
Diese Worte sollen bei der Gruppe, die die ethnische Säuberung bzw. die Vertreibung betreiben soll auf fruchtbaren Boden fallen bzw. diese dazu anstacheln und somit den Weg dafür bereiten.
Das Formulieren von derlei Worten kommt strafrechtlich betrachtet der Anstiftung zu derlei strafbaren Handlungen gleich.
Somit erfüllen derlei Worte bereits Tatbestände von Kriegsverbrechen bzw. Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weil sie eben dazu anstiften sollen, die bereits in Worte gefassten Absichten in die Tat umzusetzen.
Beitrag vom 02.03.2025 - 12:09 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Die Absicht, ethnische Säuberung bzw. Vertreibung zu initiieren erfolgt nicht aus heiterem Himmel sondern in Forn des Tragens von derlei Absichten in die dann ausführende ?ffentlichkeit.
Dieses Tragen in die ?ffentlichkeit erfolgt in bildlicher, geschreibener und vor allem gesprochener Art und Weise - sprich mit Worten.
Diese Worte sollen bei der Gruppe, die die ethnische Säuberung bzw. die Vertreibung betreiben soll auf fruchtbaren Boden fallen bzw. diese dazu anstacheln und somit den Weg dafür bereiten.
Das Formulieren von derlei Worten kommt strafrechtlich betrachtet der Anstiftung zu derlei strafbaren Handlungen gleich.
Somit erfüllen derlei Worte bereits Tatbestände von Kriegsverbrechen bzw. Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weil sie eben dazu anstiften sollen, die bereits in Worte gefassten Absichten in die Tat umzusetzen.
Ich bin kein Jurist, aber wenn Sie Recht hätten, dann würde das doch schon längst als Kriegsverbrechen thematisiert mit entsprechenden Konequenzen
Beitrag vom 02.03.2025 - 13:22 Uhr
Userunit-er
User (133 Beiträge)
Bereits zigfach durch Israel per Bild und Wort dokumentierte Kriegsverbrechen werden aufgrund der Staatsräson (diese hat übrigens keinen Verfassungsrang, weil sie im Grundgesetz nicht vorhanden ist / an ihr sollen sich jedoch Akteure wie Justiz und Medien orientieren (siehe Resolution zum Schutz jüdischen Lebens) / das schafft eine Lex Israel/Judentum, was dem Grundsatz, dass vor dem Gesetz alle gleich sind diametral entgegen steht) der Bundesrepublik, Israel per Kadavergehorsam zu schützen, eben nicht thematisiert bzw. folgen Konsequenzen daraus.
Hierzulande - aber auch in großen Teilen der westlichen Welt (hier jedoch nicht aufgrund einer Staatsräson) - wird per "freiwilliger Gleichschaltung" von Justiz und Medien eine entsprechende Thematisierung und daraus abgeleitete Konsequenzen bewusst weitgehend ausgeblended, parteiisch ausgelegt, in die gewünschte Richtung geframed, usw, um Israel in großmöglichster Art und Weise zu schützen.
In puncto objektiver, faktenbasierter Berichterstattung ist hier insbesondere Al Jazeera allen deutschen Medien - egal ob privat oder öffentlich-rechtlich - haushoch überlegen.
Beitrag vom 02.03.2025 - 13:30 Uhr
UserEricM
User (7247 Beiträge)
Ich bin kein Jurist, aber wenn Sie Recht hätten, dann würde das doch schon längst als Kriegsverbrechen thematisiert mit entsprechenden Konequenzen

Bei einem normalen Verbrechen gibt es in Deutschland den Tatbestand der Anstiftung. ZB Anstiftung zum Mord. Sogar unabhängig davon, ob der Mord tatsächlich versucht oder verübt wurde.
Im Völkerstrafrecht gibt es das meines Wissens nicht (ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren).
 https://www.gesetze-im-internet.de/vstgb/BJNR225410002.html

Bei Kriegsverbrechen sind idR nur Teile der Befehlskette bestrafbar, die das Verbrechen begangen haben, nicht Politiker die dazu aufrufen. Es gab da zB einige Urteile zu politischen Brandbeschleunigern im ehemaligen Jugoslawien, denen keine direkte Beteiligung an einer physischen Tat nachgewiesen werden konnte. Sie gingen starffrei aus, obwohl sie zu genau den Verbrechen aufgerufen hatten, die später die Täter in der Befehlskette (zu Recht) in den Knast brachten.

Deutschland ist mit dem Straftatbestand der Volkverhetzung AFAIK weltweit ziemlich alleine, während die Aufhetzung gegen andere Staaten, Ethnien, Glaubensgemeinschaften und sonstige, abgrenzbare Teile der eigenen Bevölkerung weltweit ein wenig in Frage gestellter Bestandteil der politischen Routine ist.

Und selbst das zieht ja jetzt schon Kritik der amerikanischen Regierung auf sich, die Deutschland aufgrund der Strafbarkeit von Volksverhetzung Unterdrückung von bstimmten Minderheiten vorwirft, die charakterlich besonders dazu neigen.

Also ja, stimme zu, ist wohl leider nicht strafbar.


Dieser Beitrag wurde am 02.03.2025 13:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.03.2025 - 19:21 Uhr
Userhamtlg
User (117 Beiträge)
Was die US-Handelspolitik für die [Europäische Wirtschaft insgesamt] bedeutet

Eine deutsche Airline ist wohl zu klein, um auf Trumps Radar aufzutauchen
Daher wird das wohl wesentlich davon abhängen, wie die Europäische Kommission und die kommende deutsche Regierung sich zu Trump persönlich positionieren.

Wer sich auf den Rücken rollt, Männchen macht, ihm schmeichelt und alles "awesome" findet, was TRUMP I sagt, der hat vermutlich ein paar Wochen oder Monate Ruhe,. bevor die nächste Reihe Demütigungen und Forderungen an die Vasallenstaaten ausgegeben werden - d.h. es wird wohl gewisse "hnlichkeite mit der Aussenpolitk des damaligen Osmanischen Reiches geben.

Und es wird interessant werden zu sehen, welche Wirtschafstvertreter und Politiker sich neben Orban und der AfD für diese Art Unterwerfung erwärmen können.

Es geht hier wohl weniger darum ob Lufthansa auf dem Radar vom POTUS erscheinen wird, sondern eher darum dass LH einen wichtigen Teil seiner Kunden verlieren kann. Wenn Firmen Verluste machen, Geschäfte mit den USA uninteressant werden, wird es weniger Geschäftsreisende in die USA geben, dazu noch der Tourismus, welcher wegzubrechje droht, da sich kaum noch jemand Urlaub in den USA leisten kann. Noch ist der US-Markt die wichtigste Einnahmequelle, nachdem man Richtung Osten ja schon in die Röhre schaut. Und wenn dann noch Zölle auf Boeing Flugzeuge kommen, wird es richtig eng. Nicht umsonst versucht man gerade so viele B787-9 wie möglich noch schnell aus den USA rauszubekommen.
Beitrag vom 03.03.2025 - 10:54 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Ich denke einmal, dass die Rechtsabteilung von Airbus seit der 1. orangen Amtszeit gelernt hat Zollrisiken auf die Kunden abzuwälzen. Wenn die Kunden die Einfuhrsteuer nicht zahlen möchten/können - nächster Kunde.
Beitrag vom 03.03.2025 - 11:53 Uhr
UserFRAHAM
User (1286 Beiträge)
Dsas hat man zumindest angekündigt.
1 | 2 | « zurück | weiter »