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Beitrag 16 - 30 von 51
Beitrag vom 24.06.2023 - 19:48 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Sorry für die späte Antwort, aber diesen detaillierten Post wollte ich ausführlich beantworten.

Und erst die, die meinen, die Menschheit wäre nicht mehr zu retten...

Ich möchte es nicht so undifferenziert stehen lassen.
In der aktuellen Verfassung und mit aktuellem Habitus ist das so. Wenn nicht wenigstens bei >90%
Siehe unten
der Menschen auf der ganzen Welt der Schalter umgelegt wird und ein Umdenken stattfindet, sehe ich hier in der Tat schwarz. Es lassen sich ja noch nicht mal einfachste Dinge umsetzen, die in sich logisch und vernünftig sind.

[viele Beispiele, die meisten unterschreibe ich]
- Und wenn man es genau betrachtet - wir gönnen uns ein Luftfahrtforum, in dem wir uns unter Verwendung von (vermutlich
teilweise
karbonbasierten) Ressourcen über ein Hobby austauschen, dass bei strenger Betrachtung keinen Mehrwert für Klimaziele oder Gesellschaft hat.

Au contraire. Man ändert die Menschheit (IMHO) durch die �berzeugung Einzelner. Mit guten Argumenten, die auf wiederum die Argumentation des Gegenüber eingehen. Und (zugegeben) einer gewissen Sturheit.
Kein Medium ist für diesen Ansatz Energie-effizienter als ein Diskussionsforum im Internet.
Massenmedien gehen ins Leere, Reisen zu persönlichen Gesprächen skalieren nicht und sind hundertfach Energie-intensiver.

Diese Beispiele lassen sich unendlich weiter ausformulieren. Ich möchte wetten, nahezu jeder hat gerade schon bei mindestens einem Beispiel sich gedacht "Ja, aber ich ...". Und es sind genau diese Relativierungen (von denen ich mich auch nicht ausnehme), die mich zweifeln lassen, dass die Menschheit dieses Problem in den Griff bekommt.

Das sehe ich nicht so.
Vor 20 Jahren war Klimawandel noch kein gesamtgesellschaftliches Thema. Selbst vor 10 Jahren war man noch ein Freak, wenn man Fliegen mit Umweltproblemen in Zusammenhang brachte.
Vergleichen Sie das mal mit heute.
Der Mensch (sapiens und so) ist schon lernfähig, solange man aufs Individuum schaut.
One at a time.

Man bekommt natürlich nie alle.
Aber eine relative Mehrheit reicht für durchschlagende Veränderungen.

Und gerade wir in den reichen Ländern können über unser Einkaufsverhalten ( individuell oder gestzlich geregelt) hier sehr viel bewirken, zB über eine CO-Steuer auf Einfuhren aus nicht-EU Staaten.

Ich denke es ist Ihnen schon klar, dass man eine bestehende Wirtschaft auch auf nicht-Karbonbasierte Enrgiequellen umstellen kann, dass also Massenmord nicht der einzig mögliche Ausweg aus dieser Krise ist.

Ja, aber das ist eine Mikro-ökologische Betrachtung. Ich kann einen Betrieb oder einen Wirtschaftsteil auf nicht-karbonbasierte Energiequellen umstellen. Problem bei der Sache ... zur Umstellung aller Wirtschaftszweige und das auch idealerweise weltweit, wird diese Form der Energiegewinnung zum einen nicht ausreichen oder auf absehbare Zeit geschaffen werden können.

Ich denke sobald man "weltweit" versucht anzudenken, wird so ziemlich jedes Problem nicht lösbar erscheinen. Auch hier gilt: One at a time (ja: Mikroökonomisch, dezentral).

Es bedeutet zudem eine Verteuerung, was dann auch bedeutet, dass sich "der Wohlstand" des Status Quo verschlechtern wird. Ich begrüße das und wäre froh, wenn in der Richtung mehr getan würde.

 https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_power_in_China
China baut pro Jahr zw. 30 und 50 GW an Solar-Energie zu.
Das sind 4-6 KKWs, nur ohne die Endlagerprobleme für 10.000 Jahre.

Ich glaube nicht, dass nur China dazu in der Lage ist.
In der aktuellen Verfassung und mit aktuellem Habitus ist das so.
Ja, weil noch zu viele bei CxU, AfD, aber auch bei der SPD sich hinter falschen Argumenten verschanzen und dabei im Wechsel vermeintlich einfache Lösungen vorschlagen ein "unlösbares" Problem vorschieben oder die Krise als Hysterie abtun.


Zu den regenerativen Energien gehört aber als Wahrheit auch dazu, dass diese auch nicht frei von Nebeneffekten sind.
Korrekt.
Dies spielen zwar meist nur in kleinem Rahmen eine Rolle derzeit, aber wenn wir die Energiegewinnung weltweit darauf stützen, gilt das auch zu betrachten. Gezeiten- und Windkraftwerke nehmen Bewegungsenergie, was zu einer Veränderung von Strömungen und Wind führt. Wasserkraftwerke bedürfen Stauseen oder aufgestaute Flüsse, was eine Ã"nderung des Klimas bedeutet. Und nach meinem letzten Kenntnisstand werden bei Solaranlagen auch zum einen Strahlungen reflektiert, die nicht genutzt werden kann und die auch die Erdathmosphäre nicht wieder verlassen kann. Zudem reden wir hier über großflächige Versiegelung von Böden bei einigen Betriebsmodellen. Alles in geringem Ausmass, aber wir nutzen es ja auch wie gesagt nur sehr gering.

Auch das ist richtig, sobald der Mensch etwas massenhaft betreibt, haben wir immer Nebenwirkungen.
Ich denke allerings dass diese um Größenordungen kleiner sind als die Nebenwirkungen der fossilen Energienutzung.

Ist es aber nicht auch ein wenig "bequem", wenn man sich darauf "ausruht", dass es auch anders gehen könnte?

Aber sicher.

Einen Massenmord kann keiner ernsthaft gut finden noch in Erwägung ziehen. Und da stehen wir mit unserem Dilemma.

Durchaus. Und besonders weh tut es, Meinungen zu lesen,
- nach denen eh alles zu spät ist
- nach denen es gar keine Krise gibt.

Agree ... aber das muss eine Diskussion aushalten und solange es nicht polemisiert oder jemand persönlich angegriffen wird, darf gerne auf Sachbasis versucht werden diese Menschen abzuholen, denn die sind es, die meine These unterstützen, dass wir den Klimawandel nicht reduzieren können ohne einen Menschenwandel.

Menschenwandel ist ein klasse Begriff. Und ja, stimme vollkommen zu. Siehe meine Aussegn u Ã?berzeugungen oben.

Und sollte es anders rübergekommen sein, ich zähle mich nicht zu einen der beiden genannten Kategorien. Wer mich dort einstuft, hat meine Kritikpunkte leider nicht verstanden. Ich tue schon sehr viel, was in meiner Macht steht. Mir ist auch bewusst, dass es noch deutlich mehr sein könnte.
"Aber" ich stehe mir da als Mensch selber im Weg, weil ich auf manchen Luxus aktuell nicht bereit bin zu verzichten - mindestens mal auf das Mitwirken hier - und auch bei dem einen oder anderen Punkt aus meinen Beispielen ebenso.

Geht mir genauso.
Aber vor 20 Jahren war ich noch deutlich weiter weg von meine heutigen Ideal.
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)
Beitrag vom 24.06.2023 - 19:53 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Oder aber die Weltrevolution fällt mal wieder aus und weder Wirtschaft noch Klima ändern sich wesentlich.

Soll vorkommen bei sich selbst regulierenden Systemen.

Ja, danke Enzym.
Sie sind ein schönes Beispiel für die o.g. Meinungsträger (nicht nur in diesem Forum) für die wahlweise
- alles schon zu spät ist
- der Mensch überhaupt unfähig ist das Problem zu lösen
- gar kein Problem existiert <-- dieses Mal

solange man damit "begründen" kann, dass eine Korrektur unseres gesellschaftlichen Verhaltens nicht vorgenommen werden kann/sollte oder unsinnig sei.
Da frage ich mich dann schon, was (oder wer) Sie wie zu solchen Aussagen motiviert.

Dieser Beitrag wurde am 24.06.2023 22:12 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.06.2023 - 23:55 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4341 Beiträge)
Sorry für die späte Antwort, aber diesen detaillierten Post wollte ich ausführlich beantworten.

Und erst die, die meinen, die Menschheit wäre nicht mehr zu retten...

Ich möchte es nicht so undifferenziert stehen lassen.
In der aktuellen Verfassung und mit aktuellem Habitus ist das so. Wenn nicht wenigstens bei >90%
Siehe unten
der Menschen auf der ganzen Welt der Schalter umgelegt wird und ein Umdenken stattfindet, sehe ich hier in der Tat schwarz. Es lassen sich ja noch nicht mal einfachste Dinge umsetzen, die in sich logisch und vernünftig sind.

[viele Beispiele, die meisten unterschreibe ich]
- Und wenn man es genau betrachtet - wir gönnen uns ein Luftfahrtforum, in dem wir uns unter Verwendung von (vermutlich
teilweise
karbonbasierten) Ressourcen über ein Hobby austauschen, dass bei strenger Betrachtung keinen Mehrwert für Klimaziele oder Gesellschaft hat.

Au contraire. Man ändert die Menschheit (IMHO) durch die �berzeugung Einzelner. Mit guten Argumenten, die auf wiederum die Argumentation des Gegenüber eingehen. Und (zugegeben) einer gewissen Sturheit.
Kein Medium ist für diesen Ansatz Energie-effizienter als ein Diskussionsforum im Internet.
Massenmedien gehen ins Leere, Reisen zu persönlichen Gesprächen skalieren nicht und sind hundertfach Energie-intensiver.

Diese Beispiele lassen sich unendlich weiter ausformulieren. Ich möchte wetten, nahezu jeder hat gerade schon bei mindestens einem Beispiel sich gedacht "Ja, aber ich ...". Und es sind genau diese Relativierungen (von denen ich mich auch nicht ausnehme), die mich zweifeln lassen, dass die Menschheit dieses Problem in den Griff bekommt.

Das sehe ich nicht so.
Vor 20 Jahren war Klimawandel noch kein gesamtgesellschaftliches Thema. Selbst vor 10 Jahren war man noch ein Freak, wenn man Fliegen mit Umweltproblemen in Zusammenhang brachte.
Vergleichen Sie das mal mit heute.
Der Mensch (sapiens und so) ist schon lernfähig, solange man aufs Individuum schaut.
One at a time.

Man bekommt natürlich nie alle.
Aber eine relative Mehrheit reicht für durchschlagende Veränderungen.

Und gerade wir in den reichen Ländern können über unser Einkaufsverhalten ( individuell oder gestzlich geregelt) hier sehr viel bewirken, zB über eine CO-Steuer auf Einfuhren aus nicht-EU Staaten.

Ich denke es ist Ihnen schon klar, dass man eine bestehende Wirtschaft auch auf nicht-Karbonbasierte Enrgiequellen umstellen kann, dass also Massenmord nicht der einzig mögliche Ausweg aus dieser Krise ist.

Ja, aber das ist eine Mikro-ökologische Betrachtung. Ich kann einen Betrieb oder einen Wirtschaftsteil auf nicht-karbonbasierte Energiequellen umstellen. Problem bei der Sache ... zur Umstellung aller Wirtschaftszweige und das auch idealerweise weltweit, wird diese Form der Energiegewinnung zum einen nicht ausreichen oder auf absehbare Zeit geschaffen werden können.

Ich denke sobald man "weltweit" versucht anzudenken, wird so ziemlich jedes Problem nicht lösbar erscheinen. Auch hier gilt: One at a time (ja: Mikroökonomisch, dezentral).

Es bedeutet zudem eine Verteuerung, was dann auch bedeutet, dass sich "der Wohlstand" des Status Quo verschlechtern wird. Ich begrüße das und wäre froh, wenn in der Richtung mehr getan würde.

 https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_power_in_China
China baut pro Jahr zw. 30 und 50 GW an Solar-Energie zu.
Das sind 4-6 KKWs, nur ohne die Endlagerprobleme für 10.000 Jahre.

Ich glaube nicht, dass nur China dazu in der Lage ist.
In der aktuellen Verfassung und mit aktuellem Habitus ist das so.
Ja, weil noch zu viele bei CxU, AfD, aber auch bei der SPD sich hinter falschen Argumenten verschanzen und dabei im Wechsel vermeintlich einfache Lösungen vorschlagen ein "unlösbares" Problem vorschieben oder die Krise als Hysterie abtun.


Zu den regenerativen Energien gehört aber als Wahrheit auch dazu, dass diese auch nicht frei von Nebeneffekten sind.
Korrekt.
Dies spielen zwar meist nur in kleinem Rahmen eine Rolle derzeit, aber wenn wir die Energiegewinnung weltweit darauf stützen, gilt das auch zu betrachten. Gezeiten- und Windkraftwerke nehmen Bewegungsenergie, was zu einer Veränderung von Strömungen und Wind führt. Wasserkraftwerke bedürfen Stauseen oder aufgestaute Flüsse, was eine Ã"nderung des Klimas bedeutet. Und nach meinem letzten Kenntnisstand werden bei Solaranlagen auch zum einen Strahlungen reflektiert, die nicht genutzt werden kann und die auch die Erdathmosphäre nicht wieder verlassen kann. Zudem reden wir hier über großflächige Versiegelung von Böden bei einigen Betriebsmodellen. Alles in geringem Ausmass, aber wir nutzen es ja auch wie gesagt nur sehr gering.

Auch das ist richtig, sobald der Mensch etwas massenhaft betreibt, haben wir immer Nebenwirkungen.
Ich denke allerings dass diese um Größenordungen kleiner sind als die Nebenwirkungen der fossilen Energienutzung.

Ist es aber nicht auch ein wenig "bequem", wenn man sich darauf "ausruht", dass es auch anders gehen könnte?

Aber sicher.

Einen Massenmord kann keiner ernsthaft gut finden noch in Erwägung ziehen. Und da stehen wir mit unserem Dilemma.

Durchaus. Und besonders weh tut es, Meinungen zu lesen,
- nach denen eh alles zu spät ist
- nach denen es gar keine Krise gibt.

Agree ... aber das muss eine Diskussion aushalten und solange es nicht polemisiert oder jemand persönlich angegriffen wird, darf gerne auf Sachbasis versucht werden diese Menschen abzuholen, denn die sind es, die meine These unterstützen, dass wir den Klimawandel nicht reduzieren können ohne einen Menschenwandel.

Menschenwandel ist ein klasse Begriff. Und ja, stimme vollkommen zu. Siehe meine Aussegn u Ã?berzeugungen oben.

Und sollte es anders rübergekommen sein, ich zähle mich nicht zu einen der beiden genannten Kategorien. Wer mich dort einstuft, hat meine Kritikpunkte leider nicht verstanden. Ich tue schon sehr viel, was in meiner Macht steht. Mir ist auch bewusst, dass es noch deutlich mehr sein könnte.
"Aber" ich stehe mir da als Mensch selber im Weg, weil ich auf manchen Luxus aktuell nicht bereit bin zu verzichten - mindestens mal auf das Mitwirken hier - und auch bei dem einen oder anderen Punkt aus meinen Beispielen ebenso.

Geht mir genauso.
Aber vor 20 Jahren war ich noch deutlich weiter weg von meine heutigen Ideal.
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

Ich würde liebend und sehr, sehr gerne mich Ihren immer noch positiven (meinen ehrlichen Respekt dafür!) Hoffnungen anschließen.

Ich glaube leider nicht (mehr) daran das wir Menschen insgesamt noch eine (schnelle - weil dringend notwendige) Wendung hinbekommen.

Wenn man nur die Diskussionen in Deutschland (ich meine nicht nur hier, auch in anderen Foren) zu diesem Thema verfolgt, dann bekommt man das 'kalte Grauen".

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: ich hoffe ich liege falsch und Sie richtig!
Beitrag vom 25.06.2023 - 08:01 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

â?¦ oder auch nicht mehr mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik fährt â?¦ hilft auchð???
Beitrag vom 25.06.2023 - 08:10 Uhr
UserFRAHAM
User (1285 Beiträge)
@EricM - Danke für die ausführliche Antwort. Ich denke wir liegen inhaltlich sehr nahe beinander, bewerten es nur leicht anders.

Das "Klimaverschwendung" im Sinne einer Ã?berzeugungsarbeit gut investiert sein kann, um zukünftig dafür mehr Klimaschutz zu haben, da bin ich vollkommen dabei. Die Gefahr ist nur groß, dass dieses einer der "Aber" Gründe wird.

Die Argumentation stimmt natürlich auch, dass heute mehr Klimaschutz betrieben wird, also noch vor 20 Jahren. Auch die Thematik "Man kann nicht alle kriegen." sehe ich genauso.

Die Frage ist jetzt nicht persönlich gemeint, jedoch ist so eine Aussage nicht auch gerne eine der "bequemen" Relativierungen. "Wir tun ja schon so viel, mehr kann man wirklich nicht erwarten."

Ich möchte das mal versuchen darzustellen anhand der Thematik Geschwindigkeitbegrenzung. Es gibt die, die das von sich aus machen und sogar noch langsamer fahren. Dann gibt es die, die das komplett leugnen UNd dann kommen die "Mengen", die behaupten, dass man doch viel mehr Klima schonen könne, wenn mehr Spuren da wären und sie nicht immer für die ganz langsamen abbremsen müssten. Oder sagen - in der Regel fahre ich auch langsam, nur wenn ich es eilig habe nicht. Was dann bei genauer Betrachtung nur in die Tasche gelogen ist, denn sie haben sehr sehr sehr oft eilig.

Daher auch meine Frage - ja, wir tun was. Aber nein, es ist nicht genug. Und so blöd es klingt, da muss auch per Gesetz etwas her und das möglichst flächendeckend.

Ich kann mich hier eigentlich auch nur JordanPensionär anschließen - ich hoffe ich liefe falsch und Sie richtig!
Beitrag vom 25.06.2023 - 11:19 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

â?¦ oder auch nicht mehr mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik fährt â?¦ hilft auchð???

Oder halt analog zu den Flügen: Weniger als vorher.
Klar, das hilft auch.
Oder weniger/nicht mehr mit der Kreuzfahrt quer durchs Mittelmeer oder die Karibik.
All das hilft genauso wie der Verzicht auf einen Zweitwagen, ein sparsames nicht-SUV als Erstfahrzeug, freiwillig 120 Höchstgeschwindigkeit, Kurzstrecken mit dem (E-)Fahrrad fahren, Einkaufsverhalten anpassen, Dämmung des Hauses verbessern, umrüsten auf CO2-arme/freie Heizung, etc.

Keine dieser Maßnahmen einer EInzelperson bringt für sich genmommen nennenswerte CO2 Reduktionen.
Millionenfach repliziert haben sie einen gewaltigen Einfluss.
Beitrag vom 25.06.2023 - 11:58 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Danke dass du das mit dem Enzym nochmal betont hast aber ich glaube die Botschaft ist bereits angekommen.

Ich wollte für die Mitleser schon deutlich machen, dass ich mich auf Ihre Posts als en-zym, en|zym oder enzym beziehe und nicht etwa einen unbescholtenen Neu-User hier im Forum mit derartigen Vorwürfen angreife.
Beitrag vom 25.06.2023 - 18:05 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4341 Beiträge)
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

â?¦ oder auch nicht mehr mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik fährt â?¦ hilft auchð???

Können Sie nicht wenigstens einmal etwas mit ein bisschen Inhalt oder gar ein paar Argumenten zum Thema posten?

So auch wieder nur:
aber die anderen... !

Fangen Sie doch bei sich selber auch an - siehe Post von @EricM.

Oder teilen Sie uns mit wie Sie das machen bzw. persönlich dazu stehen.
Beitrag vom 25.06.2023 - 18:10 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4341 Beiträge)
Oder aber die Weltrevolution fällt mal wieder aus und weder Wirtschaft noch Klima ändern sich wesentlich.

Soll vorkommen bei sich selbst regulierenden Systemen.

Ja, danke Enzym.
Sie sind ein schönes Beispiel für die o.g. Meinungsträger (nicht nur in diesem Forum) für die wahlweise
- alles schon zu spät ist
- der Mensch überhaupt unfähig ist das Problem zu lösen
- gar kein Problem existiert
solange man damit "begründen" kann, dass eine Korrektur unseres gesellschaftlichen Verhaltens nicht vorgenommen werden kann/sollte oder unsinnig sei.
Da frage ich mich dann schon, was (oder wer) Sie wie zu solchen Aussagen motiviert.
Danke dass du das mit dem Enzym nochmal betont hast aber ich glaube die Botschaft ist bereits angekommen.

Richtig, die meisten haben es (auch ohne den Hinweis) verstanden.

Denk aber bitte unbedingt daran uns regelmäßig über deine Fortschritte bei deinem Vorhaben ein besserer Mensch zu werden zu informieren.

Sagt zum Thema jetzt was konkret aus?

Ps. Ihre ungefragte "Duzerei" ist immer noch respektlos.
Beitrag vom 25.06.2023 - 19:16 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

â?¦ oder auch nicht mehr mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik fährt â?¦ hilft auchð???

Können Sie nicht wenigstens einmal etwas mit ein bisschen Inhalt oder gar ein paar Argumenten zum Thema posten?

Hä?
Eric hat ein Beispiel gebracht, wie man Veränderungen bewirken kann.
Darauf hin habe ich diesbezüglich ein weiteres Beispiel aufgezeigt.
Worauf Eric noch vier weitere Möglichkeiten genannt hat.

Was ist jetzt an meinem Beispiel so viel anders als an Erics?

So auch wieder nur:
aber die anderen... !

Ahh, ich verstehe .... Sie fühlen sich durch mein Beispiel getroffen, durch Erics nicht. Schlechtes Gewissen? Zu recht! Alles klar!

Fangen Sie doch bei sich selber auch an - siehe Post von @EricM.

Eric nennt doch nur Beispiele, das hat doch mit seinem Verhalten nichts zu tun.

Oder teilen Sie uns mit wie Sie das machen bzw. persönlich dazu stehen.

Wieso? Ist das hier ein Wettbewerb?
Ich darf Ihnen verraten, dass bei meinem Lebenswandel der letzten Jahre relativ wenig Einsparpotenzial vorhanden ist. Aber klar, die die jahrelang aus dem vollen geschöpft haben, können sich jetzt selbst mächtig auf die Schulter klopfen.
Aber: Meine Hautärztin meint, wenn man sich 14 Tage nicht duscht, produziert der menschliche Körper Bakterien, die unangenehme Gerüche unterbinden. Stellen Sie sich mal vor, was man da an Wasser und Energie sparen kann. Da ist also bei mir noch Luft nach oben. Probieren Sie es doch auch mal!


Dieser Beitrag wurde am 25.06.2023 19:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.06.2023 - 01:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4341 Beiträge)
Es ist ein Prozess.
Und jede Veränderung hilft.
Auch wenn man zB 4 Interkont-Flüge pro Jahr im ersten Schritt auf nur 3 reduziert :)

â?¦ oder auch nicht mehr mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik fährt â?¦ hilft auchð???

Können Sie nicht wenigstens einmal etwas mit ein bisschen Inhalt oder gar ein paar Argumenten zum Thema posten?

Hä?
Eric hat ein Beispiel gebracht, wie man Veränderungen bewirken kann.
Darauf hin habe ich diesbezüglich ein weiteres Beispiel aufgezeigt.
Worauf Eric noch vier weitere Möglichkeiten genannt hat.

Also jetzt enttäuschen Sie mich aber mächtig. Sie wissen doch sonst auch immer, was wer hier irgendwann mal geschrieben hat!?

Ergo müssten Sie eigentlich auch noch wissen was ich alles mache, bzw. seit Jahren nicht mehr mache (ich weiß: insgesamt eine zu späte Erkenntnis und Taten - aber besser als nie).

Was ist jetzt an meinem Beispiel so viel anders als an Erics?

Weil es kein sinnvolles "Beispiel' ist, sondern eine nicht begründbare Behauptung (um vom wesentlichen abzulenken).

So auch wieder nur:
aber die anderen... !

Ahh, ich verstehe .... Sie fühlen sich durch mein Beispiel getroffen, durch Erics nicht. Schlechtes Gewissen? Zu recht! Alles klar!

Nö, warum sollte ich? Ich fahre nicht "mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik", sondern nur wenn ich wirklich muss (sowohl privat, als auch - immer noch ab und zu - geschäftlich.
Und dies ist allemal "much more better' und umweltschonender als fliegen oder mit dem PKW fahren.

Fangen Sie doch bei sich selber auch an - siehe Post von @EricM.

Eric nennt doch nur Beispiele, das hat doch mit seinem Verhalten nichts zu tun.

Ich glaube schon das er das so auch lebt/tut.

Oder teilen Sie uns mit wie Sie das machen bzw. persönlich dazu stehen.

Wieso? Ist das hier ein Wettbewerb?
Ich darf Ihnen verraten, dass bei meinem Lebenswandel der letzten Jahre relativ wenig Einsparpotenzial vorhanden ist. Aber klar, die die jahrelang aus dem vollen geschöpft haben, können sich jetzt selbst mächtig auf die Schulter klopfen.

Das ist doch zumindest eine klare Aussage: Sie sehen keinen Grund bzw. keine Möglichkeit Ihr Leben zu verändern. Das kann Ihnen niemand verübeln (ich tue das auch nicht - steht mir auch nicht zu), da Sie sich damit ganz offensichtlich bei der Mehrheit der Menschen in der 1. Welt befinden.

Dazu habe ich mich auch geäußert wohin das m.M. nach führen wird - ich sehe das ähnlich pessimistisch wie @FRAHAM - wäre allerdings sehr froh wenn ich mich irre und @EricM Recht hätte.

Ich bewundere seinen Optimismus "Keine dieser Maßnahmen einer EInzelperson bringt für sich genmommen nennenswerte CO2 Reduktionen. Millionenfach repliziert haben sie einen gewaltigen Einfluss."
Das wäre schön, wenn es denn gemacht werden würde.

Ich jedoch mach es als Einzelperson trotzdem.

Aber: Meine Hautärztin meint, wenn man sich 14 Tage nicht duscht, produziert der menschliche Körper Bakterien, die unangenehme Gerüche unterbinden. Stellen Sie sich mal vor, was man da an Wasser und Energie sparen kann. Da ist also bei mir noch Luft nach oben. Probieren Sie es doch auch mal!

Sorry, aber das ist nun wirklich völliger Käse und weit unter Ihrem Niveau.
Beitrag vom 26.06.2023 - 07:47 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Können Sie nicht wenigstens einmal etwas mit ein bisschen Inhalt oder gar ein paar Argumenten zum Thema posten?

Hä?
Eric hat ein Beispiel gebracht, wie man Veränderungen bewirken kann.
Darauf hin habe ich diesbezüglich ein weiteres Beispiel aufgezeigt.
Worauf Eric noch vier weitere Möglichkeiten genannt hat.

Also jetzt enttäuschen Sie mich aber mächtig. Sie wissen doch sonst auch immer, was wer hier irgendwann mal geschrieben hat!?

Ergo müssten Sie eigentlich auch noch wissen was ich alles mache, bzw. seit Jahren nicht mehr mache (ich weiß: insgesamt eine zu späte Erkenntnis und Taten - aber besser als nie).

Hä?
Was hat denn Ihr Tun oder Nichttun jetzt damit zu tun?
Es ging doch nur darum, Beispiele aufzuzeigen, wie man eine Veränderung bewirken kann. Und @Eric hat doch meinem Beispiel zugestimmt ("Oder halt analog zu den Flügen: Weniger als vorher. Klar, das hilft auch.")!
Was wollen Sie jetzt eigentlich?

Was ist jetzt an meinem Beispiel so viel anders als an Erics?

Weil es kein sinnvolles "Beispiel' ist, sondern eine nicht begründbare Behauptung (um vom wesentlichen abzulenken).

Kein sinnvolles Beispiel kann es nur aus Ihrer persönlichen Sicht sein. Oder wollen Sie behaupten, Bahnreisen "quer durch die Republik" setzen keine CO2 Emissionen frei? Wenn man auf Bahnreisen verzichtet, bewirkt das auch eine Veränderung fürs Klima (von den Lärmemissionen, die Eric auch immer gerne anführt, ganz zu schweigen).


So auch wieder nur:
aber die anderen... !

Wie kommen Sie nun wieder darauf? Ich verzichte auf unnötige Bahnreisen!

Ahh, ich verstehe .... Sie fühlen sich durch mein Beispiel getroffen, durch Erics nicht. Schlechtes Gewissen? Zu recht! Alles klar!

Nö, warum sollte ich? Ich fahre nicht "mit der Bahn aus privaten Gründen quer durch die Republik", sondern nur wenn ich wirklich muss (sowohl privat, als auch - immer noch ab und zu - geschäftlich.
Und dies ist allemal "much more better' und umweltschonender als fliegen oder mit dem PKW fahren.

Warum echauffieren Sie sich dann über mein Beispiel?

Fangen Sie doch bei sich selber auch an - siehe Post von @EricM.

Eric nennt doch nur Beispiele, das hat doch mit seinem Verhalten nichts zu tun.

Ich glaube schon das er das so auch lebt/tut.

Kann sein, kann aber auch nicht sein, jedenfalls hat er meines Wissens hier noch nie aufgezählt, was er wie macht, um eine Veränderung zu bewirken.


Oder teilen Sie uns mit wie Sie das machen bzw. persönlich dazu stehen.

Wieso? Ist das hier ein Wettbewerb?
Ich darf Ihnen verraten, dass bei meinem Lebenswandel der letzten Jahre relativ wenig Einsparpotenzial vorhanden ist. Aber klar, die die jahrelang aus dem vollen geschöpft haben, können sich jetzt selbst mächtig auf die Schulter klopfen.

Das ist doch zumindest eine klare Aussage: Sie sehen keinen Grund bzw. keine Möglichkeit Ihr Leben zu verändern. Das kann Ihnen niemand verübeln (ich tue das auch nicht - steht mir auch nicht zu), da Sie sich damit ganz offensichtlich bei der Mehrheit der Menschen in der 1. Welt befinden.

Das ist doch eine Unverschämtheit, was Sie hier behaupten!
Sie kennen mich doch überhaupt nicht!
Um das mal klar zu sagen: Mit Ihnen verglichen war ich in den letzten 5 Jahren ein Heiliger des Umweltschutzes, wenn ich die Dinge betrachte, mit denen Sie sich hier immer wieder ins Schaufenster stellen (Flüge, Autofahren, Bahnfahren).

Dazu habe ich mich auch geäußert wohin das m.M. nach führen wird - ich sehe das ähnlich pessimistisch wie @FRAHAM - wäre allerdings sehr froh wenn ich mich irre und @EricM Recht hätte.

Ich bewundere seinen Optimismus "Keine dieser Maßnahmen einer EInzelperson bringt für sich genmommen nennenswerte CO2 Reduktionen. Millionenfach repliziert haben sie einen gewaltigen Einfluss."
Das wäre schön, wenn es denn gemacht werden würde.

Umso unverständlicher, wieso Sie gerade mit meiner Aussage zu unnötigen Bahnfahrten ein Problem haben!

Ich jedoch mach es als Einzelperson trotzdem.

Aber: Meine Hautärztin meint, wenn man sich 14 Tage nicht duscht, produziert der menschliche Körper Bakterien, die unangenehme Gerüche unterbinden. Stellen Sie sich mal vor, was man da an Wasser und Energie sparen kann. Da ist also bei mir noch Luft nach oben. Probieren Sie es doch auch mal!

Sorry, aber das ist nun wirklich völliger Käse und weit unter Ihrem Niveau.

Erstens war das ja nicht meine Meinung sondern, wie geschrieben, die einer Expertin und zweitens: Welche Kenntnisse haben Sie denn, dass diese Aussage falsch ist? Vielleicht sind Sie ja nur der 1. Welt Meinung und Werbung über hygienische Bedingungen aufgesessen!

Dieser Beitrag wurde am 26.06.2023 07:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.06.2023 - 18:56 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4341 Beiträge)

Ich darf Ihnen verraten, dass bei meinem Lebenswandel der letzten Jahre relativ wenig Einsparpotenzial vorhanden ist. Aber klar, die die jahrelang aus dem vollen geschöpft haben, können sich jetzt selbst mächtig auf die Schulter klopfen.

Das ist doch zumindest eine klare Aussage: Sie sehen keinen Grund bzw. keine Möglichkeit Ihr Leben zu verändern. Das kann Ihnen niemand verübeln (ich tue das auch nicht - steht mir auch nicht zu), da Sie sich damit ganz offensichtlich bei der Mehrheit der Menschen in der 1. Welt befinden.

Das ist doch eine Unverschämtheit, was Sie hier behaupten!

Wieso, Sie schrieb doch selber:
"Ich darf Ihnen verraten, dass bei meinem Lebenswandel der letzten Jahre relativ wenig Einsparpotenzial vorhanden ist."

Und ich schrieb: "Das kann Ihnen niemand verübeln (ich tue das auch nicht - steht mir auch nicht zu)...".

Was ist daran eine 'Unverschämtheit'?


Sie kennen mich doch überhaupt nicht!
Um das mal klar zu sagen: Mit Ihnen verglichen war ich in den letzten 5 Jahren ein Heiliger des Umweltschutzes, wenn ich die Dinge betrachte, mit denen Sie sich hier immer wieder ins Schaufenster stellen (Flüge, Autofahren, Bahnfahren).

Ist das so!?

Ich fliege seit Jahren nicht mehr, habe kein Auto mehr, dafür ein (Elekro)Fahrrad und benutze, wenn nötig, für längere deutsche und auch europäische Strecken (wo möglich) die, sorry again, wesentlich umweltfreundlichere (nicht neutrale - habe ich nie behauptet!) Bahn.
Ansonsten Ã?PNV - was in Großstädten glücklicherweise kein Problem darstellt (im Gegensatz zu vielen, abgehängten ländlichen Regionen).

Aber ich habe auch nie einen Hehl daraus gemacht, das ich - gerade auch wegen meiner Vergangenheit - kein 'grüner Engel' bin.

Also wer 'echauffiert' sich hier!?

Aber beenden wir das 'private Battle', da es am Thema des Artikels "Schummelei mit vermeintlich grünem Flugverkehr' mittlerweile weit vorbei geht.