Beitrag vom 11.09.2026 - 01:22 Uhr
Endlich ist das nun vom Tisch.
Ich bin sicher:
weder LH, noch FRA und MUC, noch der Wirtschaftsstandort Deutschland, wird unter den 7 EK Flügen vom BER leiden. Halte ich jede Wette!
@FloCo:
kann es sein das Sie einen Berlin- Hass haben und pflegen? Man sieht Sie förmlich beim schreiben 'in die Tischplatte beißen'.
@2ndSEG
"…und dann jammern, wenn es immer weniger gut bezahlte Jobs mehr in DE geben wird…"
Wie war das doch gleich mit der Stilllegung von City durch LH? Die MA könn(t)en jetzt alle in '…weniger gut bezahlte Jobs ... in DE gehen…'.
Schon merkwürdig diese Argumentation!
Beitrag vom 11.09.2026 - 06:31 Uhr
Endlich ist das nun vom Tisch.
Ich bin sicher:
weder LH, noch FRA und MUC, noch der Wirtschaftsstandort Deutschland, wird unter den 7 EK Flügen vom BER leiden. Halte ich jede Wette!
@FloCo:
kann es sein das Sie einen Berlin- Hass haben und pflegen? Man sieht Sie förmlich beim schreiben 'in die Tischplatte beißen'.
@2ndSEG
"…und dann jammern, wenn es immer weniger gut bezahlte Jobs mehr in DE geben wird…"
Wie war das doch gleich mit der Stilllegung von City durch LH? Die MA könn(t)en jetzt alle in '…weniger gut bezahlte Jobs ... in DE gehen…'.
Schon merkwürdig diese Argumentation!
Moin,
Dem kann ich nur zustimmen, generell verstehe ich das Geschrei hier nicht. Wer wird denn unter den Emirates Flügen in Berlin am meisten leiden?
Das werden Qatar und Turkish sein, denn in deren Richtung haben die Verkehrsströme nun eine weitere Alternative.
Generell sollte man sich bei aller verständlichen Ablehnung gegenüber Emirates anschauen, was TK so aufsaugt. Dort gibt es keinerlei Beschränkungen.
Der limitierende Faktor bei TK sind die Flugzeuge.
Wenn diese, gerade Richtung Ozeanien verfügbar sind, geht der türkische Staubsauer auf ein anderes Level.
Dieser Beitrag wurde am 11.09.2026 06:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.09.2026 - 06:39 Uhr
Wenn man den Kommentar (der LH) liest:
https://www.aerotelegraph.com/airlines/lufthansa-kritisiert-zusaetzliche-verkehrsrechte-fuer-emirate-bundesregierung/bhg5k1r
muss man fast schon Mitleid mit der LH haben. Wie kann man über Jahre so träge sein? In Deutschland etabliert sich nun so langsam, was in Frankreich/GB/Spanien normal ist. Der Flagcarrier fliegt von seinem Hub und die etwas kleineren Flughäfen werden von anderen Airlines bearbeitet.
Es hat unbestritten keiner etwas dagegen, dass sich die LH reger beteiligt. Siehe La Compagnie in DUS etc.
Beitrag vom 11.09.2026 - 08:14 Uhr
Der einzige Gewinner in dieser Sache ist Emirates mit seinem Drehkreuz Dubai. Die Verlierer sind Lufthansa, Eurowings und Condor sowie die Drehkreuze Frankfurt und München. Welchen vermeintlichen Vorteil sieht diese merkwürdige Regierung mit diesem Einknicken vor Emirates? Die eigene Wirtschaft schädigen als Vorteil?
Beitrag vom 11.09.2026 - 08:25 Uhr
In Deutschland herrscht immer mehr die Mentalität "Ich, ich, ich". Dass dabei der Blick aufs Ganze und das Wohl der Gemeinschaft verloren geht, interessiert einen nicht. Wenn dann irgendwann alles in seiner Gesamtheit zum grossen Knall führt, ist das Geschrei gross. Und dann ist es zu spät.
Beitrag vom 11.09.2026 - 08:40 Uhr
Der einzige Gewinner in dieser Sache ist Emirates mit seinem Drehkreuz Dubai. Die Verlierer sind Lufthansa, Eurowings und Condor sowie die Drehkreuze Frankfurt und München. Welchen vermeintlichen Vorteil sieht diese merkwürdige Regierung mit diesem Einknicken vor Emirates? Die eigene Wirtschaft schädigen als Vorteil?
Das ist durchaus auch viele Gewinner:
die PAXe, die Wirtschaft, den BER, die Länder Berlin, Brandenburg & ganz Mitteldeutschland usw. gibt,
ist 'natürlich' zu vernachlässigen und nicht erwähnenswert.
Wie nennt man das doch gleich!?
Beitrag vom 11.09.2026 - 09:21 Uhr
Der einzige Gewinner in dieser Sache ist Emirates mit seinem Drehkreuz Dubai. Die Verlierer sind Lufthansa, Eurowings und Condor sowie die Drehkreuze Frankfurt und München. Welchen vermeintlichen Vorteil sieht diese merkwürdige Regierung mit diesem Einknicken vor Emirates? Die eigene Wirtschaft schädigen als Vorteil?
Das ist durchaus auch viele Gewinner:
die PAXe, die Wirtschaft, den BER, die Länder Berlin, Brandenburg & ganz Mitteldeutschland usw. gibt,
ist 'natürlich' zu vernachlässigen und nicht erwähnenswert.
Wie nennt man das doch gleich!?
Klar gibt es Gewinner, da haben Sie recht. Aber die negativen Auswirkungen überwiegen deutlich.
Wie der Bundesverkehrsminister mit dieser Entscheidung den Luftfahrtstandort Deutschland stärken will, bleibt wohl sein ganz privates Geheimnis.
Beitrag vom 11.09.2026 - 09:40 Uhr
Der einzige Gewinner in dieser Sache ist Emirates mit seinem Drehkreuz Dubai. Die Verlierer sind Lufthansa, Eurowings und Condor sowie die Drehkreuze Frankfurt und München. Welchen vermeintlichen Vorteil sieht diese merkwürdige Regierung mit diesem Einknicken vor Emirates? Die eigene Wirtschaft schädigen als Vorteil?
Das ist durchaus auch viele Gewinner:
die PAXe, die Wirtschaft, den BER, die Länder Berlin, Brandenburg & ganz Mitteldeutschland usw. gibt,
ist 'natürlich' zu vernachlässigen und nicht erwähnenswert.
Wie nennt man das doch gleich!?
Klar gibt es Gewinner, da haben Sie recht. Aber die negativen Auswirkungen überwiegen deutlich.
Wie der Bundesverkehrsminister mit dieser Entscheidung den Luftfahrtstandort Deutschland stärken will, bleibt wohl sein ganz privates Geheimnis.
Ganz einfach, es gibt mehr Flüge.
Ist doch genau das Argument, das alle anderen Airlines immer bemühen, wenn sie wieder mal Lärmgrenzen oder Flugzeitbeschränkungen reißen wollen oder Ausbauvorhaben durchdrücken: Jeder Flug weniger schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland, weil Deutschland so "von der Welt abgeschnitten wird".
Die Entscheidung ist in diesem Sinn also nur konsequent an den Lobbyargumenten ausgerichtet.
Dieser Beitrag wurde am 11.09.2026 09:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.09.2026 - 09:42 Uhr
Ein politischer Offenbarungseid zulasten des deutschen Luftverkehrsstandorts.
Die Bundesregierung verkauft die zusätzlichen Verkehrsrechte für Emirates als Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland. Das ist geradezu grotesk.
Während deutsche Airlines und ihre Beschäftigten mit einer Kosten- und Abgabenlast kämpfen, die international ihresgleichen sucht, öffnet man einem staatlich geprägten Golf-Carrier noch weiter die Tür in den deutschen Markt. Und anschließend erklärt man uns, dass damit Arbeitsplätze und den Standort Deutschland gestärkt würden.
Wer glaubt, dass Emirates nach Deutschland kommt, um den deutschen Luftverkehr zu stärken, glaubt vermutlich auch, dass der Weihnachtsmann seine Geschenke bei Amazon bestellt.
Emirates hat mit Dubai eines der weltweit größten Drehkreuze aufgebaut und kann Passagiere aus Deutschland über dieses Hub in alle möglichen Regionen der Welt weiterleiten. Genau darin liegt die Gefahr: Wir stärken damit nicht automatisch den Luftverkehrsstandort Deutschland, sondern vor allem Dubai als internationales Drehkreuz.
Und währenddessen soll Lufthansa mit ihren Mitarbeitern den Standort Deutschland sichern, obwohl ihr hier immer neue Steine in den Weg gelegt werden.
Natürlich freuen sich Berlin und Brandenburg über eine tägliche Verbindung nach Dubai. Ein weiterer Direktflug sieht in einer Pressemitteilung schließlich hervorragend aus. Aber Luftverkehrspolitik darf nicht nach dem Motto funktionieren: "Hauptsache mehr Flugzeuge am Flughafen."
Die entscheidende Frage lautet: Welche Wertschöpfung, welche Drehkreuze und welche Arbeitsplätze wollen wir langfristig in Deutschland halten?
Wenn die Antwort darauf lautet, dass wir ausländischen Wettbewerbern immer großzügiger Zugang zu unserem Markt gewähren, während wir unsere eigenen Airlines gleichzeitig mit hohen Steuern, Gebühren, Abgaben und Regulierung belasten, dann ist das keine Standortpolitik. Das ist Standortpolitik gegen den eigenen Standort.
Und eines sollte jedem klar sein: Die Rechnung für diese politische Naivität bezahlen am Ende nicht die Emirates-Manager in Dubai. Sie bezahlen die Beschäftigten in Deutschland.
Zum Luftverkehrsstandort in Deutschland zählen nicht nur die Lufthansa, sondern auch die übrigen Flughäfen mit ihren Mitarbeitern und die Qualität des Angebotes an die Kunden in Deutschland und an die, die nach Deutschland wollen.
Die Nicht-Hub Flughäfen (fast allen in öffentlicher Hand) hängen spätestens seit Corona in der Nachfrage durch und die Langstrecken-Angebotsqualität ist im Europäischen Vergleich wirklich dürfig. Diese Begrenzung beruht nicht auf der Marktgröße sondern auf hohen Standortkosten, Verkehrsrechtsbeschränken und LH-Joint Venturen. Neapel hat im Sommer 6 Nordatlantik-Verbindungen am Tag, Hamburg keine.
LH könnte durchaus etwas für deutschen Wirtschaftsräume BER/HAM/NRW tun, in dem sie von dort in die Allianzhubs mit A321 XLR oder 787 fliegt. Tut sie nicht, ist ihre privatwirtschaftliche Entscheidung, und dann ist auch gut. Aber - sie sollte aber nicht die Entwicklung der Regionen außerhalb Fra/Muc aktiv limitieren. Dafür gibt es keine Berechtigung und DE wird damit geschadet. Der deutsche Markt "gehört" nicht der Lufthansa.
Im Gegenteil: Ich als Berliner muss feststellen, dass LH selbst die eigenen Hubs aus BER nicht mehr gut anbindet: BRU nur sehr wenige Flüge mit SN, keine Flüge nach Rom mit AZ und München tlw. mit langen Übergangszeiten.
Übrigens wir sprechen über die Kapazität von 2 A319 Flügen. Würde KLM einen Flug mehr nach AMS und die IB einen Flug mehr nach MAD machen würde das keiner mitbekommen und auch diesen EK Flug wird LH nicht in ihrem Auslastungen sehen.
Also: Alles gut - ja, auch für den Luftverkehrsstandort Deutschland und für die Kunden in Berlin und für die, die nach Berlin wollen. Zumal EK erstmals Destinationen mit einer Onestop Verbindung anbietet, die der LH Konzern gar nicht im Portfolio hat. EK wird sowieso eher Passagiere von QR und TK abwerben und nicht aus FRA/MUC.
Beitrag vom 11.09.2026 - 09:55 Uhr
Der einzige Gewinner in dieser Sache ist Emirates mit seinem Drehkreuz Dubai. Die Verlierer sind Lufthansa, Eurowings und Condor sowie die Drehkreuze Frankfurt und München. Welchen vermeintlichen Vorteil sieht diese merkwürdige Regierung mit diesem Einknicken vor Emirates? Die eigene Wirtschaft schädigen als Vorteil?
Was ist "eigene Wirtschaft"?
Weitere Gewinner sind der Flughafen Berlin (Eigentümer 100% die öffentliche Hand) und die Abfertigungsunternehmen und deren Mitarbeiter, der Tourismus in Berlin (Hotels, Restaurants etc) und die Unternehmen, die in Berlin angesiedelt sind und jetzt mehr Destinationen onestop erreichen können bzw. es vielleicht auch niedrigere Preise gibt.
Das alles gehört jedenfalls auch zur deutschen Wirtschaft. Die stukturierte Unterbedienung von HAM/DUS/BER im Vergleich zu anderen europäischen Wirtschaftsregionen schadet der deutschen Wirtschaft wahrscheinlich deutlich mehr!
Beitrag vom 11.09.2026 - 10:24 Uhr
EK soll also Arbeitsplätze in HAM und anderen Standorten sichern in dem sie Flugzeuge kaufen aber damit bitte nicht nach DE fliegen weil es der Wirtschaft schadet? Sagt mal, gehts noch?
Beitrag vom 11.09.2026 - 10:34 Uhr
Aus Kundensicht toll, damit sind der Konkurrenz Grenzen hinsichtlich der Preismaximierung Grenzen gesetzt, und das wird den Menschen in BB zugute kommen. Auch wenn Emirate sicherlich nicht im Niedrigpreissegment unterwegs ist. BB ist für LH je eh kein relevanter Markt, so stiefmütterlich wie die Region behandelt wird.
On top kommt jetzt noch der zunehmende XLR-Effekt in Richtung Westen. Air Canada wird bestimmt nicht der letzte Carrier bleiben, der BER anfliegt. Da kehrt dann zunehmend auch auf diesen Routen mehr Konkurrenz ein. Und das Schöne ist: davon profitiert auch die deutsche Industrie. Win Win. Ist doch schön.
Beitrag vom 11.09.2026 - 10:34 Uhr
Die Deutschen werden immer mehr zur Lachnummer in Europa. Statt in Frankfurt oder München steigen die Leute jetzt in Dubai um. Wenn die LH die Flüge nach München und Frsnkfurt deswegen ausdünnt oder einstellt werden wieder alle protestieren die gerade eben den Emiraten in den A kriechen.
Beitrag vom 11.09.2026 - 10:56 Uhr
Die Deutschen werden immer mehr zur Lachnummer in Europa. Statt in Frankfurt oder München steigen die Leute jetzt in Dubai um. Wenn die LH die Flüge nach München und Frsnkfurt deswegen ausdünnt oder einstellt werden wieder alle protestieren die gerade eben den Emiraten in den A kriechen.
Emirates fliegt 22 Länder in Europa an - gerne mehrere Orte in einem Land: Alles Lachnummern? Für welches Europa denn?
Vielleicht mal den Ball ein bisschen niedriger hängen, insbesondere wenn es um die Kapazität von 2 A319 geht. Berlin ist die größte Stadt der EU, Berlin ist die Hauptstadt der größten Volkswirtschaft in Europa und Berlin ist der größte Touristenhotspot Deutschlands. Es ist vollkommen ok, dass Emirates hier hin fliegt.
Beitrag vom 11.09.2026 - 11:14 Uhr
Ich hatte ja mit deutlichen Reaktionen der üblichen Verdächtigen gerechnet, aber in dem Ausmaß dann doch nicht. Eine Frage an die ganzen Rambozambos und LH-Lobbyisten habe ich dann aber doch: einerseits "argumentiert" ihr unter jedem BER-Langstreckenartikel, BER und sein Einzugsgebiet seien so unbedeutend, so kaufkraftschwach, so gernegroß, so traumtänzerisch. Wenn das alles so ist, warum dann zum Teufel diese Aufregung? Eurer Logik folgend - und die muss ja stimmen, denn sie kommt von euch - sind die 7/7 DXB doch ohnehin zum Scheitern verurteilt. EK wird es entweder nach kurzer Zeit wieder einstellen oder jedes Jahr zig Fantastilliarden reinbuttern. Warum in Gottes Namen also diese Panik?