Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Emirates setzt BER-Strecke durch

Beitrag 16 - 30 von 30
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 31.01.2026 - 13:19 Uhr
UserFW 190
User (2346 Beiträge)
Absolut ich fliege beruflich im Schnitt 10 bis 12 mal pro Jahr von Berlin in den Mittleren Osten, nach Afrika, nach Asien und Australien. Bis vor ein paar Jahren hauptsächlich mit der Lufthansagruppe und zuvor auch mit British Airways. In 2025 bin ich 10mal mit Qatar, 1 mal mit Royal Jordanian und einmal mit Ethiopian (Zubringer war die Swiss) alles in Business Class geflogen. Sollte Emirates nach Berlin kommen, so ist dies grossartige für den Wirtschaftsstandort Berlin, denn schon jetzt sind es gefühlt 75% Nichtdeutsche die mit Qatar in die Hauptstadt fliegen um hier zu Kongressen, Messen, in die Oper oder als Ausgangsort für Kreuzfahrten auf der Ostsee kommen.


Ich finde es Klasse, dass Sie beruflich die preiswerteste Alternative suchen. Bei den in 2025 aus dem Länderfinanzausgleich gezahlten 3,8 Mrd. an Berlin, über € 1.000 pro Einwohner, ist es wichtig zu sparen denn die fehlende Wirtschaftsleistung wird ja, - noch - durch die Länder BY, HS, BW und ein klitzekleines bisschen durch HH (das greift sich aber SH schon ab) ausgeglichen. Da geht sicher noch mehr - nur wenn die anderen dann mal ausfallen oder wie BW schwächelt macht dem Berliner das nichts aus er hat ja die Bundesregierung vor Ort die wird BER schon nicht verkommen lassen....
Beitrag vom 31.01.2026 - 14:17 Uhr
UserStadtfreund
User (31 Beiträge)
Absolut ich fliege beruflich im Schnitt 10 bis 12 mal pro Jahr von Berlin in den Mittleren Osten, nach Afrika, nach Asien und Australien. Bis vor ein paar Jahren hauptsächlich mit der Lufthansagruppe und zuvor auch mit British Airways. In 2025 bin ich 10mal mit Qatar, 1 mal mit Royal Jordanian und einmal mit Ethiopian (Zubringer war die Swiss) alles in Business Class geflogen. Sollte Emirates nach Berlin kommen, so ist dies grossartige für den Wirtschaftsstandort Berlin, denn schon jetzt sind es gefühlt 75% Nichtdeutsche die mit Qatar in die Hauptstadt fliegen um hier zu Kongressen, Messen, in die Oper oder als Ausgangsort für Kreuzfahrten auf der Ostsee kommen.


Ich finde es Klasse, dass Sie beruflich die preiswerteste Alternative suchen. Bei den in 2025 aus dem Länderfinanzausgleich gezahlten 3,8 Mrd. an Berlin, über € 1.000 pro Einwohner, ist es wichtig zu sparen denn die fehlende Wirtschaftsleistung wird ja, - noch - durch die Länder BY, HS, BW und ein klitzekleines bisschen durch HH (das greift sich aber SH schon ab) ausgeglichen. Da geht sicher noch mehr - nur wenn die anderen dann mal ausfallen oder wie BW schwächelt macht dem Berliner das nichts aus er hat ja die Bundesregierung vor Ort die wird BER schon nicht verkommen lassen....

Wenn man den Berlinern vorhält dass sie vom Steuerausgleich profitieren während Hessen und Bayern einzahlen, dann sollte man aber nicht im gleichen Atemzug fordern den BER zum Zweck der Profitmaximierung von Lufthansa, FRA und MUC zu benachteiligen.

In diesem Sinne wäre es wirklich an der Zeit diese wettbewerbsverzerrende Regelung abzuschaffen.
Beitrag vom 31.01.2026 - 14:42 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Absolut ich fliege beruflich im Schnitt 10 bis 12 mal pro Jahr von Berlin in den Mittleren Osten, nach Afrika, nach Asien und Australien. Bis vor ein paar Jahren hauptsächlich mit der Lufthansagruppe und zuvor auch mit British Airways. In 2025 bin ich 10mal mit Qatar, 1 mal mit Royal Jordanian und einmal mit Ethiopian (Zubringer war die Swiss) alles in Business Class geflogen. Sollte Emirates nach Berlin kommen, so ist dies grossartige für den Wirtschaftsstandort Berlin, denn schon jetzt sind es gefühlt 75% Nichtdeutsche die mit Qatar in die Hauptstadt fliegen um hier zu Kongressen, Messen, in die Oper oder als Ausgangsort für Kreuzfahrten auf der Ostsee kommen.


Ich finde es Klasse, dass Sie beruflich die preiswerteste Alternative suchen. Bei den in 2025 aus dem Länderfinanzausgleich gezahlten 3,8 Mrd. an Berlin, über € 1.000 pro Einwohner, ist es wichtig zu sparen denn die fehlende Wirtschaftsleistung wird ja, - noch - durch die Länder BY, HS, BW und ein klitzekleines bisschen durch HH (das greift sich aber SH schon ab) ausgeglichen. Da geht sicher noch mehr - nur wenn die anderen dann mal ausfallen oder wie BW schwächelt macht dem Berliner das nichts aus er hat ja die Bundesregierung vor Ort die wird BER schon nicht verkommen lassen....

Wenn man den Berlinern vorhält dass sie vom Steuerausgleich profitieren während Hessen und Bayern einzahlen, dann sollte man aber nicht im gleichen Atemzug fordern den BER zum Zweck der Profitmaximierung von Lufthansa, FRA und MUC zu benachteiligen.

In diesem Sinne wäre es wirklich an der Zeit diese wettbewerbsverzerrende Regelung abzuschaffen.

Und wie sieht es mit den wettbewerbsverzerrenden Regeln des Russlandboykotts aus? Soll man die auch abschaffen?

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2026 16:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.01.2026 - 18:42 Uhr
UserAngros
User (904 Beiträge)
Super Industriepolitik!
Andere bekommen Zugang zu unserem Markt und wir bekommen dafür Anschluss an ein Drehkreuz; also das, was es bisher schon gab.
Wow.
Beitrag vom 31.01.2026 - 18:44 Uhr
UserAngros
User (904 Beiträge)
Absolut ich fliege beruflich im Schnitt 10 bis 12 mal pro Jahr von Berlin in den Mittleren Osten, nach Afrika, nach Asien und Australien. Bis vor ein paar Jahren hauptsächlich mit der Lufthansagruppe und zuvor auch mit British Airways. In 2025 bin ich 10mal mit Qatar, 1 mal mit Royal Jordanian und einmal mit Ethiopian (Zubringer war die Swiss) alles in Business Class geflogen. Sollte Emirates nach Berlin kommen, so ist dies grossartige für den Wirtschaftsstandort Berlin, denn schon jetzt sind es gefühlt 75% Nichtdeutsche die mit Qatar in die Hauptstadt fliegen um hier zu Kongressen, Messen, in die Oper oder als Ausgangsort für Kreuzfahrten auf der Ostsee kommen.


Ich finde es Klasse, dass Sie beruflich die preiswerteste Alternative suchen. Bei den in 2025 aus dem Länderfinanzausgleich gezahlten 3,8 Mrd. an Berlin, über € 1.000 pro Einwohner, ist es wichtig zu sparen denn die fehlende Wirtschaftsleistung wird ja, - noch - durch die Länder BY, HS, BW und ein klitzekleines bisschen durch HH (das greift sich aber SH schon ab) ausgeglichen. Da geht sicher noch mehr - nur wenn die anderen dann mal ausfallen oder wie BW schwächelt macht dem Berliner das nichts aus er hat ja die Bundesregierung vor Ort die wird BER schon nicht verkommen lassen....

Wenn man den Berlinern vorhält dass sie vom Steuerausgleich profitieren während Hessen und Bayern einzahlen, dann sollte man aber nicht im gleichen Atemzug fordern den BER zum Zweck der Profitmaximierung von Lufthansa, FRA und MUC zu benachteiligen.

In diesem Sinne wäre es wirklich an der Zeit diese wettbewerbsverzerrende Regelung abzuschaffen.

Ihr Argument verstehe ich nicht. Also sollen die anderen nicht nur Berlin querfinanzieren, sondern sich gleichzeitig auch noch ihre Märkte kaputt machen lassen??
Beitrag vom 01.02.2026 - 09:35 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.
Beitrag vom 01.02.2026 - 10:55 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Der allerdings durch z.B. Boykottbestimmungen oder Zölle einzelner Regierungen massiv beeinflusst wird.
Beitrag vom 01.02.2026 - 11:11 Uhr
UserFW 190
User (2346 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Feinste Satire, das mit der Marktregelung. Dann bleibt in wenigen Jahren nichts mehr um zu verteilen wenn die großen Industrien in D diesen Kampf verloren haben.
Beitrag vom 01.02.2026 - 11:26 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4345 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Feinste Satire, das mit der Marktregelung. Dann bleibt in wenigen Jahren nichts mehr um zu verteilen wenn die großen Industrien in D diesen Kampf verloren haben.


Echt jetzt: ist die einzige deutsche Antwort auf den weltweiten Wettbewerb, ja auch wenn er mit - aus unserer Sicht - 'unfairen' Methoden geführt wird, nur noch Abschottung!?

Kurzfristig kann das vielleicht noch 'klappen', mittelfristig gewinnen wir so keinen 'Blumentopf' mehr.

Und, um das gleich zu beantworten:
nein mit (weiteren) Drücken auf die Lohnschraube werden wir das nicht lösen können.

Innovationen, gute Produkte, insgesamt einfach besser sein als der Wettbewerb - nur so wird es etwas bringen (und ja: Allegris war sicher so ein richtiger Ansatz, allerdings die Umsetzung hat das ganze völlig absurdum geführt, leider).
Beitrag vom 01.02.2026 - 13:21 Uhr
UserVB
User (497 Beiträge)
Anfang des Jahrtausends hat der damalige Bundespräsident gesagt: "Weil wir teurer sind, müssen wir besser sein".

Im globalen Wettbewerb wird die Emirates-Anbindung von Berlin dem LH-Konzern weder groß schaden oder helfen. Man kann es eigentlich immer nur wiederholen: für Hub-Anbindungen nach Frankfurt, München, Doha oder Dubai ist Berlin ein attraktiver Markt, aber echte Langstrecken sind wegen des dortigen lokalen Aufkommens für die Lufthansa Frankfurt und München attraktiver, selbst wenn man einzelne Langstrecken aus Berlin heraus irgendwie schon mit schwarzer Null fliegen könnte. Da haben die Hubs am
Golf alleine schon geographisch eine bessere Lage als die von LH, weil die ME3 dadurch betrieblich maximal effizient Berlin mit der halben Welt bedienen könn(t)en.

Berlin ist eine Metropole mit zahlreichen repräsentativen Aufgaben und Ministerien etc. (die zahlen eher wenig Steuern…) irgendwo in der ostdeutschen Peripherie. Das Problem ist ja nicht die Stadt, sondern das anders als in Frankfurt und München darum herum kaum etwas ist, was im Luftverkehr für Aufkommen sorgt.

Das Argument des Länderfinanzausgleichs finde ich schon etwas schräg. Eine Emirates-Anbindung wäre schon für Berlin und Brandenburg ein ordentlicher Standortvorteil gegenüber heute und würde dem negativen Saldo im Länderfinanzausgleich eher verringern. Und wie gesagt: Berlin übernimmt für die Bundesrepublik zahlreiche Aufgaben, die aber keine Einnahmen in der Stadtkasse generieren- dass da eine Co-Finanzierung durch die anderen Länder erfolgen muss ist das logisch.

Abgesehen davon: gerade Hamburg und Bayern profitieren doch selbst über Airbus ganz ordentlich an den ME3.

Beitrag vom 01.02.2026 - 13:45 Uhr
UserGhostPilot65
User (21 Beiträge)
Im globalen Wettbewerb wird die Emirates-Anbindung von Berlin dem LH-Konzern weder groß schaden oder helfen.Man kann es eigentlich immer nur wiederholen: für Hub-Anbindungen nach Frankfurt, München, Doha oder Dubai ist Berlin ein attraktiver Markt, aber echte Langstrecken sind wegen des dortigen lokalen Aufkommens für die Lufthansa Frankfurt und München attraktiver, selbst wenn man einzelne Langstrecken aus Berlin heraus irgendwie schon mit schwarzer Null fliegen könnte. Da haben die Hubs am
Golf alleine schon geographisch eine bessere Lage als die von LH, weil die ME3 dadurch betrieblich maximal effizient Berlin mit der halben Welt bedienen könn(t)en.

Kann ich nicht nachvollziehen...

Kein Golfcarrier bietet aus Berlin heraus eine Langstreckenanbindung an.
Die fliegen (genau wie alle anderen Anbieter inkl. LHG) in ihre Hubs zum Weiterverteilen.
Die Lage am Golf ist sicherlich für ausgewählte Ziele besser (Australien, Neuseeland), für alle anderen aber entweder neutral (Afrika, Asien) schlechter (The Americas) oder schlicht albern (Europa) - niemand fliegt ohne Not über den Golf nach New York oder gar nach Paris.

Die Öffnung des (attraktivsten europäischen) Quellmarkts Deutschland für die hochsubventionierten Scheich-Airlines (da sortiere ich Erdogan mal mit ein) sorgt sicherlich für einen gewissen Wettbewerb und damit für stabil faire Preise, schadet aber NUR der LH.

Die These mit den einzelnen 'Langstrecken aus Berlin heraus irgendwie schon mit schwarzer Null' finde ich zugegebenermaßen "steil".
Bisher sind die von vornherein wenigen Versuche immer nach kurzer Zeit gescheitert.
Egal wer es getan hat.
Der A321XLR mag da noch mal einen Versuch bekommen, aber sonst...?


Dieser Beitrag wurde am 01.02.2026 13:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.02.2026 - 09:44 Uhr
UserKonTra77
User (263 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Die Zeiten, in den es "der" Markt regelt sind vorbei. Die Starken bestimmen über die Schwachen oder anders: Geld regiert die Welt. In Ländern mit Turbokapitalismus funktioniert das super, aber in Ländern mit sozialer Marktwirtschaft nicht. Denn hier werden die Starken dazu verdonnert, die Schwachen zu stützen, woraufhin ihnen dann die Kraft fehlt, gegen die anderen Starken zu bestehen.

Oder... nein, ein Wirtschaftsraum, der Menschenrechte hochhalten will, der Arme, Alte, Schwache stützen will, darf die üblichen Marktmechanismen nicht uneingeschränkt agieren lassen.
Beitrag vom 02.02.2026 - 13:16 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4345 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Die Zeiten, in den es "der" Markt regelt sind vorbei. Die Starken bestimmen über die Schwachen oder anders: Geld regiert die Welt. In Ländern mit Turbokapitalismus funktioniert das super, aber in Ländern mit sozialer Marktwirtschaft nicht. Denn hier werden die Starken dazu verdonnert, die Schwachen zu stützen, woraufhin ihnen dann die Kraft fehlt, gegen die anderen Starken zu bestehen.

Oder... nein, ein Wirtschaftsraum, der Menschenrechte hochhalten will, der Arme, Alte, Schwache stützen will, darf die üblichen Marktmechanismen nicht uneingeschränkt agieren lassen.

Genau, deshalb heißt es eben s_o_z_i_a_l_e Marktwirtschaft und das ist ein massiver Wert im globalen Wettbewerb.
Beitrag vom 02.02.2026 - 14:43 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Aktuell ein Streit um des Kaisers Bart: Nach wie vor ist nichts dazu entschieden. Und im Übrigen gilt die Maxime der Marktwirtschaft: das regelt alles der Markt.

Feinste Satire, das mit der Marktregelung. Dann bleibt in wenigen Jahren nichts mehr um zu verteilen wenn die großen Industrien in D diesen Kampf verloren haben.
Und wenn man genau hinschaut, ist es genau eine "Industrie", die mit ihrem enormen Gewinnrückgang das Gesamtergebnis ruiniert: die völlig verpeilte deutsche Autoindustrie, die aber immer noch Gewinne in Milliardenhöhe macht. Und den Gewinnrückgang hat letztlich wer verursacht? Genau: "der Markt" bzw. die Märkte, auf denen Verbrenner nicht mehr gefragt waren, z.B. China...
Und ja, das "sozial" hatte ich nicht erwähnt, weil es leider auch im Kernland der sozialen Marktwirtschaft nichts mehr zählt.
Und noch eins: es gibt wohl keine Alternative zur (globalen) Marktwirtschaft, die Globalisierung ist viel zu weit fortgeschritten. Ohne chinesische Vorprodukte würde die deutsche Elektro- und IT-Branche zusammenbrechen...und nicht nur die, was vor einigen Monaten die "Chipkrise" in der Autoindustrie zeigte.
Also: nicht Jammern, sondern Produzieren, und zwar Produkte, die "der Markt" auch braucht.
Beitrag vom 02.02.2026 - 15:12 Uhr
UserEricM
User (7196 Beiträge)
Genau: "der Markt" bzw. die Märkte, auf denen Verbrenner nicht mehr gefragt waren, z.B. China...

Kombiniert mit dem Zögern deutscher Firmen, notwendige Änderungen an Modellpalette, Antrieben und Zubehör-Optionen proaktiv zu gestalten. Stattdessen wurde lange heftigst nationale Lobbyarbeit betrieben, damit "technologieoffene" Fantasie-Produkte wie der "hocheffiziente Vebrenner" oder "PTL für KFZ" nationale und EU Vorgaben beeinflussen.
Nicht nur die FDP ist hier physikalisch gesehen voll von der Rolle.

Der Verlust des chinesischen Marktes ist eine direkte Folge dieser reaktionären Modellpolitik. Deutschland war mal technisch führend. Aktuell klammern wir uns an die Vergangenheit, weil wir Angst vor Veränderungen haben.

Das wird der deutschen Industrie im Energiesektor nicht anders gehen, wenn konservative Fantasten auch hier ihren Willen durchsetzen. Schon heute sind die hohen Strompreise primär auf den hohen Anteil an Gas als Energiequelle zur Verstromung zurückzuführen.
Ein Anteil, der laut unserer aktuellen Wirtschaftsministerin sogar noch ausgebaut werden soll.

Unterdessen baut China jährlich mehr Solar zu als der Rest der Welt zusammen...

Hoffen wir mal dass zumindest Airbus sich diesem rückwärtsgewandten Trend entziehen kann. Und in dem Kontext hilft es sicher wenig, wenn wir zwar unsere Airlines vor Konkurrenz abschotten, diese Konkurrenz ihre Flugzeuge dann aber zukünftig bei Boeing kauft...

Dieser Beitrag wurde am 02.02.2026 15:30 Uhr bearbeitet.
1 | 2 | « zurück | weiter »