Beitrag vom 13.01.2025 - 08:36 Uhr
Und wenn der Flughafen-Chef zum Ergebnis kommt, dass die Halbwertszeit bei z. B. einem Jahr liegt â?¦ was empfehlen Sie ihn zu tun?
Sich ein Geschäftsmodell zu suchen, in dem ein solch wechselfreudiger Kunde nicht so eine große Auswirkung hat.
Unter der Annahme, dass ein Wegfall der Luftverkehrssteuer das Flugaufkommen wieder auf das Niveau von 2019 bringen würde, komme ich überschlagsmäßig auf dadurch 4 Mrd. steuerliche Mehreinnahmen vs Wegfall der 1,5Mrd LVA.
Wenn ich es richtig verstehe, ist es aber auch eine Milchmädchenrechnung. Denn das Wachstum bis zum Stand "heute" und das dadurch verbundene Delta sind nicht mehr so groß wie den mir bekannten Zahlen die sich immer auf das Nach-Corona Niveau betrachtet. Zudem muss man hier auch fairerweise weitere geopolitische Effekte berücksichtigen wie Ukraine/Russland und Naher Osten. Des weiteren hat Corona grundsätzlich eine Ã"nderung des Reiseverhaltens gebracht. Nicht nur mehr Home-Office sondern auch mehr Videokonferenzen im Business Verkehr haben ihr Ã?briges dazu getan. Daher ist die Frage, ob bei Verzicht der Mehreinnahmen überhaupt eine spürbare Mehreinnahme durch mehr Flugreisen zu spüren gewesen wäre.
Freut mich das mein Beitrag ein lebhafte Diskussion ausgelöst hat.
Da haben Sie recht, das sind alles Punkte, die das Reiseverhalten beeinflussen. Wenn man es denn genau rechnen wollte, dann müsste man a. viel tiefer recherchieren und genauere Zahlen nutzen und b. man dürfte als Vergleich nicht 2019 nehmen sondern da wo andere Länder ohne LVA heute stehen. Für die gelten ja auch die "... geopolitische Effekte berücksichtigen wie Ukraine/Russland und Naher Osten. Des weiteren hat Corona grundsätzlich eine Ã"nderung des Reiseverhaltens gebracht. Nicht nur mehr Home-Office sondern auch mehr Videokonferenzen im Business Verkehr haben ihr Ã?briges dazu getan."
Der Versuch von Ihnen eine Rechnung zu präsentieren (ausdrücklich Danke dafür!) gründet sich auf Annahmen und nicht auf realen Zahlen, wie Sie ja selber schreiben. Das ist auch völlig okay, da konkretes nicht zu Verfügung steht bzw. eine solche Rechnung viel zu komplex ist.
Darum ging es mir aber nicht. Ich fand die Frage von @Jordi spannend. Es kommt ja des Ã?fteren reflexartig eine undifferenzierte Haltung zu Aussagen aus dem Hause Ryanair. Das wollte ich nur mal überprüfen. Mehr nicht.
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Beitrag vom 13.01.2025 - 09:32 Uhr
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Beitrag vom 14.01.2025 - 09:41 Uhr
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Vergleiche von einzelnen deutschen Standorten mit, für das 'gewünschte' Ergebnis passenden ausländischen Airports, vielleicht.
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Beitrag vom 14.01.2025 - 12:08 Uhr
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Vergleiche von einzelnen deutschen Standorten mit, für das 'gewünschte' Ergebnis passenden ausländischen Airports, vielleicht.
Also gibt es Zahlen, die passen Ihnen nur nicht in Ihr "gewünschtes" Ergebnis. Wäre das nicht auch unreflektiert? Sie könnten natürlich auch ein paar Zahlen dagegenhalten, wenn Sie die zusammengesucht haben.
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
Beitrag vom 14.01.2025 - 13:22 Uhr
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Das ist zwar richtig, aber ...
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
... selbst wenn es die höchsten sind: Wofür genau sind sie "zu hoch", wenn trotzdem ein starkes Wachstum stattfindet?
Dieser Beitrag wurde am 14.01.2025 13:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.01.2025 - 15:08 Uhr
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Das ist zwar richtig, aber ...
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
... selbst wenn es die höchsten sind: Wofür genau sind sie "zu hoch", wenn trotzdem ein starkes Wachstum stattfindet?
Müssen wir das alles nochmal durchkauen? Es findet Wachstum statt, aber noch lange kein starkes. Wie â??starkâ?? ist es denn, im Vergleich zu anderen?
Beitrag vom 14.01.2025 - 16:37 Uhr
... selbst wenn es die höchsten sind: Wofür genau sind sie "zu hoch", wenn trotzdem ein starkes Wachstum stattfindet?
Müssen wir das alles nochmal durchkauen? Es findet Wachstum statt, aber noch lange kein starkes. Wie â??starkâ?? ist es denn, im Vergleich zu anderen?
Oder mal so gefragt: wann ist in Ihren Augen das Wachstum "stark" genug? Und ist Wachstum automatisch "gesund". Es gab in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen starkes Wachstum nicht zu mehr Rendite führte.
Beitrag vom 14.01.2025 - 17:22 Uhr
Müssen wir das alles nochmal durchkauen?
Nicht unbedingt.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Sie die Aussage des OP verdrehen, der über Beschwerden gegen "zu hohe" Gebühren argumentiert hatte, in dem sie dem ein "es könnten trotzdem die höchsten sein" entgegenhalten.
Das ist zwar möglich, das hat auch keiner bestritten, aber war nicht die Frage.
Die Frage war, ob die Gebühren "zu hoch" seien.
Zu hoch für Wachstum (außerhalb innerdeutscher Flüge) sind sie offenbar nicht.
Also wofür sind sie - absolut gesehen - zu hoch?
Es findet Wachstum statt, aber noch lange kein starkes.
Ansichtssache.
Viele Anwohner eines Flughafens empfinden ein Wachstum an Lärm auch dann als zu stark, wenn es anderswo noch stärker ausfällt .
Ebenso kann man aus Umweltschutzgründen argumentieren.
Wie â??starkâ?? ist es denn, im Vergleich zu anderen?
Ist auch ein anderes Thema bzw. eine Ablenkung.
Ja, Luftverkehr wird in anderen Ländern stärker subventioniert. Geschenkt. In der Regel da, wo er wie zB in Spanien massiv die nationale Wirtschaftsleistung über Tourismus beeinflusst.
Wenn die Lufthansa ein paar Millionen Passagiere mehr im Jahr von A über FRA/MUC nach B befördert, weil Steuern/Abgaben subventioniert werden, hat das bis auf ein paar direkte Zulieferer für Sprit und billiges Essen keine weiteren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft als Ganzes.
Ja das war etwas überspitzt, aber nicht viel.
Anwohner, Steuerzahler und Umweltschutz würden also ohne auf nationaler Ebene zwingenden Grund schlechter gestellt.
Dieser Beitrag wurde am 14.01.2025 17:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.01.2025 - 18:14 Uhr
... selbst wenn es die höchsten sind: Wofür genau sind sie "zu hoch", wenn trotzdem ein starkes Wachstum stattfindet?
Müssen wir das alles nochmal durchkauen? Es findet Wachstum statt, aber noch lange kein starkes. Wie â??starkâ?? ist es denn, im Vergleich zu anderen?
Oder mal so gefragt: wann ist in Ihren Augen das Wachstum "stark" genug?
Ich würde sagen, solange es 30-40% hinter den Wettbewerber zurück hängt, ist es nicht stark genug.
Und ist Wachstum automatisch "gesund". Es gab in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen starkes Wachstum nicht zu mehr Rendite führte.
Das weiß ich nicht, um Rendite ging es ja nicht.
Beitrag vom 14.01.2025 - 18:25 Uhr
Müssen wir das alles nochmal durchkauen?
Nicht unbedingt.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Sie die Aussage des OP verdrehen, der über Beschwerden gegen "zu hohe" Gebühren argumentiert hatte, in dem sie dem ein "es könnten trotzdem die höchsten sein" entgegenhalten.
Das ist zwar möglich, das hat auch keiner bestritten, aber war nicht die Frage.
Stimmt, aber ich habe auch nicht gegen den OP argumentiert, sondern gegen die Behauptungen von Jordi.
Die Frage war, ob die Gebühren "zu hoch" seien.
Zu hoch für Wachstum (außerhalb innerdeutscher Flüge) sind sie offenbar nicht.
Also wofür sind sie - absolut gesehen - zu hoch?
Es findet Wachstum statt, aber noch lange kein starkes.
Ansichtssache.
Stimmt.
Viele Anwohner eines Flughafens empfinden ein Wachstum an Lärm auch dann als zu stark, wenn es anderswo noch stärker ausfällt .
Ebenso kann man aus Umweltschutzgründen argumentieren.
Ablenkung ;-).
Wie â??starkâ?? ist es denn, im Vergleich zu anderen?
Ist auch ein anderes Thema bzw. eine Ablenkung.
Sie haben â??starkâ?? ins Spiel gebracht.
Ja, Luftverkehr wird in anderen Ländern stärker subventioniert. Geschenkt. In der Regel da, wo er wie zB in Spanien massiv die nationale Wirtschaftsleistung über Tourismus beeinflusst.
Wenn die Lufthansa ein paar Millionen Passagiere mehr im Jahr von A über FRA/MUC nach B befördert, weil Steuern/Abgaben subventioniert werden, hat das bis auf ein paar direkte Zulieferer für Sprit und billiges Essen keine weiteren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft als Ganzes.
Ja das war etwas überspitzt, aber nicht viel.
Ansichtsache. Wenn Sie den lärmgeplagten Anwohner anführen könnte man auch alle anführen, die durch Abwanderung den Job verlieren.
Anwohner, Steuerzahler und Umweltschutz würden also ohne auf nationaler Ebene zwingenden Grund schlechter gestellt.
Siehe oben
Beitrag vom 14.01.2025 - 23:21 Uhr
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Vergleiche von einzelnen deutschen Standorten mit, für das 'gewünschte' Ergebnis passenden ausländischen Airports, vielleicht.
Also gibt es Zahlen, die passen Ihnen nur nicht in Ihr "gewünschtes" Ergebnis. Wäre das nicht auch unreflektiert? Sie könnten natürlich auch ein paar Zahlen dagegenhalten, wenn Sie die zusammengesucht haben.
Na wieder einmal meine gesamte Aussage nicht verstanden oder erst gar nicht verstehen wollen!?
Aber gut, wenn Sie so argumntieren: es gibt durchaus auch (selektive) Vergleichszahlen, die das Gegenteil Ihres Dresden - Prag Beispiels zeigen: z.B. Bratislava oder Varna - diese Airports hinken sogar noch ihren Zahlen von 2017, -18 und -19 hinterher.
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
Nennen Sie doch mal irgendeinen Grund, warum die deutsche Politik 'verpflichtet' sein sollte mit Subventionen durch Steuermittel den (deutschen) Airlines oder ausländischen Billigheimern ihre Passagierzahlen von 2919, und damit deren (ich wiederholen mich) offensichtlich nicht mehr in dieser Menge benötigten Leistungen, zu garantieren!?
Märkte, und damit Nachfrage und Angebote, verändern sich. Die Nachfrage ist ganz offensichtlich nicht mehr so hoch wie früher und das Angebot entsprechen - und wohl auch ausreichend.
Der deutsche Flug-Markt, die Nachfrage, hat sich wohl stärker als anderswo verändert.
Vielleicht weil die Menschen hier mittlerweile anders über 'muss ich unbedingt fliegen?' - die Wirtschaft auf jeden Fall! - denken.
Und möglicherweise eben auch weil die Luftfahrtbranche vernünftigerweise nicht mehr so stark vom Staat gepampert wird.
Beitrag vom 15.01.2025 - 15:43 Uhr
Worauf ich aufmerksam machen wollte:
seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Vergleiche von einzelnen deutschen Standorten mit, für das 'gewünschte' Ergebnis passenden ausländischen Airports, vielleicht.
Also gibt es Zahlen, die passen Ihnen nur nicht in Ihr "gewünschtes" Ergebnis. Wäre das nicht auch unreflektiert? Sie könnten natürlich auch ein paar Zahlen dagegenhalten, wenn Sie die zusammengesucht haben.
Na wieder einmal meine gesamte Aussage nicht verstanden oder erst gar nicht verstehen wollen!?
Ich gebe mir Mühe, aber scheinbar habe ich es nicht verstanden. Ich habe die staatlichen Gebühren angesprochen und verglichen, welche Zahlen meinen Sie bei Bratislava und Varna?
Aber gut, wenn Sie so argumntieren: es gibt durchaus auch (selektive) Vergleichszahlen, die das Gegenteil Ihres Dresden - Prag Beispiels zeigen: z.B. Bratislava oder Varna - diese Airports hinken sogar noch ihren Zahlen von 2017, -18 und -19 hinterher.
Das Beispiel Prag/Dresden kam vor ein paar Monaten auf, ich glaube ein Luffahrtkongress der Mitteldeutschen Flughafenbetreiber. Da wurden die Gebühren von Prag und Dresden gegenüber gestellt und mögliche Auswirkungen des Unterschieds besprochen. Die Auswirkungen sind in Dresden wohl da, siehe aktuelle Berichte und Diskussionen hier bei aero. Das ist exemplarisch, weitere Vergleiche finden Sie beim BDL. Da werden auch die genannt, wo die Gebühren prozentual höher gestiegen sind als in D (sind dort aber insgesamt noch unter denen in D) Ganz informativ und umfassend. Ich finde das weder unreflektiert noch unkonkret, aber ist natürlich Ansichtssache.
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
Nennen Sie doch mal irgendeinen Grund, warum die deutsche Politik 'verpflichtet' sein sollte mit Subventionen durch Steuermittel den (deutschen) Airlines oder ausländischen Billigheimern ihre Passagierzahlen von 2919, und damit deren (ich wiederholen mich) offensichtlich nicht mehr in dieser Menge benötigten Leistungen, zu garantieren!?
Warum sollte ich da was nennen? Nochmal für Sie (und gerne auch F11), die deutsche Politik verpflichte ich zu nichts. Allerdings finde ich die Handlungen der dP im Zusammenhang mit Luftverkehr nicht schlüssig und dauerhaft einer Linie folgend. Daher finde ich es durchaus legtim, wenn die Wirtschaft versucht in diesem Vakuum ihre Interessen entsprechend zu platzieren. Auch nur Ansichtssache.
Märkte, und damit Nachfrage und Angebote, verändern sich. Die Nachfrage ist ganz offensichtlich nicht mehr so hoch wie früher und das Angebot entsprechen - und wohl auch ausreichend.
Das ist zu pauschal. Da wo das Angebot da ist, ist die Nachfrage höher als früher. Siehe Zunahme touristischer Verkehr, 125% von 2019.
Beitrag vom 16.01.2025 - 09:17 Uhr
> Worauf ich aufmerksam machen wollte:
> seit Monaten werden durch für Luftfahrt Verantwortlichen/Manager bzw. deren Lobbyisten massiv solche unreflektierten Aussagen in die Welt geblasen, ohne diese einmal konkret zu untersetzen.
>
> Aber diskutiert bzw. hingenommen werden diese als 'feststehende' Fakten.
Das ist so nicht richtig. Es wurden ja konkrete Zahlen und Vergleiche der Kosten zwischen einzelnen Standorten im In- und Ausland veröffentlicht. Zuletzt waren das Dresden im Vergleich zu Prag. Aktuell beim BDL Flüge nach Palma von unterschiedlichen Standorten (und weitere Vergleiche) in Europa. Ich selbst habe mal Flüge in Europa verglichen. Die Links zu den einzelnen Gebührenlisten gab es auch. Also unreflektiert trifft es da nicht ganz ;-)
Vergleiche von einzelnen deutschen Standorten mit, für das 'gewünschte' Ergebnis passenden ausländischen Airports, vielleicht.
Also gibt es Zahlen, die passen Ihnen nur nicht in Ihr "gewünschtes" Ergebnis. Wäre das nicht auch unreflektiert? Sie könnten natürlich auch ein paar Zahlen dagegenhalten, wenn Sie die zusammengesucht haben.
Na wieder einmal meine gesamte Aussage nicht verstanden oder erst gar nicht verstehen wollen!?
Ich gebe mir Mühe, aber scheinbar habe ich es nicht verstanden. Ich habe die staatlichen Gebühren angesprochen und verglichen, welche Zahlen meinen Sie bei Bratislava und Varna?
Nein haben Sie leider nicht! Denn meine Gauptaussahe war: die ständige (pauschale) Leier 'Deutschland hat zu hohe Gebühren und damit kann kein Wachstum stattfinden. wird nämlich durch die realen Zahlen der einzelnen Airports widerlegt!
Aber gut, wenn Sie so argumntieren: es gibt durchaus auch (selektive) Vergleichszahlen, die das Gegenteil Ihres Dresden - Prag Beispiels zeigen: z.B. Bratislava oder Varna - diese Airports hinken sogar noch ihren Zahlen von 2017, -18 und -19 hinterher.
Das Beispiel Prag/Dresden kam vor ein paar Monaten auf, ich glaube ein Luffahrtkongress der Mitteldeutschen Flughafenbetreiber. Da wurden die Gebühren von Prag und Dresden gegenüber gestellt und mögliche Auswirkungen des Unterschieds besprochen. Die Auswirkungen sind in Dresden wohl da, siehe aktuelle Berichte und Diskussionen hier bei aero. Das ist exemplarisch, weitere Vergleiche finden Sie beim BDL. Da werden auch die genannt, wo die Gebühren prozentual höher gestiegen sind als in D (sind dort aber insgesamt noch unter denen in D) Ganz informativ und umfassend. Ich finde das weder unreflektiert noch unkonkret, aber ist natürlich Ansichtssache.
Und das dazu 'passende' Beispiel Dresden - Prag habe ich versuche zu aus dem Kontext zu reißen, da es genügend andere Vergleiche gibt (z.B. die von mir genannten), die genau ein gegenteiligen Ergebnis 'beweisen'.
Aber noch einmal:
es geht um die generelle Aussage zu Deutschland Gebühren, die angeblich ein Wachstum verhindern, was definitiv nicht stimmt, wie die aktuellen Fakten bzgl. Wachstum beweisen!
Mir geht es um den permanenten pauschalen Rundumschlag zum Thema 'angeblich zu hohe staatliche Gebühren'.
Das allein heißt ja nicht, dass der falsch ist, nur weil er immer wieder kommt.
Doch das ist er, siehe diecrealen Zahlen.
Obwohl die gerade veröffentlichten realen Zahlen (Steigerung fast überall) etwas ganz anderes aussagen.
Auch wenn es Steigerungen gibt, können die Gebühren in D trotzdem die höchsten sein. Das schließt sich ja nicht unbedingt aus.
Wir schreiben/ diskutieren hier aber die Gebühren in Deutschland und bicht über z.B. die Gebühren in der Mongolei!
Nennen Sie doch mal irgendeinen Grund, warum die deutsche Politik 'verpflichtet' sein sollte mit Subventionen durch Steuermittel den (deutschen) Airlines oder ausländischen Billigheimern ihre Passagierzahlen von 2919, und damit deren (ich wiederholen mich) offensichtlich nicht mehr in dieser Menge benötigten Leistungen, zu garantieren!?
Warum sollte ich da was nennen? Nochmal für Sie (und gerne auch F11), die deutsche Politik verpflichte ich zu nichts. Allerdings finde ich die Handlungen der dP im Zusammenhang mit Luftverkehr nicht schlüssig und dauerhaft einer Linie folgend. Daher finde ich es durchaus legtim, wenn die Wirtschaft versucht in diesem Vakuum ihre Interessen entsprechend zu platzieren. Auch nur Ansichtssache.
Das '...wenn die Wirtschaft versucht in diesem Vakuum ihre Interessen entsprechend zu platzieren.' ist dies durchaus legitim, allerdings nicht mit unrichtigen Behauptungen und Lügen, die nicht den Tatsachen entsprechen.
Märkte, und damit Nachfrage und Angebote, verändern sich. Die Nachfrage ist ganz offensichtlich nicht mehr so hoch wie früher und das Angebot entsprechen - und wohl auch ausreichend.
Das ist zu pauschal. Da wo das Angebot da ist, ist die Nachfrage höher als früher. Siehe Zunahme touristischer Verkehr, 125% von 2019.
Was ist daran 'pauschal'!?
Das die touristischen Verkehre steigen hat sicher Gründe (Nachholebedarf nach Corona etc.). Das die Anzahl der hohe Preise zahlenden z.B. Businessflieger permanent sinkt (Homeoffice, Videokonferenzen, Sparmaßnahmen etc.) dagegen eben auch!
Wie ich schrieb:
der Luftverkehrsmarkt in DE hat sich offensichtlich verändert.
Und wie in jeder andere Branche auch, sollten sich die Anbieter auf Marktveränderungen einstellen (und nicht nach dem Staat schreien).
Beitrag vom 16.01.2025 - 09:48 Uhr
...
Und das dazu 'passende' Beispiel Dresden - Prag habe ich versuche zu aus dem Kontext zu reißen, da es genügend andere Vergleiche gibt (z.B. die von mir genannten), die genau ein gegenteiligen Ergebnis 'beweisen'.
...
Jetzt habe ich den Eindruck, du weißt gar nicht, was Kontext bedeutet. Das würde einiges in der Vergangenheit erklären.
Beitrag vom 16.01.2025 - 11:44 Uhr
Für Besserwisser:
"Mit dem Begriff Kontext bezeichnet man sowohl den Sinnzusammenhang, in dem eine Aussage steht, als auch den Sach- und Situationszusammenhang einer Ã"ußerung."
Ich bezog mich auf meinen gesamten Beiträge, in dem ich meinen Meinung zu dem (angeblichen) Wachstumshemnniss 'überhöhte Gebühren', was so nachweislich eben nicht stimmt, schrieb.
Kann man verstehen, muss man aber nicht... .