Beitrag vom 11.04.2026 - 23:24 Uhr
Warum ist LH nicht in der Lage einen Tarifkonflikt ohne Streik zu Ende zu bringen?
Andere Branchen, andere Unternehmen schaffen das auch. Aber das LH Management geht da irgendwie sehr gerne seinen eigenen Weg.
Und warum sehen Sie nur das LH-Management in der Verantwortung? Zu einem Tarifkonflikt gehören immer zwei Parteien. Kann es nicht auch mal sein, dass die GW irrt?
Ganz genau so ist es, es sind immer zwei Parteien. Aber leider sieht das LH in Bezug auf die Kabine nicht so.
Beitrag vom 11.04.2026 - 23:51 Uhr
Wer ernsthaft fordert, man solle Streiks endlich mal in die Ferien legen, hat entweder völlig den Bezug zur Lebensrealität der Kunden verloren oder genießt schlicht den Gedanken, anderen das Leben schwer zu machen.>
Nur mal so als Gedanke: Auch Piloten und Flugbegleiter sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub, auf dem Weg zum Dienst, einer Hochzeit, oder aus sonstigen Gründen unterwegs und betroffen.
Nur mal so ein Gedanke: wer hat diese zum Streik gezwungen?
>Und dann dieses gönnerhafte "Der Gast wird’s schon vergessen" – wie arrogant kann man eigentlich auftreten?>
Das ist leider bei der überwiegenden Anzahl der Fluggäste Realität. Auch da erkläre ich Ihnen lediglich Realitäten. Die Flieger waren nach jedem Streik, Fauxpas und was auch immer, wieder voll.
Auch die hier die Frage: und wie viele Kunden hat man verloren? Werden dazu Zahlen erhoben? Und wie viele Alternativen gibt es auf Kurz- und Mittelstrecke? Meinen Sie wirklich, die Kunden buchen LH, weil sie von der Qualität, den Preisen und der Zuverlässigkeit überzeugt sind?
>So redet jemand, der sich nie in die Lage derer versetzt, die betroffen sind, sondern sich bequem im moralischen Elfenbeinturm einrichtet.>
Auch da liegen Sie falsch. Ich selbst habe in den letzten Wochen mehrere LH Flüge auf Lang- und Kurzstrecke gemacht und habe im Mai noch weitere gebucht. Trotz des laufenden Konflikts.
Und? Was wollen Sie damit sagen? Dass Sie treuer LH-Kunde (SEN oder HON?) sind? Gratuliere!
Niemand bestreitet, dass Beschäftigte faire Bedingungen verdienen. Aber das ist kein Freifahrtschein für kollektive Geiselnahme der Passagiere.">
Uii, das böse "G" Wort. Die Lufthansa wird sich um den Weitertransport, Unterkunft, etc kümmern. Im übrigen ist ein Streik, auch in den Ferien, von der Gesetzeslage gedeckt. Wissen Sie ja.
Habe ich nicht bestritten, und jetzt gibt es also auch noch ein verbotenes "G-Wort"? Und für die Kunden ist der Transport nicht das einzige, was Probleme bereitet. Was ist mit den Kosten die z.B. in den Zielgebieten bei gebuchten Leistungen (Hotel, Rundreisen) und Terminen entstehen? Kollateralschäden halt.
>Wer meint, Zynismus sei ein Zeichen von Stärke, hat die Bedeutung von Verantwortung gründlich missverstanden. Lufthansa hat viele Probleme – solche Denkweisen sind eines davon.
Tja, dann fragen Sie sich mal, woher das kommt. Vermutlich nicht durch das gelebte Miteinander der letzen Dekaden. Das ist leider von Spohr und Co nicht mehr gewollt gewesen. Jetzt muss man mit den Realitäten die man wollte, leben.
Die gegenseitigen Schuldzuweisungen sind im hohen Maße ermüdend. Je nach Sicht der Dinge ist immer der jeweilig andere für die Situation verantwortlich. Warum hinterfragen Sie nie die Rolle, die VC und UfO bei der Entfremdung gespielt haben und spielen, nie nach deren Anteilen an der Situation? Aber mit eindeutiger Schuldzuweisung lebt es sich vermutlich einfacher.
Beitrag vom 12.04.2026 - 00:00 Uhr
Wer ernsthaft fordert, man solle Streiks endlich mal in die Ferien legen, hat entweder völlig den Bezug zur Lebensrealität der Kunden verloren oder genießt schlicht den Gedanken, anderen das Leben schwer zu machen.>
Nur mal so als Gedanke: Auch Piloten und Flugbegleiter sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub, auf dem Weg zum Dienst, einer Hochzeit, oder aus sonstigen Gründen unterwegs und betroffen.
Nur mal so ein Gedanke: wer hat diese zum Streik gezwungen?
Nur mal so ein Gedanke: vielleicht die Haltung des Managements?
>Und dann dieses gönnerhafte "Der Gast wird’s schon vergessen" – wie arrogant kann man eigentlich auftreten?>
Das ist leider bei der überwiegenden Anzahl der Fluggäste Realität. Auch da erkläre ich Ihnen lediglich Realitäten. Die Flieger waren nach jedem Streik, Fauxpas und was auch immer, wieder voll.
Auch die hier die Frage: und wie viele Kunden hat man verloren? Werden dazu Zahlen erhoben? Und wie viele Alternativen gibt es auf Kurz- und Mittelstrecke? Meinen Sie wirklich, die Kunden buchen LH, weil sie von der Qualität, den Preisen und der Zuverlässigkeit überzeugt sind?
Naja, wenn die LH so schlecht ist (wäre) wie u.a. Sie hier (früher) postuliert haben, dann verwundert das schon.
>So redet jemand, der sich nie in die Lage derer versetzt, die betroffen sind, sondern sich bequem im moralischen Elfenbeinturm einrichtet.>
Auch da liegen Sie falsch. Ich selbst habe in den letzten Wochen mehrere LH Flüge auf Lang- und Kurzstrecke gemacht und habe im Mai noch weitere gebucht. Trotz des laufenden Konflikts.
Und? Was wollen Sie damit sagen? Dass Sie treuer LH-Kunde (SEN oder HON?) sind? Gratuliere!
Was wollen Sie damit sagen?
Niemand bestreitet, dass Beschäftigte faire Bedingungen verdienen. Aber das ist kein Freifahrtschein für kollektive Geiselnahme der Passagiere.">
Uii, das böse "G" Wort. Die Lufthansa wird sich um den Weitertransport, Unterkunft, etc kümmern. Im übrigen ist ein Streik, auch in den Ferien, von der Gesetzeslage gedeckt. Wissen Sie ja.
Habe ich nicht bestritten, und jetzt gibt es also auch noch ein verbotenes "G-Wort"? Und für die Kunden ist der Transport nicht das einzige, was Probleme bereitet. Was ist mit den Kosten die z.B. in den Zielgebieten bei gebuchten Leistungen (Hotel, Rundreisen) und Terminen entstehen? Kollateralschäden halt.
Nicht ein 'verbotenes', ein 'böses' Wort. Ein himmelweiter Unterschied. Und völlig übertrieben in Bezug auf due PAXe. 'Geiselhaft' - machen Sie sich mal die wirkliche Bedeutung dieses Wortes bewusst!
>Wer meint, Zynismus sei ein Zeichen von Stärke, hat die Bedeutung von Verantwortung gründlich missverstanden. Lufthansa hat viele Probleme – solche Denkweisen sind eines davon.
Tja, dann fragen Sie sich mal, woher das kommt. Vermutlich nicht durch das gelebte Miteinander der letzen Dekaden. Das ist leider von Spohr und Co nicht mehr gewollt gewesen. Jetzt muss man mit den Realitäten die man wollte, leben.
Die gegenseitigen Schuldzuweisungen sind im hohen Maße ermüdend. Je nach Sicht der Dinge ist immer der jeweilig andere für die Situation verantwortlich. Warum hinterfragen Sie nie die Rolle, die VC und UfO bei der Entfremdung gespielt haben und spielen, nie nach deren Anteilen an der Situation? Aber mit eindeutiger Schuldzuweisung lebt es sich vermutlich einfacher.
Sorry, aber Sie weisen doch auch einseitig nur auf die Gewerkschaften!
Beitrag vom 12.04.2026 - 08:25 Uhr
Und wieder diese leidige Diskussion. Und sowas gibts auch nur in Deutschland, dass diejenigen, die für ihre eigenen Interessen eintreten und diese verteidigen niedergeschrien werden.
Niemand hier war bei den Verhandlungen dabei.
Es besteht Streikrecht.
Beitrag vom 12.04.2026 - 09:40 Uhr
So kann man Kerosinengpässe eben auch vermeiden……
Als zahlender Fluggast kann ich über die Betonköpfe in der VC nur noch den Kopf schütteln.
Beitrag vom 12.04.2026 - 09:52 Uhr
Wer ernsthaft fordert, man solle Streiks endlich mal in die Ferien legen, hat entweder völlig den Bezug zur Lebensrealität der Kunden verloren oder genießt schlicht den Gedanken, anderen das Leben schwer zu machen.>
Nur mal so als Gedanke: Auch Piloten und Flugbegleiter sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub, auf dem Weg zum Dienst, einer Hochzeit, oder aus sonstigen Gründen unterwegs und betroffen.
Nur mal so ein Gedanke: wer hat diese zum Streik gezwungen?
Den haben Sie nicht verstanden. Die, die aus diesen Mitarbeitergruppen betroffen sind, streiken nicht, sondern haben Urlaub oder möchten auch während des Streiks zum Dienst, oder zurück in die Heimat.
>Und dann dieses gönnerhafte "Der Gast wird’s schon vergessen" – wie arrogant kann man eigentlich auftreten?>
Das ist leider bei der überwiegenden Anzahl der Fluggäste Realität. Auch da erkläre ich Ihnen lediglich Realitäten. Die Flieger waren nach jedem Streik, Fauxpas und was auch immer, wieder voll.
Auch die hier die Frage: und wie viele Kunden hat man verloren? Werden dazu Zahlen erhoben? Und wie viele Alternativen gibt es auf Kurz- und Mittelstrecke? Meinen Sie wirklich, die Kunden buchen LH, weil sie von der Qualität, den Preisen und der Zuverlässigkeit überzeugt sind?
Jeder hat da sicher so seine eigenen Gründe, warum er mit welcher Airline fliegt. Spielt doch keine Rolle. Die Flieger waren danach wieder mit zahlenden Gästen voll. Das zählt. Ob da nun Fritz oder Uschi sitzen, ist egal. Kunden kommen, Kunden gehen. Solange sich das ausgleicht, läuft`s.
>So redet jemand, der sich nie in die Lage derer versetzt, die betroffen sind, sondern sich bequem im moralischen Elfenbeinturm einrichtet.>
Auch da liegen Sie falsch. Ich selbst habe in den letzten Wochen mehrere LH Flüge auf Lang- und Kurzstrecke gemacht und habe im Mai noch weitere gebucht. Trotz des laufenden Konflikts.>
Und? Was wollen Sie damit sagen? Dass Sie treuer LH-Kunde (SEN oder HON?) sind? Gratuliere!
Weder noch, ich bin einfach nur Pax (sorry für den Mißbrauch eines anderen Foristennamens), aber ich heule nicht rum, sondern habe/suche mir Lösungen, wenn es soweit ist. Ich war mir ja auch des Risiko`s bewusst und hatte verschiedene gute Gründe mich für die Flüge zu entscheiden.
Niemand bestreitet, dass Beschäftigte faire Bedingungen verdienen. Aber das ist kein Freifahrtschein für kollektive Geiselnahme der Passagiere.">
Uii, das böse "G" Wort. Die Lufthansa wird sich um den Weitertransport, Unterkunft, etc kümmern. Im übrigen ist ein Streik, auch in den Ferien, von der Gesetzeslage gedeckt. Wissen Sie ja.
Habe ich nicht bestritten, und jetzt gibt es also auch noch ein verbotenes "G-Wort"? Und für die Kunden ist der Transport nicht das einzige, was Probleme bereitet. Was ist mit den Kosten die z.B. in den Zielgebieten bei gebuchten Leistungen (Hotel, Rundreisen) und Terminen entstehen? Kollateralschäden halt.>
Egal was Sie machen, oder buchen, sind die nie mit versichert. So ist Lebbe. Bekommen Sie Schadensersatz vom Unfallverursacher bei Vollsperrung der Autobahn, wenn Sie dadurch Ihren Flieger verpassen? Risiko der allgemeinen Lebensführung und AGB, würde ich sagen. Aber ärgerlich, zweifellos.
>Wer meint, Zynismus sei ein Zeichen von Stärke, hat die Bedeutung von Verantwortung gründlich missverstanden. Lufthansa hat viele Probleme – solche Denkweisen sind eines davon.
Tja, dann fragen Sie sich mal, woher das kommt. Vermutlich nicht durch das gelebte Miteinander der letzen Dekaden. Das ist leider von Spohr und Co nicht mehr gewollt gewesen. Jetzt muss man mit den Realitäten die man wollte, leben.
Die gegenseitigen Schuldzuweisungen sind im hohen Maße ermüdend. Je nach Sicht der Dinge ist immer der jeweilig andere für die Situation verantwortlich. Warum hinterfragen Sie nie die Rolle, die VC und UfO bei der Entfremdung gespielt haben und spielen, nie nach deren Anteilen an der Situation? Aber mit eindeutiger Schuldzuweisung lebt es sich vermutlich einfacher. >
Da haben Sie Recht, wie die immer währenden Diskussionen um Streiks.Neue Argumente gibt`s keine mehr und immer dieselben Uffreger. Zudem haben Sie halt keinerlei Kenntnis über die Enstehung, Historie und Hintergründe im Verhältnis zwischen LH und Ihren Mitarbeitern, wie es scheint. Die Entfremdung hat begonnen als sich LH zum Ziel gesetzt hat, die zu stark werdenden Mitarbeitergruppen auseinander zu dividieren. Das hat man geschafft. Der Boden schießt gegen die Flieger, die Flieger untereinander sind sich auch nicht immer grün und unter den anderen Gruppen gibt es auch genügend Konfliktpotential. Dumm für LH, dass dies nicht bedeutet hat, dass alle einzelnen Gruppen sich deswegen leichter handeln lassen. Und überhaupt nicht zu unterschätzen, der totale Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen. Früher hat man dort eher gesagt "meine Firma", "wir" und hat am selben Strang gezogen und ist die "extra Meile" gegangen, wie Spohr das mal vor nicht langer Zeit gefordert hat. Heute? Nichts mehr davon und da gab es zunächst keine Rolle der Gewerkschaften. Trotzdem sind natürlich sind weiteren Verlauf die Gewerkschaften keine Unschuldslämmer.
Beitrag vom 12.04.2026 - 10:26 Uhr
Was für ein Saftladen. 13.2. 13.3. 13.4. = Streik.
Das sind dann nun schon 6 Tage Streik in diesem Jahr. Ich habe bei diesen völlig absurden Forderungen kein Stück Mitleid. Ich frage mich wann das Management endlich mal durchgreift und den Laden dichtmacht. So kann es nicht weitergehen, die Streikenden haben wohl vergessen, wer ihr Gehalt bezahlt. Richtig: die Kunden und die sind nicht bereit für schlechten Service überhöhte Preise zu bezahlen. Daher kann man also auch nicht überhöhte Entlohnung erwarten. Ist recht simpel - verstehen aber einige LH Mitarbeiten nicht.>
Na da muss man ja mal differenzieren, wenn man schon alle Streiks in einen Topf schmeißt. Was ist denn bitte an den MTV Dorderungen der Flugbegleiter absurd?
Für schlechten Service und aus Ihrer Sicht überhöhte Preise ist ja nun in aller Regel das Management verantwortlich.
Für den schlechten Service ist auch das Personal verantwortlich. Dass mein Sitz in der Business Class auf 12 Stunden Flug defekt war, weil diese komische Luftbefüllung den Druck nicht gehalten hat, da sind sicher "Manager" schuld, die nicht ausreichend Ersatzteile bevorraten.
Dass man an Bord daran keinerlei größeres Interesse zeigt, nichtmal P1/2 kommen um zu bekunden, wie unschön die Situation ist und schauen, was man an Bord kompensierend machen kann, außer relativ desinteressiert ein Kissen durch eine FA reichen zu lassen, dafür kann die Kabine natürlich etwas. Bin sogar schon mit Airlines geflogen, die waren so verrückt den Pax dann einen Sitz in der F anzubieten. Aber wenigstens wurde versucht, das mit besonderer Aufmerksamkeit im Service etwas aufzufangen.
In welchem Unternehmen gibt es so viele Teilbetriebe und bestreikbare Tarifverträge? Sprach man da neulich nicht einmal von etwa 100 Stück? Insofern gibt es in anderen deutschen Unternehmen vielleicht weder die Notwendigkeit, noch die Möglichkeit.
Das liegt ja auch an den Spartengewerkschaften, die nur die Interessen einzelner Gruppen vertreten. Was die VC an Luxusgehältern und Versorgung durchdrückt, fehlt am Ende auch bei Kabine und Boden. Ist ja nicht so, dass die LH im Geld schwimmt, kaum Investitionsbedarf hat und absurde Dividenden ausschütten würde.
Das ist leider bei der überwiegenden Anzahl der Fluggäste Realität. Auch da erkläre ich Ihnen lediglich Realitäten. Die Flieger waren nach jedem Streik, Fauxpas und was auch immer, wieder voll.
Aber zu welchem Preis? Schlechten Service und Unzuverlässigkeit auf altem Gerät bekomme ich überall oder besser. Wenn schon nicht mal die Zuverlässigkeit stimmt, wieso dann nicht mit United, Delta, Singapore, Thai, Aegean oder gleich Ryanair fliegen?
Jeder hat da sicher so seine eigenen Gründe, warum er mit welcher Airline fliegt. Spielt doch keine Rolle. Die Flieger waren danach wieder mit zahlenden Gästen voll. Das zählt. Ob da nun Fritz oder Uschi sitzen, ist egal. Kunden kommen, Kunden gehen. Solange sich das ausgleicht, läuft`s.
Ist eben nicht egal, wenn Fritz 20% weniger zu zahlen bereit ist als Uschi und Uschi dann bei Singapore im Flieger sitzt. Das sollte jedem klar sein... aber wenn das nicht klar ist dann kommt man natürlich zu anderen Ansichten
Auch da liegen Sie falsch. Ich selbst habe in den letzten Wochen mehrere LH Flüge auf Lang- und Kurzstrecke gemacht und habe im Mai noch weitere gebucht. Trotz des laufenden Konflikts.
Das kommt ja sicher auch immer auf die Umstände und Ziele an. Wenn es einem egal ist, ob man nun 1-2 Tage früher oder später ankommt, keine Kinder mit im Schlepptau hat, dann kann man sicher besser drüber hinweg sehen, als eine Familie auf Reisen des langersehnten und vielleicht ersparten Urlaubs. Oder als der Geschäftsreisende mit dem wichtigen Termin oder der einfach nur wieder zurück heim will zur Familie, vielleicht zur Hochzeit der Angehörigen, was auch immer. Dazu kommen verpasste Kreuzfahrtschiffe, verpasste andere Weitertransporte (Züge, Flüge,...) die nicht als ein Ticket buchbar waren, ein gekürzter Urlaub oder durch die Unregelmäßigkeiten Stress die die Urlaubsentspannung gleich wieder nehmen... Und die Unterbringung die man dann von LH bekommt ist auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei...
Wenn ich noch ID-Flieger wäre wie früher, ungebunden und ohne Zeitdruck, dann würde ich vermutlich auch noch munter LH buchen. Oder wenn ich Rentner mit gelbem Rentenausweis geworden wäre. Als Vollzahler siehts jedenfalls für mich anders aus.
Egal was Sie machen, oder buchen, sind die nie mit versichert. So ist Lebbe. Bekommen Sie Schadensersatz vom Unfallverursacher bei Vollsperrung der Autobahn, wenn Sie dadurch Ihren Flieger verpassen? Risiko der allgemeinen Lebensführung und AGB, würde ich sagen. Aber ärgerlich, zweifellos.
Nun, bei Pauschalreisen ist das oft mit abgedeckt und die überlegen dann im Zweifel auch, wen sie als Zubringer zu Kreuzfahrt buchen.
Und: Wenn ich mich entscheiden kann, die Autobahn zu nehmen, auf der ständig Vollsperrungen wegen Unfällen sind oder die andere Autobahn, die vielleicht 20 km mehr Strecke hat und dadurch etwas mehr Sprit kostet, dann weiß ich jedenfalls, welche ich nehme.
Wer hier die Streiks allein dem Management anlastet, sieht das auch einseitig. Wie gesagt am Ende muss ein Unternehmen die Gehälter auch zahlen können (siehe oben). Und man muss auch die Gesamtsituation im Blick haben und und die Lebensrealität vieler Menschen. Da ist es nunmal für kaum jemanden nachvollziehbar, wenn man die Gehälter im Cockpit hört. Und da ist eine Altersversorgung sicher etwas, dass man mit dem Gehalt noch selbst stemmen kann. Kabine seh ich etwas anders von den berichteten Gehältern her, wobei ich die Zulagen da nicht gut einschätzen kann und wie viel Blockstunden im Schnitt wirklich gemacht werden.
Trotzdem ist da halt das Timing fragwürdig.
Insgesamt ist dieser Ansatz mit den Spartengewerkschaften fragwürdig. Auch da ist vielleicht der neue Weg, alle Berufsgruppen mit Verdi zu machen und dann hoffentlich auch besser das große Ganze im Blick haben zu können hilfreich.
Am Ende läufts dann vielleicht drauf raus, dass man eine "Lufthansa World" als AOC gründet und dahin die Langstrecke auslagert und die klassische LH zunehmend verschwindet. Und dann hat sicherlich das Management nicht alleine alle Sargnägel eingeschlagen, sondern Gewerkschaften, v. a. VC, auch einige.
Und ich bin ja gegen diese Flugabkommen, die den Golf Airlines immer mehr Möglichkeiten geben und keine Konkkurrenz mit level playing field sind. Aber dennoch ist das für wichtige Verkehrsströme die Realität. Und da trägt leider auch das Personal in Cockpit und Kabine seinen Beitrag, dass nicht nur der Preis für viele Kunden dafür spricht, nicht die Lufthansa zu buchen.
Da haben Sie Recht, wie die immer währenden Diskussionen um Streiks.Neue Argumente gibt`s keine mehr und immer dieselben Uffreger. Zudem haben Sie halt keinerlei Kenntnis über die Enstehung, Historie und Hintergründe im Verhältnis zwischen LH und Ihren Mitarbeitern, wie es scheint. Die Entfremdung hat begonnen als sich LH zum Ziel gesetzt hat, die zu stark werdenden Mitarbeitergruppen auseinander zu dividieren. Das hat man geschafft. Der Boden schießt gegen die Flieger, die Flieger untereinander sind sich auch nicht immer grün und unter den anderen Gruppen gibt es auch genügend Konfliktpotential. Dumm für LH, dass dies nicht bedeutet hat, dass alle einzelnen Gruppen sich deswegen leichter handeln lassen. Und überhaupt nicht zu unterschätzen, der totale Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen. Früher hat man dort eher gesagt "meine Firma", "wir" und hat am selben Strang gezogen und ist die "extra Meile" gegangen, wie Spohr das mal vor nicht langer Zeit gefordert hat. Heute? Nichts mehr davon und da gab es zunächst keine Rolle der Gewerkschaften. Trotzdem sind natürlich sind weiteren Verlauf die Gewerkschaften keine Unschuldslämmer.
Und da hat es nichts damit zu tun, dass eine VC (was auch irgendwo ihre Aufgabe ist) nur für ihre hoch dotierten Mitglieder versucht das beste raus zu holen und im Zweifel für die anderen die Reste bleiben? Ist das Problem und die Ursache da nicht eher, dass es Spartengewerkschaften gibt, die einen zahlenmäßig kleinen aber streikmächtigen Teil der Belegschaft vertreten statt das große Ganze im Blick zu haben?
Wundert mich, das so einseitig auf das Management zu schieben.
Beitrag vom 12.04.2026 - 11:35 Uhr
Was für ein Saftladen. 13.2. 13.3. 13.4. = Streik.
Das sind dann nun schon 6 Tage Streik in diesem Jahr. Ich habe bei diesen völlig absurden Forderungen kein Stück Mitleid. Ich frage mich wann das Management endlich mal durchgreift und den Laden dichtmacht. So kann es nicht weitergehen, die Streikenden haben wohl vergessen, wer ihr Gehalt bezahlt. Richtig: die Kunden und die sind nicht bereit für schlechten Service überhöhte Preise zu bezahlen. Daher kann man also auch nicht überhöhte Entlohnung erwarten. Ist recht simpel - verstehen aber einige LH Mitarbeiten nicht.>
Na da muss man ja mal differenzieren, wenn man schon alle Streiks in einen Topf schmeißt. Was ist denn bitte an den MTV Dorderungen der Flugbegleiter absurd?
Für schlechten Service und aus Ihrer Sicht überhöhte Preise ist ja nun in aller Regel das Management verantwortlich.
Für den schlechten Service ist auch das Personal verantwortlich. Dass mein Sitz in der Business Class auf 12 Stunden Flug defekt war, weil diese komische Luftbefüllung den Druck nicht gehalten hat, da sind sicher "Manager" schuld, die nicht ausreichend Ersatzteile bevorraten.
Dass man an Bord daran keinerlei größeres Interesse zeigt, nichtmal P1/2 kommen um zu bekunden, wie unschön die Situation ist und schauen, was man an Bord kompensierend machen kann, außer relativ desinteressiert ein Kissen durch eine FA reichen zu lassen, dafür kann die Kabine natürlich etwas. Bin sogar schon mit Airlines geflogen, die waren so verrückt den Pax dann einen Sitz in der F anzubieten. Aber wenigstens wurde versucht, das mit besonderer Aufmerksamkeit im Service etwas aufzufangen.
>
Hmm, Sie sind nicht der einzige PAX der ein Problem mit dem Sitz hatte. Es passiert leider sehr häufig, bei sehr vielen Maschinen und ob Sie es glauben oder nicht, es dauert manchmal etwas länger bis etwas repariert wird.
Manch ein FB fliegt in einem Monat mehrmals mit der gleichen Maschine, mehrmals mit dem gleichen Defekt, mehrmals mit unzufrieden Gästen, ist mehrmals der Ansprechpartner für Probleme der Paxe, gibt mehrmals die Defekte weiter, wird selber mehrmals vertröstet. Und wenn in C und F nichts frei ist, sind dem FB und P2 die Hände gebunden. Mehr als ein Report zu schreiben bleibt da nicht. Sie können sicher sein, dass das auch für die Crew frustrierend ist, trotzdem sollte natürlich die Crew hilfsbereit und freundlich sein…
Jetzt hoffen wir mal, das der Streik nur zwei Tage dauert und nicht noch verlängert wird. Übrigens geht’s der Crew genauso, durch die zwei Tage Streik verzögert sich bei vielen Crews auf der Längstrecke der Umlauf um 2-3 Tage. Auch die Crew hat Kinder, Betreuungsproblem, Arzttermine, Urlaub oder andere Verpflichtungen.
Wie immer, two sides of the story
Beitrag vom 12.04.2026 - 11:44 Uhr
Es ist immer das gleiche. Uneinsichtige Mitarbeiter in diversen Arbeitsbereichen und Gesellschaften des Konzern streiken gegen die Kunden immer und immer wieder und gegen Ihre eigenen Arbeitsplätze.
Da muss einiges in den Einstellungsgesprächen und Test falsch sein, sonst wären da nicht so viele Dummköpfe beschäftigt.HR ist falsch besetzt und denkt falsch.
Ich fliege übrigens nur deshalb EW weil ich meinen kleinen Hund in der Kabine mitnehmen kann. Sobald ich ihm einen Sitzplatz bei Condor buchen kann, buche ich dort.
Allen Kranken des Konzern ... gute Besserung.
Beitrag vom 12.04.2026 - 11:45 Uhr
Egal was Sie machen, oder buchen, sind die nie mit versichert. So ist Lebbe. Bekommen Sie Schadensersatz vom Unfallverursacher bei Vollsperrung der Autobahn, wenn Sie dadurch Ihren Flieger verpassen? Risiko der allgemeinen Lebensführung und AGB, würde ich sagen. Aber ärgerlich, zweifellos.
Ich sehe einen Unterschied zwischen einem Unfall und einem Streik, der sich bewusst gegen Passagiere richtet: Wollte man nur das Unternehmen treffen, wäre ein Streik b ei Cargo angebrachter.
Da haben Sie Recht, wie die immer währenden Diskussionen um Streiks.Neue Argumente gibt`s keine mehr und immer dieselben Uffreger. Zudem haben Sie halt keinerlei Kenntnis über die Enstehung, Historie und Hintergründe im Verhältnis zwischen LH und Ihren Mitarbeitern, wie es scheint. Die Entfremdung hat begonnen als sich LH zum Ziel gesetzt hat, die zu stark werdenden Mitarbeitergruppen auseinander zu dividieren. Das hat man geschafft. Der Boden schießt gegen die Flieger, die Flieger untereinander sind sich auch nicht immer grün und unter den anderen Gruppen gibt es auch genügend Konfliktpotential. Dumm für LH, dass dies nicht bedeutet hat, dass alle einzelnen Gruppen sich deswegen leichter handeln lassen. Und überhaupt nicht zu unterschätzen, der totale Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen. Früher hat man dort eher gesagt "meine Firma", "wir" und hat am selben Strang gezogen und ist die "extra Meile" gegangen, wie Spohr das mal vor nicht langer Zeit gefordert hat. Heute? Nichts mehr davon und da gab es zunächst keine Rolle der Gewerkschaften. Trotzdem sind natürlich sind weiteren Verlauf die Gewerkschaften keine Unschuldslämmer.
Ich stimme zu, dass sich bei Lufthansa über Jahre ein massiver Vertrauensverlust entwickelt hat – aber gerade die Spartengewerkschaften haben daran einen erheblichen Anteil. Sie haben das gemeinsame "Wir-Gefühl", das früher viele Mitarbeitende getragen hat, systematisch untergraben. Statt Solidarität zwischen den Berufsgruppen zu fördern, haben VC und UFO mit ihrem ständigen Eigeninteresse Gräben vertieft und den innerbetrieblichen Zusammenhalt zerschlagen.
Was früher eine Belegschaft war, ist heute ein Flickenteppich aus Einzelinteressen geworden. Jede Gruppe kämpft nur noch um die eigenen Vorteile – und genau dieses Denken in kleinen Zirkeln hat die Lufthansa-Führung überhaupt erst in die Lage versetzt, Belegschaften gegeneinander auszuspielen. Das nannte man früher "Teile und herrsche".
Für mich ist klar: Die Spartengewerkschaften tragen Mitschuld an der Entfremdung. Wer jahrelang mit Streikdrohungen, Maximalforderungen und öffentlicher Selbstdarstellung arbeitet, darf sich nicht wundern, wenn Vertrauen, Loyalität und Identifikation mit dem Unternehmen auf der Strecke bleiben. Von "gemeinsam an einem Strang ziehen" ist da schon lange nichts mehr übrig.
Beitrag vom 12.04.2026 - 12:10 Uhr
und noch was: Der LH Konzern und seine einzelnen Flugbetriebe sind in keinerlei Hinsicht etwas besonderes.
Lediglich die Wartung des Gerätes ist hervorragend... muss auch so sein bei den doch erschreckend alten Teilflotten.
Es ist die falsche Denke eines großen Teils der Mitarbeiter, die den Bedeutungsverlust der LH Marken beschleunigt. Daher gibt es immer weniger die Möglichkeit, höhere Preise als die Konkurrenz durchzusetzen. Aber die höheren Kosten bleiben. Ein Dilemma.
Bin sicher schon 40 mal FR nach Spanien geflogen und in den letzten 2 Jahren in Europa auch mit EW unterwegs gewesen. Es gibt keinen nennenswerten Unterschied.
Wenn EW die alten Mühlen von smart wings eingesetzt hat, war FR mit den neuen Sitzen wesentlich angenehmer.
Fliege am Mittwoch mit EW DUS-ALC ....hoffentlich. Wenn nicht, dann wieder Auto, wie früher mit 2 Übernachtungen. Dann bin ich auch sicher, wieder zu einem mir genehmen Zeitpunkt nach Hause zu dürfen.
Es gibt Alternativen nach Festlandspanien zu kommen. Auch wenn sich die Lufthanseaten das nicht vorstellen können. Was mich schon immer gestört hat: ich habe nicht gerne etwas mit dummen, uneinsichtigen Menschen zu tun. Der LH Konzern ist damit überreichlich gesegnet.
Beitrag vom 12.04.2026 - 12:30 Uhr
>
Hmm, Sie sind nicht der einzige PAX der ein Problem mit dem Sitz hatte. Es passiert leider sehr häufig, bei sehr vielen Maschinen und ob Sie es glauben oder nicht, es dauert manchmal etwas länger bis etwas repariert wird.
Manch ein FB fliegt in einem Monat mehrmals mit der gleichen Maschine, mehrmals mit dem gleichen Defekt, mehrmals mit unzufrieden Gästen, ist mehrmals der Ansprechpartner für Probleme der Paxe, gibt mehrmals die Defekte weiter, wird selber mehrmals vertröstet. Und wenn in C und F nichts frei ist, sind dem FB und P2 die Hände gebunden. Mehr als ein Report zu schreiben bleibt da nicht. Sie können sicher sein, dass das auch für die Crew frustrierend ist, trotzdem sollte natürlich die Crew hilfsbereit und freundlich sein…
Das ist mir schon klar. Ich kenne auch Cabin Crews von LH und Menschen in der Wartung, die mir das auch so beschreiben, wie Sie. Ich verstehe das auch, dass es frustrierend ist, für Probleme, die man nicht selbst verantwortet, das "face to the customer" zu sein. Aber es ist halt massiv unprofessionell, wenn diese gleichgültig dem Kunden gegenüber so offenkundig wird. Dem Passagier ruiniert die Situation halt einen in dem Fall teuer bezahlten Flug völlig. Vielleicht hätte ich auch mehr Tamtam an Bord machen sollen, um eine bessere Lösung zu bekommen. Aber ich war einfach frustriert und resigniert, nachdem es schon Probleme beim Zubringer nach MUC (ewig auf Kinderwagen gewartet) und in der Lounge gab (wurde abgeräumt inkl. Getränkeautomat geschlossen, obwohl noch fast ne Stunde offen wäre). Immerhin, auf dem Rückflug war dann nur das IFE defekt und von den drei angekündigten Mahlzeit die einzige die ich essen konnte nicht verladen. Da war immerhin die Crew so professionell, wie ich es mir vorstelle (inkl. Ersatzmahlzeit aus der F). Dafür wurde dann der Anschlussflug storniert, eine Umbuchungen erfolgte nicht auf den nächsten möglichen Flug und in der Lounge wurde keine Kulanz gezeigt, dass ein Angehöriger ohne Senator Lounge Zugang dann vielleicht trotzdem mit uns dahin statt in die C-Lounge darf, wo wir schon mehrere Stunden Verspätung haben.
Also man muss fairerweise sagen, für Unzuverlässigkeit und schlechten Service steht die Lufthansa an verschiedenen Stellen, nicht nur, wo jetzt gestreikt wird.
Beitrag vom 12.04.2026 - 19:28 Uhr
>
Hmm, Sie sind nicht der einzige PAX der ein Problem mit dem Sitz hatte. Es passiert leider sehr häufig, bei sehr vielen Maschinen und ob Sie es glauben oder nicht, es dauert manchmal etwas länger bis etwas repariert wird.
Manch ein FB fliegt in einem Monat mehrmals mit der gleichen Maschine, mehrmals mit dem gleichen Defekt, mehrmals mit unzufrieden Gästen, ist mehrmals der Ansprechpartner für Probleme der Paxe, gibt mehrmals die Defekte weiter, wird selber mehrmals vertröstet. Und wenn in C und F nichts frei ist, sind dem FB und P2 die Hände gebunden. Mehr als ein Report zu schreiben bleibt da nicht. Sie können sicher sein, dass das auch für die Crew frustrierend ist, trotzdem sollte natürlich die Crew hilfsbereit und freundlich sein…
Das ist mir schon klar. Ich kenne auch Cabin Crews von LH und Menschen in der Wartung, die mir das auch so beschreiben, wie Sie. Ich verstehe das auch, dass es frustrierend ist, für Probleme, die man nicht selbst verantwortet, das "face to the customer" zu sein. Aber es ist halt massiv unprofessionell, wenn diese gleichgültig dem Kunden gegenüber so offenkundig wird. Dem Passagier ruiniert die Situation halt einen in dem Fall teuer bezahlten Flug völlig. Vielleicht hätte ich auch mehr Tamtam an Bord machen sollen, um eine bessere Lösung zu bekommen. Aber ich war einfach frustriert und resigniert, nachdem es schon Probleme beim Zubringer nach MUC (ewig auf Kinderwagen gewartet) und in der Lounge gab (wurde abgeräumt inkl. Getränkeautomat geschlossen, obwohl noch fast ne Stunde offen wäre). Immerhin, auf dem Rückflug war dann nur das IFE defekt und von den drei angekündigten Mahlzeit die einzige die ich essen konnte nicht verladen. Da war immerhin die Crew so professionell, wie ich es mir vorstelle (inkl. Ersatzmahlzeit aus der F). Dafür wurde dann der Anschlussflug storniert, eine Umbuchungen erfolgte nicht auf den nächsten möglichen Flug und in der Lounge wurde keine Kulanz gezeigt, dass ein Angehöriger ohne Senator Lounge Zugang dann vielleicht trotzdem mit uns dahin statt in die C-Lounge darf, wo wir schon mehrere Stunden Verspätung haben.
Also man muss fairerweise sagen, für Unzuverlässigkeit und schlechten Service steht die Lufthansa an verschiedenen Stellen, nicht nur, wo jetzt gestreikt wird.
Sicher sind diese Ärgerlichkeiten verständlich, aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass die, an die Sie sich wenden, vielleicht nicht mehr den Handlungsspielraum haben, den Sie erwarten? Vielleicht hätte man Ihnen noch freundlicher sagen können, dass sie heute Baum und nicht Hund sind. Vielleicht sollte man da auch einfach mal über seinen Tellerrand schauen und die Realitäten verstehen. Die Kinderwagen verlädt übrigens der Flughafen und nicht LH. Ihr Essen kommt von einem Zulieferer und wenn es nicht beladen wird kann man da u.U. auch nicht ewig auf Nachlieferung warten. Schreiben Sie Spohr. Vielleicht hilft das. Alles, was die PU schreiben ließt eh ka Sau net. Von einem netten, tief betroffenen Lächeln und der Erklärung, dass Sie heute die Karte mit dem "A" haben wird das Flugerlebnis auch nicht besser und mit mehr Tamtam hätten Sie auch nicht mehr bekommen und bei zu viel TamTam, gibt es da noch die Möglichkeit der Zwischenlandung und Ausladung. Da können Sie dann soger frei wählen, wie Sie weiter reisen, falls die Polizei Sie gleich läßt.
Beitrag vom 12.04.2026 - 19:55 Uhr
Was für ein Saftladen. 13.2. 13.3. 13.4. = Streik.
Das sind dann nun schon 6 Tage Streik in diesem Jahr. Ich habe bei diesen völlig absurden Forderungen kein Stück Mitleid. Ich frage mich wann das Management endlich mal durchgreift und den Laden dichtmacht. So kann es nicht weitergehen, die Streikenden haben wohl vergessen, wer ihr Gehalt bezahlt. Richtig: die Kunden und die sind nicht bereit für schlechten Service überhöhte Preise zu bezahlen. Daher kann man also auch nicht überhöhte Entlohnung erwarten. Ist recht simpel - verstehen aber einige LH Mitarbeiten nicht.>
Na da muss man ja mal differenzieren, wenn man schon alle Streiks in einen Topf schmeißt. Was ist denn bitte an den MTV Dorderungen der Flugbegleiter absurd?
Für schlechten Service und aus Ihrer Sicht überhöhte Preise ist ja nun in aller Regel das Management verantwortlich.
Für den schlechten Service ist auch das Personal verantwortlich. Dass mein Sitz in der Business Class auf 12 Stunden Flug defekt war, weil diese komische Luftbefüllung den Druck nicht gehalten hat, da sind sicher "Manager" schuld, die nicht ausreichend Ersatzteile bevorraten.
Dass man an Bord daran keinerlei größeres Interesse zeigt, nichtmal P1/2 kommen um zu bekunden, wie unschön die Situation ist und schauen, was man an Bord kompensierend machen kann, außer relativ desinteressiert ein Kissen durch eine FA reichen zu lassen, dafür kann die Kabine natürlich etwas. Bin sogar schon mit Airlines geflogen, die waren so verrückt den Pax dann einen Sitz in der F anzubieten. Aber wenigstens wurde versucht, das mit besonderer Aufmerksamkeit im Service etwas aufzufangen.
Da bin ich wohl etwas gechillter als Sie. Dieses ei,ei,ei, das tut mir so leid, dass Ihr Sitz nicht funktioniert, hilft so nichts, wenn ich schlecht sitze oder liege. Da ist nix, was es besser macht und auch den Schampus oder Kaviar, den ich eigentlich gerne nehme, hilft da nix. Und so verrückt in die First abzugraden hat Spohr verboten. Da setzt sich verständlicher Weise keiner in die Nesseln. Da ist die Cabincrew der falsche Ansprechpartner.
In welchem Unternehmen gibt es so viele Teilbetriebe und bestreikbare Tarifverträge? Sprach man da neulich nicht einmal von etwa 100 Stück? Insofern gibt es in anderen deutschen Unternehmen vielleicht weder die Notwendigkeit, noch die Möglichkeit.
Das liegt ja auch an den Spartengewerkschaften, die nur die Interessen einzelner Gruppen vertreten. Was die VC an Luxusgehältern und Versorgung durchdrückt, fehlt am Ende auch bei Kabine und Boden. Ist ja nicht so, dass die LH im Geld schwimmt, kaum Investitionsbedarf hat und absurde Dividenden ausschütten würde.
Spartengewerkschaften machen aus AN Sicht schon Sinn, wenn man es mal abseits des Geldes betrachtet. Der Personalkörper der FB hat tatol andere Erwartungen und Bedürfnisse, als das Cockpit. In der Kabine ist der Haufen viel inhomogener, da ist viel Bewegung im Personalkörper ist. Im LH Cockpit haben alle das gleiche Ziel. Bei LH anfangen, bei LH in Rente gehen. So war`s geplant, von beiden Seiten des Verhandlungstisches.
Das ist leider bei der überwiegenden Anzahl der Fluggäste Realität. Auch da erkläre ich Ihnen lediglich Realitäten. Die Flieger waren nach jedem Streik, Fauxpas und was auch immer, wieder voll.
Aber zu welchem Preis? Schlechten Service und Unzuverlässigkeit auf altem Gerät bekomme ich überall oder besser. Wenn schon nicht mal die Zuverlässigkeit stimmt, wieso dann nicht mit United, Delta, Singapore, Thai, Aegean oder gleich Ryanair fliegen?
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Stimmt. Dann müssen Sie dahin gehen und gut. Sie haben die Wahl.
Jeder hat da sicher so seine eigenen Gründe, warum er mit welcher Airline fliegt. Spielt doch keine Rolle. Die Flieger waren danach wieder mit zahlenden Gästen voll. Das zählt. Ob da nun Fritz oder Uschi sitzen, ist egal. Kunden kommen, Kunden gehen. Solange sich das ausgleicht, läuft`s.
Ist eben nicht egal, wenn Fritz 20% weniger zu zahlen bereit ist als Uschi und Uschi dann bei Singapore im Flieger sitzt. Das sollte jedem klar sein... aber wenn das nicht klar ist dann kommt man natürlich zu anderen Ansichten
Stimmt, das ist aber nicht die Realität. Uschi sitzt zu recht bei Singapore im Flieger, weil es geiler ist. Das hat aber nichts mit dem Streik zu tun. Das wäre es nämlich auch ohne Streik. Deswegen nehme ich in die Richtung auch SQ, wenn es irgendwie passt.
Auch da liegen Sie falsch. Ich selbst habe in den letzten Wochen mehrere LH Flüge auf Lang- und Kurzstrecke gemacht und habe im Mai noch weitere gebucht. Trotz des laufenden Konflikts.
Das kommt ja sicher auch immer auf die Umstände und Ziele an. Wenn es einem egal ist, ob man nun 1-2 Tage früher oder später ankommt, keine Kinder mit im Schlepptau hat, dann kann man sicher besser drüber hinweg sehen, als eine Familie auf Reisen des langersehnten und vielleicht ersparten Urlaubs. Oder als der Geschäftsreisende mit dem wichtigen Termin oder der einfach nur wieder zurück heim will zur Familie, vielleicht zur Hochzeit der Angehörigen, was auch immer. Dazu kommen verpasste Kreuzfahrtschiffe, verpasste andere Weitertransporte (Züge, Flüge,...) die nicht als ein Ticket buchbar waren, ein gekürzter Urlaub oder durch die Unregelmäßigkeiten Stress die die Urlaubsentspannung gleich wieder nehmen... Und die Unterbringung die man dann von LH bekommt ist auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei...
Diese Familien und Kindernummer ist auch irgendwie... was auch immer. Und wer einen super wichtigen Termin hat, wie Hochzeit, den Milliarden Geschäftsabschluss oder seine Kreuzfahrt, ist immer gut beraten, Zeit für Plan B zu haben. Oder halt no risk, no fun und nicht uffrege.
Wenn ich noch ID-Flieger wäre wie früher, ungebunden und ohne Zeitdruck, dann würde ich vermutlich auch noch munter LH buchen. Oder wenn ich Rentner mit gelbem Rentenausweis geworden wäre. Als Vollzahler siehts jedenfalls für mich anders aus.
Egal was Sie machen, oder buchen, sind die nie mit versichert. So ist Lebbe. Bekommen Sie Schadensersatz vom Unfallverursacher bei Vollsperrung der Autobahn, wenn Sie dadurch Ihren Flieger verpassen? Risiko der allgemeinen Lebensführung und AGB, würde ich sagen. Aber ärgerlich, zweifellos.
Nun, bei Pauschalreisen ist das oft mit abgedeckt und die überlegen dann im Zweifel auch, wen sie als Zubringer zu Kreuzfahrt buchen.>
Immer den günstigsten. Soviel Luft haben die in Ihren Kalkulationen auch nicht und Rückversicherungen gibbet da bestimmt auch.
Und: Wenn ich mich entscheiden kann, die Autobahn zu nehmen, auf der ständig Vollsperrungen wegen Unfällen sind oder die andere Autobahn, die vielleicht 20 km mehr Strecke hat und dadurch etwas mehr Sprit kostet, dann weiß ich jedenfalls, welche ich nehme.
Dann kommt es auf der Autobahn zur Vollsperrung. Und dann ?
Wer hier die Streiks allein dem Management anlastet, sieht das auch einseitig. Wie gesagt am Ende muss ein Unternehmen die Gehälter auch zahlen können (siehe oben). Und man muss auch die Gesamtsituation im Blick haben und und die Lebensrealität vieler Menschen. Da ist es nunmal für kaum jemanden nachvollziehbar, wenn man die Gehälter im Cockpit hört. Und da ist eine Altersversorgung sicher etwas, dass man mit dem Gehalt noch selbst stemmen kann. Kabine seh ich etwas anders von den berichteten Gehältern her, wobei ich die Zulagen da nicht gut einschätzen kann und wie viel Blockstunden im Schnitt wirklich gemacht werden.
Trotzdem ist da halt das Timing fragwürdig.
Insgesamt ist dieser Ansatz mit den Spartengewerkschaften fragwürdig. Auch da ist vielleicht der neue Weg, alle Berufsgruppen mit Verdi zu machen und dann hoffentlich auch besser das große Ganze im Blick haben zu können hilfreich.
Am Ende läufts dann vielleicht drauf raus, dass man eine "Lufthansa World" als AOC gründet und dahin die Langstrecke auslagert und die klassische LH zunehmend verschwindet. Und dann hat sicherlich das Management nicht alleine alle Sargnägel eingeschlagen, sondern Gewerkschaften, v. a. VC, auch einige.
Und ich bin ja gegen diese Flugabkommen, die den Golf Airlines immer mehr Möglichkeiten geben und keine Konkkurrenz mit level playing field sind. Aber dennoch ist das für wichtige Verkehrsströme die Realität. Und da trägt leider auch das Personal in Cockpit und Kabine seinen Beitrag, dass nicht nur der Preis für viele Kunden dafür spricht, nicht die Lufthansa zu buchen.
Da haben Sie Recht, wie die immer währenden Diskussionen um Streiks.Neue Argumente gibt`s keine mehr und immer dieselben Uffreger. Zudem haben Sie halt keinerlei Kenntnis über die Enstehung, Historie und Hintergründe im Verhältnis zwischen LH und Ihren Mitarbeitern, wie es scheint. Die Entfremdung hat begonnen als sich LH zum Ziel gesetzt hat, die zu stark werdenden Mitarbeitergruppen auseinander zu dividieren. Das hat man geschafft. Der Boden schießt gegen die Flieger, die Flieger untereinander sind sich auch nicht immer grün und unter den anderen Gruppen gibt es auch genügend Konfliktpotential. Dumm für LH, dass dies nicht bedeutet hat, dass alle einzelnen Gruppen sich deswegen leichter handeln lassen. Und überhaupt nicht zu unterschätzen, der totale Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen. Früher hat man dort eher gesagt "meine Firma", "wir" und hat am selben Strang gezogen und ist die "extra Meile" gegangen, wie Spohr das mal vor nicht langer Zeit gefordert hat. Heute? Nichts mehr davon und da gab es zunächst keine Rolle der Gewerkschaften. Trotzdem sind natürlich sind weiteren Verlauf die Gewerkschaften keine Unschuldslämmer.
Und da hat es nichts damit zu tun, dass eine VC (was auch irgendwo ihre Aufgabe ist) nur für ihre hoch dotierten Mitglieder versucht das beste raus zu holen und im Zweifel für die anderen die Reste bleiben? Ist das Problem und die Ursache da nicht eher, dass es Spartengewerkschaften gibt, die einen zahlenmäßig kleinen aber streikmächtigen Teil der Belegschaft vertreten statt das große Ganze im Blick zu haben?
Wundert mich, das so einseitig auf das Management zu schieben.>
Das ist ein weiteres dauerndes Mißverständnis. Nicht ein einziger Cent, der z.B. nicht an das Cockpit geht, landet bei irgendeiner Berufsgrupe im Unternehmen.
Beitrag vom 13.04.2026 - 01:07 Uhr
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Hmm, Sie sind nicht der einzige PAX der ein Problem mit dem Sitz hatte. Es passiert leider sehr häufig, bei sehr vielen Maschinen und ob Sie es glauben oder nicht, es dauert manchmal etwas länger bis etwas repariert wird.
Manch ein FB fliegt in einem Monat mehrmals mit der gleichen Maschine, mehrmals mit dem gleichen Defekt, mehrmals mit unzufrieden Gästen, ist mehrmals der Ansprechpartner für Probleme der Paxe, gibt mehrmals die Defekte weiter, wird selber mehrmals vertröstet. Und wenn in C und F nichts frei ist, sind dem FB und P2 die Hände gebunden. Mehr als ein Report zu schreiben bleibt da nicht. Sie können sicher sein, dass das auch für die Crew frustrierend ist, trotzdem sollte natürlich die Crew hilfsbereit und freundlich sein…
Das ist mir schon klar. Ich kenne auch Cabin Crews von LH und Menschen in der Wartung, die mir das auch so beschreiben, wie Sie. Ich verstehe das auch, dass es frustrierend ist, für Probleme, die man nicht selbst verantwortet, das "face to the customer" zu sein. Aber es ist halt massiv unprofessionell, wenn diese gleichgültig dem Kunden gegenüber so offenkundig wird. Dem Passagier ruiniert die Situation halt einen in dem Fall teuer bezahlten Flug völlig. Vielleicht hätte ich auch mehr Tamtam an Bord machen sollen, um eine bessere Lösung zu bekommen. Aber ich war einfach frustriert und resigniert, nachdem es schon Probleme beim Zubringer nach MUC (ewig auf Kinderwagen gewartet) und in der Lounge gab (wurde abgeräumt inkl. Getränkeautomat geschlossen, obwohl noch fast ne Stunde offen wäre). Immerhin, auf dem Rückflug war dann nur das IFE defekt und von den drei angekündigten Mahlzeit die einzige die ich essen konnte nicht verladen. Da war immerhin die Crew so professionell, wie ich es mir vorstelle (inkl. Ersatzmahlzeit aus der F). Dafür wurde dann der Anschlussflug storniert, eine Umbuchungen erfolgte nicht auf den nächsten möglichen Flug und in der Lounge wurde keine Kulanz gezeigt, dass ein Angehöriger ohne Senator Lounge Zugang dann vielleicht trotzdem mit uns dahin statt in die C-Lounge darf, wo wir schon mehrere Stunden Verspätung haben.
Also man muss fairerweise sagen, für Unzuverlässigkeit und schlechten Service steht die Lufthansa an verschiedenen Stellen, nicht nur, wo jetzt gestreikt wird.
Sicher sind diese Ärgerlichkeiten verständlich, aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass die, an die Sie sich wenden, vielleicht nicht mehr den Handlungsspielraum haben, den Sie erwarten? Vielleicht hätte man Ihnen noch freundlicher sagen können, dass sie heute Baum und nicht Hund sind. Vielleicht sollte man da auch einfach mal über seinen Tellerrand schauen und die Realitäten verstehen. Die Kinderwagen verlädt übrigens der Flughafen und nicht LH. Ihr Essen kommt von einem Zulieferer und wenn es nicht beladen wird kann man da u.U. auch nicht ewig auf Nachlieferung warten. Schreiben Sie Spohr. Vielleicht hilft das. Alles, was die PU schreiben ließt eh ka Sau net. Von einem netten, tief betroffenen Lächeln und der Erklärung, dass Sie heute die Karte mit dem "A" haben wird das Flugerlebnis auch nicht besser und mit mehr Tamtam hätten Sie auch nicht mehr bekommen und bei zu viel TamTam, gibt es da noch die Möglichkeit der Zwischenlandung und Ausladung. Da können Sie dann soger frei wählen, wie Sie weiter reisen, falls die Polizei Sie gleich läßt.
Zumindest den Spielraum, die Situation mit etwas Freundlichkeit, Entschuldigung für das Versäumnis der Firma ein anständiges Produkt anzubieten und etwas Aufmerksamkeit beim Service, wäre sicher kein Problem. Das ist denke ich nicht von Herrn Spohr verboten worden und angewiesen worden, man solle einfach gar nicht erst so tun, als wäre so ein defekter Sitz ein Problem.
Und ja, den Kinderwagen verlädt der Flughafen. Wer ist denn nochmal Mitbetreiber vom T2 in MUC? Na? Da hat man keinen Einfluss drauf?
Das Essen kommt vom Zulieferer, richtig. Vor nicht all zu langer Zeit war der Zulieferer in Bangkok noch aus dem eigenen Haus. Aber auch wenns nur irgendein Dritter als Caterer ist: Verantwortlich für das Gesamtprodukt ist die Lufthansa. Und "face to the customer" ist deren Personal. Sie leben wirklich in einer interessanten Welt, in der niemand für irgendwas verantwortlich zu sein scheint und man mit allen Missständen halt leben muss - außer als Angestellter in Cockpit und Kabine, da scheint nichts zumutbar zu sein.
Letztlich ist es auch so, dass die meisten Caterer auch verschiedene Qualität liefern abhängig von der Beauftragung. Und für die Qualität und die QS ist am Ende der Auftraggeber verantwortlich. Die Verantwortung wird nicht mit ausgelagert.
Und keine Sorge, ich habe mich nach noch einigen absurden Erlebnissen per Mail mit dem Kundenservice dann schon an geeignete Stelle gewendet und irgendwann war dann auch bei LH die Einsicht da, Kompensation zu leisten.