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Beitrag vom 30.06.2026 - 18:06 Uhr
UserDavid_B
User (651 Beiträge)
Kein Wunder investiert die Lufthansa überall in der Welt, außer in Deutschland. Sieht man wunderbar im Artikel weiter Oben zu dem neuen Standort der Lufthansa Technik in Portugal. Leider verstehen noch zu wenige Angestellte, dass Gewerkschaften in Deutschland Mitverursacher des wirtschaftlichen Abstiegs Deutschlands sind und keinesfalls Teil der Lösung. Das geht weit über die Luftfahrt hinaus, siehe VW oder die deutsche Stahlindustrie. Ursache des Problems: Politik und Gewerkschaften, gepaart mit unterwürfigen Managern die den ganzen Wahnsinn mitgemacht haben. Deutschland hat sich den Niedergang selbst zuzuschreiben

Wie steht es um deinen persönlichen Einsatz? Wie viel Prozent Sicherheit und Wohlstand bist du bereit zu opfern?
Beitrag vom 30.06.2026 - 18:40 Uhr
UserHeinzi
User (551 Beiträge)
Betriebsvereinbarungen an sich und weotere im speziellen sind nicht zuletzt deswegen nötig geworden, weil es immer wieder abenteuerlichste Interpretationen von Verträgen, Betriebsvereinbarungen und geseetzlichen Regelungen gegeben hat. In Verhandlungen hatte man einen Konsens, hat die Ergebnisse festgeschriebwn und anschließend wurde von einer Seite zu den eigenen Gunsten interpretiert. Heute braucht man nach Vereinbarungen Wochen, um dies rechtssicher zu Papier zu bringen. Heute braucht es zudem über Monate geschlossene Räume um alleine festzulegen, worüber ind in welchem Format verhandelt werden kann.
Ist letztlich nicht viel anders, als in der deutschen Gesetzgebung. Immer gerecht für alle und jede Situation, was dazu führt, dass die deutsche Sprache die meisten Begrifflichkeiten in diesem Zusammenhang kennt. Gesetze, Rgelungen Verordnungen, Richtlinien, Durchführungsverodnungen etc. PP. Da liegt LH nur gut im Mainstream. Macht es allerdings nicht besser.
Beitrag vom 30.06.2026 - 23:24 Uhr
Usermucin
User (252 Beiträge)
Und dass ein global tätiges Unternehmen einen neuen Standort nicht im Heimatland eröffnet, ist mitnichten ein Indiz dafür, dass das Heimatland am eigenen Niedergang arbeitet.

Doch, es ist zwar kein Beweis, wohl aber ein Indiz.

Standorte im Heimatland sind zwar kein Muss, haben aber immer erstmal diverse (vulgo: Heim-)Vorteile gegenüber Auslandsstandorten. Die betreibt man nämlich nur, wenn sich deren Nachteile durch anderweitige Vorteile zumindest aufheben.

Und dieses am eigenen Niedergang arbeiten drückt sich bspw. bereits auch durch praktizierte Realitätsverweigerunng aus.
Lufthansa Technik verkauft etwas.
Ihrer "Theorie" nach, sollte dann etwa jeder global tätige Autobauer, oder ein global tätiges Consulting Unternehmen, nur im Heimatland Standorte haben.
Beitrag vom 01.07.2026 - 09:03 Uhr
UserBlotto
User (432 Beiträge)
Betriebsvereinbarungen an sich und weotere im speziellen sind nicht zuletzt deswegen nötig geworden, weil es immer wieder abenteuerlichste Interpretationen von Verträgen, Betriebsvereinbarungen und geseetzlichen Regelungen gegeben hat. In Verhandlungen hatte man einen Konsens, hat die Ergebnisse festgeschriebwn und anschließend wurde von einer Seite zu den eigenen Gunsten interpretiert. Heute braucht man nach Vereinbarungen Wochen, um dies rechtssicher zu Papier zu bringen. Heute braucht es zudem über Monate geschlossene Räume um alleine festzulegen, worüber ind in welchem Format verhandelt werden kann.

Das ist genau der Punkt. Die Belegschaft hat ihre Erfahrungen gemacht, also wird alles festgezurrt. Und es ist nicht so, dass sich was ändern würde. Sieht man jetzt wieder bei Fox. auf warme Worte des Miteinander verlässt sich niemand, also muss es in Betriebsvereinbarung. Da ist schlussendlich auch ein Herr Kley nicht unschuldig dran. Das ist die Lufthansa, die er mit gestaltet hat.
Beitrag vom 01.07.2026 - 23:34 Uhr
Usercontrail55
User (6174 Beiträge)
Betriebsvereinbarungen an sich und weotere im speziellen sind nicht zuletzt deswegen nötig geworden, weil es immer wieder abenteuerlichste Interpretationen von Verträgen, Betriebsvereinbarungen und geseetzlichen Regelungen gegeben hat. In Verhandlungen hatte man einen Konsens, hat die Ergebnisse festgeschriebwn und anschließend wurde von einer Seite zu den eigenen Gunsten interpretiert. Heute braucht man nach Vereinbarungen Wochen, um dies rechtssicher zu Papier zu bringen. Heute braucht es zudem über Monate geschlossene Räume um alleine festzulegen, worüber ind in welchem Format verhandelt werden kann.

Das ist genau der Punkt. Die Belegschaft hat ihre Erfahrungen gemacht, also wird alles festgezurrt.
Das liegt aber nicht an den Erfahrungen, das ist in Konzernen betriebliche Übung. Alle Themen die mitbestimmungspflichtig sind werden verhandelt und die Ergebnisse in einer BV dokumentiert. Auch wenn man sich lieb hat. In der Liste aus den Konzernen mit der höchste Anzahl an BV ist LH noch nichteinmal unter den Top 10. Da scheint es, nach der gängigen Logik, ja drunter und drüber zu gehen.
Und es ist nicht so, dass sich was ändern würde. Sieht man jetzt wieder bei Fox. auf warme Worte des Miteinander verlässt sich niemand, also muss es in Betriebsvereinbarung. Da ist schlussendlich auch ein Herr Kley nicht unschuldig dran. Das ist die Lufthansa, die er mit gestaltet hat.
Gleich wieder die Schuldfrage und wem man den schwarzen Peter zuschieben kann. Alle die mitgespielt haben, haben ihren Anteil an der jetzigen Situation. Alle.
Beitrag vom 02.07.2026 - 10:38 Uhr
UserEricM
User (7147 Beiträge)
Betriebsvereinbarungen an sich und weotere im speziellen sind nicht zuletzt deswegen nötig geworden, weil es immer wieder abenteuerlichste Interpretationen von Verträgen, Betriebsvereinbarungen und geseetzlichen Regelungen gegeben hat. In Verhandlungen hatte man einen Konsens, hat die Ergebnisse festgeschriebwn und anschließend wurde von einer Seite zu den eigenen Gunsten interpretiert. Heute braucht man nach Vereinbarungen Wochen, um dies rechtssicher zu Papier zu bringen. Heute braucht es zudem über Monate geschlossene Räume um alleine festzulegen, worüber ind in welchem Format verhandelt werden kann.

Das ist genau der Punkt. Die Belegschaft hat ihre Erfahrungen gemacht, also wird alles festgezurrt.
Das liegt aber nicht an den Erfahrungen, das ist in Konzernen betriebliche Übung. Alle Themen die mitbestimmungspflichtig sind werden verhandelt und die Ergebnisse in einer BV dokumentiert. Auch wenn man sich lieb hat. In der Liste aus den Konzernen mit der höchste Anzahl an BV ist LH noch nichteinmal unter den Top 10. Da scheint es, nach der gängigen Logik, ja drunter und drüber zu gehen.
Und es ist nicht so, dass sich was ändern würde. Sieht man jetzt wieder bei Fox. auf warme Worte des Miteinander verlässt sich niemand, also muss es in Betriebsvereinbarung. Da ist schlussendlich auch ein Herr Kley nicht unschuldig dran. Das ist die Lufthansa, die er mit gestaltet hat.
Gleich wieder die Schuldfrage und wem man den schwarzen Peter zuschieben kann. Alle die mitgespielt haben, haben ihren Anteil an der jetzigen Situation. Alle.

Würde ich mitgehen. Hab auch schon in Firmen gearbeitet, die ein sehr hohe Anzahl an BVs verhandelt hatten, bei denen das aber vergleichsweise geräuschlos ablief.
Kommt denke tatsächlich mehr auf das Mindset der Beteiligten Tarifpartner bzw der handelnden Personen an, ob eine BV schlicht regelt was zu regeln ist, oder ob sie als Grund für negative Pressemitteilungen über den Tarifpartner, Klagen und gegenseitige Vorwürfe herhalten muss.

Es gibt auch Firmen mit extrem wenigen BVs, in den trotzdem ständig tariflich die Fetzen fliegen.

TL;DR: Falsche Metrik.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2026 10:39 Uhr bearbeitet.
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