Ja, aber Nachbesserungen sind bei Mängeln ganz normal. Da liegen schlicht und ergreifend andere Wünsche und Vorstellungen vor. Der Kunde hätte am liebsten gleich nochmal nen komplett neuen Flieger, der Hersteller logischerweise nicht.
Der Rest erklärt sich dann aus den psychopathischen Merkmalen, die in Managerkreisen häufiger anzutreffen sind:
welche Charaktere in diese Führungspositionen kommen ist sicher ein Aspekt, wie man seine Konflikte miteinander austrägt.
Welche vertraglichen Vereinbarungen hier Airbus und Qatar miteinander getroffen haben, darüber schweigen beide Seiten. Qatar war der Erstkunde mit damals 80 Maschinen! Die Inhalte haben mit Standardverträgen und normalem Recht nicht unbedingt etwas zu tun.
Qatar war der Erstkunde für diese A350XWB mit 80 Flugzeugen! Dies war zu der Zeit, als das Projekt A350 in A350XWB geändert wurde und Airbus gegenüber seinen Kunden mit seinem Konzept ursprünglichen A350-Konzept nicht gut ankam. â?" Das war damals ein extrem wichtiger Auftrag für Airbus und sein kritisches A350-Projekt und da macht man durchaus auch mal Versprechungen, die man später nicht mehr einhalten möchte.
Diese Verträge haben inhaltlich nicht viel mit den normalen Kaufverträgen von Autos oder anderen Geräten zu tun. Die Vereinbarungen zur Verfügbarkeit, Rücknahme, Schäden, Qualität, Nachbesserung, Ausfall von Flugzeugen, versteckten Mängeln, Nachbesserungen, Gerichtsstand, etc. können und werden da vollkommen anders aussehen und darüber bewahren eigentlich alle Parteien Stillschweigen. - A und Q schweigen sich hier auch in der �ffentlichkeit über diese Details aus. Qatar zeigt auch immer nur kleine Details dieses Streits in der �ffentlichkeit.
Dieser Beitrag wurde am 18.11.2022 08:19 Uhr bearbeitet.
