Beitrag vom 13.09.2026 - 08:35 Uhr
Ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn wurde noch getönt, wir haben die "westlichen Flugzeuge schon fast vergessen" und man wollte bis jetzt ca. 150 einheimische Flugzeuge ausgeliefert haben. Weiterhin sollte die MC-21 Endmontagelinie auf Volllast bei 3 Stück im Monat laufen.
Nun zu Realität: Sie haben seit Kriegsbeginn vielleicht 3 Superjets und genauso viel TU 210 ausgeliefert.
Daf?r aber fleißig die Instandhaltungsprogramme gestreckt. Wie sie 350 und 320 NEO am Leben halten wollen ein Rätzel.
Da sie keinerlei Lufttüchtigkeitsanweisungen durchführen:
Fliegen in Russland ist lebensm?de!
Beitrag vom 13.09.2026 - 10:38 Uhr
Ich frage mich seit langem wie die es immer noch schaffen, trotz jetzt fast 5jährigen Sanktionen, diese Flieger (unfallfrei) in die Luft zu bringen.
Beitrag vom 13.09.2026 - 12:11 Uhr
Ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn wurde noch getönt, wir haben die "westlichen Flugzeuge schon fast vergessen" und man wollte bis jetzt ca. 150 einheimische Flugzeuge ausgeliefert haben. Weiterhin sollte die MC-21 Endmontagelinie auf Volllast bei 3 Stück im Monat laufen.
Nun zu Realität: Sie haben seit Kriegsbeginn vielleicht 3 Superjets und genauso viel TU 210 ausgeliefert.
Daf?r aber fleißig die Instandhaltungsprogramme gestreckt. Wie sie 350 und 320 NEO am Leben halten wollen ein Rätzel.
Da sie keinerlei Lufttüchtigkeitsanweisungen durchführen:
Fliegen in Russland ist lebensm?de!
Lebensmüde finde ich zu hoch gegriffen. Seit beginn der Sanktionen hat es - wie es im Artikel steht - gar keine schweren Zwischenfälle oder Totalverluste gegeben. Die Sanktionen sind alles in meinen Augen zahnlose Tiger. Für Russland ist es doch mega einfach durch die BRICS-Partnerstaaten Duplikate oder auch originale Ersatzteile einzufliegen. Es kostet nur etwas mehr, das hindert aber ein Land wie Russland nicht an deren Vorhaben. Durch die Kriegswirtschaft u.Ä. wird genug Geld umgeschlagen, dass auch in ungewisse Quellen versickert.
Ich meine, selbst aus der Türkei gibt's die ganze Zeit Flüge aus und nach Russland. Einfacher kann man Ersatzteile doch nicht einfliegen. Das Wissen über die Flugzeugmuster ist ja durch die Zeit vor dem Krieg vorhanden. Solange das alles so möglich ist, werden auch Westflugzeuge in Russland sicher unterwegs sein. So ehrlich muss man sein.
Beitrag vom 13.09.2026 - 12:32 Uhr
Aeroflot denkt laut weiter...
Politisch korrekt wäre doch eine Veröffentlichung wie: Ab 2031 werden wir keine Flugzeuge von Boeing oder Airbus nutzen.
"Atsch, wir können die Sanktionen umgehen" kann zu leicht als "Ätsch, wir müssen die Sanktionen umgehen" interpretiert werden.
Aeroflot hätte auch diesbezüglich nichts veröffentlichen müssen.
Beitrag vom 13.09.2026 - 18:59 Uhr
Ein sinnloser Artikel.
Es wird auch 2030 nur zwei bedeutende Hersteller geben. Entweder fliegt man damit oder gar nicht.
Es ist auch völlig egal, in welchem Zustand von russischen Airlines gehaltene Flugzeuge sind. Russen sind darauf angewiesen. Entweder fliegen sie damit oder gar nicht.
Man überlege mal, wie lange der Iran schon erfolgreich Sanktionen umgeht.
Die Sowjetunion hat 70 Jahre lang einen Großteil seiner Intelligenz in den Gulag gesperrt. Wer übrig geblieben ist, ist nach dem Zusammenbruch emigriert, vornehmlich in die USA und nach Israel.
Der Adeelaß
Beitrag vom 13.09.2026 - 19:01 Uhr
Ein sinnloser Artikel.
Es wird auch 2030 nur zwei bedeutende Hersteller geben. Entweder fliegt man damit oder gar nicht.
Es ist auch völlig egal, in welchem Zustand von russischen Airlines gehaltene Flugzeuge sind. Russen sind darauf angewiesen. Entweder fliegen sie damit oder gar nicht.
Man überlege mal, wie lange der Iran schon erfolgreich Sanktionen umgeht.
Die Sowjetunion hat 70 Jahre lang einen Großteil seiner Intelligenz in den Gulag gesperrt. Wer übrig geblieben ist, ist nach dem Zusammenbruch emigriert, vornehmlich in die USA und nach Israel.
Der Aderlaß ist nicht in einer Generation zu kompensieren. Sieht man ja auch.
Allein die Internet-Kriminalität blüht...
Beitrag vom 13.09.2026 - 19:03 Uhr
Sorry, das war nicht mehr zu korrigieren.
Beitrag vom 13.09.2026 - 21:41 Uhr
Solange Russland mit China und dem Iran Partner hat, würde ich nicht davon ausgehen, dass ihnen bei der Ersatzteilversorgung dauerhaft wirklich die Luft ausgeht.
Gerade China dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Dort werden schließlich nicht nur eigene Verkehrsflugzeuge entwickelt. China ist seit Jahrzehnten tief in die westliche Luftfahrtindustrie eingebunden. Airbus betreibt in Tianjin gemeinsam mit chinesischen Partnern inzwischen sogar zwei Endmontagelinien für die A320-Familie, einschließlich der A321. Darüber hinaus fertigen chinesische Unternehmen zahlreiche Komponenten für Airbus. Auch Boeing arbeitet seit Jahrzehnten mit chinesischen Zulieferern zusammen und betreibt gemeinsam mit COMAC ein 737-Completion-Center.
Damit befinden sich erhebliches Fertigungs-, Engineering- und Wartungs-Know-how sowie entsprechende industrielle Fähigkeiten im Land.
Natürlich bedeutet das nicht, dass China morgen jedes beliebige Airbus- oder Boeing-Bauteil in identischer Qualität nachbauen könnte. Gerade bei Triebwerken, Avionik und hochspezialisierten Komponenten bestehen weiterhin erhebliche technologische Abhängigkeiten vom Westen.
Ich halte es aber für gewagt anzunehmen, Russland ließe sich auf Jahrzehnte vollständig von Ersatzteilen für seine westlichen Flugzeuge abschneiden. Neben Originalteilen, die über Drittstaaten beschafft werden können, dürfte mit zunehmender Dauer auch die Nachfertigung bestimmter Komponenten eine größere Rolle spielen.
Und der entscheidende Unterschied: Russland benötigt für solche Teile keine EASA- oder FAA-Zulassung, solange die Flugzeuge ausschließlich in Ländern betrieben werden, die diese russische Zulassung akzeptieren.
Die Sanktionen machen den Weiterbetrieb westlicher Flugzeuge also zweifellos teurer, schwieriger und möglicherweise auch risikoreicher. Dass Russland seine Airbus- und Boeing-Flotten deshalb zwangsläufig irgendwann stilllegen muss, würde ich angesichts seiner Beziehungen zu China und anderen Staaten aber keineswegs als ausgemacht betrachten.
Beitrag vom 14.09.2026 - 12:40 Uhr
Es werden sich schon noch clevere Wege finden, die Flotten weiter in der Luft zu halten. Letztlich ist sicher auch keiner der Platzhirsche im Flugzeugbau / MRO-Geschäft bereit, sich mittel-/langfristig wegen einer temporären Schieflage einen so großen Markt und Potenzial komplett kaputt machen zu lassen. Inoffiziell natürlich. Offiziell geht man ja sparsam mit "Haltung" bei dem Thema um. Finde ich verständlich.