Beitrag vom 13.10.2026 - 12:54 Uhr
Frau von Massenbach kann ja mal in Wien nachfragen, wie man da unterm Strich dann besser dasteht.
Beitrag vom 13.10.2026 - 13:40 Uhr
Moin,
lieber 400.000 Paxe weniger und dafür diese Heuschrecken (fast) los.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Zumindest fangen Easy, Eurowings, Wizzair einiges auf.
Beitrag vom 13.10.2026 - 14:48 Uhr
"unwichtiger Flughafen"-Effekt
Beitrag vom 13.10.2026 - 16:19 Uhr
Einfach vergesellschaften und die Preise halbieren, die Linken machen das schon :D
Diese Stadt ist eh verloren, Mauer drumherum und gut ist.
Beitrag vom 13.10.2026 - 22:15 Uhr
Zwischen "Heuschrecken" und "Mauer drumherum" könnte man durchaus noch über die wirtschaftliche Frage sprechen.
Zunächst: Die Flughafengesellschaft gehört bereits vollständig der öffentlichen Hand – Berlin und Brandenburg halten jeweils 37 Prozent, der Bund 26 Prozent. "Einfach vergesellschaften" geht insofern am bestehenden Eigentumsmodell vorbei. Und eine Halbierung der Entgelte würde zunächst Einnahmen reduzieren; ob zusätzlicher Verkehr das ausgleicht, müsste man rechnen.
Auch "lieber 400.000 Passagiere weniger" ist ohne Kenntnis der Konditionen keine belastbare Bewertung. Wenn eine Airline dauerhaft weniger zur Kostendeckung beiträgt, als sie zusätzliche Kosten verursacht, kann es sinnvoll sein, Forderungen abzulehnen. Umgekehrt entlastet ein Rückzug den Flughafen nicht automatisch: Viele Infrastrukturkosten bleiben bestehen, während Einnahmen wegfallen. Welche Seite hier überwiegt, lässt sich aus dem Artikel nicht erkennen.
Hinzu kommt der zeitliche Unterschied: Die 400.000 weniger erwarteten Passagiere betreffen 2026; die Basis schließt erst Ende Oktober. Für 2027 erwartet der BER einen weiteren Rückgang. Dass andere Airlines einen Teil auffangen, ist erfreulich, bedeutet aber noch keinen vollständigen Ersatz bei Strecken, Frequenzen und Preisen.
Ryanairs öffentliche Drohkulisse muss man deshalb keineswegs gutheißen. Ein Flughafen muss aber auch nicht jeden verlangten Rabatt gewähren, nur um seine Passagierzahl zu halten. Entscheidend wären tragfähige Konditionen und eine breitere Aufstellung des Angebots. Pauschale Abwertungen Berlins helfen bei keiner dieser Fragen weiter.
Beitrag vom 14.10.2026 - 08:39 Uhr
Ein Flughafen verdient Geld mit Passagieren. Direkt, weil die Airlines pro Passagier eine Gebühr abdrücken müssen, indirekt, weil diese am Flughafen einkaufen und der Flughafen von den Läden Geld kassiert (auch hier entweder direkt vom Umsatz oder sonst zumindest von hohen Mieten).
"Lieber 400'000 Passagiere weniger" ist eine sinnfreie Aussage, denn es spielt keine Rolle, von welcher Airline diese kommen. Selbst wenn der Rainer Rabatt kriegt, verdient der Flughafen daran. Solange die variablen Kosten gedeckt sind, trägt sogar ein Minus zu den Gemeinkosten bei - selbst das ist besser als keinen Gemeinkostenbeitrag.
Der Abzug vom Rainer ist schmerzhaft, auch wenn die Gründe möglicherweise primär auf Bundesebene liegen. Deutschland hat in den letzten Jahren eine furchtbare Wirtschaftspolitik gehabt (SPD immer dabei, wegen der dummen "Brandmauer"). Und leider sieht es auch nicht danach aus, dass sich das so bald ändern wird.
Beitrag vom 14.10.2026 - 08:58 Uhr
Moin,
lieber 400.000 Paxe weniger macht schon Sinn, wenn dir Reiern-Air die Pistole auf die Brust setzt: Entweder Gebühren um Summe X,Y,Z senken oder wir sind dann weg. So wie man die Harfe kennt, wurde dies auch so praktiziert. Jeder Flughafen ist Verhandlungs- und Kompromissbereit. Aber es musste halt das Tischtuch zerschnitten werden. Wahrscheinlich hat MOL trotz des neu eröffneten Wartungshangers am BER einfach den Bogen seiner Harfe einfach mal überspannt.
Beitrag vom 14.10.2026 - 09:06 Uhr
Selbst wenn der Rainer Rabatt kriegt, verdient der Flughafen daran. Solange die variablen Kosten gedeckt sind, trägt sogar ein Minus zu den Gemeinkosten bei - selbst das ist besser als keinen Gemeinkostenbeitrag.
Beitrag vom 14.10.2026 - 11:23 Uhr
Selbst wenn der Rainer Rabatt kriegt, verdient der Flughafen daran. Solange die variablen Kosten gedeckt sind, trägt sogar ein Minus zu den Gemeinkosten bei - selbst das ist besser als keinen Gemeinkostenbeitrag.
Na klar, aber das Minus wird zu groß gewesen sein, dass es sich eben nicht lohnt. So doof werden die Verantwortlichen schon nicht sein.
Beitrag vom 14.10.2026 - 12:26 Uhr
Ich würde doch vermuten das die Auflösung der Basis BER eher mit dem für FR negativen Gerichtsurteil bzgl. Gewerkschaften zu tun hat. Und man jetzt den 'schwarzen Peter', gesichtswahrend, dem Airport in die Schuhe schieben will.
Wozu haben die denn sonst den Wartungshangar gebaut? Die Gebühren sind doch schon lange bekannt.