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Beitrag vom 29.04.2026 - 22:46 Uhr
Userrambazamba123
User (823 Beiträge)
Exakt diese Vermutung hatte ich schon im letzten Artikel dazu vor ein paar Tagen unter Verweis auf diesen Streit im Artikel des Konkurrenzportals gepostet
Beitrag vom 29.04.2026 - 22:57 Uhr
Userdiver
User (238 Beiträge)
Wie kommt VC nur auf so eine absurde Idee? Selbstverständlich würde Ryanair die Basis sofort wiedereröffnen und wahrscheinlich sogar ausbauen, wenn nur die Abgaben und Gebühren am BER deutlich gesenkt würden. Wahrscheinlich würden sie dann sogar den BER zum internationale Drehkreuz ausbauen und dafür gleich 100 B787 bestellen.
Beitrag vom 29.04.2026 - 23:11 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Hätten die Betreiber des BER Cojones würden sie auf die Anbindung durch Ryanair in der Zukunft komplett verzichten. Kein Mensch braucht diese frühkapitalistische Drecksairline. Wer sie jetzt noch ab Berlin bucht, dem ist nicht zu helfen!
Beitrag vom 29.04.2026 - 23:51 Uhr
UserEricM
User (7093 Beiträge)
frühkapitalistische Drecksairline
Früh- oder spätkapitalistische Drecksairline?

Noch in den 70ern oder 80ern hätten bei einem derartigen Vorgehen einer Firma gegen die eigenen Mitarbeiter die Bude geraucht. Möglicherweise nicht nur im übertragenen Sinn.

Und heute? Nix. Flugbetrieb läuft, Business as usual. Was sollte denn heute noch soziopathische CEOs vom Ausleben ihrer niederen Instinkte abhalten?
Beitrag vom 30.04.2026 - 02:20 Uhr
UserZabou
User (7 Beiträge)
Um die Angestellten am BER ordentlich zu bezahlen müssen die Airlines dementsprechend auch Gebühren bezahlen. Wochenenddienst Feiertagsdienst Schichtdienst ist nicht zum Nulltarif zu bekommen. Damit noch jemand diesen Job überhaupt macht muss man eben die Gebühren in dieser Höhe nehmen. Macht man es nicht ist das Geschreie der Passagiere groß wenn sich endlose Schlangen beim Check Inn oder der Sicherheitskontrolle bilden. Und diese Schreier sind hauptsächlich die Passagiere von Rayanair. Es muss schluss damit sein, dass diese Airline wieder einmal einen Airport erpresst. Dieses Geschäftssystem hat Ryanair schon in ganz Europa vollzogen. Airports öffnen lassen, Subventionen einstecken und dann den Airport wieder schließen. Eine unverschämtheit. Sollen sie doch gehen. Kommt halt eine andere Airline und übernimmt. Ryanair ist nicht alleine auf dieser Welt.
Beitrag vom 30.04.2026 - 07:30 Uhr
Usertocotronic1
User (12 Beiträge)
Und wieder wandern Jobs aus D ab und alles was den Leuten einfällt, ist, auf die Firma einzuprügeln.

Dann müssen wir halt auf die harte Tour lernen, dass der öffentliche Dienst keine Volkswirtschaft der Welt retten kann.
Beitrag vom 30.04.2026 - 07:42 Uhr
UserD-ABYT
User (121 Beiträge)
Hätten die Betreiber des BER Cojones würden sie auf die Anbindung durch Ryanair in der Zukunft komplett verzichten. Kein Mensch braucht diese frühkapitalistische Drecksairline. Wer sie jetzt noch ab Berlin bucht, dem ist nicht zu helfen!

Ja, das mag man sich sich vielleicht wünschen, aber so einfach ist die Welt nicht. Ein Flughafen darf nicht einfach Verkehr abweisen. Es gilt im Luftverkehr immer noch freier Marktzugang. Ryanair würde gegen Behinderung des Marktzugangs klagen und mit wehenden Fahnen gewinnen. Und das natürlich öffentlichkeitswirksam ausschlachten bis zum Geht-nicht-mehr. Also Schaum vom Mund abwischen und hoffen, dass der Markt das selbst regelt. Die "Cojones" sollte jetzt also nicht der Flughafen haben, sondern die anderen Airlines um schnellstmöglich die entstehenden Lücken zu schließen.
Beitrag vom 30.04.2026 - 08:28 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (294 Beiträge)
Hätten die Betreiber des BER Cojones würden sie auf die Anbindung durch Ryanair in der Zukunft komplett verzichten. Kein Mensch braucht diese frühkapitalistische Drecksairline. Wer sie jetzt noch ab Berlin bucht, dem ist nicht zu helfen!

Ja, das mag man sich sich vielleicht wünschen, aber so einfach ist die Welt nicht. Ein Flughafen darf nicht einfach Verkehr abweisen. Es gilt im Luftverkehr immer noch freier Marktzugang. Ryanair würde gegen Behinderung des Marktzugangs klagen und mit wehenden Fahnen gewinnen. Und das natürlich öffentlichkeitswirksam ausschlachten bis zum Geht-nicht-mehr. Also Schaum vom Mund abwischen und hoffen, dass der Markt das selbst regelt. Die "Cojones" sollte jetzt also nicht der Flughafen haben, sondern die anderen Airlines um schnellstmöglich die entstehenden Lücken zu schließen.

War da nicht was Richtung sonderkonditionen am Anfang und den Abzug sobald diese nicht mehr greifen?
Beitrag vom 30.04.2026 - 08:34 Uhr
Usercontrail55
User (6146 Beiträge)
Hätten die Betreiber des BER Cojones würden sie auf die Anbindung durch Ryanair in der Zukunft komplett verzichten. Kein Mensch braucht diese frühkapitalistische Drecksairline. Wer sie jetzt noch ab Berlin bucht, dem ist nicht zu helfen!

Ja, das mag man sich sich vielleicht wünschen, aber so einfach ist die Welt nicht. Ein Flughafen darf nicht einfach Verkehr abweisen. Es gilt im Luftverkehr immer noch freier Marktzugang. Ryanair würde gegen Behinderung des Marktzugangs klagen und mit wehenden Fahnen gewinnen. Und das natürlich öffentlichkeitswirksam ausschlachten bis zum Geht-nicht-mehr. Also Schaum vom Mund abwischen und hoffen, dass der Markt das selbst regelt. Die "Cojones" sollte jetzt also nicht der Flughafen haben, sondern die anderen Airlines um schnellstmöglich die entstehenden Lücken zu schließen.
Wieso braucht man dafür "Cojones"? Das ist eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung. Eurowings überprüft bereits, ob es hier Gelegenheiten gibt. Wenn sich das rechnet und darstellen lässt, dann wird man das machen.
Ich finde ja die Diskussionen zu Ryanair immer wieder amüsant. Kaum ist Ryanair im Spiel, werden alle sonst so wichtigen Argumente wie Wirtschaftlichkeit oder Kundenwünsche einfach weggewischt. Wenn LH Strecken streicht sind es die armen Passagiere, die jetzt nicht mehr non-stop irgendwo hinkommen und umsteigen müssen. Ryanair macht das Gleiche, kein Problem, die "braucht kein Mensch". Wenn Flughäfen Verlust machen wird ob der Wirtschaftlichkeit dieser Projekte gejammert. Verzichtet aber auf Beiträge zum Ergebnis, nur weil sie von Ryanair kommen.
Wenn LH Arbeitsplätze abbaut ist es eine Sauerei, bei Ryanair sin der Verlust von Arbeitsplätzen eben Pech gehabt.
Zum Piepen.
Beitrag vom 30.04.2026 - 09:06 Uhr
UserEricM
User (7093 Beiträge)
Wenn LH Strecken streicht sind es die armen Passagiere, die jetzt nicht mehr non-stop irgendwo hinkommen und umsteigen müssen. Ryanair macht das Gleiche, kein Problem, die "braucht kein Mensch". Wenn Flughäfen Verlust machen wird ob der Wirtschaftlichkeit dieser Projekte gejammert. Verzichtet aber auf Beiträge zum Ergebnis, nur weil sie von Ryanair kommen.
Wenn LH Arbeitsplätze abbaut ist es eine Sauerei, bei Ryanair sin der Verlust von Arbeitsplätzen eben Pech gehabt.

Jeder Job-Verlust ist ein großes Problem für die betroffene Person, aber im Gesamtkontext Wirtschaft verhindert jeder Flug von Ryanair einen teureren Flug einer richtigen Airline wie LH, deren Angestellte (trotz allem noch) besseres Geld verdienen und deren Beiträge zum Ergebnis von Flughäfen nicht durch halbseidene "Co-Marketing Vereinbarungen" wieder an die Airline zurückfließen müssen.

Insofern gibt es schon einen ganz objektiven wirtschaftlichen Unterschied, ob jetzt FR einen Standort streicht und LH nachrückt oder umgekehrt.
Für die Qualität von Arbeitsplätzen, für die Flughäfen und letztlich für den Standort Deutschland.

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2026 09:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.04.2026 - 09:26 Uhr
UserChristian159
User (1714 Beiträge)
Jeder Job-Verlust ist ein großes Problem für die betroffene Person, aber im Gesamtkontext Wirtschaft verhindert jeder Flug von Ryanair einen teureren Flug einer richtigen Airline wie LH, deren Angestellte (trotz allem noch) besseres Geld verdienen ….

Und trotzdem sind die Betroffenen unzufrieden, wenn man sich das Geschehen der letzten Wochen anschaut und wollen mehr ….
Beitrag vom 30.04.2026 - 10:03 Uhr
Usercontrail55
User (6146 Beiträge)
Wenn LH Strecken streicht sind es die armen Passagiere, die jetzt nicht mehr non-stop irgendwo hinkommen und umsteigen müssen. Ryanair macht das Gleiche, kein Problem, die "braucht kein Mensch". Wenn Flughäfen Verlust machen wird ob der Wirtschaftlichkeit dieser Projekte gejammert. Verzichtet aber auf Beiträge zum Ergebnis, nur weil sie von Ryanair kommen.
Wenn LH Arbeitsplätze abbaut ist es eine Sauerei, bei Ryanair sin der Verlust von Arbeitsplätzen eben Pech gehabt.

Jeder Job-Verlust ist ein großes Problem für die betroffene Person, aber im Gesamtkontext Wirtschaft verhindert jeder Flug von Ryanair einen teureren Flug einer richtigen Airline wie LH, deren Angestellte (trotz allem noch) besseres Geld verdienen und deren Beiträge zum Ergebnis von Flughäfen nicht durch halbseidene "Co-Marketing Vereinbarungen" wieder an die Airline zurückfließen müssen.
Insofern gibt es schon einen ganz objektiven wirtschaftlichen Unterschied, ob jetzt FR einen Standort streicht und LH nachrückt oder umgekehrt.
Wenn sie denn nachrückt, das ist alles spekulativ. Nur wenn bei diesem Poker eine "soziale" Airline dann nicht nachrückt (weil sich diese Strecken für sie nicht rechnet oder wirtschaftlich darstellen lässt), dann kippt die ganze Rechnung.
Wenn man die Gesamterträge rund um einen Flug nimmt, dann ist der Lohnsteueranteil der hier Beschäftigten wohl der kleinste Anteil. Kein Flug, keine Passagiere, keine Einnahmen. Keine Gebühren und Raummieten der Airline, keine Gebühren, Retail und Konsum der Passagiere usw. Aber der Betrieb wird dennoch bereitgestellt und die Kosten laufen weiter.
Für die Qualität von Arbeitsplätzen, für die Flughäfen und letztlich für den Standort Deutschland.
Das ist ja das Problem des Standorts Deutschland. Die Qualität der Arbeitsplätze ist so gut(teuer), dass die Wirtschaft immer mehr automatisiert und/oder abwandert.
Ich halte das für eine komplett Anti-Ryanair getriebene Argumentation. Ein Beispiel, was passiert wenn man Ryanair einbindet ist a. Memmingen oder b. Nürnberg. In Memmingen ist man profitabel und in Nürnberg hat sich der Fehlbetrag seit Umstellung der Gebühren mit Incentives und Einbindung von Ryanair als Main Carrier von 5,5Mio auf 1,2Mio reduziert und eine Menge Arbeitsplätze im Retail und Bodenabfertigung geschaffen.
Beitrag vom 30.04.2026 - 12:32 Uhr
UserBruchpilot75
User (19 Beiträge)
Gewerkschaften und Gerichte... auch liebevoll "Sargnägel" genannt.
Beitrag vom 30.04.2026 - 14:35 Uhr
UserEricM
User (7093 Beiträge)
Kein Flug, keine Passagiere, keine Einnahmen.
Weniger Kapazität, steigende Preise, mehr Kapazität ... Sofern die Nachfrage da ist, wird der Markt das ja regeln. Daher sollte man halt nicht unbedingt FR mit seiner "abziehen und abhauen" Strategie nachheulen.

Ein Beispiel, was passiert wenn man Ryanair einbindet ist a. Memmingen oder b. Nürnberg.
Bissel selektive Beispiele, oder?
Am Hahn oder in Rostock war Ryanair eher der Sargnagel.
Sie haben die Etablierung richtiger Airlines verhindert, während sie die Flughäfen finanziell ausgelutscht und dann ausgespuckt haben.
Beitrag vom 30.04.2026 - 15:59 Uhr
Usercontrail55
User (6146 Beiträge)
Kein Flug, keine Passagiere, keine Einnahmen.
Weniger Kapazität, steigende Preise, mehr Kapazität ... Sofern die Nachfrage da ist, wird der Markt das ja regeln. Daher sollte man halt nicht unbedingt FR mit seiner "abziehen und abhauen" Strategie nachheulen.
Das habe ich nicht verstanden?? Welche Preise meinen Sie? Flugpreise und Markt bringt dem Flughafen nichts. Flughafengebühren? Da ist am BER viel Kapazität und trotzdem steigen die Preise?
Ein Beispiel, was passiert wenn man Ryanair einbindet ist a. Memmingen oder b. Nürnberg.
Bissel selektive Beispiele, oder?
Am Hahn oder in Rostock war Ryanair eher der Sargnagel.
Bissel selektive Beispiele, oder? SICNR ;-) Aber die Beispiele sind nicht passend.
Welche "richtige" (was ist das genau??) Airline wurde denn in Rostock oder Hahn von Ryanair verhindert? Da bin ich wirklich neugierig. FR fliegt jetzt durchgehend seit 1999 nach Hahn. Welchen Sargnagel meinen Sie da?
FR flog 2019 im Sommer 3x die Woche Rostock nach PMI, als sie die Scherben der Germania aufgesammelt haben. Welche richtige Airline wurde da verhindert und warum?
Sie haben die Etablierung richtiger Airlines verhindert, während sie die Flughäfen finanziell ausgelutscht und dann ausgespuckt haben.
Also wenn man Einkünfte liegen lässt, weil man Ryanair nicht mag (wäre ja noch die Frage, ob die Airportmanager den gleichen Blick haben wir einige Foristen) und dann zum Staat gehen um ihre Defizite ausgleichen zu lassen, da würde ich als Staat oder Steuerzahler sagen, ihr habt doch nicht alle Latten am Zaun.
Auch Weeze, mit starker Ryanair Präsenz, schreibt eine schwarze Null. Ohne richtige Airline.

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2026 16:03 Uhr bearbeitet.
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