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Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 30.03.2026 - 17:21 Uhr
UserEricM
User (7136 Beiträge)
Der Airbus-Greifvogel geht auf ersten Beutezug
Auf jedem Einsatzflug kann "Bird of Prey" laut Airbus mehrere Beutedrohnen reißen.

Ich denke bei Berichterstattung über Waffensysteme könnte man eine gewisse Ernsthaftigkeit beibehalten, ohne dass es dem Artikel schadet.

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2026 17:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.03.2026 - 19:41 Uhr
Usermpilot
User (668 Beiträge)
Das System kann vier Mark 1 Raketen tragen - die kostengünstigen "Fire and Forget"-Raketen sind 65 Zentimeter lang, wiegen je nur zwei Kilogramm und können Ziele in bis zu 1,5 Kilometer Entfernung ausschalten. Auf jedem Einsatzflug kann "Bird of Prey" laut Airbus mehrere Beutedrohnen reißen.

Der "Bird of Prey" schließe eine "wesentliche Fähigkkeitslücke auf asymetrischen Schlachtfeldern".

Das System habe die "Einweg-Angriffsdrohne" dabei völlig autonom in seinem Revier "gesucht, aufgespürt und klassifiziert",

Klingt ja nach Fortschritt, aber ob mit nur 1,5 km eine ausreichende Fähigkeit gegeben ist, das kann man bezweifeln. Es wird auch nicht darüber berichtet ob die vier "Fire and Forget" gleichzeitig bei einem Mehrfachgegner gefeuert und gesteuert werden können.

Mit dem autonomen aufspüren kann man auch etwas skeptisch sein, da bis dato immer argumentiert wird, daß es klassisch mit Primäradar nicht möglich seie u.a. wegen der fehlenden Reflexion aufgrund der "Kleinheit" und der Materialien.

Es wird sicher noch lange dauern bis die Fähigkeitslücke geschlossen und ausreichend erprobt ist.
Beitrag vom 31.03.2026 - 10:55 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Klingt ja nach Fortschritt, aber ob mit nur 1,5 km eine ausreichende Fähigkeit gegeben ist, das kann man bezweifeln. Es wird auch nicht darüber berichtet ob die vier "Fire and Forget" gleichzeitig bei einem Mehrfachgegner gefeuert und gesteuert werden können.

Die Do-DT 25 Drohne ist mit ca. bis zu 500 km/h nicht gerade langsam. D.h., sie kann gut die feindlichen UAV anfliegen und den Rest erledigt die bis zu 1.000 km/h schnelle "Mark 1". Bei einem Kilometer Distanz wären das ca. 3,6 Sekunden. Die 1,5 km sind auch die erreichbare Höhe der Minirakete vom Boden aus und nicht deren Reichweite. Die Reichweite steigt natürlich bei einem Start in der Luft mit Geschwindigkeitsbonus. Es vergehen also maximal 20 Sekunden bis die "Mark 1" trifft oder nicht. Danach kann die nächste Rakete verschossen werden.

Mit dem autonomen aufspüren kann man auch etwas skeptisch sein, da bis dato immer argumentiert wird, daß es klassisch mit Primäradar nicht möglich seie u.a. wegen der fehlenden Reflexion aufgrund der "Kleinheit" und der Materialien.

Do-DT 25 Drohne klärt selbst auf. Nach dem Bild zu urteilen mit einem IRST-Sensor auf der Nase der Drohne. Wie die Frankenburg gesteuer wird, ist mir unklar. Nach der schwarzen Nase der Rakete wohl nicht optisch aber auf gut 3 km Distanz reflektieren auch kleinste Objekte ausreichend Radar.

Es wird sicher noch lange dauern bis die Fähigkeitslücke geschlossen und ausreichend erprobt ist.

Wenn man der Ukraine 10 Drohnen und ein paar tausend "Mark 1" gibt, hat man bis zum Herbst eine valide Fähigkeitsabschätzung.
Beitrag vom 31.03.2026 - 12:57 Uhr
UserGB
User (1038 Beiträge)
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Die Strategie, Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri und nur noch schlichte naive Hilflosigkeit.

Kein Wunder wollen die Ukrainer derlei Schrott nicht mal geschenkt, aber verständlich, dass Herr Papperger über anderer Leute Drohnen nur spotten kann, er steht ja nicht darunter, wenn die seinen die anderen nicht in ausreichendem Maße aufhalten können.
Beitrag vom 31.03.2026 - 15:53 Uhr
UserEricM
User (7136 Beiträge)
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri

Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.
Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...
Beitrag vom 02.04.2026 - 10:34 Uhr
UserGB
User (1038 Beiträge)
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri

Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.

Ein Gegner wird sich wohl kaum fairnesshalber nach dem angedachten Szenario verhalten.


Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...

Das mit den Ukrainern ist verbürgt. Das mit Papperger ist nicht unsachlich, ist nur ie realistische Begründung für seine Aussage. Die ich ihm übrigens nicht übel nehme, aber man sollte unabhängig genug sein, sie auch so einzuschätzen wie sie ist.