Beitrag vom 15.10.2025 - 15:58 Uhr
Ich persönlich vermisse Ryanair nicht. Es gibt genügend andere Angebote, die vielleicht etwas teurer sind, aber eben auch etwas mehr Service bieten.
Beitrag vom 15.10.2025 - 16:43 Uhr
Eine Airline, die durch ihre Treibstoffplanung Landeprioritäten erzwingt, hat in Deutschland hoffentlich nichts verloren.
Beitrag vom 15.10.2025 - 17:01 Uhr
Die Kommentare hier verdienen wirklich grösste Bewunderung (an Naivität). Anstatt die komplett negative Entwicklung auf dem gesamten Flugmarkt in Deutschland zu sehen gibts wieder sinnfreien Ryanair Bashing. Ryanair ist nur 1 von sehr vielen Anbietern deren Markt in Deutschland immer kleiner wird und in Zukunft auch bleiben wird dank einer völlig leeren Politik. Das gleiche zeigt sich ja auch bei der restlichen Wirtschaft. Wer ist da der Schuldige Niedriglohn-Produzent in ihren Augen? Die Entwicklung ist schlichtweg schlecht und einzigartig in der EU und im außereuropäischen Ausland. Geisterfahrer wie eben überall mittlerweile!
Beitrag vom 15.10.2025 - 17:02 Uhr
Eine Airline, die durch ihre Treibstoffplanung Landeprioritäten erzwingt, hat in Deutschland hoffentlich nichts verloren.
Unabhängig davon, dass ich Ryanair auch meide wie der Teufel das Weihwasser, hätte ich gerne gewusst, wieviel dieser Fälle in diesem Jahr bei Ryanair vorgekommen sind. Können Sie mir diese aufzählen?
Mir ist von Ryanair nur der Fall im Oktober bekannt.
Ein ähnlicher Fall ist mir in diesem Jahr von Lufthansa im Juli bekannt. Dennoch würde ich jetzt nicht behaupten wollen, dass sich die Lufthansa so die Landepriorität erzwingen will.
Ich denke Ryanair wird wiederkommen, wenn die ausstehenden Flugzeuge ausgeliefert sind und man wieder mehr Märkte benötigt, auch welche mit niedrigeren Renditen.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2025 17:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.10.2025 - 17:33 Uhr
Die Kommentare hier verdienen wirklich grösste Bewunderung (an Naivität). Anstatt die komplett negative Entwicklung auf dem gesamten Flugmarkt in Deutschland zu sehen gibts wieder sinnfreien Ryanair Bashing. Ryanair ist nur 1 von sehr vielen Anbietern deren Markt in Deutschland immer kleiner wird und in Zukunft auch bleiben wird dank einer völlig leeren Politik. Das gleiche zeigt sich ja auch bei der restlichen Wirtschaft. Wer ist da der Schuldige Niedriglohn-Produzent in ihren Augen? Die Entwicklung ist schlichtweg schlecht und einzigartig in der EU und im außereuropäischen Ausland. Geisterfahrer wie eben überall mittlerweile!
Das Blöde an der Ihrer Argumentation ist nur, dass der Markt (die Nachfrage) ja nach wie vor da ist und sich ein Marktteilnehmer aus durchsichtigen Gründen zurückzieht - der Markt also an sich nicht kleiner wird. Das heißt dann, dass bei sinkendem Angebot und gleicher Nachfrage die Chancen anderer Airlines steigen, durch höhere Preise höhere Gewinne zu erwirtschaften. Aber lassen wir das: Ihnen geht es ja nicht um den Markt oder die Marktwirtschaft, sondern um inhaltsleeres Politik-Bashing.
Beitrag vom 15.10.2025 - 18:47 Uhr
Die Kommentare hier verdienen wirklich grösste Bewunderung (an Naivität). Anstatt die komplett negative Entwicklung auf dem gesamten Flugmarkt in Deutschland zu sehen gibts wieder sinnfreien Ryanair Bashing. Ryanair ist nur 1 von sehr vielen Anbietern deren Markt in Deutschland immer kleiner wird und in Zukunft auch bleiben wird dank einer völlig leeren Politik. Das gleiche zeigt sich ja auch bei der restlichen Wirtschaft. Wer ist da der Schuldige Niedriglohn-Produzent in ihren Augen? Die Entwicklung ist schlichtweg schlecht und einzigartig in der EU und im außereuropäischen Ausland. Geisterfahrer wie eben überall mittlerweile!
Der Flugreisenmarkt wird kleiner, aber die Leute reisen trotzdem. Es verlagert sich nur auf andere Airlines, Schiene oder Auto. Das Geld wird trotzdem ausgegeben, nur halt woanders. Aber F11 hat ihre Intension schon ganz gut zusammen gefasst.
@Daedalos1504: Der Fall der mir im Kopf schwirrte war übrigens Madrid 2012, ich bin verwundert, dass das so lange her ist. Wenn man älter wird, vergeht die Zeit wohl schneller...
Beitrag vom 15.10.2025 - 18:59 Uhr
der Markt also an sich nicht kleiner wird. Das heißt dann, dass bei sinkendem Angebot und gleicher Nachfrage die Chancen anderer Airlines steigen, durch höhere Preise höhere Gewinne zu erwirtschaften.
Der Markt wird aber in der Tat kleiner, denn
1. obliegt er gesamtheitlich einer gewissen Preissensibilität, das heißt ein Teil der Nachfrage geht mit höheren Preisen verloren.
2. sind regionale Faktoren mit zu berücksichtigen. Der Wegfall einer Direktverbindung aus Dresden lässt sich nicht mit dem bestehenden Angebot aus Berlin oder Frankfurt 1:1 ausgleichen.
Für die verbleibenden Airlines mag sich das in der Gesamtsicht weniger negativ auswirken, eventuell sogar positiv. Für die betroffenen Flughäfen sowie Deutschlands Wirtschaft insgesamt sind die Auswirkungen aber relativ klar, denn die Einnahmen sowie einhergehender wirtschaftlicher Nutzen gehen verloren.
Beitrag vom 15.10.2025 - 19:12 Uhr
Der Flugreisenmarkt wird kleiner, aber die Leute reisen trotzdem. Es verlagert sich nur auf andere Airlines, Schiene oder Auto. Das Geld wird trotzdem ausgegeben, nur halt woanders.
Die gilt aber sowohl für den Outbound als auch den Inbound-Markt. Wer nicht ans deutsche Ziel seiner Wahl fliegen kann, nimmt vielen Fällen nicht das Auto oder die Schiene, sondern den Flieger (und das Geld) woanders hin. Zumindest im Leisure-Segment.
Beitrag vom 15.10.2025 - 19:24 Uhr
Das Wegbleiben vieler Fluggäste aufgrund nicht mehr vorhandener oder überteuerter Verbindungen macht sich z.B. hier in Berlin massiv im Hotel- und Gastronomiegewerbe bemerkbar. Da konnte man zur Hochsaison an den Hotspots jederzeit viele freie Tische und für Berliner Verhältnisse geradezu übermotivierte Kellner beobachten. Sowas hat es zuletzt zu Corona gegeben.
Aber Hauptsache auf Ryanair eindreschen, die schon lange größte Airline Europas, unfallfrei seit Jahrzehnten. Übrigens zumindest in unserer Hauptstadt schon lange Lebensrealität und für viele Normalverdiener die einzige Chance, überhaupt in den Urlaub fliegen zu können.
Das Problem sind Politiker, die wirtschaftliche Zusammenhänge entweder nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Betrifft leider viele Lebensbereiche und wir alle bekommen jetzt die Quittung dafür, slowly but surely.
Beitrag vom 15.10.2025 - 19:27 Uhr
Der Flugreisenmarkt wird kleiner, aber die Leute reisen trotzdem. Es verlagert sich nur auf andere Airlines, Schiene oder Auto. Das Geld wird trotzdem ausgegeben, nur halt woanders.
Die gilt aber sowohl für den Outbound als auch den Inbound-Markt. Wer nicht ans deutsche Ziel seiner Wahl fliegen kann, nimmt vielen Fällen nicht das Auto oder die Schiene, sondern den Flieger (und das Geld) woanders hin. Zumindest im Leisure-Segment.
Er kann jederzeit ans deutsche Ziel seiner Wahl fliegen (okay, nicht nach Hintertupfing), aber halt nicht mit einer Airline, deren Geschäftsmodell auf Ausbeutung und Erpressung beruht. Und es wird ein wenig mehr kosten.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2025 19:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.10.2025 - 19:31 Uhr
Das Wegbleiben vieler Fluggäste aufgrund nicht mehr vorhandener oder überteuerter Verbindungen macht sich z.B. hier in Berlin massiv im Hotel- und Gastronomiegewerbe bemerkbar. Da konnte man zur Hochsaison an den Hotspots jederzeit viele freie Tische und für Berliner Verhältnisse geradezu übermotivierte Kellner beobachten. Sowas hat es zuletzt zu Corona gegeben.
Aber Hauptsache auf Ryanair eindreschen, die schon lange größte Airline Europas, unfallfrei seit Jahrzehnten. Übrigens zumindest in unserer Hauptstadt schon lange Lebensrealität und für viele Normalverdiener die einzige Chance, überhaupt in den Urlaub fliegen zu können.
Wo steht, dass sie es können müssen? Die Ostsee ist so nah! Und welchen Sinn macht es, in Gebiete wie die Balearen zu fliegen, die entweder unter einer Hitzewelle oder sintflutartigen Regenfällen leiden? Ach, ich vergaß, den Klimawandel gibt es ja nicht, der ist von der aktuellen Regierung ja verboten worden. Also letztlich scheint ihr Weltbild ein wenig von gestern zu sein.
Das Problem sind Politiker, die wirtschaftliche Zusammenhänge entweder nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Betrifft leider viele Lebensbereiche und wir alle bekommen jetzt die Quittung dafür, slowly but surely.
Aber Sie verstehen die Zusammenhänge? Auch die , die Umwelt betreffend? Respekt! Warum sitzen Sie dann nicht in der Regierung , die wartet auf Fachkundige wie Sie. Klug daher reden können Sie ja.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2025 19:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.10.2025 - 19:54 Uhr
Er kann jederzeit ans deutsche Ziel seiner Wahl fliegen (okay, nicht nach Hintertupfing)
Memmingen, Berlin-Brandenburg, Baden-Baden, Köln/Bonn, Frankfurt-Hahn, Niederrhein, Hamburg, Nürnberg und Bremen. Dortmund, Dresden und Leipzig. Alles Hintertupfing?
Siehe dazu noch den Beitrag von tocotronic1 weiter oben. Auch Hintertupfing.
Beitrag vom 15.10.2025 - 20:14 Uhr
Das Wegbleiben vieler Fluggäste aufgrund nicht mehr vorhandener oder überteuerter Verbindungen macht sich z.B. hier in Berlin massiv im Hotel- und Gastronomiegewerbe bemerkbar.
Durch eine halbe Million mehr Fluggäste als 2023?
Da konnte man zur Hochsaison an den Hotspots jederzeit viele freie Tische und für Berliner Verhältnisse geradezu übermotivierte Kellner beobachten. Sowas hat es zuletzt zu Corona gegeben.
Hier die Aussage von Touristik Berlin zum Thema in 2024:
Immer noch unter 2019, wie so vieles im Touristikbereich, aber
Im Jahr 2024 kamen insgesamt 12,7 Millionen Gäste in die Hauptstadt, 5,2 % mehr als im Vorjahr. Auch die Übernachtungszahl stieg um 3,4 % auf 30,6 Millionen.
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/tourismus-berlin/
Und auch für 2025 sieht es bisher nicht schlechter aus:
Berlin bleibt auch 2025 ein beliebtes Reiseziel: Rund 6 Millionen Gäste besuchten die Hauptstadt im 1. Halbjahr und buchten insgesamt 13,9 Millionen Übernachtungen. Damit lagen die Gästezahlen nahe am Vorjahresniveau, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt.
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/119-2025
Ich denke daher, Ihre Aussage ist Interessengetrieben.
Aber Hauptsache auf Ryanair eindreschen, die schon lange größte Airline Europas, unfallfrei seit Jahrzehnten. Übrigens zumindest in unserer Hauptstadt schon lange Lebensrealität und für viele Normalverdiener die einzige Chance, überhaupt in den Urlaub fliegen zu können.
Ja das Fliegen muss zukünftig auch die Umweltkosten einpreisen. 20€ Flüge wird es in der Form von 2019 nicht mehr geben. Auch nicht den Ryanair-Fiebertraum eines Werbefinanzierten Fluges für 0€.
Das Problem sind Politiker, die wirtschaftliche Zusammenhänge entweder nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Betrifft leider viele Lebensbereiche und wir alle bekommen jetzt die Quittung dafür, slowly but surely.
Ich sehe das Problem eher in Parteien und Interessenverbänden, die weiter billige Meinungsmache zum unterkomplexen "Mehr ist immer besser" Wirtschaftsverständnis betreiben und ein Zurück ins Wachstums-Wirtschaftswunder wie 1960 versprechen ohne die durch diese Mentalität verursachten Umweltprobleme auch nur ansatzweise zu adressieren.
Denen gehen leider immer noch zu viele Bürger auf den Leim.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2025 20:18 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 15.10.2025 - 20:28 Uhr
Ob nun Ryanair rumjammert oder nicht- Steuern und Gebühren werden immer weiter steigen. Allein schon, weil die Beschäftigten jedes Jahr mehr Geld von ihrem Arbeitgeber wollen. Das dürfte auch in den umliegenden Ländern ähnlich sein… der Sicherheitsmann in Prag, Amsterdam oder Zürich arbeitet schliesslich auch nicht gerne für einen Niedriglohn.
Beitrag vom 15.10.2025 - 21:10 Uhr
Er kann jederzeit ans deutsche Ziel seiner Wahl fliegen (okay, nicht nach Hintertupfing)
Memmingen, Berlin-Brandenburg, Baden-Baden, Köln/Bonn, Frankfurt-Hahn, Niederrhein, Hamburg, Nürnberg und Bremen. Dortmund, Dresden und Leipzig. Alles Hintertupfing?
Differenzieren Sie einfach mal: Der meiste Verkehr, der in Flughäfen wie NUE, MEM, HHN, FMO usw stattfindet ist outgoing Tourismus (das, genau das deckt RyanAir ab, sonst nichts), also nichts mit "an jedes deutsches Ziel" fliegen, das geht incoming in erster Linie über den Feeder-Verkehr und über Drehkreuze.
Ja, und das meiste ist "Hintertupfing", Airports wie ERF, SCN und andere, die mit hohen offenen und versteckten Subventionen am Leben erhalten werden.
Und zuletzt: jede Wette: im Frühjahr/Sommer ist auch FR wieder vor Ort, wenn dann die Nachfrage wieder steigt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das nur billigste PR-Geschwafel mit dem Ziel, neue Subventionen für das Geschäftsmodell "rauszukitzeln". So ganz nebenbei werden kann Strecken, die sich im Winter nicht rechnen aus dem Programm genommen, ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang.
Und Leute wie Sie fallen darauf auch noch rein.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2025 21:17 Uhr bearbeitet.