Beitrag vom 03.03.2026 - 08:52 Uhr
Da ist jetzt aber schon wieder verdammt viel in der Luft zwischen Damman, Manama und Dubai. Etwas weiter Richtung Riad und sogar über dem Gold von Oman südlich der Iranischen Küste sind sogar nennenswert Linienflüge unterwegs. Dazwischen fliegen fröhlich militärische Aufklärer und US-Stratotanker. Die Kampfjets die da sicher auch fliegen sehen wir ja nicht. Noch weniger Drohnen und Raketen. Alles in allem sehr voll für eine Kriegsregion. Ist nur mir da etwas mulmig?
Beitrag vom 03.03.2026 - 09:36 Uhr
Die haben es halt drauf und nicht wie in Deutschland die Hosen voll.
Hier annulliert man ja schon Flüge nach Larnaka,weil 2 Drohnen 70km entfernt eingeschlagen haben.
Mimimi und Möchtegern Supermänner.
Da ist jetzt aber schon wieder verdammt viel in der Luft zwischen Damman, Manama und Dubai. Etwas weiter Richtung Riad und sogar über dem Gold von Oman südlich der Iranischen Küste sind sogar nennenswert Linienflüge unterwegs. Dazwischen fliegen fröhlich militärische Aufklärer und US-Stratotanker. Die Kampfjets die da sicher auch fliegen sehen wir ja nicht. Noch weniger Drohnen und Raketen. Alles in allem sehr voll für eine Kriegsregion. Ist nur mir da etwas mulmig?
Beitrag vom 03.03.2026 - 10:08 Uhr
Die haben es halt drauf und nicht wie in Deutschland die Hosen voll.
Hier annulliert man ja schon Flüge nach Larnaka,weil 2 Drohnen 70km entfernt eingeschlagen haben.
Mimimi und Möchtegern Supermänner.
Und wie groß ist dann das Geschrei, wenn dann doch eine Passagiermaschine aufgrund des Kriegsgeschehens von was auch immer getroffen vom Himmel fällt? MH 17 schon vergessen?
Beitrag vom 03.03.2026 - 10:34 Uhr
Ja, vor einer Katastrophe wissen alle (die sich äußern) ganz genau, dass in der Regierung ja alle nur Waschlappen sind, die nur Mimimi können und Firmen beim Geldverdienen ständig nur im Weg rumstehen.
Hinterher, nach der Katastrophe, wissen dann alle (die sich äußern) ganz genau, dass die Regierung völlig fahrlässig gehandelt hat, als sie nicht allen Firmen im Vorhinein alles verboten hat, was zu Opfern führte.
Schizophrenie-Punkte gibt's für die Poster, die völlig frei von Selbstkritik beiden Gruppen angehören...
Beitrag vom 03.03.2026 - 12:19 Uhr
Die haben es halt drauf und nicht wie in Deutschland die Hosen voll.
Hier annulliert man ja schon Flüge nach Larnaka,weil 2 Drohnen 70km entfernt eingeschlagen haben.
Mimimi und Möchtegern Supermänner.
Und wie groß ist dann das Geschrei, wenn dann doch eine Passagiermaschine aufgrund des Kriegsgeschehens von was auch immer getroffen vom Himmel fällt? MH 17 schon vergessen?
Das Risk Management der EK steht dem europäischer Carrier bestimmt in nichts nach.
Beitrag vom 03.03.2026 - 13:55 Uhr
Vielleicht noch eine Anmerkung für alle, die immer sofort die Verhältnisse hierzulande schlecht reden wollen. Ich weiß nicht, ob die Punkte, die ich anbringe, der Wahrheit entsprechen, aber ich bitte sie zu bedenken.
Die Zeitfenster um aus Dubai etc. rauszukommen, scheinen ja begrenzt zu sein. In dieser Kürze der Zeit wird es Lokalmatadoren wie Emirates und Co. sicher schneller gelingen, Maschinen und Besatzungen in Marsch zu setzen als Auswärtigen wie LH, die allenfalls zwei, drei Maschinen dort stehen haben dürfen. Und möglicherweise ist man auch gar nicht böse darüber, wenn die Maschinen, die jetzt rausfliegen, erst einmal aus der Region raus und damit aus der Schusslinie sind. Ich erinnere mich, dass während des Golfkrieges 1991 viele Fluglinien aus dem Nahen und Mittleren Osten Maschinen in Europa geparkt haben um sie in Sicherheit zu wissen - so wie es jetzt auch die israelische Luftwaffe mit ihrem Regierungsflieger getan hat.
Dass der mal nach Berlin in Sicherheit gebracht werden würde, hätte sich vor 80 Jahren dort sicher auch niemand träumen lassen...
Beitrag vom 03.03.2026 - 13:57 Uhr
Die haben es halt drauf und nicht wie in Deutschland die Hosen voll.
Hier annulliert man ja schon Flüge nach Larnaka,weil 2 Drohnen 70km entfernt eingeschlagen haben.
Mimimi und Möchtegern Supermänner.
Und wie groß ist dann das Geschrei, wenn dann doch eine Passagiermaschine aufgrund des Kriegsgeschehens von was auch immer getroffen vom Himmel fällt? MH 17 schon vergessen?
Das Risk Management der EK steht dem europäischer Carrier bestimmt in nichts nach.
Ich bin da leider nicht so überzeugt wie sie es offenbar sind.
Und ich habe leider das Gefühl dass es in dieser Situation kein wirklich objektives Risk Management geben wird. Wenn die lange Zeit nicht fliegen ist der wirtschaftliche Schaden und der Imageschaden immens. Das wirtschaftliche Argument ("es muss einfach irgendwie schnell weitergehen") dürfte in allen Überlegungen vor Ort eine viel größere Rolle spielen als es eigentlich sollte.
Beitrag vom 03.03.2026 - 15:37 Uhr
Ich bin da leider nicht so überzeugt wie sie es offenbar sind.
Und ich habe leider das Gefühl dass es in dieser Situation kein wirklich objektives Risk Management geben wird. Wenn die lange Zeit nicht fliegen ist der wirtschaftliche Schaden und der Imageschaden immens. Das wirtschaftliche Argument ("es muss einfach irgendwie schnell weitergehen") dürfte in allen Überlegungen vor Ort eine viel größere Rolle spielen als es eigentlich sollte.
Der Druck für die ME3 ist ein ganz anderer als für die europäischen Airlines, weil die meisten gestrandeten Passagiere eben auch von den ME3 sind. Das ist richtig, aber ich würde das Risk Management der ME3 nicht in Frage stellen. Wie geschrieben gibt es nur kleinere Zeitfenster, in denen man sicher Flugzeuge in die Luft bringen kann und das können die Airlines mit Drehkreuz nun mal besser - die Lufthansa kann ja nicht endlos Warteschleifen über der Wüste drehen um ein Zeitfenster zu finden, wann man sicher landen kann und weiß dann auch nicht, wann sie wieder rauskommt.
Das gilt für Larnaca im Übrigen ebenso.
Die Thematik zeigt aber auch mal wieder, wie gedankenlos man mittlerweile in der Welt unterwegs ist / unterwegs sein kann und man sich gar nicht darüber Gedanken macht, was man da alles so für Länder überfliegt. Auch z. B. auf dem Weg in die Urlauberdestinationen wie SEZ.
Beitrag vom 04.03.2026 - 11:26 Uhr
Auch in diesem Fred sei noch einmal angemerkt, dass die Lufthansa nicht einfach mal eben 5 Flieger nach DXB schicken kann, um da Paxe einzusammeln. Es gibt Streckenrechte und die gelten auch in Krisenzeiten. Es gibt regulär genau zwei Flieger am Tag, einen aus MUC und einen aus FRA. Das war`s. Alles andere ist im Überflug, insbesondere auf non standard routings, mit allen Beteiligten zu klären, und natürlich mit den Ländern der Destinationen selbst. Dafür braucht es Genehmigungen. Eine Emerirates, die ohnehin etliche Flieger am Tag nach D fliegt, hat es da etwas einfacher, was die vereinbarten Rechte anbelangt.
Beitrag vom 04.03.2026 - 12:46 Uhr
Das hatte ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Gelten solche Abkommen wirklich in so einem Fall auch, wo man ein paar Tausend Gestrandete hat wie es jetzt z.B. bei Australiern der Fall ist? Dann könnte sich so eine Rückholaktion ja im Zweifelsfall über Tage oder Wochen hinziehen.
Beitrag vom 04.03.2026 - 20:20 Uhr
Das hatte ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Gelten solche Abkommen wirklich in so einem Fall auch, wo man ein paar Tausend Gestrandete hat wie es jetzt z.B. bei Australiern der Fall ist? Dann könnte sich so eine Rückholaktion ja im Zweifelsfall über Tage oder Wochen hinziehen.>
Die Souveränität eines Staates gilt immer und damit auch dessen Entscheidungsfreiheit. Zudem ist es ja in dieser Situation nicht mit hinfliegen getan. Der Flughafen ist weit von normal OPS entfernt. Da muss auch koordiniert werden, dass entsprechend Personal am Flughafen ist, vom Check-in bis zum Push back Fahrer. Es sind nur sichere Korridore zu bestimmten Zeiten für A-/Abflug geöffnet. Da kann ncht jeder rein und raus, wie er Lust hat. Ob bei den Behörden, die solche Flüge genehmigen, überhaupt normal gearbeitet wird, muss auch mal hinterfragt werden. Letztlich würde Emirates die Evakuierungen vermutlich auch alleine schaffen, solange nicht normaler Flugbetrieb herrscht. Die haben Dicktiergerät und Personal ohne Ende dort rumstehen und könnten sich da sehr als die Retter präsentieren. Wer weiss, ob nicht auch solche Überlegungen bei Genehmigungen eine Rolle spielen.
Beitrag vom 04.03.2026 - 21:12 Uhr
Die Souveränität eines Staates gilt immer und damit auch dessen Entscheidungsfreiheit.
Das ist schon klar. Ich hätte mir nur vorstellen können, dass solche Verträge so etwas wie "Notfallklauseln" enthalten.