Beitrag vom 07.09.2026 - 10:04 Uhr
Mohamed bin Zayed Al Nahyan ist der Emir von Abu Dhabi, nicht Dubai
Beitrag vom 07.09.2026 - 10:47 Uhr
Mohamed bin Zayed Al Nahyan ist der Emir von Abu Dhabi, nicht Dubai
Das stimmt zwar, aber er ist auch gleichzeitig Präsident der UAE!
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2026 10:47 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.09.2026 - 11:10 Uhr
Moin,
das ist ja wohl eine mehr als eine Falschaussage von Jens Ritter:
- Wer fliegt denn von Berlin nach New York über Dubai?
- Viele Emirates Ziele kann ich gar nicht direkt von Frankfurt erreichen! Ich muss also eh nochmal woanders umsteigen. Dann kommt man schnell von 1 Umstieg zu 2 Umstiegen.
Liebe Lufthansa tu halt etwas, um die Regionen abseits von Frankfurt/München in Schach zu halten! Düsseldorf/Hamburg/Berlin/Stuttgart freuen sich über mehr Einsatz der Lufthansa.
Beitrag vom 07.09.2026 - 13:01 Uhr
Wo ist denn da der "Kompromiss*"?
EK fordert etwas, das der Bund ihnen nicht geben muss.
Ohne Gegenleistung.
Einfach nur mehr vom Kuchen.
Ich hätte mir bei CATA schon Volkswirte an den Tisch gewünscht, aber das hier ist ein echtes Armutszeugnis ...
*Kom-pro-miss, der
eine Einigung, bei der alle Beteiligten auf einen Teil ihrer ursprünglichen Forderungen verzichten, um eine gemeinsame Lösung zu finden
Beitrag vom 07.09.2026 - 13:26 Uhr
Das hat halt schon lange Tradition: der sogenannte Westen (EU, Deutschland, USA...)verkauft und verschenkt sich an den Mittleren- und Fernen Osten. Und wundert sich dann immer wieder, dass die das ausnutzen und der heimischen Wirtschaft immer mehr schaden und Marktanteile wegnehmen.
Beitrag vom 07.09.2026 - 13:29 Uhr
Ich frage mich immer noch, wen Qatar erpresst und bestochen hat, dass sie keine Einschränkungen haben. Natürlich will LH bessere Konkurrenz verhindern. Dafür zahlen wir dann höhere Ticketpreise. Sehr ärgerlich.
Beitrag vom 07.09.2026 - 13:31 Uhr
Mohamed bin Zayed Al Nahyan zahlt dann die 10 Milliarden Länderfinanzausgleich pro Jahr für Berlin, oder wo genau ist das Entgegenkommen der Emirate in diesem Kompromiss?
Na dann kann ja Hessen/Bayern auch gern ein interessantes Langstreckennetz in DUS/STR/HAM/BER subventionieren, dann ist die Diskussion ganz schnell vorbei.
Wo eine vermeintliche überhöhte Diskussion über den Länderfinanzausgleich hinführen kann, sieht man ja am Beispiel Sachsen-Anhalt. Die Aussagen von Merz und dem Finanzminister BW's waren für die AfD Gold wert.
Beitrag vom 07.09.2026 - 21:26 Uhr
Ist ganz einfach - Neufassung des Abkommens, die Zahl der Flüge wird in Höhe der aktuellen Frequenzen von EK nach Deutschland gedeckelt aber dafür können sie hinfliegen wo sie wollen. Dann müssen sie für Berlin eben eine Frequenz in Frankfurt oder wo auch immer abgeben. Das wäre ein Kompromiss. Was hier beschrieben wird ist - wie der Titel es schon sagt - Einknicken.
Beitrag vom 08.09.2026 - 14:40 Uhr
@tutnixzursache
Das hat halt schon lange Tradition: der sogenannte Westen (EU, Deutschland, USA...)verkauft und verschenkt sich an den Mittleren- und Fernen Osten. Und wundert sich dann immer wieder, dass die das ausnutzen und der heimischen Wirtschaft immer mehr schaden und Marktanteile wegnehmen.
Viel zu verkaufen gibt es in der deutschen Industrie nicht mehr. Fast alles auch nur halbwegs Wertvolle ist doch bereits weg, vom Erlös wird einstweilen fröhlich weitergelebt. Pöstchen und Pensionen oder ähnlich sind sicher, hat man doch vor nicht allzulanger Zeit unverblümt plakatiert.
Einer Bürokratie, der erst nach Inkrafttreten hirnrissig sinnloser Vorschriften wie z.B. denen der Verpackungsordnung deren Kontraproduktivität auffällt, fehlt weit mehr als ein Rückgrat.
Beitrag vom 08.09.2026 - 15:28 Uhr
Ein interessanter Satz:
""Gute Arbeitsbedingungen, Tarifbindung und Arbeitnehmerrechte gehören für mich selbstverständlich zu fairen Wettbewerbsbedingungen.".
Wie sieht es damit bei Ryan, Wizz, Marabu, Air Baltic, TK, SunExpress etc. aus?
Beitrag vom 09.09.2026 - 00:50 Uhr
Wenn ich diesen tendenziösen Begriff "einknicken" lese ärgere ich mich. Der Bund / die Länder sind für das Wohlergehen aller Flughäfen und Regionen in DE verantwortlich. LH konzentriert sich explizit auf FRA/MUC, Ew hat nichts ansatzweise die Dynamik, die andere Airlines haben und Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart haben das Nachsehen.. LH macht wirtschaftlich als Privatunternehmen alles richtig ist aber keine Airline mehr, die Deutschland angemessen mit Luftverkehr versieht, sondern nur noch Bayern und Hessen. Auch Discover wird nicht für die Fläche genutzt, sondern nur in Fra/Muc. Ach, wo hat die 2. deutsche Airline Condor nochmals ihr Drehkreuz? Da bekriegen sich 2 Airlines in Frankfurt - die Preise bleiben trotzdem oben und die wichtigen Wirtschaftsregionen sind unterbedient; auch weil LH über Joint Ventures und Verkehrsrechte Wettbewerb ausschliest.
Das hat übrigens mit Hub und Spoke nichts zu tun: In den anderen europäischen Staaten mit ähnlicher Struktur (CH, ES, UK, FR, IT) sind die Nicht-Hub Orte Barcelona, Mailand, Manchester, Genf, Nizza deutlich besser mit Langstrecken ausgestattet als Dus, Ber oder Ham..
Beitrag vom 09.09.2026 - 10:20 Uhr
Wenn ich diesen tendenziösen Begriff "einknicken" lese ärgere ich mich. Der Bund / die Länder sind für das Wohlergehen aller Flughäfen und Regionen in DE verantwortlich. LH konzentriert sich explizit auf FRA/MUC, Ew hat nichts ansatzweise die Dynamik, die andere Airlines haben und Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart haben das Nachsehen.. LH macht wirtschaftlich als Privatunternehmen alles richtig ist aber keine Airline mehr, die Deutschland angemessen mit Luftverkehr versieht, sondern nur noch Bayern und Hessen. Auch Discover wird nicht für die Fläche genutzt, sondern nur in Fra/Muc. Ach, wo hat die 2. deutsche Airline Condor nochmals ihr Drehkreuz? Da bekriegen sich 2 Airlines in Frankfurt - die Preise bleiben trotzdem oben und die wichtigen Wirtschaftsregionen sind unterbedient; auch weil LH über Joint Ventures und Verkehrsrechte Wettbewerb ausschliest.
Das hat übrigens mit Hub und Spoke nichts zu tun: In den anderen europäischen Staaten mit ähnlicher Struktur (CH, ES, UK, FR, IT) sind die Nicht-Hub Orte Barcelona, Mailand, Manchester, Genf, Nizza deutlich besser mit Langstrecken ausgestattet als Dus, Ber oder Ham..
Das ist schon mal in sofern falsch, dass Barcelona und Mailand ganz sicher Hubs sind. Alles andere wurde an verschiedener Stelle hier im Forum schon ausgiebig diskutiert.
Beitrag vom 09.09.2026 - 13:10 Uhr
In meinem Berufsleben habe ich ca. 30 Jahre bei namenhaften Airlines Flugplanung gemacht, also ich glaube ich kann beurteilen, was ein Hub ist.
Ein Hub wird durch eine Airline betrieben, die ihr Langstreckennetz in zeitlichen Wellen an einem Flughafen bündelt und durch mindestens 20-40 - gerne auch mehr - Kontzubringer in der gleichen Welle verbindet. Das trifft in Europa auf CPH (SK), FRA (LH), MUC (LH), ZRH (LX), VIE (OS), FCO (AZ), CDG (AF), AMS (KL), MAD (IB) und eingeschränkt LHR (brauch keine Umsteiger, da London ein riesengroßer Lokalmarkt ist), WAW, LIS und BRU (eigentlich zu klein) zu.
Da Mailand und Barcelona, wie auch Manchester und Genf oder Nizza keine Hubairline haben sind dies einfach nur große Flughäfen.
Beweis: Sowohl Mailand wie Barcelona - New York (als allg. wichtigste IK Destination) werden ausschliesslich von Airlines bedient, die ihre Hubs in ihren Heimatländern haben und nicht von ITA, Iberia und Air Europa.
Umsteigemöglichkeiten an diesen Flughäfen ergeben sich eher zufällig.
Wichtig ist doch, dass in vielen europäischen Ländern die Sekundärmärkte sich entwicklen können während dies in Deutschland aufgrund von Verkehrsrechten, LH J/V und hohen staatlichen Kosten nicht möglich ist: Eine UA fliegt halt doch eher nach Luxemburg oder Split oder Bari als nach Hamburg oder Düsseldorf.
Dabei sind Bund/Länder sogar Eigner der Flughäfen, während sie nicht Eigner der LH sind - das ist zu ca. 49% ausländisches Kapital.
Beitrag vom 09.09.2026 - 13:12 Uhr
Korrektur: LH befindet sich zu 33% in internationalem Besitz