Beitrag vom 08.04.2026 - 19:08 Uhr
" Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich"
Dann hätte man doch nur bis Montag warten müssen… klingt nicht so als würde man das wirklich bedauern wenn man es leicht verhindern könnte
Beitrag vom 08.04.2026 - 21:24 Uhr
" Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich"
Dann hätte man doch nur bis Montag warten müssen… klingt nicht so als würde man das wirklich bedauern wenn man es leicht verhindern könnte
Einer der Hauptrückreisetage aus den Osterferien...
Den Termin hat UFO festgelegt, damit ist das Vorsatz.
Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass man das nicht tut.
Weil man damit unzähligen Kunden mit Anlauf in den unteren Rücken tritt (was ja mittlerweile geübter Standard des fliegenden Personals ist), die nicht bzw. später aus dem Urlaub zurück kommen.
Und weil es Ferien sind: vor allem die mit Kindern.
Ich kann gar nicht so viel essen...
Beitrag vom 08.04.2026 - 22:19 Uhr
" Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich"
Dann hätte man doch nur bis Montag warten müssen… klingt nicht so als würde man das wirklich bedauern wenn man es leicht verhindern könnte
Einer der Hauptrückreisetage aus den Osterferien...
Den Termin hat UFO festgelegt, damit ist das Vorsatz.
Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass man das nicht tut.
Weil man damit unzähligen Kunden mit Anlauf in den unteren Rücken tritt (was ja mittlerweile geübter Standard des fliegenden Personals ist), die nicht bzw. später aus dem Urlaub zurück kommen.
Und weil es Ferien sind: vor allem die mit Kindern.
Ich kann gar nicht so viel essen...
Tja, irgendwie muss LH ja auch verstehen und vor allem merken, dass es UFO ernst meint. Bis jetzt hat LH ja kein Interesse an Verhandlungen gezeigt.
Beitrag vom 08.04.2026 - 23:51 Uhr
Hätte Lufthansa auch am Montag gemerkt. Dazu das derzeitige wirtschaftliche Umfeld. Schwierig.
Beitrag vom 09.04.2026 - 01:39 Uhr
Hätte Lufthansa auch am Montag gemerkt. Dazu das derzeitige wirtschaftliche Umfeld. Schwierig.
dann sollte ja genug Dampf auf dem Kessel für Verhandlungen sein - könnte man meinen..
Beitrag vom 09.04.2026 - 08:23 Uhr
Hätte Lufthansa auch am Montag gemerkt. Dazu das derzeitige wirtschaftliche Umfeld. Schwierig.
Das Thema hatten wir schon beim Pilotenstreik während der ersten Phase des Irankrieges. Da fehlt jeglicher Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Was wäre der Unterschied zu Montag gewesen, die operative Disruption wäre für die Airline die Gleiche. Darum geht es doch.
Mal schauen, was vom Flugplan noch übrig bleibt. Wir haben ja schon bei Cockpit gesehen, dass bei bestimmten Situationen Urabstimmung und Realität nicht immer deckungsgleich sind.
Dieser Beitrag wurde am 09.04.2026 08:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.04.2026 - 08:52 Uhr
Früher konnte man sich auf die Streiks in Italien verlassen. Diese Rolle wurde an DE abgegeben.
Beitrag vom 09.04.2026 - 09:25 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Beitrag vom 09.04.2026 - 10:00 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Beitrag vom 09.04.2026 - 10:25 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Doch, das hat man. Nur will die UFO DARÜBER nicht verhandeln. Sie hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie ihre Forderungen nicht durch Entgegenkommen in anderen Punkten gegenfinanzieren wird. Das ist somit eine Einbahnstraße. Ich habe noch die Aussage der UFO zu den Jahresflugstunden in den Ohren. Früher waren es rd 650h/Jahr (bei möglichen 900) heute sind es 550. Die Forderung der GL, doch wenigsten wieder auf die 650 zu kommen, wurde abgelehnt mit der Aussage, "Das wären ja denn wieder Ryanair Skalvenbedingungen (die fliegen übrigens rd 800). Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie man diesem Mindset begegnen könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Da hilft dann eben nur noch verlagern der Produktion, was im Übrigen völlig legitim ist. Ob der Streik am Ende hilft, das ist ja noch völlig offen.
Dieser Beitrag wurde am 09.04.2026 18:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.04.2026 - 13:04 Uhr
Die Personalproduktivität in der Kabine ist bei der LH Classic jenseits von gut und böse (sowohl im Marktvergleich, als auch gruppenintern). So lange die UFO hier nicht endlich bereit ist, zusammen mit der Arbeitgeberseite gegenzusteuern, ist jegliche Forderung nach einem neuen Angebot irrsinnig. Mit den aktuellen Strukturen ist kein wirtschaftlicher Betrieb auf Dauer darstellbar, und man erzwingt weiteres Verschieben von Wachstum in andere AOCs.
Beitrag vom 09.04.2026 - 16:39 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Nur mal zur Klarstellung:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.
Der Ausstand fällt mitten in die Rückreisewelle nach den Osterfeiertagen. UFO selbst räumt ein, dass dadurch Beeinträchtigungen für Reisende entstehen können, und dass man die Feiertage bewusst ausgespart habe. Gerade weil jetzt viele Passagiere auf verlässliche Abläufe angewiesen sind, wirkt der Streik schnell wie eine zusätzliche Eskalation statt wie ein gut austarierter Verhandlungsschritt.
Mal ganz abgesehen davon, ob UFO überhaupt an einer Lösung interessiert ist.
Dieser Beitrag wurde am 09.04.2026 16:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.04.2026 - 00:19 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Doch, das hat man. Nur will die UFO DARÜBER nicht verhandeln. Sie hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie ihre Forderungen nicht durch Entgegenkommen in anderen Punkten gegenfinanzieren wird. Das ist somit eine Einbahnstraße. Ich habe noch die Aussage der UFO zu den Jahresflugstunden in den Ohren. Früher waren es rd 650h/Jahr (bei möglichen 900) heute sind es 550. Die Forderung der GL, doch wenigsten wieder auf die 650 zu kommen, wurde abgelehnt mit der Aussage, "Das wären ja denn wieder Ryanair Skalvenbedingungen (die fliegen übrigens rd 800). Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie man diesem Mindset begegnen könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Da hilft dann eben nur noch verlagern der Produktion, was im Übrigen völlig legitim ist. Ob der Streik am Ende hilft, das ist ja noch völlig offen.
Ich hatte das doch in einem anderen Thread schon einmal vorgeschlagen: wenn die Lage bei LH Classic wirklich so dramatisch ist wie dargestellt: abwicklen bzw. in die Insolvenz gehen.
Und einen 'neuen' Betrieb, z.B. unter dem Namen 'Luft-Hansa' gründen. Hat doch bei Swissair zu Schwiss auch gut geklappt.
Beitrag vom 10.04.2026 - 00:33 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Nur mal zur Klarstellung:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.
Jeder Zeitpunkt für einen Streik ist immer (meistens für den Arbeitgeber) unpassend. Hätte die UfO noch eine Woche gewartet, hätte es z.B. geheißen 'Gerade jetzt, wo die Menschen wegen des Endes des Nahostkonfliktes wieder dorthin...' oder eben 'wegen des Nahostkrieges nur mit uns direkt nach... fliegen wollen' (da fällt sicher jedem was ein) ist der Streikzeitpunkt immer unpassend.
Der Ausstand fällt mitten in die Rückreisewelle nach den Osterfeiertagen. UFO selbst räumt ein, dass dadurch Beeinträchtigungen für Reisende entstehen können, und dass man die Feiertage bewusst ausgespart habe. Gerade weil jetzt viele Passagiere auf verlässliche Abläufe angewiesen sind, wirkt der Streik schnell wie eine zusätzliche Eskalation statt wie ein gut austarierter Verhandlungsschritt.
Beeinträchtigungen entstehen immer für Reisende (bei Verkehrsunternehmen), egal wann gestreikt wird. Was genau verstehen Sie unter einem 'gut austarierter Verhandlungsschritt'? Sich alles vom Verhandlungspartner vorschreiben zu lassen bzw. alle seine (Nicht)Vorschläge zu akzeptieren - meinen Sie das so?
Die Gewerkschaft vertritt die Interessen Ihrer Mitglieder, ein entsprechendes Votum zum Streik dieser Mitglieder liegt vor, also wo ist da bitte eine 'Eskalation'? Streik ist der logische nächste Schritt.
Mal ganz abgesehen davon, ob UFO überhaupt an einer Lösung interessiert ist.
An einer Lösung die nur dem Management gefällt sicher nicht.
Beitrag vom 10.04.2026 - 10:32 Uhr
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".
Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.
Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.
Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Nur mal zur Klarstellung:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.
Jeder Zeitpunkt für einen Streik ist immer (meistens für den Arbeitgeber) unpassend. Hätte die UfO noch eine Woche gewartet, hätte es z.B. geheißen 'Gerade jetzt, wo die Menschen wegen des Endes des Nahostkonfliktes wieder dorthin...' oder eben 'wegen des Nahostkrieges nur mit uns direkt nach... fliegen wollen' (da fällt sicher jedem was ein) ist der Streikzeitpunkt immer unpassend.
Der Ausstand fällt mitten in die Rückreisewelle nach den Osterfeiertagen. UFO selbst räumt ein, dass dadurch Beeinträchtigungen für Reisende entstehen können, und dass man die Feiertage bewusst ausgespart habe. Gerade weil jetzt viele Passagiere auf verlässliche Abläufe angewiesen sind, wirkt der Streik schnell wie eine zusätzliche Eskalation statt wie ein gut austarierter Verhandlungsschritt.
Beeinträchtigungen entstehen immer für Reisende (bei Verkehrsunternehmen), egal wann gestreikt wird. Was genau verstehen Sie unter einem 'gut austarierter Verhandlungsschritt'? Sich alles vom Verhandlungspartner vorschreiben zu lassen bzw. alle seine (Nicht)Vorschläge zu akzeptieren - meinen Sie das so?
Die Gewerkschaft vertritt die Interessen Ihrer Mitglieder, ein entsprechendes Votum zum Streik dieser Mitglieder liegt vor, also wo ist da bitte eine 'Eskalation'? Streik ist der logische nächste Schritt.
Mal ganz abgesehen davon, ob UFO überhaupt an einer Lösung interessiert ist.
An einer Lösung die nur dem Management gefällt sicher nicht.
Ach, sehen Sie, genau deswegen drehen sich solche Debatten im Kreis. Sie werfen mir ernsthaft vor, ich wolle Gewerkschaften Ergebnisse "vom Verhandlungspartner vorschreiben lassen”? Das ist eine bequeme Unterstellung, wenn einem die eigenen Argumente ausgehen. Ich spreche von Augenmaß, Sie hören Gehorsam – das sagt mehr über Ihren Diskussionsstil als über meinen Standpunkt.
Natürlich ist ein Streik nie bequem, schon klar. Aber dieses Totschlagargument "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ist intellektuell ungefähr so differenziert wie ein Baustellenhinweis auf der A3. Wer wirklich an klugen Lösungen interessiert ist, würde sich trauen, auch mal den eigenen Timing-Irrtum zu erkennen, statt sich hinter Prinzipien zu verstecken.
Ein "gut austarierter Verhandlungsschritt" ist kein Kuschelkurs mit dem Arbeitgeber, sondern schlicht das Gegenteil von blindem Aktionismus. Und genau das sehe ich hier – Aktionismus, gepaart mit der merkwürdigen Lust an der Eskalation. Sie nennen das "logisch", ich nenne es unprofessionell.
Wenn man jedes sachliche Argument mit "Streik ist immer unpassend für den Arbeitgeber" abwehrt, bleibt am Ende nur Trotz. Und sorry – wer Trotz für Strategie hält, hat Tarifpolitik nicht verstanden