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Beitrag vom 11.10.2021 - 16:11 Uhr
UserA300-600
User (187 Beiträge)
BER ist 1:1 die Fortsetzung des Chaos in TXL.
Einziger Unterschied ist, dass man nicht stadtnah sondern noch deutlich hinter Schönefeld abfliegt.
Am Samstag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen früh morgens selbst on-Duty von BER zu fliegen.
Es fängt schon damit an, dass ein ausgebuchter Airbus A321 (alle bis auf fünf Gäste haben knappe Anschlüsse) auf einer Aussenposition geparkt wird.
Okay, kann man sagen, das Boarding kann dann eventuell schneller gehen.
Nur: Wenn dann aber nur ein kleiner Vorfeldbus für knapp 200 Passagiere zum Terminal hin- und herpendelt (keine Busse, kein Personal), wenn man die Treppe an der hinteren Tür so an den Flieger stellt, dass selbst Reinhold Messner Probleme hätte ins Flugzeug zu steigen und der hintere Eingang somit genutzt werden kann und auch niemand da ist der die Treppe neu justieren kann (erneut: Kein Personal), wenn viel wenig Personal da ist um die Container ins Flugzeug zu verladen und dann noch diverse eingecheckte Gäste (natürlich mit Gepäck) es nicht mehr rechtzeitig durch die viel zu wenigen Sicherheitskontrollen schaffen und deren Gepäck von den viel zu wenigen Mitarbeitenden erst wieder gefunden und ausgeladen werden muss, dann fliegt man halt mit knapp 50 Minuten Verspätung los und ein Großteil der Gäste schafft den Anschlussflug eben NICHT.

Es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren:
- ein vollkommen schwachsinnig geplanter (und gelegener Flughafen)
- Handlingspersonal, das weder kompetent noch dazu befugt ist eigenständige Entscheidungen zu treffen (dafür aber billig).
- Handlingsunternehmen, für die es günstiger ist ihr Personal weiterhin in Kurzarbeit zu lassen um Gehaltskosten zu sparen oder kein neues bekommen hat, da die alten in der Kurzarbeit die Firma verlassen haben, weil der Arbeitgeber nicht oder kaum aufgestockt hat und weniger als deren normales Gehalt eh Hartz 4 ist und jetzt keine neuen Leute findet die zu den Bedingungen arbeiten wollen UND eine Sicherheitsüberprüfung überstehen.
- ein Flughafen mit den gleichen Personalproblemen wie die Handlingsunternehmen.
- einer Lufthansa, die nicht bereit ist fähiges, eigenes Personal einzusetzen oder auf ein fähiges Handlingsunternehmen zurückzugreifen, sondern nur den billigsten Anbieter genommen hat.

So wird das leider nicht der einzige Chaostag in Berlin bleiben.

Beitrag vom 11.10.2021 - 18:27 Uhr
Usercontrail55
User (2902 Beiträge)
BER ist 1:1 die Fortsetzung des Chaos in TXL.
Einziger Unterschied ist, dass man nicht stadtnah sondern noch deutlich hinter Schönefeld abfliegt.
Am Samstag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen früh morgens selbst on-Duty von BER zu fliegen.
Es fängt schon damit an, dass ein ausgebuchter Airbus A321 (alle bis auf fünf Gäste haben knappe Anschlüsse) auf einer Aussenposition geparkt wird.
Okay, kann man sagen, das Boarding kann dann eventuell schneller gehen.
Nur: Wenn dann aber nur ein kleiner Vorfeldbus für knapp 200 Passagiere zum Terminal hin- und herpendelt (keine Busse, kein Personal), wenn man die Treppe an der hinteren Tür so an den Flieger stellt, dass selbst Reinhold Messner Probleme hätte ins Flugzeug zu steigen und der hintere Eingang somit genutzt werden kann und auch niemand da ist der die Treppe neu justieren kann (erneut: Kein Personal), wenn viel wenig Personal da ist um die Container ins Flugzeug zu verladen und dann noch diverse eingecheckte Gäste (natürlich mit Gepäck) es nicht mehr rechtzeitig durch die viel zu wenigen Sicherheitskontrollen schaffen und deren Gepäck von den viel zu wenigen Mitarbeitenden erst wieder gefunden und ausgeladen werden muss, dann fliegt man halt mit knapp 50 Minuten Verspätung los und ein Großteil der Gäste schafft den Anschlussflug eben NICHT.

Es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren:
- ein vollkommen schwachsinnig geplanter (und gelegener Flughafen)
- Handlingspersonal, das weder kompetent noch dazu befugt ist eigenständige Entscheidungen zu treffen (dafür aber billig).
- Handlingsunternehmen, für die es günstiger ist ihr Personal weiterhin in Kurzarbeit zu lassen um Gehaltskosten zu sparen oder kein neues bekommen hat, da die alten in der Kurzarbeit die Firma verlassen haben, weil der Arbeitgeber nicht oder kaum aufgestockt hat und weniger als deren normales Gehalt eh Hartz 4 ist und jetzt keine neuen Leute findet die zu den Bedingungen arbeiten wollen UND eine Sicherheitsüberprüfung überstehen.
- ein Flughafen mit den gleichen Personalproblemen wie die Handlingsunternehmen.
- einer Lufthansa, die nicht bereit ist fähiges, eigenes Personal einzusetzen oder auf ein fähiges Handlingsunternehmen zurückzugreifen, sondern nur den billigsten Anbieter genommen hat.

So wird das leider nicht der einzige Chaostag in Berlin bleiben.

Da bin ich ausnahmsweise mal bei Ihnen ;-)
Zum letzten Punkt... was sollte LH mit eigenem Personal selber machen? Welche der in Berlin ansässigen Dienstleister ist fähig(er)?
Beitrag vom 11.10.2021 - 18:38 Uhr
Userhansen
User (93 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.
Beitrag vom 11.10.2021 - 18:50 Uhr
Usergordon
User (3067 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....
Beitrag vom 11.10.2021 - 18:55 Uhr
Usernofly
User (71 Beiträge)
BER ist 1:1 die Fortsetzung des Chaos in TXL.
Berlin ist und bleibt halt ein Paradies für unfähige Manager.
Die Lufthansa muss sich allerdings auch mal an die eigene Nase fassen. Diese "my Health docs" Option beim Online-Checkin beschreibt ausführlich den notwendigen Export des Impfzertifikats aus der CovPas app, kann dann das PDF aber nicht verarbeiten. Das ist schon digitale Dilletanz auf höchstem Niveau.
Beitrag vom 11.10.2021 - 19:30 Uhr
UserA300-600
User (187 Beiträge)

Da bin ich ausnahmsweise mal bei Ihnen ;-)
Zum letzten Punkt... was sollte LH mit eigenem Personal selber machen? Welche der in Berlin ansässigen Dienstleister ist fähig(er)?


Das freut mich! :-)
Ich weiß auf Ihre Frage allerdings auch keine Antwort. Ich sehe es nur an vielen Außenstationen, dass die beauftragten Unternehmen leider nicht unbedingt die kompetentesten sind und es seit dem Wechsel vom LH-Personal auf Fremdpersonal nur noch schlimmer geworden ist. Wobei auch TXL ja schon ewige GlobeGround- (?), WISAG- oder wer auch immer Jahre hinter sich hatte.
Beitrag vom 11.10.2021 - 22:59 Uhr
Userhansen
User (93 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....

Ja zB. ähnlich wie man es bei LH gemacht hat, Kurzarbeit voll ausnutzen und die Leute wenn es irgendwie geht halten. Problem ist einfach nur das bei den Loadern und Rampis das KA Gehalt so niedrig gewesen wäre das ALG mehr gewesen wäre und so hat man sich kurzerhand einen anderen Job gesucht. Immer Das und die Billigsten rächt sich halt irgendwann. TXL war vor der Krise schon eine Katastrophe, man hat keine Leute bekommen für das Geld was man zahlen wollte.
Ich danke Ihnen allerdings vielmals für Ihr Kompliment.
Beitrag vom 12.10.2021 - 06:13 Uhr
UserZH Flyers
-
User (297 Beiträge)
Scheint ein typisches Berlin Problem zu sein. Ich bin am Mittwoch mit Lufthansa von Sao Paulo nach Frankfurt und dann weiter nach Zürich. Alles sehr effizient und gut gelaufen, sowohl Check In in São Paulo wie auch die Sicherheitskontrollen in São Paulo und Frankfurt. Am Samstag von Basel Mulhouse bei Ferienbeginn nach Agadir mit easyjet. Check In mit einiger Wartezeit, aber okay. Sicherheits- und Passkontrolle ohne Wartezeit.
Beitrag vom 12.10.2021 - 07:24 Uhr
Usergordon
User (3067 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....

Ja zB. ähnlich wie man es bei LH gemacht hat, Kurzarbeit voll ausnutzen und die Leute wenn es irgendwie geht halten. Problem ist einfach nur das bei den Loadern und Rampis das KA Gehalt so niedrig gewesen wäre das ALG mehr gewesen wäre und so hat man sich kurzerhand einen anderen Job gesucht.

Sie bieten eine Lösung an, von der Sie im gleichen Satz behaupten, dass sie nicht funktioniert.
Ich denke, ich sollte mein Kompliment wiederholen.
Beitrag vom 12.10.2021 - 07:40 Uhr
Usercontrail55
User (2902 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....

Ja zB. ähnlich wie man es bei LH gemacht hat, Kurzarbeit voll ausnutzen und die Leute wenn es irgendwie geht halten. Problem ist einfach nur das bei den Loadern und Rampis das KA Gehalt so niedrig gewesen wäre das ALG mehr gewesen wäre und so hat man sich kurzerhand einen anderen Job gesucht. Immer Das und die Billigsten rächt sich halt irgendwann. TXL war vor der Krise schon eine Katastrophe, man hat keine Leute bekommen für das Geld was man zahlen wollte.
Ich danke Ihnen allerdings vielmals für Ihr Kompliment.
Was denn nun? Einmal sind die Arbeitgeber das Problem, die in der Krise alle kündigen um über die Runden zu kommen. Dann soll man es machen wie LHG, über Kurzarbeit die Leute halten, aber die kündigen dann selbst. Wie soll es gehen?
Das pauschale Argument der Billigsten halte ich für zu kurz gesprungen. Auch bei der Security fehlen Leute, aber die werden verhältnismäßig gut bezahlt. Da muss also noch mehr sein, was zu dieser Situation geführt hat.
Beitrag vom 12.10.2021 - 08:05 Uhr
Usercontrail55
User (2902 Beiträge)

Da bin ich ausnahmsweise mal bei Ihnen ;-)
Zum letzten Punkt... was sollte LH mit eigenem Personal selber machen? Welche der in Berlin ansässigen Dienstleister ist fähig(er)?


Das freut mich! :-)
Ich weiß auf Ihre Frage allerdings auch keine Antwort.
Das ist, nach dem Anlauf, den Sie genommen haben, etwas dünn ;-)
Ich sehe es nur an vielen Außenstationen, dass die beauftragten Unternehmen leider nicht unbedingt die kompetentesten sind und es seit dem Wechsel vom LH-Personal auf Fremdpersonal nur noch schlimmer geworden ist.
Hier wiederhole ich die Frage, welches LH Personal meinen Sie? Landseitig, luftseitig, welche Position? Wenn ich mich recht erinnere, gab es in D in der Flugzeugabfertigung luftseitig außer dem RA noch nie LH Personal, durch das Abfertigungsmonopol der Flughäfen. Das heißt die von Ihnen beschriebenen Probleme wie Bus, Treppe, Gepäck usw. haben wir noch nie selbst gemacht.
Wobei auch TXL ja schon ewige GlobeGround- (?), WISAG- oder wer auch immer Jahre hinter sich hatte.
Schon immer. Nach der Wende fiel der Sonderstatus (wir bei Pan Am haben uns komplett selbst abgefertigt, inkl. Brückenfahrt) und mit LH kam zuerst die BLAS.
Landseitig muss man differenzieren wo genau was hakt. Da sind zu viele Etappen in der Prozesskette. Was nützt es, wenn man beim CheckIn effizient ist, aber unten das Gepäck nicht in die Container kommt? Allerdings halte ich das Argument des Corona Checks für vorgeschoben. Da gibt es genug Beispiele, wo man den ImpfCheck vor den eigenen Prozess gelegt hat. Letzte Woche in der Oper war das bereits vor dem Haus, ohne Check kam man erst garnicht rein. Das könnte man vor dem CheckIn gut lösen.
Das einzig Gute daran ist, dass die Arbeitnehmer eine große Agilität und Selbstbstimmung zeigen, nicht nur in der Luftfahrt. Wenn die Situation und der Job nicht gut ist, suche ich mir was anderes und finde das scheinbar auch. Da tun sich manche ja noch schwer. Wasser auf meine Mühle. Hoffen wir nur, dass es daraus, plus höherem Mindestlohn, ein Learning der Unternehmen gibt. Ich bin da guter Dinge, war auch gestern beim Nobelpreis zu hören. Die Drei haben widerlegt, dass ein höherer (Mindest)Lohn Jobverluste bedeutet. Aber zunächst müssen wir da durch.

Dieser Beitrag wurde am 12.10.2021 08:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.10.2021 - 10:51 Uhr
Userhansen
User (93 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....

Ja zB. ähnlich wie man es bei LH gemacht hat, Kurzarbeit voll ausnutzen und die Leute wenn es irgendwie geht halten. Problem ist einfach nur das bei den Loadern und Rampis das KA Gehalt so niedrig gewesen wäre das ALG mehr gewesen wäre und so hat man sich kurzerhand einen anderen Job gesucht.

Sie bieten eine Lösung an, von der Sie im gleichen Satz behaupten, dass sie nicht funktioniert.
Ich denke, ich sollte mein Kompliment wiederholen.

Oder nachdenken. Ich meinet die Loader und Rampis bei den Dienstleistern, nicht bei LH. Soweit ich weiß hat LH nur noch an den Hubs einige wenige Angestellte die für die Beladung zuständig sind. Von daher dachte ich, dass es klar ist wen ich meine.
Ich bedanke mich allerdings wiederholt für Ihr schnelles Urteil. Nachfragen wäre auch eine Möglichkeit gewesen.
Beitrag vom 12.10.2021 - 12:47 Uhr
Usergordon
User (3067 Beiträge)
Oh es ist Krise, schnell Alle kündigen und Bedingungen drücken. Es wird nie wie vorher werden.
Quittung nennt sich das was grad abgeht in der Luftfahrt.

Na, immer schön zu lesen, wie so ein Sesselpupser die größte Krise im Luftverkehr gemanagt hätte ....

Ja zB. ähnlich wie man es bei LH gemacht hat, Kurzarbeit voll ausnutzen und die Leute wenn es irgendwie geht halten. Problem ist einfach nur das bei den Loadern und Rampis das KA Gehalt so niedrig gewesen wäre das ALG mehr gewesen wäre und so hat man sich kurzerhand einen anderen Job gesucht.

Sie bieten eine Lösung an, von der Sie im gleichen Satz behaupten, dass sie nicht funktioniert.
Ich denke, ich sollte mein Kompliment wiederholen.

Oder nachdenken. Ich meinet die Loader und Rampis bei den Dienstleistern, nicht bei LH. Soweit ich weiß hat LH nur noch an den Hubs einige wenige Angestellte die für die Beladung zuständig sind. Von daher dachte ich, dass es klar ist wen ich meine.


Ich habe schon verstanden was Sie meinen.
Man sollte einen Dienstleister wählen, der seinen Angestellten soviel zahlt, dass diese - im Falle der weltweit schwersten Krise der Luftfahrt - mehr KUG als ALG erhalten, damit diese sich diese keinen anderen Job suchen.
Im Falle des Ausbleibens der weltweit schwersten Krise der Luftfahrt zahlt man dann halt mehr als andere aber was sind schon Kosten ....

Aber wie gesagt, Sesselpupser wissen es hinterher immer besser ...
Beitrag vom 12.10.2021 - 16:49 Uhr
UserKahuna75
User (29 Beiträge)
Das ALG II liegt imho bei 446 Euro im Monat für eine alleinstehende Person. KUG sind erstmal 60% des letzten Nettolohns. Müsste summa summarum der Nettolohn also bei 744 Euro liegen, brutto der AN also etwa 1200 Euro brutto, wenn nicht Mitglied in einer Kirche.
Bei Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns wären dies 126 Arbeitsstunden im Monat.

Für Korrekturen und Anmerkungen zur Berechnung wäre ich dankbar, aber arbeitet ein Loader oder RampAgent für weniger Geld oder kürzer im Monat?
Ich empfinde 1200 Euro brutto im Monat Verdienst als nicht viel. Die Meinung einiger liest sich hier so, als sei ein solcher Betrag in Nicht-Krisenzeiten zu hoch. Wenn dem so ist, dann würde ich mir wünschen, dass bei den ganzen Ticketpreisanteilen (Sicherheitsgebühr, LVA, Kerosinzuschlag, usw.) auch ein Zuschlag für Handling erhoben wird. Dann muss aber auch der Service stimmen, und für den waren die Berliner Flughäfen noch nie berühmt.
Beitrag vom 12.10.2021 - 18:58 Uhr
UserEricM
User (3351 Beiträge)
Die Meinung einiger liest sich hier so, als sei ein solcher Betrag in Nicht-Krisenzeiten zu hoch.

Da darf man denke ich @gordon nicht falsch verstehen.
Kosten sind immer zu hoch.
Niedrigere Kosten sind immer besser, denn sie ermöglichen niedrigere Preise.
Ob jemand von diesen (Lohn-)kosten dann noch wohnen und seine Familie ernähren kann, ist da schlicht nicht Teil einer solchen Bewertung.

Diese getrennte Bwertungsweise von Ursache und Wirkung ermöglicht dann die Forderung nach niedrigen Kosten völlig unabhängig von den Konsequenzen.
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