Beitrag vom 25.09.2025 - 23:06 Uhr
Gott, mir kommen gleich die Tränen. Das ist das bewegendste, was ich heute lesen musste. Was für stumpfe Erpressungsversuche :D Als ob die Tickets billiger würden, wenn die Gebühren sinken. So ein Bullshit. Sind einfach nur ein paar Euro mehr in den Kassen der Airlines, aber sicherlich nicht in den Kassen der Kunden, die dann mehr fliegen :D
Beitrag vom 25.09.2025 - 23:36 Uhr
Gott, mir kommen gleich die Tränen. Das ist das bewegendste, was ich heute lesen musste. Was für stumpfe Erpressungsversuche :D Als ob die Tickets billiger würden, wenn die Gebühren sinken. So ein Bullshit. Sind einfach nur ein paar Euro mehr in den Kassen der Airlines, aber sicherlich nicht in den Kassen der Kunden, die dann mehr fliegen :D
Behauptet doch auch keiner, dass die Tickets dadurch günstiger werden, oder? Es ist doch allgemein bekannt und kommuniziert, dass es darum geht mehr Geld oder überhaupt Geld mit den Flügen zu verdienen, da es sich derzeit teilweise schlicht nicht (ausreichend) lohnt.
Beitrag vom 26.09.2025 - 08:21 Uhr
Moin,
schön, dass die ostdeutschen Bundesländer erst gestern bei ihrem Treffen eine besser Anbindung angemahnt haben:
https://taz.de/Treffen-der-Ost-Ministerpraesidentinnen/!6111788/
Vielleicht sollten sie via Verkehrsministerium man CS die Löffel langziehen mit seinen Erpressungsversuchen. Dann kann auch gern Emirates nach Berlin fliegen etc.
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 26.09.2025 - 08:58 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Beitrag vom 26.09.2025 - 09:29 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Beitrag vom 26.09.2025 - 10:33 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Beitrag vom 26.09.2025 - 10:58 Uhr
Wenn man das so liest: " heißt es in einem aktuellen öffentlichen Newsletter an politische Entscheidungsträger", dann könnte man auch denken: An wen denn? Wer genau soll da was genau entscheiden? Wenn sich eine Strecke von FRA, HAM, STR oder MUC nach Leibzsch oder Dräsdn nicht rechnet, dann rechnet sie sich eben nicht. Egal ob das Ticket für den Passagier 29€ mehr oder weniger an Steuern und Gebühren kostet. Wer beruflich fliegt, bekommt die in irgendeiner Form sowieso erstattet- entweder direkt vom Arbeitgeber oder eben später via Steuererklärung. Und wer touristisch fliegen WILL, der will auch für 29€ mehr fliegen. Also könnte LH ruhig etwas ehrlicher sein: Zu wenig Nachfrage, zu wenig volle Flieger, zu wenig Ertrag/ Gewinn auf einer Strecke? Aufhören! Wer ein Geschäft betreibt, das mit Minus abschliesst, sollte es möglichst schnell beenden. Oder seine Anteilseigner werden ihm irgendwann einheizen. Ist doch eigentlich alles ganz simpel...
Beitrag vom 26.09.2025 - 11:20 Uhr
Gott, mir kommen gleich die Tränen. Das ist das bewegendste, was ich heute lesen musste. Was für stumpfe Erpressungsversuche :D Als ob die Tickets billiger würden, wenn die Gebühren sinken. So ein Bullshit. Sind einfach nur ein paar Euro mehr in den Kassen der Airlines, aber sicherlich nicht in den Kassen der Kunden, die dann mehr fliegen :D
Behauptet doch auch keiner, dass die Tickets dadurch günstiger werden, oder? Es ist doch allgemein bekannt und kommuniziert, dass es darum geht mehr Geld oder überhaupt Geld mit den Flügen zu verdienen, da es sich derzeit teilweise schlicht nicht (ausreichend) lohnt.
Na wenn es daran liegt, mach das Ticket halt 10€ teurer. Juckt keine Sau. Wer innerdeutsch fliegen will, der fliegt und bei einem Interkontticket macht es den Kohl auch nicht fett. Und wem es domestic zu teuer sein sollte, der muss innerdeutsch nicht fliegen - es gibt günstige Alternativen.
Alles kostet nun mal Geld. Flugsicherung? Kostet Geld! Wenn du billig willst, kannst du das gerne haben, dann steht deine Mühle aber am Boden, weil du nen Slot hast - tut sie jetzt teilweise auch schon, aber dann eben länger. Diese deutsche Gratismentalität ist zum Kotzen. Service kostet halt Geld…Punkt. Das fängt am Boden mit allen zugehörigen Dienstleistungen an und hört in der Luft bei ATC auf.
Und ich verstehe auch nicht, wer hier noch ernsthaft LH Fanboy ist. Jemand, der bei dem Laden arbeitet, kann gar kein stolzer Lufthanseat mehr sein, weil er ständig mit Füßen getreten wird und wenn er doch noch stolzer Lufthanseat sein sollte, dann verdient er sich ne goldene Nase und sollte sich vielleicht mal selbst hinterfragen, ob es wirklich die anderen sind, die die Flüge unprofitabel machen. #rantover
Beitrag vom 26.09.2025 - 11:25 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Beitrag vom 26.09.2025 - 14:50 Uhr
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Es stellt sich die Frage, warum die Kosten in Deutschland so deutlich hoeher sein sollten also in F und A um die beiden Beispiele einmal aufzugreifen. Zumal bei Einstellung von Strecken die Stueckkosten weiter steigen. Der Marktpreis richtet sich nach dem was marktvertraeglich ist, nicht nach den Kosten. Wenn man mit dem Argument hoeherer Kosten den Preis zu hoch ansetzt, kommt kein Geschaeft zustande. In diesem Fall bricht dann die Nachfrage (durch die Airlines) ein was ja sich gerade in der Realitaet abspielt, und irgendwann muessen Flughaefen dann entweder schliessen oder (noch mehr) subventioniert werden, auch mit weniger oder ganz ohne Verkehr. Eine klassische Abwaertsspirale.
Dieser Beitrag wurde am 26.09.2025 14:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.09.2025 - 15:43 Uhr
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Es stellt sich die Frage, warum die Kosten in Deutschland so deutlich hoeher sein sollten also in F und A um die beiden Beispiele einmal aufzugreifen. Zumal bei Einstellung von Strecken die Stueckkosten weiter steigen. Der Marktpreis richtet sich nach dem was marktvertraeglich ist, nicht nach den Kosten. Wenn man mit dem Argument hoeherer Kosten den Preis zu hoch ansetzt, kommt kein Geschaeft zustande. In diesem Fall bricht dann die Nachfrage (durch die Airlines) ein was ja sich gerade in der Realitaet abspielt, und irgendwann muessen Flughaefen dann entweder schliessen oder (noch mehr) subventioniert werden, auch mit weniger oder ganz ohne Verkehr. Eine klassische Abwaertsspirale.
Die Frage nach der Höhe der Kosten lässt sich mit Blick auf die Lohnkosten in D beantworten. Da in Deutschland Arbeit (Lohn) besteuert wird, lässt da so leicht nichts ändern. Und Ihr Beispiel zu Angebot und Nachfrage lässt sich leicht eben auf das Flugangebot übertragen. Ja, und es wahrscheinlich dass die (hoch) subventionierten Regionalflughäfen irgendwann so nicht mehr haltbar sind - aber die Diskussion hatten wir an anderer Stelle schon recht intensiv. In der Tat erwirtschaften nur 7 deutsche Flughäfen Gewinne, darunter die 5 größten und 2 (!) Regionalflughäfen. Alle anderen sind defizitär und auf Subventionen angewiesen.(Quellen: airliners.de und Geschäftsberichte). Zugleich würde durch eine Verminderung des Flugangebots die Belastung der Flugsicherung sinken, so dass ein geringerer Stellenbedarf die Lohnkosten und damit die Gebühren senken könnte.
Beitrag vom 26.09.2025 - 16:57 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Beitrag vom 26.09.2025 - 17:06 Uhr
Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Sie sagten, die wirtschaftlichen Kosten (es ging um Gebühren) seien höher als die politischen. Dem ist scheinbar nicht so. Warum sollten Gebühren grundsätzlich kostendeckend sein? In einigen Ländern werden diese hoheitlichen Aufwendungen ganz oder teilweise vom Staat beglichen, auch um bestimmte Infrastruktur zu stützen. Gibt es ja hier auch. Man kann darüber also durchaus unterschiedlicher Ansicht sein.
Beitrag vom 26.09.2025 - 20:33 Uhr
> Außerdem, stellt doch eure Flüge ein! Innerdeutsch gibt es die Bahn und außereuropäisch räumen halt BA/AF/KLM/TK ab...na los machts!
Nun ja, genau das war ja das politische Konzept, jedenfalls während der Ampel-Regierung. Wenn die jetzige Regierung da eine andere Richtung einschlagen will, muss sie eben auch irgendwann mal losmarschieren.
Könnte doch sein, dass auch die jetzige Bundesregierung im Gegensatz zu dem Präsidentendarsteller in Washington erkannt hat, dass es sich beim Klimawandel doch nicht um den "größten Betrug, der jemals in der Welt begangen wurde" handelt. Im Übrigen macht die 2011 von Merkel eingeführte Luftverkehrsabgabe (vulgo: Ticketsteuer) trotz der Erhöhungen von 2024 nur einen Bruchteil der gesamten Kosten (Landegebühren, Sicherheitsgebühren etc.) aus. Die meisten Kosten sind also wirtschaftlich, nicht politisch bedingt. Und: die Senkung des staatlichen Anteils steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Na ja, es gibt schon noch mehr staatliche Gebühren wie Flugsicherung und überflugsgebühren. In D ist das rund 99€/Unit, in A zB nur rund 66€ .
Für HAM- MUC fallen da insgesamt 37€ staatlich an, CDG MRS rund 27€. Beide Strecken ähnliche Flughafenentgelte von rund 10€. Alles pP. auf A320 mit 80% Auslastung. Quelle ChatGBT
Gut: aber diese Gebühren werden im Falle der Flugsicherung für eine notwendige Dienstleistung verlangt, bei den Überfluggebühren vielleicht nicht, die Flughafenentgelte wiederum werden letztlich auch für eine Dienstleistung verlangt. In der Regel sollten Gebühren zumindest kostendeckend sein
Sie sagten, die wirtschaftlichen Kosten (es ging um Gebühren) seien höher als die politischen. Dem ist scheinbar nicht so. Warum sollten Gebühren grundsätzlich kostendeckend sein? In einigen Ländern werden diese hoheitlichen Aufwendungen ganz oder teilweise vom Staat beglichen, auch um bestimmte Infrastruktur zu stützen. Gibt es ja hier auch. Man kann darüber also durchaus unterschiedlicher Ansicht sein.
Und warum sollte Gebühren nicht kostendeckend sein? Nennen Sie doch Beispiele, wo Kosten für öffentliche Dienstleistungen nicht kostendeckend sein müssen und begründen Sie bitte warum Ken für Flugsicherung etc. von der Allgemeinheit übernommen werden sollen.
Beitrag vom 26.09.2025 - 20:58 Uhr
Und warum sollte Gebühren nicht kostendeckend sein? Nennen Sie doch Beispiele, wo Kosten für öffentliche Dienstleistungen nicht kostendeckend sein müssen ....
Die Gebühren für die Trassennutzung der DB Netz müssen nicht kostendeckend sein. Die Allgemeinheit, also der Steuerzahler, kommt dafür mit Milliardenbeträgen auf.