Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa prüft zentralere Steuerun...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 23.09.2026 - 17:33 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4510 Beiträge)
""Die Zielsetzung ist sehr klar", sagte Lufthansa-Netzwerkmanager Stefan Kreuzpainter Ende 2025. "Bis 2030 werden wir 50 Prozent der Lufthansa-Airlines-Kurzstreckenflotte bei den effizienteren Flugbetrieben Discover Airlines und City Airlines haben.""

Verstehe ich nicht?

Warum nicht gleich 'Nägel mit Köpfen' machen und 100% dorthin verschieben.
Oder, da auch diese 'effizienteren Flugbetrieben' nicht effizient genug sind um z.B. Bremen anzubinden, gleich eine neue LH- Airline/AOC z.B. in Moldawien, gründen im die mit den Zubringern beauftragen. Wäre doch nur logisch... .
Beitrag vom 23.09.2026 - 17:42 Uhr
UserA320Fam
User (2305 Beiträge)

Oder, da auch diese 'effizienteren Flugbetrieben' nicht effizient genug sind um z.B. Bremen anzubinden, gleich eine neue LH- Airline/AOC z.B. in Moldawien, gründen im die mit den Zubringern beauftragen. Wäre doch nur logisch... .

Oder die Strecke ist garnicht wirtschaftlich betreibbar und einfach dicht machen ...
Beitrag vom 23.09.2026 - 17:44 Uhr
UserA320Fam
User (2305 Beiträge)
... sollen/können sich ja andere daran versuchen. ... komisch, weit und breit keiner zu sehen ...
Beitrag vom 23.09.2026 - 18:32 Uhr
Usermucin
User (335 Beiträge)
... sollen/können sich ja andere daran versuchen. ... komisch, weit und breit keiner zu sehen ...
Ja wirklich sehr, sehr komisch, dass sich in wenigen Monaten keine Airline gefunden hat, die von einer knapp 600.000 Einwohner-Stadt, zum größten Hub der größten Airline des Landes fliegen will.
Versteh ich echt nicht!
Beitrag vom 23.09.2026 - 18:38 Uhr
UserChristian159
User (1815 Beiträge)
""Die Zielsetzung ist sehr klar", sagte Lufthansa-Netzwerkmanager Stefan Kreuzpainter Ende 2025. "Bis 2030 werden wir 50 Prozent der Lufthansa-Airlines-Kurzstreckenflotte bei den effizienteren Flugbetrieben Discover Airlines und City Airlines haben.""

Verstehe ich nicht?

Warum nicht gleich 'Nägel mit Köpfen' machen und 100% dorthin verschieben.

Keine Sorge, das kommt noch. Das geht halt nicht so schnell.

Oder, da auch diese 'effizienteren Flugbetrieben' nicht effizient genug sind um z.B. Bremen anzubinden, gleich eine neue LH- Airline/AOC z.B. in Moldawien, gründen im die mit den Zubringern beauftragen. Wäre doch nur logisch... .

Da liegt bestimmt schon was in der Schublade…. :)
Beitrag vom 23.09.2026 - 19:13 Uhr
Usercontrail55
User (6308 Beiträge)
... sollen/können sich ja andere daran versuchen. ... komisch, weit und breit keiner zu sehen ...
Ja wirklich sehr, sehr komisch, dass sich in wenigen Monaten keine Airline gefunden hat, die von einer knapp 600.000 Einwohner-Stadt, zum größten Hub der größten Airline des Landes fliegen will.
Versteh ich echt nicht!
Ja, das verstehe ich auch nicht. Ein nur halb so großer Wirtschaftsraum hat das in einem ähnlichen Zeitfenster geschafft. Warum gibt es in Bremen keinen, der versucht so etwas kreativ auf die Beine zu stellen? Das hat LH ja unterstützt.
Beitrag vom 23.09.2026 - 19:24 Uhr
Usermucin
User (335 Beiträge)

Ja, das verstehe ich auch nicht. Ein nur halb so großer Wirtschaftsraum hat das in einem ähnlichen Zeitfenster geschafft. Warum gibt es in Bremen keinen, der versucht so etwas kreativ auf die Beine zu stellen? Das hat LH ja unterstützt.
Hmmm... und wie lange hat das nochmal funktioniert bis es fast so schnell wieder eingestampft wurde wie Cityline?
Beitrag vom 23.09.2026 - 19:39 Uhr
UserMinorItem
User (149 Beiträge)

Argumentation, wie es gerade passt, bzw. welche Personalgruppe gerade zu Einsparungen "überredet" werden soll!

Aus dem Artikel heute:
-Lufthansa bringt Subventionen für Zubringerlinien ins Spiel- :
...."Lufthansa betrachtet die Zubringer als Mischkalkulation - ein Kurzstreckenflug muss sich nicht alleine, aber mit den Langstreckenpassagieren an Bord tragen."...

Ja was denn nun?
Kurzstrecke für sich zu teuer? Oder nur einzelne Strecken, die dann eingestellt werden müssen?

Oder vielleicht doch eher das Gesamtsystem betrachtet, welches Gewinn abwerfen muss?

Gibt bald ein neues Pipi Langstrumpf Vorstandsresort - Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt...
Beitrag vom 23.09.2026 - 19:49 Uhr
UserChristian159
User (1815 Beiträge)

Argumentation, wie es gerade passt, bzw. welche Personalgruppe gerade zu Einsparungen "überredet" werden soll!

Aus dem Artikel heute:
-Lufthansa bringt Subventionen für Zubringerlinien ins Spiel- :
...."Lufthansa betrachtet die Zubringer als Mischkalkulation - ein Kurzstreckenflug muss sich nicht alleine, aber mit den Langstreckenpassagieren an Bord tragen."...

Ja was denn nun?

So schwer zu verstehen ist das doch nicht!

Man schaut sich jede Zubringerstrecke an, ob sie für das Gesamtsystem wirtschaftlich ist.
Ist sie es nicht, gibt man sie auf.
Will dann jemand diese Strecke aufrecht erhalten, muss er sich darum kümmern, dass dies möglich ist, sei es durch Subventionen oder auch durch Kostensenkungen am Flughafen, die weitergegeben werden.

Kurzstrecke für sich zu teuer?

Kann sein, ist aber noch kein Kriterium, die Strecke zu streichen.

Oder nur einzelne Strecken, die dann eingestellt werden müssen?

Genau! Wenn die "Mischkalkulation" kein positives Ergebnis bringt, wird die Strecke eingestellt.

Oder vielleicht doch eher das Gesamtsystem betrachtet, welches Gewinn abwerfen muss?

Ja, das Gesamtsystem muss Gewinn abwerfen und dieses Ergebnis wird noch besser, wenn man aus Sicht des Gesamtsystems unrentable Strecken einstellt.

Ich frage mich, wie Sie das LH-Netz dimensionieren würden, wenn Sie die Möglichkeiten hätten.
Welche Kriterien würden Sie denn ansetzen.
Ernst gemeinte Frage!
Beitrag vom 23.09.2026 - 21:20 Uhr
UserFRAHAM
User (1316 Beiträge)
Eine zentralere Einsatzplanung kann durchaus sinnvoll sein. Wenn mehrere Airlines im selben Konzern einen erheblichen Teil desselben Netzes bedienen, muss nicht jede Planungsaufgabe vollständig getrennt organisiert werden.

Interessant finde ich aber die Rechnung dahinter: Lufthansa will mehr Kurzstreckenverkehr zu City Airlines und Discover verlagern, weil diese Flugbetriebe effizienter sein sollen. Gleichzeitig prüft man nun, bislang getrennte Prozesse wieder zentral zu steuern. Offenbar verursacht die Aufteilung also auch Kosten und Abstimmungsaufwand.

Mich würde interessieren, wie groß der Vorteil der verschiedenen Flugbetriebe noch ist, wenn man diese zusätzlichen Strukturen vollständig einrechnet. Eine gemeinsame Planung könnte Kosten senken und im Störungsfall Abläufe verbessern. Sie macht aber aus unterschiedlichen Flugbetrieben mit eigenen Flugzeugen, Besatzungen und Regeln noch keinen einzigen Betrieb.

Entscheidend wäre für mich daher weniger, ob "zentral" oder "dezentral" grundsätzlich besser klingt, sondern ob die neue Organisation unter dem Strich günstiger wird und für Passagiere zuverlässiger funktioniert.
Beitrag vom 24.09.2026 - 19:17 Uhr
UserGB
User (1147 Beiträge)
Entscheidend wäre für mich daher weniger, ob "zentral" oder "dezentral" grundsätzlich besser klingt, sondern ob die neue Organisation unter dem Strich günstiger wird und für Passagiere zuverlässiger funktioniert.

Wie das Gras beim Nachbar immer grüner ist als das eigene, ist "besser" immer das, was man gerade nicht hat.
Beitrag vom 24.09.2026 - 19:30 Uhr
Usercontrail55
User (6308 Beiträge)

Ja, das verstehe ich auch nicht. Ein nur halb so großer Wirtschaftsraum hat das in einem ähnlichen Zeitfenster geschafft. Warum gibt es in Bremen keinen, der versucht so etwas kreativ auf die Beine zu stellen? Das hat LH ja unterstützt.
Hmmm... und wie lange hat das nochmal funktioniert bis es fast so schnell wieder eingestampft wurde wie Cityline?
Wenn es nicht funktioniert hat, bestätigt es doch die Entscheidung, die Strecke einzustellen. Aber man hat Eigeninitiative gezeigt. In ihrer Aussage ging es ja darum, was soll denn in dieser Zeitspanne schon auf die Beine gestellt werden, nicht ob ein Maßnahme überhaupt rentabel wird.