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Beitrag vom 15.12.2022 - 18:02 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Klassischer Mist von jungen Boston Consulting und McKinsey "Beratern". Da wird gar nichts einfacher, es wird viel komplexer zum Nachteil des Kunden. Aber wahrscheinlich werden die Ã"nderungen wie die sonstigen Serviceverschlechterungen ja auf "Kundenwunsch" eingeführt.
Beitrag vom 15.12.2022 - 18:32 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Klassischer Mist von jungen Boston Consulting und McKinsey "Beratern". Da wird gar nichts einfacher, es wird viel komplexer zum Nachteil des Kunden. Aber wahrscheinlich werden die Ã"nderungen wie die sonstigen Serviceverschlechterungen ja auf "Kundenwunsch" eingeführt.

Natürlich wird es einfacher. Heute bekommen man auf Nationalen Flügen zwischen 125 und 1000 Meilen. In Zukunft dann nur noch 5 oder 10? (Oder sind es 15?).

Und davon profitieren gerade die, die wirklich viel Fliegen. Jetzt ist es theoretisch dann realistisch möglich, wenn man jede Woche 2 mal fliegt, einen Sen status zu bekommen. Das kann man im alten System vergessen, außer man zahlt ordentlich Geld.

Aber Ihre Meinung hier bekräftigt eigentlich nur meine Vermutung aus dem anderen Thread: ja, vllt sind sie 20 Jahre Senator, aber dann nicht viel geflogen, sondern sehr Meilenorientiert unterwegs gewesen. Das geht natürlich in Zukunft nicht mehr, insofern wird es für sie wirklich nachteilig; aber sie wollen ja eh nicht mehr mit Lh fliegen, weil da alles kacke ist, also dürfte es Ihnen ja auch egal sein
Beitrag vom 15.12.2022 - 19:44 Uhr
User4UPilot
User (455 Beiträge)
Wichtigste Neuerung: statt mit Meilen füllt sich das Kundenkonto künftig mit "Points".

Wow ich bin begeistert! Ist super spitze, war auch immer total verwirrt, wenn ich nach einem Biz Class Flug von Hamburg nach Singapur und zurück 25000Miles hatte + executive bonus. Das habe ich 4 Mal im Jahr gemacht und war Senator. Da musste ich sogar mit Singapore Airlines fliegen. Jetzt darf ich die Flüge mit LH machen um die Punkte zu bekommen. 2000 Punkte braucht man da für den SEN Status. Man bekommt pro Strecke in meinem Fall 240 Punkte, was bedeutet ich muss 4 Mal im Jahr die Strecke fliegen, jetzt muss ich nur noch drauf achten, dass ich die SQ Business Class meide, und das tolle Produkt der LH geniessen, dann kommen auch die Qualifying Points zusammen. Ein reisen Vorteil und viel Einfacher als vorher.
Beitrag vom 15.12.2022 - 21:45 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Wichtigste Neuerung: statt mit Meilen füllt sich das Kundenkonto künftig mit "Points".

Wow ich bin begeistert! Ist super spitze, war auch immer total verwirrt, wenn ich nach einem Biz Class Flug von Hamburg nach Singapur und zurück 25000Miles hatte + executive bonus. Das habe ich 4 Mal im Jahr gemacht und war Senator. Da musste ich sogar mit Singapore Airlines fliegen. Jetzt darf ich die Flüge mit LH machen um die Punkte zu bekommen. 2000 Punkte braucht man da für den SEN Status. Man bekommt pro Strecke in meinem Fall 240 Punkte, was bedeutet ich muss 4 Mal im Jahr die Strecke fliegen, jetzt muss ich nur noch drauf achten, dass ich die SQ Business Class meide, und das tolle Produkt der LH geniessen, dann kommen auch die Qualifying Points zusammen. Ein reisen Vorteil und viel Einfacher als vorher.


Welch Schweinerei! Sie bekommen also in Zukunft keinen Vielfliegerstatus bei Lufthansa mehr, wenn sie alle 2 Jahre 4 Mal mit Singapore Airlines fliegen? Wie kann LH sowas nur machen!

Es gibt da übrigens einen Trick: Melden Sie sich beim Loyalty Programm von Singapore Airlines an, dann bekommen Sie da sogar die Meilen und müssen nicht mit LH fliegen�

Also bei manchen Leuten muss man sich echt wundern, ob was für einer Welt die leben�
Beitrag vom 15.12.2022 - 21:51 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Genau, ich habe keine Ahnung und davon sehr viel. Wenn ich für 5000 � von Hamburg über FRA nach RUH und zurück in der Buchungsklasse C fliege, bekomme ich mit dem neuen Programm 480 Punkte gutgeschrieben. Die gleiche Punktzahl bekomme ich für 6A x HAM-FRA-PARIS-FRA-HAM in der billigsten ECO zu je 275 � sprich für 1650 �. Bei einem teuren Langstreckenflug in C macht die LH halt sehr viel mehr Geld als wenn jemand 6 x schrottbillig in Europa fliegt.

Bisher bekomme ich für den teuren C-Flug 15.572 Statusmeilen, für die 6 x billigen Flüge 3768 Statusmeilen. Sprich es profitieren diejenigen die sehr viel mit sehr geringem Yield für die Fluggesellschaft fliegen. Da ich zu den Langstreckenfliegern in meist hohen Buchungsklassen aufgrund kurzfristiger Buchungen gehöre finde ich es halt nunmal ein Witz, dass man jetzt mit ein paar Shoppingtrips nach Paris den Senator machen kann und dass diejenigen die lange Strecken zu teuren Preisen buchen keinerlei Vorteile mehr haben.

Klassischer Mist von jungen Boston Consulting und McKinsey "Beratern". Da wird gar nichts einfacher, es wird viel komplexer zum Nachteil des Kunden. Aber wahrscheinlich werden die Ã"nderungen wie die sonstigen Serviceverschlechterungen ja auf "Kundenwunsch" eingeführt.

Natürlich wird es einfacher. Heute bekommen man auf Nationalen Flügen zwischen 125 und 1000 Meilen. In Zukunft dann nur noch 5 oder 10? (Oder sind es 15?).

Und davon profitieren gerade die, die wirklich viel Fliegen. Jetzt ist es theoretisch dann realistisch möglich, wenn man jede Woche 2 mal fliegt, einen Sen status zu bekommen. Das kann man im alten System vergessen, außer man zahlt ordentlich Geld.

Aber Ihre Meinung hier bekräftigt eigentlich nur meine Vermutung aus dem anderen Thread: ja, vllt sind sie 20 Jahre Senator, aber dann nicht viel geflogen, sondern sehr Meilenorientiert unterwegs gewesen. Das geht natürlich in Zukunft nicht mehr, insofern wird es für sie wirklich nachteilig; aber sie wollen ja eh nicht mehr mit Lh fliegen, weil da alles kacke ist, also dürfte es Ihnen ja auch egal sein
Beitrag vom 15.12.2022 - 21:54 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Wenn ich das richtig verstanden habe, brauchst du mit dem neuen Programm 1000 Qualifying Points und 2000 Points ingesamt, sprich du kannst auch nur zweimal im Jahr mit LH und weiterhin zweimal im Jahr mit SQ fliegen. :-)

Wichtigste Neuerung: statt mit Meilen füllt sich das Kundenkonto künftig mit "Points".

Wow ich bin begeistert! Ist super spitze, war auch immer total verwirrt, wenn ich nach einem Biz Class Flug von Hamburg nach Singapur und zurück 25000Miles hatte + executive bonus. Das habe ich 4 Mal im Jahr gemacht und war Senator. Da musste ich sogar mit Singapore Airlines fliegen. Jetzt darf ich die Flüge mit LH machen um die Punkte zu bekommen. 2000 Punkte braucht man da für den SEN Status. Man bekommt pro Strecke in meinem Fall 240 Punkte, was bedeutet ich muss 4 Mal im Jahr die Strecke fliegen, jetzt muss ich nur noch drauf achten, dass ich die SQ Business Class meide, und das tolle Produkt der LH geniessen, dann kommen auch die Qualifying Points zusammen. Ein reisen Vorteil und viel Einfacher als vorher.


Welch Schweinerei! Sie bekommen also in Zukunft keinen Vielfliegerstatus bei Lufthansa mehr, wenn sie alle 2 Jahre 4 Mal mit Singapore Airlines fliegen? Wie kann LH sowas nur machen!

Es gibt da übrigens einen Trick: Melden Sie sich beim Loyalty Programm von Singapore Airlines an, dann bekommen Sie da sogar die Meilen und müssen nicht mit LH fliegen�

Also bei manchen Leuten muss man sich echt wundern, ob was für einer Welt die leben�
Beitrag vom 15.12.2022 - 22:01 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Genau, ich habe keine Ahnung und davon sehr viel. Wenn ich für 5000 � von Hamburg über FRA nach RUH und zurück in der Buchungsklasse C fliege, bekomme ich mit dem neuen Programm 480 Punkte gutgeschrieben. Die gleiche Punktzahl bekomme ich für 6A x HAM-FRA-PARIS-FRA-HAM in der billigsten ECO zu je 275 � sprich für 1650 �. Bei einem teuren Langstreckenflug in C macht die LH halt sehr viel mehr Geld als wenn jemand 6 x schrottbillig in Europa fliegt.

Bisher bekomme ich für den teuren C-Flug 15.572 Statusmeilen, für die 6 x billigen Flüge 3768 Statusmeilen. Sprich es profitieren diejenigen die sehr viel mit sehr geringem Yield für die Fluggesellschaft fliegen. Da ich zu den Langstreckenfliegern in meist hohen Buchungsklassen aufgrund kurzfristiger Buchungen gehöre finde ich es halt nunmal ein Witz, dass man jetzt mit ein paar Shoppingtrips nach Paris den Senator machen kann und dass diejenigen die lange Strecken zu teuren Preisen buchen keinerlei Vorteile mehr haben.


Das Ding heißt ja auch Vielfliegerprogramm, nicht Teuerfliegerprogramm.

Ja, natürlich gibt es Leite, die dadurch nicht mehr so leicht ihren Status bekommen (btw. Ich Selbst gehöre auch dazu), nichtsdestotrotz ist der Großteil, nämlich die, die wirklich viel mit LH fliegen und nicht nur 4 Mal im Jahr, besser gestellt. Für die wird es einfacher. Und die Berechnung ist sowieso einfacher und das hatten Sie ja eigentlich kritisiert, oder?
Beitrag vom 15.12.2022 - 22:01 Uhr
User4UPilot
User (455 Beiträge)
Wichtigste Neuerung: statt mit Meilen füllt sich das Kundenkonto künftig mit "Points".

Wow ich bin begeistert! Ist super spitze, war auch immer total verwirrt, wenn ich nach einem Biz Class Flug von Hamburg nach Singapur und zurück 25000Miles hatte + executive bonus. Das habe ich 4 Mal im Jahr gemacht und war Senator. Da musste ich sogar mit Singapore Airlines fliegen. Jetzt darf ich die Flüge mit LH machen um die Punkte zu bekommen. 2000 Punkte braucht man da für den SEN Status. Man bekommt pro Strecke in meinem Fall 240 Punkte, was bedeutet ich muss 4 Mal im Jahr die Strecke fliegen, jetzt muss ich nur noch drauf achten, dass ich die SQ Business Class meide, und das tolle Produkt der LH geniessen, dann kommen auch die Qualifying Points zusammen. Ein reisen Vorteil und viel Einfacher als vorher.


Welch Schweinerei! Sie bekommen also in Zukunft keinen Vielfliegerstatus bei Lufthansa mehr, wenn sie alle 2 Jahre 4 Mal mit Singapore Airlines fliegen? Wie kann LH sowas nur machen!

Es gibt da übrigens einen Trick: Melden Sie sich beim Loyalty Programm von Singapore Airlines an, dann bekommen Sie da sogar die Meilen und müssen nicht mit LH fliegen�

Also bei manchen Leuten muss man sich echt wundern, ob was für einer Welt die leben�

Ja genau das werde ich tun :) denn bisher waren meine Langstrecken ex Frankfurt mit LH codeshare Flugnummer gebucht, jetzt halt der Hamburg -Frankfurt mit SQ codeshare Flugnummer ð???
Beitrag vom 15.12.2022 - 23:25 Uhr
UserSpheniscidae
User (514 Beiträge)
Verstehe die Meckerei nicht. Der Vorteil des SEN Status hielt sich meines Erachtens nach in Grenzen. Wenn der Arbeitgeber BC zahlt, dann bringen die Vorteile nicht so den Unterschied.
Wozu soll ich als erster einsteigen, wenn es in der BC eh genug Platz in der Kabine gibt? BC Lounge ist in Ordnung, ich finde es fürchterlich persönlich begrüsst zu werden, während mein Sitznachbar ignoriert wird, usw. usw.
Klar privat ist es nett, dass man den Status auf Urlaubsreisen mitnimmt und dann noch jemanden in die Lounge mitnehmen kann, aber ist es wirklich sooo wichtig, dass es sich lohnt darüber aufzuregen?

Dieser Beitrag wurde am 15.12.2022 23:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.12.2022 - 23:34 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Die LH hat die Ã"nderungen doch vorgenommen um die Passagiere zu motivieren mehr mit der LH-Gruppe zu fliegen und um mehr umsatzbasierte Punkte zu vergeben. Dahin ging doch schon der Wechsel von den Statusmeilen kalkuliert auf Basis der Buchungsklasse hin zu 6 oder 7 Meilen pro Euro Umsatz. Das ist jetzt dann aber wieder eine Rolle rückwärts und ja mit meinen Langstreckenflügen nach Afrika, in den Mittleren Osten, nach Asien und nach Australien wird es ein einfaches sein den Senator auch weiterhin zu bekommen, allerdings werden die Lounges dann noch voller sein, wenn jeder Spassflieger plötzlich auch einen Senatorstatus hat. Die Neuregelung des Punktesammelns zu Ende 2024 wird so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Einfach nicht bis zu Ende gedacht, wie leider so vieles bei der LH. Ich fliege seit 1993 viel auf der Langstrecke mit der LH, hatte damals noch 9.900 DM C-Tickets von/nach Japan die 365 Tage gültig und unbegrenzt kostenlos umbuchbar waren, ich habe schon so viele "Verbesserungen", die danach zu fast 100% wieder zurückgenommen wurden gesehen, mich schockt so etwas nicht, betriebswirtschaftlichen Sinn macht es trotzdem keinen.

Genau, ich habe keine Ahnung und davon sehr viel. Wenn ich für 5000 � von Hamburg über FRA nach RUH und zurück in der Buchungsklasse C fliege, bekomme ich mit dem neuen Programm 480 Punkte gutgeschrieben. Die gleiche Punktzahl bekomme ich für 6A x HAM-FRA-PARIS-FRA-HAM in der billigsten ECO zu je 275 � sprich für 1650 �. Bei einem teuren Langstreckenflug in C macht die LH halt sehr viel mehr Geld als wenn jemand 6 x schrottbillig in Europa fliegt.

Bisher bekomme ich für den teuren C-Flug 15.572 Statusmeilen, für die 6 x billigen Flüge 3768 Statusmeilen. Sprich es profitieren diejenigen die sehr viel mit sehr geringem Yield für die Fluggesellschaft fliegen. Da ich zu den Langstreckenfliegern in meist hohen Buchungsklassen aufgrund kurzfristiger Buchungen gehöre finde ich es halt nunmal ein Witz, dass man jetzt mit ein paar Shoppingtrips nach Paris den Senator machen kann und dass diejenigen die lange Strecken zu teuren Preisen buchen keinerlei Vorteile mehr haben.


Das Ding heißt ja auch Vielfliegerprogramm, nicht Teuerfliegerprogramm.

Ja, natürlich gibt es Leite, die dadurch nicht mehr so leicht ihren Status bekommen (btw. Ich Selbst gehöre auch dazu), nichtsdestotrotz ist der Großteil, nämlich die, die wirklich viel mit LH fliegen und nicht nur 4 Mal im Jahr, besser gestellt. Für die wird es einfacher. Und die Berechnung ist sowieso einfacher und das hatten Sie ja eigentlich kritisiert, oder?
Beitrag vom 15.12.2022 - 23:59 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Einfach nicht bis zu Ende gedacht, wie leider so vieles bei der LH. Ich fliege seit 1993 viel auf der Langstrecke mit der LH, hatte damals noch 9.900 DM C-Tickets von/nach Japan die 365 Tage gültig und unbegrenzt kostenlos umbuchbar waren, ich habe schon so viele "Verbesserungen", die danach zu fast 100% wieder zurückgenommen wurden gesehen, mich schockt so etwas nicht, betriebswirtschaftlichen Sinn macht es trotzdem keinen.

Sagen Sie. weil Sie glauben alles besser zu wissen die, die das beruflich machen? Okay...

Was ich mich Frage: Sie sind so unzufrieden mit dem LH Service, den ja jeder andere besser macht. Warum aber fliegen Sie dann überhaupt noch mit LH? Dann fliegen Sie doch mit den anderen, die alle so viel besser sind. Der Senator Status wird es wohl kaum sein, oder sind Sie so leicht zu überzeugen, dass eine mittelmäßige Lounge und ein frühes Einsteigen Sie über alles andere Hinwegsehen lassen?

Irgendeinen Grund wird es also geben... und den gibt es auch in Zukunft noch. Also buchen Sie auch in Zukunft noch die teuren Flügen, egal wie viele Punkte es dafür gibt.

Betriebswirtschaftlich ist es schon ein großer Vorteil, wenn der Status nur noch 1 Jahr gilt. Schauen Sie doch mal in die ganzen Vielfliegerforen, mit welchen Mustern da gearbeitet wird um dann alle 2 Jahre bei einem anderen Programm die Requalifikation zu erreichen und dann wieder 2 Jahre nur die günstigsten Flüge zu buchen, aber alle Vorteile zu nutzen. Gerne dann auch, wie ja auch 4UPilot auch, mit anderen Airlines, weil es da zahlreiche Beispiele für Milage-Runs gibt. Was hat die LH davon? Nichts. Das wird sich ändern. Wer einen Status haben will, muss jedes Jahr fliegen. Wer viel fliegt, wird belohnt. Das schafft Auslastung. Nur mit Ihnen und den 3 anderen, die ein 5.000 â?¬ Ticket kaufen, wird der Flug auch nicht rentabel. Da sind die anderen 200 Tickets genauso relevant. Also doch, mir fallen da einige betriebswirtschaftliche Vorteile ein.
Beitrag vom 16.12.2022 - 07:47 Uhr
UserSpheniscidae
User (514 Beiträge)
Betriebswirtschaftlich ist es schon ein großer Vorteil, wenn der Status nur noch 1 Jahr gilt. Schauen Sie doch mal in die ganzen Vielfliegerforen, mit welchen Mustern da gearbeitet wird um dann alle 2 Jahre bei einem anderen Programm die Requalifikation zu erreichen und dann wieder 2 Jahre nur die günstigsten Flüge zu buchen, aber alle Vorteile zu nutzen. Gerne dann auch, wie ja auch 4UPilot auch, mit anderen Airlines, weil es da zahlreiche Beispiele für Milage-Runs gibt. Was hat die LH davon? Nichts. Das wird sich ändern. Wer einen Status haben will, muss jedes Jahr fliegen. Wer viel fliegt, wird belohnt. Das schafft Auslastung. Nur mit Ihnen und den 3 anderen, die ein 5.000 â?¬ Ticket kaufen, wird der Flug auch nicht rentabel. Da sind die anderen 200 Tickets genauso relevant. Also doch, mir fallen da einige betriebswirtschaftliche Vorteile ein.

Sehe ich ähnlich. Es sind vermutlich ausschließlich betriebswirtschaftliche Gründe. Die Privilegien sind für LH teuer, deswegen sollen nu solche sie kriegen, die wirklich viel Gewinn bringen.
Beitrag vom 16.12.2022 - 07:54 Uhr
UserEricM
User (7196 Beiträge)
Betriebswirtschaftlich ist es schon ein großer Vorteil, wenn der Status nur noch 1 Jahr gilt. Schauen Sie doch mal in die ganzen Vielfliegerforen, mit welchen Mustern da gearbeitet wird um dann alle 2 Jahre bei einem anderen Programm die Requalifikation zu erreichen und dann wieder 2 Jahre nur die günstigsten Flüge zu buchen, aber alle Vorteile zu nutzen. Gerne dann auch, wie ja auch 4UPilot auch, mit anderen Airlines, weil es da zahlreiche Beispiele für Milage-Runs gibt. Was hat die LH davon? Nichts. Das wird sich ändern. Wer einen Status haben will, muss jedes Jahr fliegen. Wer viel fliegt, wird belohnt.

Wir hatten vor einer Weile hier die Frage erörtert, warum ausgerechnet der Flugverkehr mit seinen "nur 3%" Anteil am weltweiten CO2 Anstieg medial of so im Vordergund steht.
Ich denke mit dieser Art wachstums- und nachfragefördernden Regelungen bringt sich die Luftfahrt selbst ganz automatisch immer wieder im Umweltkontext ins Gespräch.

Werbeversprechen: "Verschmutze mehr die Umwelt und spare dadurch Geld"

Das schafft Auslastung. Nur mit Ihnen und den 3 anderen, die ein 5.000 â?¬ Ticket kaufen, wird der Flug auch nicht rentabel.

An dem Missverständnis ist die LH aber mit dran schuld. Das ganze "Senator" und "Status" Gehabe zielt über das Marketing mitten rein ins Status/Elite-Denken. Da kann man Kunden dann nicht vorwerfen, wenn sie drauf reinfallen und sich für was besseres halten, obwohl sie einfach nur einen schnöden Mengenrabatt bekommen :)

Dieser Beitrag wurde am 16.12.2022 08:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.12.2022 - 08:29 Uhr
UserChristian159
User (1732 Beiträge)
Betriebswirtschaftlich ist es schon ein großer Vorteil, wenn der Status nur noch 1 Jahr gilt. Schauen Sie doch mal in die ganzen Vielfliegerforen, mit welchen Mustern da gearbeitet wird um dann alle 2 Jahre bei einem anderen Programm die Requalifikation zu erreichen und dann wieder 2 Jahre nur die günstigsten Flüge zu buchen, aber alle Vorteile zu nutzen. Gerne dann auch, wie ja auch 4UPilot auch, mit anderen Airlines, weil es da zahlreiche Beispiele für Milage-Runs gibt. Was hat die LH davon? Nichts. Das wird sich ändern. Wer einen Status haben will, muss jedes Jahr fliegen. Wer viel fliegt, wird belohnt.

Wir hatten vor einer Weile hier die Frage erörtert, warum ausgerechnet der Flugverkehr mit seinen "nur 3%" Anteil am weltweiten CO2 Anstieg medial of so im Vordergund steht.
Ich denke mit dieser Art wachstums- und nachfragefördernden Regelungen bringt sich die Luftfahrt selbst ganz automatisch immer wieder im Umweltkontext ins Gespräch.

Werbeversprechen: "Verschmutze mehr die Umwelt und spare dadurch Geld"
Ich bin kein Meilensammler und kenne mich daher mit den Gepflogenheiten nicht aus, aber beim Lesen der Kommentare habe ich den Eindruck bekommen, dass es jetzt bei Lufthansa viel schwieriger wird, irgendeinen Status oder Freiflüge oder sonst was zu bekommen.
Das sollte doch eigentlich zu weniger Statuskunden und entsprechend weniger Wachstum in diesem Segment führen, weil nur noch die den Mengenrabatt bekommen, die auch tatsächlich viel fliegen.
Oder ist zu erwarten, dass Masse der Meilensammler Extraflüge unternimmt, nur um die höhere Hürde zu erklimmen?

Das schafft Auslastung. Nur mit Ihnen und den 3 anderen, die ein 5.000 â?¬ Ticket kaufen, wird der Flug auch nicht rentabel.

An dem Missverständnis ist die LH aber mit dran schuld. Das ganze "Senator" und "Status" Gehabe zielt über das Marketing mitten rein ins Status/Elite-Denken. Da kann man Kunden dann nicht vorwerfen, wenn sie drauf reinfallen und sich für was besseres halten, obwohl sie einfach nur einen schnöden Mengenrabatt bekommen :)

Stimmt, der unmündige Bürger ist am CO2 Ausstoss überhaupt nicht schuld, die Marketingabteilung ist's!



Dieser Beitrag wurde am 16.12.2022 08:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.12.2022 - 09:56 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Wir hatten vor einer Weile hier die Frage erörtert, warum ausgerechnet der Flugverkehr mit seinen "nur 3%" Anteil am weltweiten CO2 Anstieg medial of so im Vordergund steht.
Ich denke mit dieser Art wachstums- und nachfragefördernden Regelungen bringt sich die Luftfahrt selbst ganz automatisch immer wieder im Umweltkontext ins Gespräch.

Werbeversprechen: "Verschmutze mehr die Umwelt und spare dadurch Geld"

Nein, die Argumentation geht so nicht auf. Wenn das der Grund ist, warum die Luftfahrt mehr in der Kritik steht als andere Branchen, könnte das nur sein, wenn so etwas ein reines Luftfahrtthema wäre.
Sie können Punkte in Hotels, bei Mietwagen, ja selbst bei der Bahn sammeln. Sie sammeln beim Einkaufen, Tanken; sie können sogar bei Lego Punkte sammeln.
Also wenn das der Grund oder einer der Gründe ist, warum die Luftfahrt in die Kritik oder in den medialen Fokus rückt, dann müssten es die anderen Bereiche ja auch; nicht nur die Luftfahrt.

An dem Missverständnis ist die LH aber mit dran schuld. Das ganze "Senator" und "Status" Gehabe zielt über das Marketing mitten rein ins Status/Elite-Denken. Da kann man Kunden dann nicht vorwerfen, wenn sie drauf reinfallen und sich für was besseres halten, obwohl sie einfach nur einen schnöden Mengenrabatt bekommen :)

Das stimmt, aber genau so funktioniert ja das ganze Thema der Loyalty Programme. Das spielt nunmal genau auf diesen Punkt der menschlichen Psyche an. Ich glaube aber auch nicht, dass das jemand dem Kunden vorwirft. Nur ist es trotzdem verständlich, dass die Lufthansa genau das in Zukunft dann versucht stärker zu unterbinden.
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