Beitrag vom 14.08.2010 - 14:14 Uhr
Klar , Sylt bleibt kostenfrei damit die Politiker Ã"rsche billig auf ihre Insel kommen . Wie lange wird es noch dauern bis auch hier grichische vehältnisse herschen ? Merkel und Co bringen Deutschland das KO . Doch der dumme Deutsche lässt sich alles gefallen , zum in die Tüte spucken ist das .
Beitrag vom 14.08.2010 - 14:57 Uhr
Kann mir jemand den fachlichen Grund (außer erfolgreicher Lobbyarbeit...) nennen, warum Flüge nach Sylt und zu "anderen Ferieninseln" von der Abgabe befreit werden sollen? Hier kommen ja außer Sylt nur die ostfriesischen Inseln, Helgoland und Usedom in Frage.
Nun kann man die kleinen Hüpfer auf die Nordseeineln durchaus differenziert betrachten. Ich persönlich habe beim Thema "Luftverkehr" gar nicht an diese Flüge gedacht, aber man erreicht damit immerhin Inseln, die auf Schiff oder Flugzeug zur Anbindung an die Außenwelt angewiesen sind. Vielleicht muss man in diesen Fällen die Verkehrsanbindung per Flugzeug zum Festland wirklich anders beurteilen, denn es gibt keine Alternative zum See- oder Luftweg.
Für Sylt und Usedom gilt das oben gesagte aber nicht. Beide Ziele sind auf dem Landweg problemlos erreichbar. Verkehrstechnisch sind es de facto gar keine Inseln mehr. Sie befinden sich in Deutschland in Randlage, aber das gilt für andere Regionen auch. Warum werden also diese Ziele, die keine nennenswerten Nachteile bei der Erreichbarkeit aufweisen, gegenüber anderen Ferienregionen bevorzugt behandelt?
Beitrag vom 14.08.2010 - 18:15 Uhr
Ich frage mich bei dieser Abgabe einfach, wie viel Mehrreinnahmen dies dem Deutschen Staat einbringt. Denn nebst der neuen Abgabe, welche ein zusätzliches Einkommen verspricht, werden Tausende von Passagieren neu ab dem nahen Ausland reisen, um sich diese doch recht hohen Gebühren zu ersparen. Zudem wird es den einen oder anderen Transferpassagier geben, welcher nun doch lieber nicht via München oder Frankfurt reist, um das Geld zu sparen. Gerade bei grösseren Familien schlägt eine Gebühr von 45 Euro pro Person auf der Langstrecke stark zu Buche.
Ich frage mich, ob da die deutschen Carrier diese Gebühr voll und ganz auf den Passagier umwälzen werden, da es für jene doch ein rechter Wettbewerbsnachteil ist, wenn man für die gleiche Leistung auf einmal mehr verlangt.
OZT
Beitrag vom 14.08.2010 - 23:40 Uhr
Ja, die Nordseeinseln haben hier Lobbyarbeit verrichtet. Macht auch Sinn, sind ja meist nur 5 Minuten Fluege und sie werden halt zur Versorgung benoetigt.
Beitrag vom 17.08.2010 - 14:18 Uhr
Es ist interesant, dass in Deutschland diskutiert wird, Langstreckenverkehr wird ins Ausland verlagert.
Im Ausland diskutiert man, nach Deutschland zu kommen...
Qantas has warned that it will be seeking new hubs in Europe and thus new travel destinations because of the UK’s recent decision to halt further runway development at London Heathrow and Gatwick on environmental grounds.
Speaking exclusively to ATW's Eco-Aviation Today, Qantas CEO Alan Joyce said the airline, while not ruling out other destinations in the UK, is now eyeing Berlin and Madrid as hubs for future growth. “Certainly the UK is important but we have to look for other gateway opportunities, and with Air Berlin joining oneworld Berlin will be a natural fit,†he said.