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Beitrag vom 22.12.2007 - 19:53 Uhr
UserGast
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Nice to be the first...........
Ich glaube, das Major Tom und sein Französischer Chef das gerade nicht wollen.
Wenn Kapazitäten von BOEING genutzt würden, würde das das ganze Kefir-Projekt ( oder so...) ad absurdum führen.
So Mic, jetzt Du !
Beitrag vom 22.12.2007 - 20:25 Uhr
UserGast
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Wer ist Mic? :D
Beitrag vom 22.12.2007 - 20:52 Uhr
UserGast
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Ja wer is denn das ???
Beitrag vom 23.12.2007 - 10:05 Uhr
UserGast
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[quote]MT Aerospace will Jobs in übernommenen Airbuswerken erhalten[/quote]

An ihren Taten könnt ihr sie messen! Ich hoffe, dass das sind nicht nur irgendwelche Ankündigen eines Visionärs der auf Wolke sieben schwebt. Sollte das ernst gemeint sein, wäre das eine echte Perspektive.
Leider liegen zwischen Wollen und Können aber häufig auch Welten.
Wenn man die Zukunftsaussichten der (Ex)Airbus-Mitarbeiter aber mal mit denen anderer Industrien vergleicht (Telekom, Siemens, jetzt BMW, und viele mehr) scheinen die so schlecht gar nicht zu sein. Auf jeden Fall werden die nicht einfach mit Sozialplan nach Hause geschickt.
Die in Nordebham und Varel gefertigten Produkte werden wohl dringend benötigt und für den Preis, die Qualität und die Termintreue kann das wohl zur Zeit kein Amerkaner, kein Chinese und kein Russe. ...zum Glück!
Beitrag vom 23.12.2007 - 10:30 Uhr
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Seht ihr alles halb so schlimm wurde wieder mal viel zu schnell Panik geschoben... :wink: !!!
Was soll das denn wer benutzthier mein Namen....MFG Mik
Um auf Major Tom zurück zu kommen die wollten Spirit...aber wie das immer ist im Leben man bekommt nun mal nicht immer was man will :!:
Beitrag vom 23.12.2007 - 10:40 Uhr
UserGast
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Eben ...
Man Jungs die Produktionslinie A380 steht und wird in der Form sicher nicht ein zweites mal gebaut um vielleicht in China mit geringeren Lohnkosten zu produzieren.
Sollte der A380 weiter gut verkauft werden bietet allein diese Halle für die nächsten Jahrzehnte eine ausreichende Sicherheit.

Jetzt kommt CFK, die Entscheidung steht. Mit der Entscheidung zum Verkauf der Werke wurde auch das Arbeitspaket definiert und das ist imens! Es ist bei weitem größer als jeder gedacht hätte und bietet bei den angestrebten A350 Kadenzen ein dermaßen großes Aufgabenpaket, dass es allein durch den Wegfall der Long-Range Produkte Kapazitätsmäßig nicht kompensiert werden kann. Bedeutet im Endeffekt, dass man wohl eher noch deutlich mehr Leute einstellen muss.

Und auch beim A350 gilt:

Wenn die Anlagen erst einmal in Nordenham / Varel / Augsburg stehen, dann ist es so gut wie 100% sicher, dass diese Anlagen über die gesamte Dauer des A350 Produktlebens genutzt werden. Das bedeutet also in letzter Konsequenz, dass durch die 350 die Arbeitsplätze über die nächsten 20 Jahre hinweg relativ sicher sind.

Dann kommt irgendwann der A320 Nachfolger. Auch hier haben die Werke eine gute Ausgangsposition (Augsburg ist bereits in der CFK Technologie fit und Nordenham ist das einzige Werk welches in großem Umfag GLARE einsetzt).

Aber anstatt mit dieser Sicherheit im Rücken die Gestaltung des neu entstehenden Unternehmens anzugehen meckern alle rum.
Leute schaut doch mal wie ihr euch diese Sicherheit aktiv erhalten könnt! Vielleicht muss man OHB und Cerberus etwas entgegen kommen. Mag sein, dass nicht mehr alles sooo luxuriös ist wie es zu Airbus Zeiten war.

Aber so lang die finanzielle Seite abgesichert ist und man gelassen in eine Zukunft mit garantierten Jobs schauen kann, sollte man doch bereit sein kleine Kompromisse einzugehen.

Ist euch Airbus Mitarbeitern bewusst was ihr da eigentlich habt? Ein Facharbeiter verdient bei euch so viel wie andernorts ein Ingenieur. Ihr habt eine tariflich geregelte Jobgarantie bis 2012 und sie wird auch wohl weiter verlängert werden. Und Todarbeiten muss sich in diesem Unternehmen keiner!

Und wenn es dann irgendwann vielleicht wieder 37,5 Stunden/Woche wären, wäre dies dann so schlimm?
Beitrag vom 23.12.2007 - 12:28 Uhr
UserGast
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[quote]Airbus stellt A350-Aufträge für verkaufte Werke in Frage[/quote]

Ich bin seit vielen Jahren bei Airbus und habe einiges an Höhen und Tiefen miterlebt.
Das Management der letztem 4-5 Jahre ist aber an Unfähigkeit nicht mehr zu überbieten und schafft es auch noch den letzten Mitarbeiter zu demotivieren. Im Kollegenkreis ist die Stimmung mehr als nur unten. Minimalismus und Dienst nach Vorschrift sind die Folgen.
Wer will bei solchen Chefs alles geben, sich mit einbringen, kreativ sein und über das notwendigste hinaus Leistung bringen?
Gäbe es in unserer Region Job-Alternativen würden ich und viele andere Kollegen wohl was anders suchen. Leider kaum möglich.
Ich hoffe unser neuer "Besitzer" ist hier fähiger als die jetztigen Nieten in Nadelstreifen.
Wenn Airbus allerdings weiter so bei den Investoren Auftritt werden sie nach Voight auch noch OHB vergraulen.
Man könnte meinen da steckt System hinter und man will die Werke gar nicht weiterbetreiben sondern sterben lassen. Wär ja auch keinem zu erklären wenn Airbus hier keine Zukunft sieht und andere mit dem gleichen Werken Erfolge feiern und Geld verdienen.
Erinnert mich an die "gewaltsame Vernichtung" von Airbus Lemwerder.
:evil:
Beitrag vom 23.12.2007 - 12:46 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
[quote]Gäbe es in unserer Region Job-Alternativen würden ich und viele andere Kollegen wohl was anders suchen. Leider kaum möglich.[/quote] Super Einstellung! Arbeit, hallo! Hier bin ich, komm her zu mir! Da können viele Alt-Bundesbürger noch was von den Leuten aus der ehemaligen DDR lernen.
Beitrag vom 23.12.2007 - 13:08 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
[quote]Super Einstellung! Arbeit, hallo! Hier bin ich, komm her zu mir! Da können viele Alt-Bundesbürger noch was von den Leuten aus der ehemaligen DDR lernen. [/quote]

Ich sprach von Alternativen in unserer Region!
Das es woanders durchaus welche gibt ist mir auch klar. Die erste Wahl bei einer Familie ist aber der Job um die Ecke. Alles andere ist möglich aber schwieriger.
Hier wollte wohl jemand falsch verstehen!!!
Beitrag vom 23.12.2007 - 14:29 Uhr
UserGast
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Sag ich doch: In den neuen Bundesländern sind die Leute flexibler und kleben nicht so an der eigenen Region. Ob die alle keine Familie haben
Beitrag vom 23.12.2007 - 15:10 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Kommen wir von den hochflexiblen Arbeitern der Ex-DDR mal wieder zurück zum Thema.

Ist zwar ein bisschen weit hergeholt, dass mit dem sterben lassen der Werke, aber ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.
Wenn Airbus sein Geld für die Werke bekommen hat, können die natürlich weltweit auf Einkauftour gehen und ihre Bauteile sonstwo zukaufen. Ob dabei die "alten Werke" auf der Strecke bleiben ist doch Major Tom egal. Und seinen Aktionären erst recht.
Und dem deutschen Gesamtbetriebsrat des Airbuskonzerns ist es wohl leider auch egal.
Ich habe jedenfalls lange keine Stellungnahmen mehr von denen gehört, mit der sie die
"Non-Core" Werke unterstützen oder sogar verteidigen. Die sitzen ja offensichtlich hoch und trocken in Hamburg.
Beitrag vom 23.12.2007 - 19:43 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Wie bereits gesagt:

Die Bautanteile am A350 werden für die zukünftigen Zulieferer-Werke vertraglich geregelt werden. Diese Verträge beinhalten dann Sicherheiten die eine Investition von mehreren 100 Mio Euro überhaupt erst sinnvoll machen.

Jeder der etwas Verstand hat wird wissen, dass man nicht die laufende Produktion ganzer Rumpfsektionen für Flugzeuge "einfach so" mal eben an einen anderen Anbieter vergibt.

All diese Szenarien, die ja auch in der jüngsten Pressemeldung der Aero dargestellt werden, sind doch wirklich absolut Hirnrissig und mehr als nur abwegig.
Niemand investiert eine Milliarde nur um dann ein Jahr später die Produktion an einen anderen Anbieter abzugeben.
Beitrag vom 27.12.2007 - 22:47 Uhr
UserGast
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Das mit dem Sterben lassen der alten werke ist dann doch nicht so einfach. Schlielich ist Airbus von ganz wenigen Werken mit Schlüsseltechnologien abhängig.
Heute schon können theoretisch jede Menge Werke Alu-Rumpfschalen für die existierenden Programme liefern, aber welches Werk außer Nordenham kann das gemäß Vorgaben und Arbeitsabläufen in Time und Cost?
Jedes andere werk müßte erst mal tüchtig Lehrgeld zahlen und wird dieselben Fehlre machen, die Nordenham gemacht hat und beseitigt hat. Aber kann Airbus sich leisten, ein paar Monate auf neue Rumpfschalen zu warten, damit der neue Zulieferer lernen kann?
Bestes Beispiel ist ja Boeing mit dem Dreamliner. Alle beauftragten Unternehmen hatten durchaus die entsprechenden Fähigkeiten, aber eben keine so spezialisierte Praxis auf genau dem Gebiet.
Eine Neuausschreibung bei laufender Produktion birgt meiner Meinung nach die gleichen Risiken wie eine Neuentwicklung.
Auf der anderen Seite hätten die Unternehmen, die die Erstentwicklung mitgemacht haben, keine Gelegenheit mehr, weitere Verbesserungen (auf Basis des bei der Erstentwicklung erworbenen Wissens) einzubringen.
Alles in allem ist die Airbus-Taktik unverständlich, außer das man sich offensichtlich aus der Abhängigkeit von den Zulieferern lösen möchte.
Beitrag vom 30.12.2007 - 11:45 Uhr
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Die EADS verstrickt sich nur allzu gerne in Widersprüche. Unterm Strich ist es doch so, dass selbst wenn OHB ein starker Zulieferer wird, die deutschen EADS- oder Airbuswerke bluten am meisten und werden strategisch im Nischendasein platziert. Neben der Schwächung der Deutschen Entwicklungsstandorte und Fertigungsbetriebe bei Airbus, wird zusätzlich mit dem Augsburg- Verkauf der Miltärflugzeugbau in Deutschland begraben. Es gibt damit keinen deutschen Hersteller mehr, der in der Lage ist Entwicklungs- und Fertigungsaufgaben gleichermaßen durchzuführen. Damit ist einer Europäischen Fusion Tür und Tor geöffnet. Vieleicht wird in ein paar Jahren EADS mit Dassault fusionieren. Damit hat ma einen starken Zieviel- und miltärflugzeugbauer in Frankreich! Meinte natürlich Europa!

Wenn man bedenkt, dass es sich trotz aller Schwierigkeiten um eine Wachstumsbranche handelt, dann stehen wir in Deutschland trotzdem ziemlich blöd da!
Beitrag vom 30.12.2007 - 11:51 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Dank Koryphäen wie unserem Klaus hier haben Deutsche Entwickler bei großen Firmen doch eh schon lange das Nachsehen.
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