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Beitrag vom 05.11.2023 - 17:40 Uhr
Userairman300
User (26 Beiträge)
Was soll man denn auch von Nancy Faeser groß erwarten???
Beitrag vom 05.11.2023 - 18:40 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Ich bin mal so frei hier EricM zu zitieren:

Nach mehr Sicherheit zu rufen ist immer einfach. Am Stammtisch oder auch in der politischen Opposition. Sicherheit sinnvoll umzusetzen oftmals hingegen gar nicht.

Wer hier Inkompetenz vermutet, hat glaube das Problem noch nicht wirklich durchdacht, sondern nur ein paar Actionfilme im Hinterkopf.
Beitrag vom 05.11.2023 - 18:52 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1652 Beiträge)
Was soll man denn auch von Nancy Faeser groß erwarten???
Na bitte: wieder mal plumpes Ampel-Bashing! Wer hatte denn in den 16 Jahren vor der Ampel das Sagen in Berlin/Bonn? Und haben diese Minister gehandelt? Genauso wenig wie bei Klimaschutz und Verkehr! Warum sollten sie auch, die Mehrheit war mit Stillstand doch zufrieden.
Und dann kommt hinzu, was FloCo und EricM dazu sagen: es ist schon seltsam, wie viele Menschen gibt, die anderen Inkompetenz vorwerfen, ohne selber Kompetenz aufzuweisen. Und ja, es ist billig, nach jedem derartigen Vorfall an Flughäfen (oder sonst wo) laut nach mehr Sicherheit zu rufen. Die absolute Sicherheit gibt es nicht.... (hat die Welt gerade in Nahost erfahren).
Beitrag vom 05.11.2023 - 18:56 Uhr
UserJupiJupier
User (22 Beiträge)
Dass ein Flughafen sicher sein muss steht wohl außer Frage. Und solche Ereignisse wie das von heute sind natürlich unerwünscht. Komischerweise ist das subjektive Empfinden manchmal anders. In anderen Worten, ich fühle mich manchmal durch zu hohe, deutliche Präsenz von Sicherheitskräften manchmal eher verunsichert, weil ich dadurch befürchte dass etwas Schlimmes passiert. Hier in München hab ich mich am Flughafen wie zu Hause gefühlt, nach der Corona- und Flüchtlingskrise etwas weniger. Idealerweise würde der Nutzer oder Arbeitnehmer des Flughafens auch bei starker Polizeipräsenz wohl fühlen und sich nicht dabei verunsichern. Wahrscheinlich gehört dann dazu, dass die Polizei gut mit allen Beteiligten kommuniziert, ohne sie unter Druck oder Angst zu versetzen. Genau so wie beim Arztbesuch! Ich denke, die Polizei hier in Bayern hat bisher stets gute Arbeit geleistet. Vielleicht brauchen unsere Jungs und Mädels einfach nur Motivation und Anerkennung!
Beitrag vom 06.11.2023 - 06:21 Uhr
Userfliegerschmunz
User (1022 Beiträge)
Als Sofortmaßnahmen schlage ich vor:
1. allen Piloten die Kugelschreiber wegnehmen, die sind spitz, damit kann man zustechen oder Geiseln nehmen
2. allen Stéwardessen die Strumpfhosen wegnehmen, damit kann man die Geiseln dann fesseln
3. alle Angestellten müssen mindestens 3 km entfernt vom Flughafen parken, damit genügend Vorwarnzeit besteht, wenn jemand als Sperrbrecher zum Flughafen aufbricht
4. alle Autofahrer brauchen eine ZÃ?P, wer noch keine hat, darf ab sofort nicht mehr fahren
5. auf jeden JumpSeat einen security Mitarbeiter, der nach einer online-Schulung fünf Streifen an den Ã"rmel bekommt und natürlich die Kommandogewalt an Bord, oder haben Sie etwas gegen Sicherheit ?????
(Im Ernst, das wurde nach 9/11 von der Polizeigewerkschaft so gefordert!!!)

Es ist schon absolut lächerlich. Seit über 20 Jahren tobt man sich u.a. an den Besatzungen und Flughafenmitarbeitern aus, aber mehr als ein altes Auto braucht man nicht, um auf dem Vorfeld mit Mollis rumzuwerfen und einen Flughafen 18 h lang lahmzulegen. Es ist wie immer öfter in D, die Lösung des Proiblems unterbleibt, und man macht in Aktionismus.

Mal sehen, was sich die ministeriellen Schlaumeier diesmal ausdenken.

Dieser Beitrag wurde am 06.11.2023 06:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.11.2023 - 08:40 Uhr
Useratc
User (794 Beiträge)
Die Zaunanlagen an der Grenze zum Gazastreifen galten als die sichersten der Welt.
KLar, Deutschland könnte jeden Flughafen mit einer Betonmauer umgeben.
Das sind ca. 2000-300 km Betonauer. Dass wir das können, haben wir ja schonmal gezeigt.

Natürlich gibt es mit etwas Kreativität dennoch viele Wege, einen Flughafen lahmzulegen.
(Ballons, Drohne, farbiger Rauch)
Und so wäre diese gigantische Investition wohl eher sinnfrei.

In Haburg hätte ein festeres Tor womöglich für eine schwere Verletzung der Insassen des Fahrzeuges gesorgt. Ist ja nicht so, als wenn der Typ in Ruhe überlegt hätte.
Die GdP sollte froh sein, dass ihre Kollegen die Situation so professionell und besonnen gemeistert haben und niemand verletzt wurde.

Jetzt ist es an der Justiz dafür zu sorgen, dass der Täter seiner Exfrau und dem Kind nicht erneut schaden kann.
Beitrag vom 06.11.2023 - 09:48 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1652 Beiträge)
Oh nein dem Täter (!) wäre durch seinen Airbag womöglich die Brille davon geflogen was ja quasi menschenunwürdig gewesen wäre im Gegensatz zum klimakorrekten Baum am Straßenrad welcher dem Elend umgehend ein Ende bereitet hätte.

Ich werd meinen Nachbarn aus der Industrie mal schreiben dass ihre Werkstore gegen das Grundgesetz und diverse UN Resolutionen verstoßen.
Billigste Polemik ohne auf den Kern der Sache einzugehen: die angestrebte Sicherheit kann es nur gegen sehr großen Aufwand geben und hilft letztlich nichts - der Zaun an der der Grenze zu Gaza lässt grüßen!
Beitrag vom 06.11.2023 - 14:00 Uhr
Useratc
User (794 Beiträge)
Oh nein dem Täter (!) wäre durch seinen Airbag womöglich die Brille davon geflogen was ja quasi menschenunwürdig gewesen wäre im Gegensatz zum klimakorrekten Baum am Straßenrad welcher dem Elend umgehend ein Ende bereitet hätte.

Da war ein vierjähriges Kind in dem Auto.
Beitrag vom 06.11.2023 - 15:10 Uhr
UserFW 190
User (2384 Beiträge)
In der "Autostadt" in Wolfsburg wird ein Video gezeigt in dem veranschaulicht wird wie die Menschheit immer nach mehr Sicherheit strebte und strebt. Fing mit der Ã?berwachung des Feuers der Höhlenbewohner an und endet bei den Sicherheitsvorkehrungen im Kfz. (Airbag, ABS, Gurte, Fahrwerke.... usw).
Am Ende wurde postuliert, dass der Verkehr zwar immer weniger Menschenleben kosten, die Maßnahmen aber immer teurer werden und das vorletzte Prozent ein X faches des vorvorletzten kostet, aber eine absolute, 100% ige Sicherheit kann und wird es niemals geben. Mehrgewicht und damit CO2 nicht einmal berücksichtigt. Gilt eigentlich für alle Bereiche des Lebens.

In der Schweiz wurde mal eine Studie erstellt, wieviel die Ausrüstung aller Wohnungen mit Rauchmeldern kostet und wieviele Menschenleben damit gerettet werden können. Dann hat man diese Zahl mit einem Wert für ein gerettetes Leben gegenübergestellt (ja, ist makaber aber Versicherungen rechnen so, war irgendetwas um die 10 Mio. aus dem Gedächnis) => lohnt sich nicht, ist zu teuer.

Keep calm and carry, on. Einen Tod müssen wir alle mal sterben.

Das dem Kind nichts passiert ist, ist doch gute Nachricht. Nicht auszudenken es wäre beim durchbrechen einer Mauer zu Tode gekommen.

Dieser Beitrag wurde am 06.11.2023 15:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.11.2023 - 19:26 Uhr
UserEricM
User (7369 Beiträge)
"Es ist nur schwer vermittelbar, dass etwa Weihnachtsmärkte mit Betonbarrikaden gesichert werden, und unsere Flughäfen werden als Hochsicherheitsbereiche von Betreibern stiefmütterlich behandelt", sagte Teggatz am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Auch das geht auch in die emotionale Richtung (Gruß an @FloCo)
Der eigentliche Hochsicherheitsbereich beim Fliegen ist das Flugzeug selbst, nicht das Flughafengelände.
Alle Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen dienen letztendlich dem Ziel, den Hochsicherheitsbereich Flugzeug zu schützen, seinen Laderaum, die Kabine und besonders das Cockpit.

Das Bedrohungsprofil umfasst dabei primär den Schmuggel von Bomben oder Waffen an Bord und keinen direkten offenen Angriff auf den Perimeter.
Passiert der tatsächlich mal, wird der Flughafen geräumt sowie der Betrieb eingestellt und ist damit "sicher".

Ein Weihnachtsmarkt hat nur Fußgängerzugang während der Ã?ffnungszeiten. Ein Flughafen muss von Fahrzeugen aller Art im Betrieb angefahren werden können.
Ein Weihnachtsmarkt hat auch eine ganz andere Bedrohungsprofil, also andere Arten und Angriffspunkte, Schaden anzurichten.

Das Argument scheint daher wenig sachlich zu sein, bzw vergleicht Ã"pfel mit Birnen.


Dieser Beitrag wurde am 06.11.2023 20:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.11.2023 - 20:38 Uhr
UserFW 190
User (2384 Beiträge)
Ein besserer Schutz wäre zum Beispiel in solchen Fällen generell nicht alle Einzelheiten zu veröffentlichen. Damit ist dann kein Lehrstoff für Nachahmer da.
"Bewaffnetes gewaltsames Eindringen auf Das Flughafengelände bis zu den Fluzeugen" hätte doch für alle gereicht.

So wir hier geschehen kann sich doch der geneigte Terrorist über die Widerstandsfähigkeit der Schranke bestens in formieren. Bei den FFF wurde auch sehr exakt mit geteilt wie schwach der Zaun letztlich ist. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Beitrag vom 06.11.2023 - 20:40 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
"Es ist nur schwer vermittelbar, dass etwa Weihnachtsmärkte mit Betonbarrikaden gesichert werden, und unsere Flughäfen werden als Hochsicherheitsbereiche von Betreibern stiefmütterlich behandelt", sagte Teggatz am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Auch das geht auch in die emotionale Richtung (Gruß an @FloCo)
Der eigentliche Hochsicherheitsbereich beim Fliegen ist das Flugzeug selbst, nicht das Flughafengelände.

Auch der Flughafen an sich stellt schon einen Sicherheitsbereich da, der entsprechend geschützt werden muss. Nicht umsonst wird jetzt von sämtlichen Seiten gefordert, dass da Verbesserungen kommen müssen. Aber die ganzen Diskussionen der Sicherheitsexperten, Polizei, etc. sind ja sicherlich auch alle nur Stammtischgelaber.

Alle Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen dienen letztendlich dem Ziel, den Hochsicherheitsbereich Flugzeug zu schützen, seinen Laderaum, die Kabine und besonders das Cockpit.

Das Bedrohungsprofil umfasst dabei primär den Schmuggel von Bomben oder Waffen an Bord und keinen direkten offenen Angriff auf den Perimeter.
Passiert der tatsächlich mal, wird der Flughafen geräumt sowie der Betrieb eingestellt und ist damit "sicher".

Ein Weihnachtsmarkt hat nur Fußgängerzugang während der Ã?ffnungszeiten. Ein Flughafen muss von Fahrzeugen aller Art im Betrieb angefahren werden können.
Ein Weihnachtsmarkt hat auch eine ganz andere Bedrohungsprofil, also andere Arten und Angriffspunkte, Schaden anzurichten.

Da Sie das schon einmal behauptet haben, aber leider nicht auf meine Rückfrage geantwortet haben: Welche Fahrzeuge müssen denn regelmäßig auf das Flughafengelände fahren?


Das Argument scheint daher wenig sachlich zu sein, bzw vergleicht Ã"pfel mit Birnen.

Klar, man kann sich das alles drehen wie man will. Immerhin scheinen die Sicherheitsexperten am Flughafen und der Flughafen selbst jetzt tätig zu werden und bereits neue Sicherungsmaßnahmen einzurichten.
Beitrag vom 06.11.2023 - 21:18 Uhr
Userfbwlaie
User (5429 Beiträge)
Es war zu schön, dass man mit minimalen Sicherheitsmassnahmen gut leben konnte.
Jetzt muss man mehr Geld für Sicherheitsmassnahmen ausgegeben werden.
Die Sicherheit kommt nur aus der Gesellschaft und nicht mit Sicherheitspersonal, das doch nur eingesetzt wird, wenn eine gewisse Unsicherheit vorliegt.
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