Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Sachsens Flughäfen mit Rekordverlust

Beitrag 1 - 11 von 11
Beitrag vom 27.11.2025 - 08:49 Uhr
Usersuperflieger
User (121 Beiträge)
Täglich 145000 € Verlust, nix passiert. Man hat`s ja…

Dieser Beitrag wurde am 27.11.2025 09:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.11.2025 - 09:48 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.
Beitrag vom 27.11.2025 - 10:17 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4411 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.

Interessante These!
Gilt die auch für alle Airports/ Bundesländer in Deutschland?

Hessen (FRA) >18%, Bayern (MUC) >19%.

Aber was ist mit den anderen defizitären kleinen Flughäfen in BuLä, wo die AfD (die Sie ja wohl meinen) nur geringe Anteile hatte, z.B. Bremen <1% !?

So sorry, aber diese These ist unrichtig.

2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.

Was im übrigen so auch auf ganz DE zu trifft: viel zu viele Airports für ein flächenmässig kleines Land. Das Defizitproblem hat ja nicht nur LEJ/DRE.

Dieser Beitrag wurde am 27.11.2025 10:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.11.2025 - 11:42 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2203 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.

Interessante These!
Gilt die auch für alle Airports/ Bundesländer in Deutschland?

Hessen (FRA) >18%, Bayern (MUC) >19%.

Aber was ist mit den anderen defizitären kleinen Flughäfen in BuLä, wo die AfD (die Sie ja wohl meinen) nur geringe Anteile hatte, z.B. Bremen
So sorry, aber diese These ist unrichtig.

2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.

Was im übrigen so auch auf ganz DE zu trifft: viel zu viele Airports für ein flächenmässig kleines Land. Das Defizitproblem hat ja nicht nur LEJ/DRE.

Ich glaube aber auch dieser Rückschluss ist falsch. Man kann von der größe des Landes nicht per se auf das Potenzial für einen Flughafen schließen.

Deutschland ist beispielsweise kleiner als Norwegen, hat aber knapp 15 Mal so viele Einwohner. Wer hat da tendenziell das größere Potenzial? Auf der anderen Seite hat Norwegen insgesamt eine andere Infrastruktur als Deutschland, weil die geographischen Gegebenheiten und die EInwohnerdichte eine ganz andere sind.

Aber wer hat da wirklich das größere Potenzial?

Daher: "So sorry, aber diese These ist unrichtig."
Beitrag vom 27.11.2025 - 12:05 Uhr
UserPilotLying
User (30 Beiträge)
2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.


Dann mal Butter bei die Fische! Welchen würden wir denn ganz konkret auflösen wollen?
Das wichtige Fracht-Drehkreuz in Leipzig/Halle, oder Dresden, an dem eines der wichtigsten deutschen Luftfahrtunternehmen angesiedelt ist und das eine A380-taugliche Landebahn benötigt?

Es ist ja unstrittig, dass es für beide Flughäfen ein insgesamt tragfähiges Konzept benötigt.
So könnte man sich, wie schon oft diskutiert, vorstellen, dass sich Leipzig auf Fracht und Dresden auf den PAX-Betrieb fokussiert. Das würde sogar funktionieren, wenn die Deutsche Bahn die Landeshauptstadt endlich mal in ihr Fernverkehrsnetz aufnehmen würde.

Auch könnte man sich eine sehr viel stärkere Beteiligung der Unternehmen vorstellen, die von beiden Flughäfen partizipieren. Auch ein Modell ähnlich dem vn Paderbron, könnte bspw. für Dresden durchaus gut funktionieren.

Zudem krankt Dresden ja nicht unbedingt an einem Nachfragedefizit. Aber wenn die Airlines nur noch Antalya und Hurghada anbieten, fliegt nach 10 Jahren einfach keiner mehr. Wie willst du Geld verdienen, wenn das Angebot an der Nachfrage vorbei geht?

Wer in Sachsen wohnt und in den Urlaub fliegen will, der fliegt ab Berlin, München oder Prag.
Das liegt übrigens nicht an den Ticketpreisen, wie uns die Luftfahrbranche gerne weiß machen will, sondern schlicht am praktisch nicht mehr vorhandenen Angebot an attraktiven Flugzielen.
Beitrag vom 27.11.2025 - 13:19 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4411 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.

Interessante These!
Gilt die auch für alle Airports/ Bundesländer in Deutschland?

Hessen (FRA) >18%, Bayern (MUC) >19%.

Aber was ist mit den anderen defizitären kleinen Flughäfen in BuLä, wo die AfD (die Sie ja wohl meinen) nur geringe Anteile hatte, z.B. Bremen
So sorry, aber diese These ist unrichtig.

2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.

Was im übrigen so auch auf ganz DE zu trifft: viel zu viele Airports für ein flächenmässig kleines Land. Das Defizitproblem hat ja nicht nur LEJ/DRE.

Ich glaube aber auch dieser Rückschluss ist falsch. Man kann von der größe des Landes nicht per se auf das Potenzial für einen Flughafen schließen.

Deutschland ist beispielsweise kleiner als Norwegen, hat aber knapp 15 Mal so viele Einwohner. Wer hat da tendenziell das größere Potenzial? Auf der anderen Seite hat Norwegen insgesamt eine andere Infrastruktur als Deutschland, weil die geographischen Gegebenheiten und die EInwohnerdichte eine ganz andere sind.

Ich hatte die Einwohnerzahl ganz bewusst 'aussen vor gelassen'.

Aber wer hat da wirklich das größere Potenzial?

Natürlich hat Deutschland mit >80 Mio. Einwohnern PAX- Potenzial.

Trotzdem sind eben doch sehr viele Airports defizitär. Und haben auch kaum Aussicht es je zu einer, wenigstens, schwarzen Null zu schaffen. Darauf wollte ich hinaus.

Daher: "So sorry, aber diese These ist unrichtig."

Das bezog sich auf die These, 'wegen den vielen AfD Wählern sind die Airports unrentabel, weil niemand da hin will'.
Die Touristenzahlen für Sachsen sagen im Übrigen etwas anderes... .

Beitrag vom 27.11.2025 - 13:33 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4411 Beiträge)
2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.


Dann mal Butter bei die Fische! Welchen würden wir denn ganz konkret auflösen wollen?

WIR können garnichts 'auflösen' ;).

Das wichtige Fracht-Drehkreuz in Leipzig/Halle, oder Dresden, an dem eines der wichtigsten deutschen Luftfahrtunternehmen angesiedelt ist und das eine A380-taugliche Landebahn benötigt?

Wurde hier schon öfters umfangreich diskutiert.

M.E. Dresden zurückstufen, u.a. wegen Elbe- Flugzeugwerke, ohne Passagierverkehr (wie Hamburg - Finkenwerder).

Es ist ja unstrittig, dass es für beide Flughäfen ein insgesamt tragfähiges Konzept benötigt.
So könnte man sich, wie schon oft diskutiert, vorstellen, dass sich Leipzig auf Fracht und Dresden auf den PAX-Betrieb fokussiert. Das würde sogar funktionieren, wenn die Deutsche Bahn die Landeshauptstadt endlich mal in ihr Fernverkehrsnetz aufnehmen würde.

Wäre auch eine Möglichkeit, aber LEJ liegt zentraler (da auch aus Thüringen und Sachsen- Anhalt gut erreichbar) und hat schon eine gute, wenn auch noch ausbaufähigere, Bahnanbindung - direkt am Airport.

Auch könnte man sich eine sehr viel stärkere Beteiligung der Unternehmen vorstellen, die von beiden Flughäfen partizipieren. Auch ein Modell ähnlich dem vn Paderbron, könnte bspw. für Dresden durchaus gut funktionieren.

Zudem krankt Dresden ja nicht unbedingt an einem Nachfragedefizit. Aber wenn die Airlines nur noch Antalya und Hurghada anbieten, fliegt nach 10 Jahren einfach keiner mehr. Wie willst du Geld verdienen, wenn das Angebot an der Nachfrage vorbei geht?

Interessante These. Können Sie das (die angeblich vorhandene Nachfrage) mit Quellen belegen?


Wer in Sachsen wohnt und in den Urlaub fliegen will, der fliegt ab Berlin, München oder Prag.
Das liegt übrigens nicht an den Ticketpreisen, wie uns die Luftfahrbranche gerne weiß machen will, sondern schlicht am praktisch nicht mehr vorhandenen Angebot an attraktiven Flugzielen.

Angebote müssen aber eben auch für Airlines attraktiv, sprich rentabel sein. Und das gibt - dabei bleibe ich - Sachsen mit 2 Airports eben nicht her.
Beitrag vom 27.11.2025 - 14:16 Uhr
UserPilotLying
User (30 Beiträge)
Wenn man DRS das letzte Bisschen PAX-Geschäft auch noch wegnäme, wäre das m.E. nicht zielführend. Dann wären die Verluste des Flughafens nur noch größer.

Aktuell überschreiten die Steuereinnahmen durch die EFW noch das durch den Freistaat auszugleichende Defizit von DRS. Das ist zwar Schönrechnerei, zeigt aber auch, dass der Freistaat mittelbar am Flughafen mehr verdient, als er an Subventionen zuschießt.
Ist kein Wunschzustand, das verstehen alle Beteiligten, aber auch kein fiskalisches Drama.

Dass in Sachsen-Ahalt gerade laut rumgezetert wird, ist dem dort laufenden Wahlkampf geschuldet. Auch da will eigentlich niemand ernsthaft an die Subventionen ran, weil man eigentlich weiß, dass man beide Airports braucht.

Die Frage ist nur, welche Rolle die Flughäfen und ggf. auch die sie nutzende Industrie in einem Zukunftsmodell spielen werden. Dass sich in dem Gesamtkonzept vieles ändern muss, ist völlig klar.

Darüber redet man aktuell im politischen Sachsen recht viel, weil auch medialer Druck aufgebaut wird. Es gibt auch viele Ideen und regelmäßige Treffen mit allen Beteiligten, aber jetzt muss erstmal der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt abgewartet werden.

DRS als reinen Industrieflughafen für die EFW wäre ein mögliches Konzept. Das würde nach meiner Einschätzung aber für die EFW ein sehr heftiger Brocken werden. Mit nem operativen Gewinn im zweistelligen Millionenbereich kannst du dir keinen Flughafen leisten.
Außerdem laufen dann Infineon, Global Foundries und ESMC hier oben Sturm, die auf ne brauchbare Verkehrsanbindung in den Rest der Welt angewiesen sind.
Sollten die regelmäßigen Flüge nach MUC und FRA wegfallen, ist Dresden komplette Provinz. Immerhin soll es ab 2026 endlich eine ICE-Verbindung nach Berlin geben. Aber dann stehste am BER und bekommst dort auch bloß keinen Interkont-Flug.

M.E. Praxisnäher wäre ein PAX-Flughafen, an dem sich die großen Unternehmen hier angemessen beteiligen und so dessen Betrieb mit absichern.
Würde man beispielsweise das Defizit des Flughafens auf die 5 ganz großen Unternehmen im Dresdener Norden (EFW, die o.g. drei Halbleiter-Riesen und Bosch) aufteilen, wäre das für alle aus der Portokasse bezahlbar und DRS auf lange Zeit gerettet. Eventuell hätte der Flughafen dann sogar wieder Zukunftspotential, weil die Unternehmen dann als dirtekte Finanziers natürlich auch direkteren Einfluss auf Entscheidungen der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Flughafen AG hätten.



Dieser Beitrag wurde am 27.11.2025 14:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.11.2025 - 10:25 Uhr
Usersuperflieger
User (121 Beiträge)
Oh, aus welchem Lehrbuch für Planwirtschaft stammen denn diese Ideen?

"M.E. Praxisnäher wäre ein PAX-Flughafen, an dem sich die großen Unternehmen hier angemessen beteiligen und so dessen Betrieb mit absichern.
Würde man beispielsweise das Defizit des Flughafens auf die 5 ganz großen Unternehmen im Dresdener Norden (EFW, die o.g. drei Halbleiter-Riesen und Bosch) aufteilen, wäre das für alle aus der Portokasse bezahlbar und DRS auf lange Zeit gerettet. Eventuell hätte der Flughafen dann sogar wieder Zukunftspotential, weil die Unternehmen dann als direkte Finanziers natürlich auch direkteren Einfluss auf Entscheidungen der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Flughafen AG hätten."
Aber warum eigentlich nicht; fragen Sie (nur so zum Spass) doch mal die genannten Unternehmen, ob die den Flughafen vielleicht komplett kaufen wollen... oder in welcher (Portokosten)Höhe sie sich an der "Aufteilung des Defizits" beteiligen wollen. Wobei, das müsste man ja nur abgucken: Wieviel zahlen denn BMW an MUC, Daimler an STR, Tesla an BER oder Ford an CGN? Hmmm... Aber man ist ja auch so schon auf einem guten Weg: "Darüber redet man aktuell im politischen Sachsen recht viel, weil auch medialer Druck aufgebaut wird. Es gibt auch viele Ideen und regelmäßige Treffen mit allen Beteiligten." Falls bei diesen Treffen allerdings nix konkret herauskommen sollte, könnte man ja eine "Staatliche Plankommission" gründen... halt, gab es sowas nicht schonmal? Grüsse nach Sachsen...

Dieser Beitrag wurde am 28.11.2025 10:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.11.2025 - 11:26 Uhr
Usercontrail55
User (6250 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.

Interessante These!
Gilt die auch für alle Airports/ Bundesländer in Deutschland?

Hessen (FRA) >18%, Bayern (MUC) >19%.

Aber was ist mit den anderen defizitären kleinen Flughäfen in BuLä, wo die AfD (die Sie ja wohl meinen) nur geringe Anteile hatte, z.B. Bremen
So sorry, aber diese These ist unrichtig.

2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.

Was im übrigen so auch auf ganz DE zu trifft: viel zu viele Airports für ein flächenmässig kleines Land. Das Defizitproblem hat ja nicht nur LEJ/DRE.

Ich glaube aber auch dieser Rückschluss ist falsch. Man kann von der größe des Landes nicht per se auf das Potenzial für einen Flughafen schließen.

Deutschland ist beispielsweise kleiner als Norwegen, hat aber knapp 15 Mal so viele Einwohner. Wer hat da tendenziell das größere Potenzial? Auf der anderen Seite hat Norwegen insgesamt eine andere Infrastruktur als Deutschland, weil die geographischen Gegebenheiten und die EInwohnerdichte eine ganz andere sind.

Ich hatte die Einwohnerzahl ganz bewusst 'aussen vor gelassen'.

Aber wer hat da wirklich das größere Potenzial?

Natürlich hat Deutschland mit >80 Mio. Einwohnern PAX- Potenzial.

Trotzdem sind eben doch sehr viele Airports defizitär. Und haben auch kaum Aussicht es je zu einer, wenigstens, schwarzen Null zu schaffen. Darauf wollte ich hinaus.

Daher: "So sorry, aber diese These ist unrichtig."

Das bezog sich auf die These, 'wegen den vielen AfD Wählern sind die Airports unrentabel, weil niemand da hin will'.
Die Touristenzahlen für Sachsen sagen im Übrigen etwas anderes... .
Was sagen die denn?
Alles noch unter 2019 Level, 2023/24 gleichhoch, aber 2024 hat vom Sondereffekt der EM profitiert. Für erste Hälfte 2025 wird ein Rückgang von 2,6% gemeldet, trotz Kultuhauptstadt Chemnitz.
Quelle: Tourismus/Statistik Sachsen
Beitrag vom 28.11.2025 - 12:45 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4411 Beiträge)
Wen gut ein Drittel eine fremdenfeindliche Partei wählen, darf sich der Rest nicht wundern, wenn dort niemand hinfliegen möchte.

Interessante These!
Gilt die auch für alle Airports/ Bundesländer in Deutschland?

Hessen (FRA) >18%, Bayern (MUC) >19%.

Aber was ist mit den anderen defizitären kleinen Flughäfen in BuLä, wo die AfD (die Sie ja wohl meinen) nur geringe Anteile hatte, z.B. Bremen
So sorry, aber diese These ist unrichtig.

2 Airports sind schlicht und einfach zu viel, mangels Potenzial, für ein kleines Bundesland wie Sachsen.

Was im übrigen so auch auf ganz DE zu trifft: viel zu viele Airports für ein flächenmässig kleines Land. Das Defizitproblem hat ja nicht nur LEJ/DRE.

Ich glaube aber auch dieser Rückschluss ist falsch. Man kann von der größe des Landes nicht per se auf das Potenzial für einen Flughafen schließen.

Deutschland ist beispielsweise kleiner als Norwegen, hat aber knapp 15 Mal so viele Einwohner. Wer hat da tendenziell das größere Potenzial? Auf der anderen Seite hat Norwegen insgesamt eine andere Infrastruktur als Deutschland, weil die geographischen Gegebenheiten und die EInwohnerdichte eine ganz andere sind.

Ich hatte die Einwohnerzahl ganz bewusst 'aussen vor gelassen'.

Aber wer hat da wirklich das größere Potenzial?

Natürlich hat Deutschland mit >80 Mio. Einwohnern PAX- Potenzial.

Trotzdem sind eben doch sehr viele Airports defizitär. Und haben auch kaum Aussicht es je zu einer, wenigstens, schwarzen Null zu schaffen. Darauf wollte ich hinaus.

Daher: "So sorry, aber diese These ist unrichtig."

Das bezog sich auf die These, 'wegen den vielen AfD Wählern sind die Airports unrentabel, weil niemand da hin will'.
Die Touristenzahlen für Sachsen sagen im Übrigen etwas anderes... .
Was sagen die denn?
Alles noch unter 2019 Level, 2023/24 gleichhoch, aber 2024 hat vom Sondereffekt der EM profitiert. Für erste Hälfte 2025 wird ein Rückgang von 2,6% gemeldet, trotz Kultuhauptstadt Chemnitz.

Zumindest das die These, da will keiner wegen AfD und Konsorten' mehr hin, so nicht stimmt, da doch relativ stabil.

Ganz anderes dagegen die PAX- Zahlen für LEJ und DRE:

 https://www.airportzentrale.de/flughafen-dresden-und-flughafen-leipzig-halle-passagierzahlen-im-jahr-2024-unterschiedlich/86781/

LEJ: dickes Plus, DRE: dickes Minus.

Was die Lösung dafür meiner Meinung nach sein könnte, hatte ich bereits beschrieben.

Quelle: Tourismus/Statistik Sachsen