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Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 22.10.2024 - 10:37 Uhr
UserFRAHAM
User (1286 Beiträge)
Will hier tatsächlich jemand behaupten, Piloten wüssten nicht wie eine Gewitterzelle im Wetterradar aussieht?
Beitrag vom 22.10.2024 - 12:19 Uhr
Userflydc9
User (898 Beiträge)
unglaublich was da abgeht, vor allem dass da Piloten ihre eigene Firma verpfeifen
wie unzufrieden muss man denn da sein?
Beitrag vom 22.10.2024 - 12:52 Uhr
Userfliegerschmunz
User (988 Beiträge)
Der Beruf eines Flugkapitäns ist (oder war einmal) davon geprägt, dass man sich über das vorgeschriebene Mindestmaß hinaus im Bewusstsein dessen, dass man Verantwortung für Passagiere, Besatzung und Flugzeug trägt, mit seiner Arbeit beschäftigt. Es ist früheren Generationen, die noch kein Wetterradar hatten, auch meistens gelungen, sich von Gewitterzellen fernzuhalten. Wenn man sein kleines 1x1 - und bei einem Flugkapitän darf es auch gerne das große 1x1 sein - beherrscht, dann weiß man etwas über Feuchtelabilität, Kaltlufteinbrüche, Höhentröge und Isohypsenkrümmungen, die CB-begünstigend sind. Aber wenn man alles das nicht tut, sich immer hinter "wo steht das?" versteckt, keinen Führungsanspruch mehr hat und auch keine Führungsqualitäten, dann ist es tatsächlich nicht mehr weit vom Busfahrer zum Airbusfahrer. Nicht nur die Manager demontieren den Berufsstand, viele Linienpiloten unterstützen den Trend durch ihr Verhalten, respektive durch ihre Nichtleistung.
"Ich musst ins Gewitter fliegen, weil ich keine Einweisung ins Wetterradar hatte!" Unglaublich !

Jungs, das ist ganz einfach: grün kann man durch, gelb, wenn es nicht anders geht, und bei rot flieget man drumherum - zur Not auch ohne Freigabe. Ist so wie an einer großen Straßenkreuzung - intuiitiv! Kann man auch so draufkommen.
Beitrag vom 22.10.2024 - 16:15 Uhr
UserMuck
User (302 Beiträge)
Modhinweis
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Beitragsinhalt gelöscht.(Verletzung der Nutzungsregeln u. -Bedingungen.)
Für derartigen "Meinungsaustausch" steht Ihnen die PM-Funktion zur Verfügung.
Fly-away

Dieser Beitrag wurde am 22.10.2024 17:27 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.10.2024 - 17:14 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4407 Beiträge)
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Modhinweis
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Der Originalbeitrag vom @Muck, auf welchen sich @Jordan Pensionär bezieht wurde gelöscht.
Siehe oben.
Fly-away Moderator
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Im Gegensatz zu Ihrem Beitrag enthält der von @Fliegerschmunz viel sachliche Argumente, während Ihr Beitrag lediglich Häme und Verunglimpfung enthält.

Klären Sie uns doch bitte sachlich auf, wie Ihrer Meinung nach das Geschehen zu beurteilen ist.

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2024 15:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.10.2024 - 22:09 Uhr
UserKahuna75
User (85 Beiträge)
Im Gegensatz zu Ihrem Beitrag enthält der von @Fliegerschmunz viel sachliche Argumente, während Ihr Beitrag lediglich Häme und Verunglimpfung enthält.

Zunächst einmal verunglimpft der Kommentar von @Fligerschmunz Busfahrer, die genauso Verantwortung für ihr Material und ihre Fahrgäste tragen wie der hochgelobte "Airbusfahrer".
Ansonsten gibt die Aussage von ihm genauso viel her wie ein Armchairpilot auch wüsste. Wo sind denn da die genauen Argumente, die ein außenstehender Laie nicht auch wüsste? Farbenlehre des Wetteradars, beeindruckend.
Wie werden denn Eispartikel im Wetterradar dargestellt? Und bitte keine allgmeinen Ausführungen über die Gefahr der Eisbildung bei diesen oder jenen Wetterbedingungen, jenes ist bekannt, sondern ganz konkret. Und wie sieht es denn seiner Faktenlage nach aus mit den Zertifikaten bei Austrian. Ich warte da mal das Ergebnis der Ermittlungen ab.
Beitrag vom 23.10.2024 - 05:12 Uhr
UserKosmopolit
User (585 Beiträge)
Will hier tatsächlich jemand behaupten, Piloten wüssten nicht wie eine Gewitterzelle im Wetterradar aussieht?

Für mich macht das keinen Sinn, die Schulung für einzelne Systeme werden doch nicht seperat durchgeführt, sondern wenn dann im Block?
Und dann soll eine Airline einfach angegeben haben, das diese Schulungen gemacht wurden, ohne das sie tatsächlich gehalten wurden?

Das halte ich für ziehmlich weit hergeholt, das mag im Einzelfall so passiert sein, aber das eine Airline systematisch so agiert kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Beitrag vom 23.10.2024 - 08:21 Uhr
Userfliegerschmunz
User (988 Beiträge)
Nachdem der Wutausbruch gegen alte weiße Männer ja dankenswerter Weise vom Moderator gelöscht wurde (ich würde mich auch als ALT, WEISS und MANN diskriminiert fühlen), mchte ich noch anmerken, dass es zwischen einem Busfahrer und einem "Airbusfahrer" doch erhebliche Unterschiede gibt, die ich an einem einfachen Vergleich festmache. Ein "Airbusfahrer" lernt sicher schneller, einen Bus zu fahren, als ein Busfahrer es lernt, einen Airbus zu fliegen - wenn überhaupt jemals.
Es ist eines der Probleme dieses Landes, dass man sich einer Leistung, eines Erfolges oder einer sonstwie hervorgehobenen Position nicht mehr erfreuen darf, ohne gleich als verkalkt, alter weißer Mann, rücksichtslos oder sonstwas diffamiert zu werden.
Natürlich ist es eine höhere Leistung, ein Verkehrsflugzeug zu fliegen, als einen Linienbus zu fahren.
Beitrag vom 23.10.2024 - 09:07 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2202 Beiträge)
Wie werden denn Eispartikel im Wetterradar dargestellt? Und bitte keine allgmeinen Ausführungen über die Gefahr der Eisbildung bei diesen oder jenen Wetterbedingungen, jenes ist bekannt, sondern ganz konkret.

Jetzt haben Sie aber mal meinen Spieltrieb geweckt :D Da würde mich mal Ihre Meinung dazu interessieren :):

Eispartikel im Wetterradar werden durch ihre spezifischen Rückstreuungseigenschaften im Vergleich zu Regentropfen oder Schnee dargestellt. Hier eine konkrete und technische Erklärung:

1. Reflektivität (dBZ-Wert)
Das Wetterradar misst die Reflektivität der Partikel in der Atmosphäre, also die Menge an zurückgestreutem Radarstrahl. Eispartikel haben in der Regel eine geringere Reflektivität als Regentropfen, da sie weniger Wasser enthalten und eine niedrigere Dichte haben. Dies führt zu niedrigeren dBZ-Werten.

Trockene Eiskristalle: Diese haben sehr geringe Reflektivität, weil sie Radarstrahlen kaum zurückwerfen. Sie erscheinen als schwache Signale, oft in Bereichen mit dBZ-Werten unter 10?"15.
Nasse Eispartikel: Wenn Eispartikel nass werden (z. B. durch Aufsteigen in wärmere Luftschichten), erhöhen sie ihre Reflektivität, da Wasser eine höhere Dichte hat und Radarstrahlen stärker reflektiert. Diese können in dBZ-Werten bis zu 30?"40 dargestellt werden, ähnlich wie Schnee oder leichter Regen.

2. Dual-Polarisation
Moderne Wetterradare verwenden Dual-Polarisation, bei der sowohl horizontal als auch vertikal polarisierte Wellen ausgesendet und empfangen werden. Dies hilft, zwischen verschiedenen Partikeln zu unterscheiden.

Differenzielle Reflektivität (ZDR): Da Eispartikel in der Regel unregelmäßige, nicht kugelförmige Formen haben, ergibt sich ein charakteristischer ZDR-Wert. Trockene Eiskristalle haben meist ZDR-Werte um 0 dB, da sie symmetrischer erscheinen als Regentropfen, die elliptischer sind.
Korrelationskoeffizient (ρhv): Dieser misst, wie ähnlich die horizontalen und vertikalen Rückstreuungen sind. Bei Eispartikeln kann der Korrelationskoeffizient niedrig sein, vor allem wenn es sich um unregelmäßig geformte oder gemischte Partikel handelt (wie Graupel).

3. Phasenwechsel: Bright Band
Ein markantes Phänomen in der Nähe der 0°C-Isotherme ist das sogenannte "Bright Band". Dies tritt auf, wenn Schneeflocken oder Eispartikel anfangen zu schmelzen und zu nass werden. Da die Partikel nun teilweise Wasser enthalten, erhöhen sie ihre Reflektivität stark, bevor sie zu Regentropfen werden. Dies erscheint als ein schmaler Streifen mit hoher Reflektivität (hohe dBZ-Werte) auf dem Radar, typischerweise in einem bestimmten Höhenband.

4. Unterschiedliche Arten von Eispartikeln
Graupel und Hagel: Diese dichten Eispartikel reflektieren Radarwellen stark und können Werte von 50 dBZ und mehr erreichen, ähnlich wie starker Regen. Hagel kann je nach Größe sehr hohe dBZ-Werte aufweisen, oft deutlich über 60 dBZ.
Schneeflocken: Haben im Vergleich zu flüssigem Wasser eine geringere Reflektivität, aber durch ihre Größe und Struktur können sie ebenfalls mittlere bis hohe dBZ-Werte von etwa 20?"30 erreichen.

Eispartikel erscheinen im Wetterradar in der Regel mit niedrigeren Reflektivitätswerten als Regen. Trockene Eiskristalle haben eine geringe Reflektivität, während nasse Eispartikel durch die zusätzliche Wasserkomponente höhere dBZ-Werte aufweisen. Dual-pol Radare liefern zusätzliche Informationen, um die genaue Art der Partikel (wie Schneeflocken, Graupel oder Hagel) zu identifizieren.


(Bevor gleich wieder die Schlaumeier kommen, die das nicht verstehen: Ja, das ist natürlich AI generiert. Mich interessiert hier tatsächlich mal, ob nicht sogar ein "Armchairpilot" heutzutage passende Antworten geben könnte, wenn er AI nutzt; da ich aber nicht einmal ein "Armchairpilot" bin (meine Jugendzeit im MS FS ist nun auch schon ein paar mehr Jahre her), würde mich da tatsächlich mal eine Einschätzung eines Wissenden interessieren :).)
Beitrag vom 23.10.2024 - 09:09 Uhr
UserDaedalos1504
User (1019 Beiträge)
Natürlich ist es eine höhere Leistung, ein Verkehrsflugzeug zu fliegen, als einen Linienbus zu fahren.

Ganz so schreiben kann man das nicht. Als Physiker definiere ich Leistung als Arbeit pro Zeit. Und ein Busfahrer "leistet" in seiner Arbeitszeit mehr als ein Airbusfahrer, der einmal seinen Computer füttert und dann ab und zu mal mit ATC quatscht.
Was Sie vielleicht meinen, ist, dass die Anforderungen an einen Airbusfahrer höher sind.
Beitrag vom 23.10.2024 - 09:10 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2202 Beiträge)
Es ist eines der Probleme dieses Landes, dass man sich einer Leistung, eines Erfolges oder einer sonstwie hervorgehobenen Position nicht mehr erfreuen darf, ohne gleich als verkalkt, alter weißer Mann, rücksichtslos oder sonstwas diffamiert zu werden.
Natürlich ist es eine höhere Leistung, ein Verkehrsflugzeug zu fliegen, als einen Linienbus zu fahren.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es vielleicht gerade an sowas wie Ihrem letzten Satz hier liegt? Es ist eins sich über seine hervorgehobene Position oder eines Erfolgs zu erfreuen, aber was anderes damit zu tun, indem man sich über andere stellt und diese herabsetzt. Dann muss man sich nicht wundern, wenn die "da unten" sich nicht mit einem über die erreichten Erfolge erfreuen.
Beitrag vom 23.10.2024 - 22:44 Uhr
Userfliegerschmunz
User (988 Beiträge)
@ Daedalos 1504: Und ein Busfahrer "leistet" in seiner Arbeitszeit mehr als ein Airbusfahrer, der einmal seinen Computer füttert und dann ab und zu mal mit ATC quatscht.

Mit Verlaub: Wenn Sie das ernst meinen, zeigt das nur, dass sie noch nie einen Airbus geflogen sind. Wer schon einmal die ITC auf de Südatlantik erfolgreich durchflogen ist, hat bei einem Fluig mehr geleistet, als ein Busfahrer in einem ganzen Berufsleben. Aber vielleicht ist Ihnen diese Erfahrung nicht vergönnt gewesen.
Falls es Ihnen nicht geläufig ist: ein Airbusfahrer kann nicht rechts ran fahren und wimmern: "Hallo Zentrale, hier Wagen 17, was soll ich machen?"

Und damit Sie erkennen, dass mir der Begriff Leistung wohl bewußt ist: Kraft mal Weg gleich Arbeit, Arbeit pro Zeit gleich Leistung, oder: Kraft mal Geschwindigkeit gleich Leistung, oder auf ein Flugzeug bezogen: Schub mal Geschwindigkeit gleich Leistung.

@FloCo: nee, habe ich gar kein Problem mit, ich habe nämlich einen erheblichen Teil meiner Freizeit genutzt, dazu zu lernen, und dafür fahre ich seitdem die Ernte ein. Das ist wie beim Laufen, Erfolg ist das Ergebnis aus Talent UND Fleiß.
Beitrag vom 23.10.2024 - 23:29 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1586 Beiträge)

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Modhinweis
Beitrag gelöscht. OT
Fly-away Moderator

Dieser Beitrag wurde am 24.10.2024 10:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.10.2024 - 06:57 Uhr
UserWMJH
User (400 Beiträge)
Geht das schon wieder los: Busfahrer vs. Pilot. Das wurde doch schon x-mal diskutiert und bringt nix!
Leute bleibt beim eigentlichen Thema: es geht um einen Flug von Austrian.