Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Swiss zieht eine komplette Cockpitbe...

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 21.07.2026 - 00:55 Uhr
UserPerM
User (64 Beiträge)
Sagt viel über die momentane Lage bei Swiss aus
Beitrag vom 21.07.2026 - 06:48 Uhr
Userstrato
User (114 Beiträge)
Was denn zum Beispiel?
Beitrag vom 21.07.2026 - 08:58 Uhr
UserPerM
User (64 Beiträge)
Was denn zum Beispiel?

Zum Beispiel scheint der Zusammenhalt der Crews so gut zu sein, dass man sich gegenseitig eher ans Messer liefert anstatt das Gespräch zu suchen
Beitrag vom 21.07.2026 - 09:28 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4329 Beiträge)
""Gleichzeitig zeigt dieser Fall, dass unsere Sicherheitsmechanismen funktionieren", ...".

Sicherheitskultur?

Wenn zwei MA, die auf den verantwortungsvollen Arbeitsplätzen (Cockpit) arbeiten, saufen und nur durch ihre Crew (durch Meldung, völlig richtig, daran sollte es keine Zweifel geben!) daran gehindert werden ihre Job anzutreten?
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:13 Uhr
Usertop_pax
User (438 Beiträge)
Was denn zum Beispiel?

Zum Beispiel scheint der Zusammenhalt der Crews so gut zu sein, dass man sich gegenseitig eher ans Messer liefert anstatt das Gespräch zu suchen

Das Gespräch zu suchen? Bei offensichtlich ziemlich besoffenen Piloten? Genau mein Humor!
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:40 Uhr
UserFlyU
User (1 Beiträge)
Ich hoffe solche Nachrichten werden wir zukünftig nicht noch öfters hören. Kenne jemand dort, der jammert jedes mal über die immer strafferen Dienstpläne und immer schlechteren Hotels etc. Glaub die Leute sind echt am Limit da. Scheinbar sind Swiss auch die einzigen die von Europa nach Florida mit nur zwei Piloten fliegen. Irgendwo brauchts dann ein Ventil, aber sowas ist wirklich unverantwortlich..
weiß jemand wie mit so Fällen umgegangen wird?
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:47 Uhr
Userskybar
User (13 Beiträge)
Zeit für Alkoholtests, zumindest Stichproben.
Jeder darf ja grundsätzlich seinen Lebensstil führen wie er mag, aber als Pilot hat man halt doch nicht nur eine Eigenverantwortung auf einem kommerziellen Linienflug!
Beitrag vom 21.07.2026 - 11:36 Uhr
Userfbwlaie
User (5399 Beiträge)
Die Zeiten, während der man "mittrinken" (exakter mitsaufen) muss, sind doch vorbei.
Man kann doch locker "nein danke, ich muss noch arbeiten, autofahren.." sagen, ohne dass man die Stimmung verdirbt - oder man ist in der falschen Gesellschaft!
Beitrag vom 21.07.2026 - 11:57 Uhr
Userleonpd
User (83 Beiträge)
Was denn zum Beispiel?

Zum Beispiel scheint der Zusammenhalt der Crews so gut zu sein, dass man sich gegenseitig eher ans Messer liefert anstatt das Gespräch zu suchen

Ah die Mentalität der 70er und 80er. Lieber verschweigen und "untereinander klären". Gut dass diese Zeiten vorbei sind.
Beitrag vom 21.07.2026 - 13:13 Uhr
Userinfrequent
User (8 Beiträge)
Die Crew hat absolut richtig getan, den Vorfall nicht *intern* direkt mit den Piloten zu klären:

Die Piloten haben 2 Sicherheitshürden übersprungen
- der Alkoholgenuss selbst, der offensichtlich nicht im Rahmen war
- sich selbst danach zumindest am Morgen nach einer *harten* Nacht aus dem Verkehr zu nehmen

Die 3. Hürde ist dann eingeschritten. Danke dafür.

Grad Piloten müssen sich da wie viele andere in sicherheitsrelevanten Umgebungen arbeitetenden, dafür gut bezahlten und selektierten Personsen an strengeren Masstäben messen lassen.

Und (über)erhöhtes Arbeitspensum/Stress ist mal überhaupt als "Ausrede" fehl am Platz. Jeder in verantwortungsvoller Position, der sich da noch psychologisch unter Kontrolle hat hält sich da umso mehr zurück, was Alkoholkonsum etc. betrifft um zumindest körperlich/geistig so fit wie möglich zu sein. Wer sich da nicht mehr unter Kontrolle hat, was leider auch vorkommt, dem kann man nur wünschen Kollegen wie die Piloten zu haben die die richtigen Stellen einschalten.

Beitrag vom 21.07.2026 - 14:54 Uhr
Useresworg
User (25 Beiträge)
1) Stichprobenartige Drogenkontrollen (nicht nur auf Alkohol) sind weltweiter Standard. Sie finden unangekündigt statt. Im EASA Raum ist eine Haaranalyse bei Einstellung für Piloten Pflicht.

2) Es gibt Wege solche Situationen in einer Airline Operation ohne den Flugbetrieb zu lösen, diese sind auch gewollt und sinnvoll, werden aber aus gutem Grund nicht öffentlich breit getreten. Das hat nichts mit 80er Jahre Attitude zu tun, sondern ist das genaue Gegenteil davon.

3) Der Artikel liest sich eher wie "die saßen noch lange an der Bar". Das muss erstmal überhaupt nichts heißen und ist ein himmelweiter Unterschied zu betrunken und torkelnd zum Dienst erscheinen, wie es einige hier suggerieren.

4) Alkohol und der Umgang damit ist ein Problem in unsere Gesellschaft. Es betrifft arbeitslose und Handwerker genau so wie Piloten. Volle Dienstpläne oder einsame Hotelnächte sind keine Entschuldigung für irgendetwas, aber Menschen werfen ihre Karrieren auch nicht aus Spaß an der Freude für einen Abend an der Bar weg. Dafür gibt es Gründe und die sind meist vielschichtiger, als dass es sich einfach grundsätzlich um verantwortungslose Idioten handelt, wie hier unterstellt wird.
Beitrag vom 21.07.2026 - 15:58 Uhr
Usercokoyn
User (64 Beiträge)
Ich hoffe solche Nachrichten werden wir zukünftig nicht noch öfters hören. Kenne jemand dort, der jammert jedes mal über die immer strafferen Dienstpläne und immer schlechteren Hotels etc. Glaub die Leute sind echt am Limit da. Scheinbar sind Swiss auch die einzigen die von Europa nach Florida mit nur zwei Piloten fliegen. Irgendwo brauchts dann ein Ventil, aber sowas ist wirklich unverantwortlich..
weiß jemand wie mit so Fällen umgegangen wird?
Das ist do eine schwache Ausrede. "Weil viel geflogen wird, trinken wir" eine sehr logische Schlussfolgerung….
Gar nicht trinken vor dem Dienst und wenn man nicht fähig ist einen Flieger zu steuern unfit melden.
Und wir fliegen auch Europa Miami zu zweit. Mag ich auch nicht aber ist ok wenn die checkin Zeit passt.
Ich glaube allgemein sehen die Kollegen der Lufthansa group ihre Felle davon schwimmen. Die Vereinbarungen wie vor 25 Jahren wird es nicht mehr lange geben.
Die gesetzlichen Limits sollten meiner Meinung nach in Details nachgebessert werden, da kommt dann auch keine Firma dran vorbei. Wurde in der FAA auch so gemacht und ich glaube ab 8h wird mit 3. Mann/Frau geflogen. Aber die Lobbyarbeit in Brüssel hat sich für die Carrier in Europa gelohnt. Wir werden auch angeschaut von den Amis wenn wir transpacific zu zweit aussteigen( nicht oft aber kommt vor).
Beitrag vom 21.07.2026 - 16:24 Uhr
Usercokoyn
User (64 Beiträge)
1) Stichprobenartige Drogenkontrollen (nicht nur auf Alkohol) sind weltweiter Standard. Sie finden unangekündigt statt. Im EASA Raum ist eine Haaranalyse bei Einstellung für Piloten Pflicht.

2) Es gibt Wege solche Situationen in einer Airline Operation ohne den Flugbetrieb zu lösen, diese sind auch gewollt und sinnvoll, werden aber aus gutem Grund nicht öffentlich breit getreten. Das hat nichts mit 80er Jahre Attitude zu tun, sondern ist das genaue Gegenteil davon.

3) Der Artikel liest sich eher wie "die saßen noch lange an der Bar". Das muss erstmal überhaupt nichts heißen und ist ein himmelweiter Unterschied zu betrunken und torkelnd zum Dienst erscheinen, wie es einige hier suggerieren.

4) Alkohol und der Umgang damit ist ein Problem in unsere Gesellschaft. Es betrifft arbeitslose und Handwerker genau so wie Piloten. Volle Dienstpläne oder einsame Hotelnächte sind keine Entschuldigung für irgendetwas, aber Menschen werfen ihre Karrieren auch nicht aus Spaß an der Freude für einen Abend an der Bar weg. Dafür gibt es Gründe und die sind meist vielschichtiger, als dass es sich einfach grundsätzlich um verantwortungslose Idioten handelt, wie hier unterstellt wird.

Also zu 1.)
Würde ich mal ganz große Zweifel erheben. Ich wurde noch NIE getestet vor dem Flug. Auch bei meinen Einstellungen gab es keine Haarprobe! Habe ich auch aktuell nichts von gehört. Urintests ja.

Zu 2 und 3.) Weißt du denn was passiert ist? Vielleicht haben es ja aber Crew Mitglieder anders versucht aber es war nicht erfolgreich. Alles Spekulation.
Fakt ist, die wurden einkassiert und fliegen nicht mehr.

Zu 4.) natürlich ist das ein geschichtliches und vielschichtigeres Problem, ändert aber nichts an der Verfehlung und Sanktion. Betrunkene dürfen nicht fliegen und da sehe ich auch keine Verteidigung!
Langfristige Programme und Angebote zur Überwindung einer Sucht sollten natürlich angeboten werden, legitimieren aber keinen Fehltritt.