Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Verdi: Lufthansa fordert "Nullrunde"...

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Beitrag vom 04.02.2026 - 10:33 Uhr
UserAirboeing300
User (93 Beiträge)
Der Großteil der Bodenbeschäftigten arbeitet eben in Unternehmen, die in den letzten Jahren Rekordjahre hatten. Da ist es natürlich schwer zu argumentieren, dass die Classic Airline ja Verluste mache und deshalb gespart werden muss.
Beitrag vom 05.02.2026 - 01:11 Uhr
Userrambazamba123
User (757 Beiträge)
Der Großteil der Bodenbeschäftigten arbeitet eben in Unternehmen, die in den letzten Jahren Rekordjahre hatten. Da ist es natürlich schwer zu argumentieren, dass die Classic Airline ja Verluste mache und deshalb gespart werden muss.

Darüberhinaus:

Insbesondere wenn man sich die Managementverfehlungen anschaut, für die die Mitarbeiter ganz sicher nichts können.

Wie viel besser könnten die Zahlen bei der Classic allein sein, wenn man dieses Allegris Desaster nicht an der Backe hätte?

16 fertige 787 standen sich seit geraumer Zeit die Räder in den USA platt, keine Zertifizierung. Nun fliegt man die ersten nach Deutschland geholten Kisten mit ganzen 4 C Plätzen durch die Gegend, 24 sind geblockt. Die erste Reihe Eco hinter der Premium Economy geblockt, keine Zertifizierung.

747-8 750kg Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer. Fürs Oberdeck gibt es nicht mal eine Lösung.

Nagelneue A350 standen in Teruel, keine Zertifizierung. Dann flog man erst mal ohne First Class durch die Gegend, keine Zertifizierung.

Die neue First Class hat üble Mängel in der Ausstattung (Stauräume). Mittlere Kabine der 3 1/2 Sitze First wird nicht so gebucht wie man es sich ausgerechnet hat.

A330 LX mit Sense (Allegris) Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer.

777X nicht in Sicht, A350-1000 als Ersatz hat Boeing Fanboy Spohr trotzdem lange ausgesessen.

Die super teuren A340-600 gehen in einer Verlängerungsrunde nach der anderen und sind eigentlich schon lange am Ende, Ersatzteile rar und teuer.

Auch die Spritdurstigen abgeranzten 747-400 und A340-300 drehen munter weiter ihre Runden.

Aber ja, natürlich sind mal wieder die Personalkosten das Problem des gesamten Konzerns, in dem fast alle außer LH Classic mit ihrer antiken Flotte, die Geld ohne Ende verbrennt, ihre Beiträge beisteuert.

Hätte man einfach mal vor 6, 7 Jahren den Vantage XL in die gesamte Flotte eingerüstet, den man jetzt in die C der A380
einbaut, wäre schon lange alles 1-2-1 in der C statt der Musik jahrelang nachzulaufen.
Beitrag vom 05.02.2026 - 08:34 Uhr
Usertutnixzursache
User (236 Beiträge)
Logisch, irgend jemand muss ja für das kostspielige Desaster "Allegris" bezahlen
Beitrag vom 05.02.2026 - 09:35 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (357 Beiträge)
Der Großteil der Bodenbeschäftigten arbeitet eben in Unternehmen, die in den letzten Jahren Rekordjahre hatten. Da ist es natürlich schwer zu argumentieren, dass die Classic Airline ja Verluste mache und deshalb gespart werden muss.

Darüberhinaus:

Insbesondere wenn man sich die Managementverfehlungen anschaut, für die die Mitarbeiter ganz sicher nichts können.

Wie viel besser könnten die Zahlen bei der Classic allein sein, wenn man dieses Allegris Desaster nicht an der Backe hätte?

16 fertige 787 standen sich seit geraumer Zeit die Räder in den USA platt, keine Zertifizierung. Nun fliegt man die ersten nach Deutschland geholten Kisten mit ganzen 4 C Plätzen durch die Gegend, 24 sind geblockt. Die erste Reihe Eco hinter der Premium Economy geblockt, keine Zertifizierung.

747-8 750kg Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer. Fürs Oberdeck gibt es nicht mal eine Lösung.

Nagelneue A350 standen in Teruel, keine Zertifizierung. Dann flog man erst mal ohne First Class durch die Gegend, keine Zertifizierung.

Die neue First Class hat üble Mängel in der Ausstattung (Stauräume). Mittlere Kabine der 3 1/2 Sitze First wird nicht so gebucht wie man es sich ausgerechnet hat.

A330 LX mit Sense (Allegris) Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer.

777X nicht in Sicht, A350-1000 als Ersatz hat Boeing Fanboy Spohr trotzdem lange ausgesessen.

Die super teuren A340-600 gehen in einer Verlängerungsrunde nach der anderen und sind eigentlich schon lange am Ende, Ersatzteile rar und teuer.

Auch die Spritdurstigen abgeranzten 747-400 und A340-300 drehen munter weiter ihre Runden.

Aber ja, natürlich sind mal wieder die Personalkosten das Problem des gesamten Konzerns, in dem fast alle außer LH Classic mit ihrer antiken Flotte, die Geld ohne Ende verbrennt, ihre Beiträge beisteuert.

Hätte man einfach mal vor 6, 7 Jahren den Vantage XL in die gesamte Flotte eingerüstet, den man jetzt in die C der A380
einbaut, wäre schon lange alles 1-2-1 in der C statt der Musik jahrelang nachzulaufen.

Hätte, hätte Fahrradkette!
Unglaublich, solche Probleme immer wieder dem Management in die Schuhe zu schieben! Damals war Allegris das modernste Angebot, und der Sitzhersteller Collins ist ja nicht gerade ein Neuling, die bauen schon länger Flugzeugsitze als viele Mitbewerber!
Natürlich wird es auch für diese Verzögerung Kompensationen geben, wie auch für die 777X
Man muss langsam vermuten, dass auch die Zulassungsbehörde sich dafür extrem viel Zeit lässt.
Eines weiß ich ganz sicher, CS ist absolut kein Fanboy von Boeing, da gibts andere im Konzern, und ich selbst war es früher auch, als es für uns Boeingskipper immer hiess " I‘m Not going if its not Boeing". Das hat sich ja leider gravierend geändert

Dass die Passage nicht gerade finanziell geglänzt hat, liegt allerdings in erster Linie an der geopolitischen Lage.
Nach China gibts zur Zeit immer noch weniger als die Hälfte der Flüge, und die müssen auch noch die Umwege von über 2 Stunden fliegen. Die Preise kann man da nicht erhöhen, denn die chinesischen Airlines fliege weiter das kürzeste Routing über Russland!
Auch nach Korea in Japan gibts diese Umwege, so dass man von Japan sogar wieder Richting Osten über die Nordpolarroute fliegt!
Neben den Umsatzverlusten in China kostet das unglaublich viel Geld.
Dazu kommt noch der Wegfall der Flüge nach Russland und Ukraine, was für LH auch einen großen Umsatzverlust bedeutet, denn da gab es sehr viel Destinationen

Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!



Dieser Beitrag wurde am 05.02.2026 09:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.02.2026 - 12:50 Uhr
Usercontrail55
User (5898 Beiträge)
Das sind bei Beiden aber viele Punkte, die von Außen auftauchen. Da ist in der Regel der Einfluss auf eine Änderung gering. Entscheidend und beeinflussbar sind die internen Prozesse. Da muss einfach jede Position mit der gleichen Position bei den Wettbewerbern verglichen werden.
Die Forderung der Gewerkschaften beziehen sich ja auch immer auf diese internen Prozesse. Wenn der Wettbewerb in München am Nachbargate steht und dort die Abfertigung von Wisag und CO wesentlich günstiger gemacht wird, dann lässt sich der Produktionsschritt 1:1 vergleichen. Warum machen die es günstiger und was ist der Mehrwert, wenn mann es selbst macht? Lohnt sich das oder nicht? Wie bekommt man den Mehrwert zu Wisagpreisen hin? Das hat mit Allegis oder Bleiplatten nichts zu tun. Die Fehler, die das Management vielleicht gemacht hat, muss das Management für sich aufarbeiten. Da sind ja bereits Köpfe gerollt. Die Todesspirale, wenn die da Oben Fehler machen, können wir auch unproduktiv sein. Auf andere zu zeigen, das wird nicht lange funktionieren.
Der Wettbewerb scheint in vielen Punkten einfach produktiver zu sein. Die GWs scheinen die 20% Produktivitätsvorteile des Wettbewerbs nicht in Frage zu stellen, sonst hätten sie das in der Mitgliederansprache längst gemacht. Da jetzt diese Schere noch weiter zu öffnen ist ein gewagter Schritt und erhöht den Druck bei Ausgliederungen. Das Ende vom Lied sind noch mehr Verlagerungen zu City, Discover und Co, die nicht an den LH TV gebunden sind.
Wenn eine Seite mit einer Maximalforderung in die Verhandlungen geht, dann kann die andere Seite das natürlich auch. Mal schauen wo man sich trifft.
Beitrag vom 05.02.2026 - 14:22 Uhr
UserF11
einfach nur Pax... kein Pilot
User (1236 Beiträge)
Wenn eine Seite mit einer Maximalforderung in die Verhandlungen geht, dann kann die andere Seite das natürlich auch. Mal schauen wo man sich trifft.
Na, beim nächsten Streik! Der Kunde wird es danken.
Beitrag vom 05.02.2026 - 14:57 Uhr
UserChristian159
User (1584 Beiträge)
Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?
Beitrag vom 05.02.2026 - 15:36 Uhr
UserMHalblaub
User (1238 Beiträge)
Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!

Da stellt sich mir jetzt spontan die Frage, wie es mit den Gehaltserhöhungen in den oberen Etagen aussieht. Werden da auch Nullrunden gefordert? Oder Leistungskürzungen wegen kapitaler Böcke?
Beitrag vom 05.02.2026 - 16:57 Uhr
Userrambazamba123
User (757 Beiträge)
Der Großteil der Bodenbeschäftigten arbeitet eben in Unternehmen, die in den letzten Jahren Rekordjahre hatten. Da ist es natürlich schwer zu argumentieren, dass die Classic Airline ja Verluste mache und deshalb gespart werden muss.

Darüberhinaus:

Insbesondere wenn man sich die Managementverfehlungen anschaut, für die die Mitarbeiter ganz sicher nichts können.

Wie viel besser könnten die Zahlen bei der Classic allein sein, wenn man dieses Allegris Desaster nicht an der Backe hätte?

16 fertige 787 standen sich seit geraumer Zeit die Räder in den USA platt, keine Zertifizierung. Nun fliegt man die ersten nach Deutschland geholten Kisten mit ganzen 4 C Plätzen durch die Gegend, 24 sind geblockt. Die erste Reihe Eco hinter der Premium Economy geblockt, keine Zertifizierung.

747-8 750kg Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer. Fürs Oberdeck gibt es nicht mal eine Lösung.

Nagelneue A350 standen in Teruel, keine Zertifizierung. Dann flog man erst mal ohne First Class durch die Gegend, keine Zertifizierung.

Die neue First Class hat üble Mängel in der Ausstattung (Stauräume). Mittlere Kabine der 3 1/2 Sitze First wird nicht so gebucht wie man es sich ausgerechnet hat.

A330 LX mit Sense (Allegris) Stahlplatten im Heck, weil Allegris zu schwer.

777X nicht in Sicht, A350-1000 als Ersatz hat Boeing Fanboy Spohr trotzdem lange ausgesessen.

Die super teuren A340-600 gehen in einer Verlängerungsrunde nach der anderen und sind eigentlich schon lange am Ende, Ersatzteile rar und teuer.

Auch die Spritdurstigen abgeranzten 747-400 und A340-300 drehen munter weiter ihre Runden.

Aber ja, natürlich sind mal wieder die Personalkosten das Problem des gesamten Konzerns, in dem fast alle außer LH Classic mit ihrer antiken Flotte, die Geld ohne Ende verbrennt, ihre Beiträge beisteuert.

Hätte man einfach mal vor 6, 7 Jahren den Vantage XL in die gesamte Flotte eingerüstet, den man jetzt in die C der A380
einbaut, wäre schon lange alles 1-2-1 in der C statt der Musik jahrelang nachzulaufen.

Hätte, hätte Fahrradkette!
Unglaublich, solche Probleme immer wieder dem Management in die Schuhe zu schieben! Damals war Allegris das modernste Angebot, und der Sitzhersteller Collins ist ja nicht gerade ein Neuling, die bauen schon länger Flugzeugsitze als viele Mitbewerber!
Natürlich wird es auch für diese Verzögerung Kompensationen geben, wie auch für die 777X
Man muss langsam vermuten, dass auch die Zulassungsbehörde sich dafür extrem viel Zeit lässt.
Eines weiß ich ganz sicher, CS ist absolut kein Fanboy von Boeing, da gibts andere im Konzern, und ich selbst war es früher auch, als es für uns Boeingskipper immer hiess " I‘m Not going if its not Boeing". Das hat sich ja leider gravierend geändert

Dass die Passage nicht gerade finanziell geglänzt hat, liegt allerdings in erster Linie an der geopolitischen Lage.
Nach China gibts zur Zeit immer noch weniger als die Hälfte der Flüge, und die müssen auch noch die Umwege von über 2 Stunden fliegen. Die Preise kann man da nicht erhöhen, denn die chinesischen Airlines fliege weiter das kürzeste Routing über Russland!
Auch nach Korea in Japan gibts diese Umwege, so dass man von Japan sogar wieder Richting Osten über die Nordpolarroute fliegt!
Neben den Umsatzverlusten in China kostet das unglaublich viel Geld.
Dazu kommt noch der Wegfall der Flüge nach Russland und Ukraine, was für LH auch einen großen Umsatzverlust bedeutet, denn da gab es sehr viel Destinationen

Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!



Genau, immer schön schönreden die ganzen Fehler vom Management. Hätte man dieses Allegris Desaster nicht gestartet und einfach das damals beste bereits am Markt verfügbare Produkt bestellt, gäbe es das ganze kostspielige Theater nicht und statt Kompensationen der Hersteller einzukassieren würde man einfach zufriedene Paxe zu ihren Zielen fliegen - seit Jahren.

Natürlich kann man Allegris zu 100% dem Management in die Schuhe schieben. Die ganzen Probleme daraus sind lediglich die Konesequenz daraus.

Zu späte A35K Bestellung ebenfalls klares Managementversäumnis.

Teilen, herrschen, ausgliedern, dass beherrschen sie aus dem FF. Fest steht: Das Personal kann nichts für diese strukturelle Misere der LH Classic.

Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!

Da stellt sich mir jetzt spontan die Frage, wie es mit den Gehaltserhöhungen in den oberen Etagen aussieht. Werden da auch Nullrunden gefordert? Oder Leistungskürzungen wegen kapitaler Böcke?

Man liest jedenfalls nichts Öffentliches davon.

Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?

Eher weniger, aber die Argumentation fällt mit den selbstverbockten Problemen des Managements nun leichter auf Nullrunden zu beharren.
Beitrag vom 05.02.2026 - 17:10 Uhr
UserChristian159
User (1584 Beiträge)
Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?

Eher weniger, aber die Argumentation fällt mit den selbstverbockten Problemen des Managements nun leichter auf Nullrunden zu beharren.

Aber wen würden denn diese Argumentation beeindrucken? Sie, @ramazamba, doch wohl nicht, oder? Warum dann die Verhandlungsführer von Verdie?
Beitrag vom 05.02.2026 - 17:11 Uhr
UserX-Ray
User (858 Beiträge)
Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!

Da stellt sich mir jetzt spontan die Frage, wie es mit den Gehaltserhöhungen in den oberen Etagen aussieht. Werden da auch Nullrunden gefordert? Oder Leistungskürzungen wegen kapitaler Böcke?

Wieso sollte man denn in den oberen Etagen Leistungen kürzen, wenn es doch in einigen Bereichen "Rekordjahre" gab (siehe erster Post)? Oder arbeiten diese Töchter ohne Management?

Diese ewige Allegris/B777-9/LHA-Debatte ist doch in diesem Zusammenhang völliger Nonsens, das sind alles nur Nebelkerzen.

Es wurde klar kommuniziert, was die Themen sind, wo man hin will und wie man dahin kommen will. Zwei Jahre sind eine lange Zeit, und auch der Verdi scheint zu dämmern, dass man diesmal ein wesentlich schlechteres Blatt in der Hand hält. Job-Sicherheit UND mehr Kohle wird es zusammen nicht geben. Klar, man kann wieder All-In gehen und schauen wo es hinführt. Aber bitte nicht jammern, wenn man bei der nächsten Poker-Runde gar nicht mehr am Tisch sitzen darf.
Beitrag vom 05.02.2026 - 17:14 Uhr
Usercontrail55
User (5898 Beiträge)
Alles in Allem muss man sich wundern, dass die LH Passage überhaupt noch einen Gewinn ausgewiesen hat, soooo viel kann das Management doch nicht falsch gemacht haben!

Da stellt sich mir jetzt spontan die Frage, wie es mit den Gehaltserhöhungen in den oberen Etagen aussieht. Werden da auch Nullrunden gefordert? Oder Leistungskürzungen wegen kapitaler Böcke?
Die braucht man nicht zu fordern, die sind schon in den Verträgen definiert. Werden Targets nicht erreicht, gibt es weniger Geld. Und bei kaptalen Böcken endet das Beschäftigungsverhältnis. Auch ganz oben.
Wenn das Ihre Frage beantwortet und Gerechtigkeitsbedürfnis befriedigt.
Beitrag vom 05.02.2026 - 18:30 Uhr
Userrambazamba123
User (757 Beiträge)
Wieso sollte man denn in den oberen Etagen Leistungen kürzen, wenn es doch in einigen Bereichen "Rekordjahre" gab (siehe erster Post)? Oder arbeiten diese Töchter ohne Management?

Und wieso soll ein Großteil der Bodenbeschäftigten eine langjährige Nullrunde mittragen, die, wie sie selbst sagen, Rekordjahre hatten, wenn nur die LH Classic rote Zahlen schreibt?

Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?

Eher weniger, aber die Argumentation fällt mit den selbstverbockten Problemen des Managements nun leichter auf Nullrunden zu beharren.

Aber wen würden denn diese Argumentation beeindrucken? Sie, @ramazamba, doch wohl nicht, oder? Warum dann die Verhandlungsführer von Verdie?

Gar nicht, warum auch.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2026 18:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.02.2026 - 18:39 Uhr
UserChristian159
User (1584 Beiträge)
Wieso sollte man denn in den oberen Etagen Leistungen kürzen, wenn es doch in einigen Bereichen "Rekordjahre" gab (siehe erster Post)? Oder arbeiten diese Töchter ohne Management?

Und wieso soll ein Großteil der Bodenbeschäftigten eine langjährige Nullrunde mittragen, die, wie sie selbst sagen, Rekordjahre hatten, wenn nur die LH Classic rote Zahlen schreibt?

Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?

Eher weniger, aber die Argumentation fällt mit den selbstverbockten Problemen des Managements nun leichter auf Nullrunden zu beharren.

Aber wen würden denn diese Argumentation beeindrucken? Sie, @ramazamba, doch wohl nicht, oder? Warum dann die Verhandlungsführer von Verdie?

Gar nicht, warum auch.

Sag ich doch! es ist müssig, sich an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern. Es ändert nichts an den Forderungen.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2026 18:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.02.2026 - 18:43 Uhr
Userrambazamba123
User (757 Beiträge)
Wieso sollte man denn in den oberen Etagen Leistungen kürzen, wenn es doch in einigen Bereichen "Rekordjahre" gab (siehe erster Post)? Oder arbeiten diese Töchter ohne Management?

Und wieso soll ein Großteil der Bodenbeschäftigten eine langjährige Nullrunde mittragen, die, wie sie selbst sagen, Rekordjahre hatten, wenn nur die LH Classic rote Zahlen schreibt?

Man kann sich ja gerne an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern, aber im Prinzip ist das müssig, da die Forderungen von beiden Seiten nichts damit zu tun haben.
Oder glaubt jemand, Verdi oder LH würden andere Forderungen stellen, wenn alle geplanten Flugzeuge termingerecht gekommen wären oder die Inflationsrate eine andere wäre oder es kein Russlandembargo gäbe?

Eher weniger, aber die Argumentation fällt mit den selbstverbockten Problemen des Managements nun leichter auf Nullrunden zu beharren.

Aber wen würden denn diese Argumentation beeindrucken? Sie, @ramazamba, doch wohl nicht, oder? Warum dann die Verhandlungsführer von Verdie?

Gar nicht, warum auch.

Sag ich doch! es ist müssig, sich an den Ursachen und Verursachern für die (schlechten) Ergebnisse der LHA abrackern. Es ändert nichts an den Forderungen.

Auch Mitarbeiter müssen sehen, dass bei laufender Inflation - Stichwort Reallohnverlust - was zu Essen auf den Tisch kommt und dass die Miete weiterhin gezahlt werden kann. Fällt einem Arbeitnehmer in jedem Fall schwerer, als jemandem aus dem oberen Management, dem mal die Boni zusammengestrichen werden.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2026 18:44 Uhr bearbeitet.
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