Beitrag vom 22.06.2026 - 09:03 Uhr
"Ein Großteil der aktuellen Neuemissionen diene nun der Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten. Von den 2020 und 2021 begebenen Anleihen hatten laut "Bloomberg" 64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit. Die Luftfahrt muss demnach derzeit rund 22 Milliarden Euro nachfinanzieren."
Könnte man also sagen, die (damaligen) Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Nun werden Schulden mit (neuen) Schulden getilgt (und damit auch weitere, zusätzlich belastende Zinsen fällig)?
Beitrag vom 22.06.2026 - 09:41 Uhr
Ist wohl wie beim Häuselebauen auf Kredit: Mit dem Bau gibt es einen Kredit zu aktuellen Konditionen mit einer gewissen Laufzeit. Die ersten Z EUR der Kosten des Häuslebauens werden beglichen.
Nach X Jahren kommt der nächste Kredit über meist einen niedrigeren Betrag (Amortisation) zu aktuellen Konditionen...
Beitrag vom 22.06.2026 - 09:42 Uhr
"Ein Großteil der aktuellen Neuemissionen diene nun der Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten. Von den 2020 und 2021 begebenen Anleihen hatten laut "Bloomberg" 64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit. Die Luftfahrt muss demnach derzeit rund 22 Milliarden Euro nachfinanzieren."
Könnte man also sagen, die (damaligen) Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Nun werden Schulden mit (neuen) Schulden getilgt (und damit auch weitere, zusätzlich belastende Zinsen fällig)?
Ohne genauere Angaben zu den Zinssätzen der alten wie auch der neuen Schulden lässt sich darüber nur spekulieren. Vielleicht wurden die damaligen Erwartungen nicht oder nur teilweise erfüllt, doch ist es im Kapitalmarkt nicht Ungewöhnliches, wenn Verbindlichkeiten umgeschuldet werden. Je nach Höhe der jeweiligen Zinssätze kann es dadurch auch durchaus zu einer Entlastung des Schuldendienstes kommen. Auch wenn das Zinsniveau 2020 und 2021 unter dem heutigen Niveau lag, kann ich mir gut vorstellten, dass während der Pandemie aufgenommene Anleihen einen hohen Risikoaufschlag hatten und so vielleicht heute aufgenommene Schulden trotz des allgemein höheren Zinsniveaus einen niedrigeren Zins haben als die alten Schulden - und es so zu einer Entlastung kommt. Neue Flugzeuge wollen auch finanziert sein und damit steht den Schulden ja auch ein Aktivposten in der Bilanz gegenüber. Für mich ist das eher ein normaler Vorgang und kein Grund das negativ zu sehen. Zumindest nicht auf Grund der im Artikel stehenden spärlichen Informationen, die eine qualifizierte Einordnung nicht zulassen.
Beitrag vom 22.06.2026 - 21:36 Uhr
"Ein Großteil der aktuellen Neuemissionen diene nun der Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten. Von den 2020 und 2021 begebenen Anleihen hatten laut "Bloomberg" 64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit. Die Luftfahrt muss demnach derzeit rund 22 Milliarden Euro nachfinanzieren."
Könnte man also sagen, die (damaligen) Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Nun werden Schulden mit (neuen) Schulden getilgt (und damit auch weitere, zusätzlich belastende Zinsen fällig)?
Ohne genauere Angaben zu den Zinssätzen der alten wie auch der neuen Schulden lässt sich darüber nur spekulieren. Vielleicht wurden die damaligen Erwartungen nicht oder nur teilweise erfüllt, doch ist es im Kapitalmarkt nicht Ungewöhnliches, wenn Verbindlichkeiten umgeschuldet werden. Je nach Höhe der jeweiligen Zinssätze kann es dadurch auch durchaus zu einer Entlastung des Schuldendienstes kommen. Auch wenn das Zinsniveau 2020 und 2021 unter dem heutigen Niveau lag, kann ich mir gut vorstellten, dass während der Pandemie aufgenommene Anleihen einen hohen Risikoaufschlag hatten und so vielleicht heute aufgenommene Schulden trotz des allgemein höheren Zinsniveaus einen niedrigeren Zins haben als die alten Schulden - und es so zu einer Entlastung kommt. Neue Flugzeuge wollen auch finanziert sein und damit steht den Schulden ja auch ein Aktivposten in der Bilanz gegenüber. Für mich ist das eher ein normaler Vorgang und kein Grund das negativ zu sehen. Zumindest nicht auf Grund der im Artikel stehenden spärlichen Informationen, die eine qualifizierte Einordnung nicht zulassen.
Hm, also wenn wir früher eine Investition oder einen finanziellen Engpass mit einer Schuldenaufnahme stemmen/überwinden wollten, dann hatten wir vorher genau ausgerechnet wie und bis wann, mit welchen Zinsbelastungen, wir das zurückzahlen können. Und diese Rechnungen basierten nicht auf dem 'Prinzip Hoffnung'.
Wenn ich aber lese (in dem Artikel) das 64 % (also mehr als,die Hälfte!) der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen, aber das offensichtlich nicht möglich ist, dann scheint einiges nicht so eingetroffen zu sein, wie erwartet/erhofft/geplant.
Mit der Finanzierung von neuen Fliegern, die man natürlich auf diesem Wege bestreiten kann, sollte das akute Problem eigentlich nichts zu tun haben, denn: "64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit.". Heißt: neue Kredite, neue (zusätzliche) Zinsen um Altlasten zu bezahlen und vielleicht zusätzlich weitere Anleihen/Kredite um ggfls. neues Material finanzieren zu können.
Beitrag vom 22.06.2026 - 22:00 Uhr
"Ein Großteil der aktuellen Neuemissionen diene nun der Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten. Von den 2020 und 2021 begebenen Anleihen hatten laut "Bloomberg" 64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit. Die Luftfahrt muss demnach derzeit rund 22 Milliarden Euro nachfinanzieren."
Könnte man also sagen, die (damaligen) Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Nun werden Schulden mit (neuen) Schulden getilgt (und damit auch weitere, zusätzlich belastende Zinsen fällig)?
Ohne genauere Angaben zu den Zinssätzen der alten wie auch der neuen Schulden lässt sich darüber nur spekulieren. Vielleicht wurden die damaligen Erwartungen nicht oder nur teilweise erfüllt, doch ist es im Kapitalmarkt nicht Ungewöhnliches, wenn Verbindlichkeiten umgeschuldet werden. Je nach Höhe der jeweiligen Zinssätze kann es dadurch auch durchaus zu einer Entlastung des Schuldendienstes kommen. Auch wenn das Zinsniveau 2020 und 2021 unter dem heutigen Niveau lag, kann ich mir gut vorstellten, dass während der Pandemie aufgenommene Anleihen einen hohen Risikoaufschlag hatten und so vielleicht heute aufgenommene Schulden trotz des allgemein höheren Zinsniveaus einen niedrigeren Zins haben als die alten Schulden - und es so zu einer Entlastung kommt. Neue Flugzeuge wollen auch finanziert sein und damit steht den Schulden ja auch ein Aktivposten in der Bilanz gegenüber. Für mich ist das eher ein normaler Vorgang und kein Grund das negativ zu sehen. Zumindest nicht auf Grund der im Artikel stehenden spärlichen Informationen, die eine qualifizierte Einordnung nicht zulassen.
Hm, also wenn wir früher eine Investition oder einen finanziellen Engpass mit einer Schuldenaufnahme stemmen/überwinden wollten, dann hatten wir vorher genau ausgerechnet wie und bis wann, mit welchen Zinsbelastungen, wir das zurückzahlen können. Und diese Rechnungen basierten nicht auf dem 'Prinzip Hoffnung'.
Wenn ich aber lese (in dem Artikel) das 64 % (also mehr als,die Hälfte!) der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen, aber das offensichtlich nicht möglich ist, dann scheint einiges nicht so eingetroffen zu sein, wie erwartet/erhofft/geplant.
Woraus lesen Sie das? Kann doch auch sein, dass man erst abzahlen kann, wenn es ausläuft.
Mit der Finanzierung von neuen Fliegern, die man natürlich auf diesem Wege bestreiten kann, sollte das akute Problem eigentlich nichts zu tun haben, denn: "64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit.". Heißt: neue Kredite, neue (zusätzliche) Zinsen um Altlasten zu bezahlen und vielleicht zusätzlich weitere Anleihen/Kredite um ggfls. neues Material finanzieren zu können.
Muss nicht sein. Wenn ich etwas abbezahle, dann fallen ja die alten Zinsen nicht mehr an und die neuen können vielleicht besser sein.
Nehmen Sie Ihre Lieblingsairline. Condor hat in der Krisen einen sauteuren Kredit mit Risikoaufschlag aufnehmen müssen, um nicht unterzugehen. Dynamisch, EURIBOR + Aufschlag, in der Spitze um 10%. Den haben sie vor ein paar Monaten abgelöst. Wahrscheinlich mit einem neuen Kredit, der dürfte billiger sein, da das Risiko heute niedriger ist. TP zahlt aktuell 4,7% und LH 4,125%. Da ist eine Refinanzierung doch eine gute Sache. Oder man kann alles ablösen, wie vor einem Monat Ryanair.
So negativ kann man das pauschal nicht sehen oder gar ableiten.
Beitrag vom 23.06.2026 - 10:22 Uhr
"Ein Großteil der aktuellen Neuemissionen diene nun der Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten. Von den 2020 und 2021 begebenen Anleihen hatten laut "Bloomberg" 64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit. Die Luftfahrt muss demnach derzeit rund 22 Milliarden Euro nachfinanzieren."
Könnte man also sagen, die (damaligen) Erwartungen wurden nicht erfüllt?
Nun werden Schulden mit (neuen) Schulden getilgt (und damit auch weitere, zusätzlich belastende Zinsen fällig)?
Ohne genauere Angaben zu den Zinssätzen der alten wie auch der neuen Schulden lässt sich darüber nur spekulieren. Vielleicht wurden die damaligen Erwartungen nicht oder nur teilweise erfüllt, doch ist es im Kapitalmarkt nicht Ungewöhnliches, wenn Verbindlichkeiten umgeschuldet werden. Je nach Höhe der jeweiligen Zinssätze kann es dadurch auch durchaus zu einer Entlastung des Schuldendienstes kommen. Auch wenn das Zinsniveau 2020 und 2021 unter dem heutigen Niveau lag, kann ich mir gut vorstellten, dass während der Pandemie aufgenommene Anleihen einen hohen Risikoaufschlag hatten und so vielleicht heute aufgenommene Schulden trotz des allgemein höheren Zinsniveaus einen niedrigeren Zins haben als die alten Schulden - und es so zu einer Entlastung kommt. Neue Flugzeuge wollen auch finanziert sein und damit steht den Schulden ja auch ein Aktivposten in der Bilanz gegenüber. Für mich ist das eher ein normaler Vorgang und kein Grund das negativ zu sehen. Zumindest nicht auf Grund der im Artikel stehenden spärlichen Informationen, die eine qualifizierte Einordnung nicht zulassen.
Hm, also wenn wir früher eine Investition oder einen finanziellen Engpass mit einer Schuldenaufnahme stemmen/überwinden wollten, dann hatten wir vorher genau ausgerechnet wie und bis wann, mit welchen Zinsbelastungen, wir das zurückzahlen können. Und diese Rechnungen basierten nicht auf dem 'Prinzip Hoffnung'.
Wenn ich aber lese (in dem Artikel) das 64 % (also mehr als,die Hälfte!) der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen, aber das offensichtlich nicht möglich ist, dann scheint einiges nicht so eingetroffen zu sein, wie erwartet/erhofft/geplant.
Woraus lesen Sie das? Kann doch auch sein, dass man erst abzahlen kann, wenn es ausläuft.
Aus dieser Formulierung: "der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen". 'Zur Rückzahlung amstehen' bedeutet, die vertraglich vereinbarte Laufzeit nähert sich dem Ende.
Mit der Finanzierung von neuen Fliegern, die man natürlich auf diesem Wege bestreiten kann, sollte das akute Problem eigentlich nichts zu tun haben, denn: "64 Prozent Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren und nähern sich nun ihrer Fälligkeit.". Heißt: neue Kredite, neue (zusätzliche) Zinsen um Altlasten zu bezahlen und vielleicht zusätzlich weitere Anleihen/Kredite um ggfls. neues Material finanzieren zu können.
Muss nicht sein. Wenn ich etwas abbezahle, dann fallen ja die alten Zinsen nicht mehr an und die neuen können vielleicht besser sein.
Nehmen Sie Ihre Lieblingsairline. Condor hat in der Krisen einen sauteuren Kredit mit Risikoaufschlag aufnehmen müssen, um nicht unterzugehen. Dynamisch, EURIBOR + Aufschlag, in der Spitze um 10%. Den haben sie vor ein paar Monaten abgelöst. Wahrscheinlich mit einem neuen Kredit, der dürfte billiger sein, da das Risiko heute niedriger ist. TP zahlt aktuell 4,7% und LH 4,125%. Da ist eine Refinanzierung doch eine gute Sache. Oder man kann alles ablösen, wie vor einem Monat Ryanair.
Es ist doch ganz einfache Mathematik:
a. Kredit/ Anleihe aufgenommen, Laufzeit x Jahre, Zinsen in Höhe x vereinbart.
Rückzahlung erfolgt pünktlich:
Ergebnis:
man hat 'lediglich' die vereinbarten Zinsen bezahlt.
b. wie a., nur die pünktliche Rückzahlung ist nicht möglich, ergo muss ein neuer Kredit aufgenommen werden um die Rückzahlung zu leisten.
Ergebnis:
man hat die Zinsen für den ersten Kredit bezahlt und zahlt jetzt zusätzlich weitere Zinsen.
So negativ kann man das pauschal nicht sehen oder gar ableiten.
Nö, aber realistisch beurteilen schon.
Btw.
Meine 'Lieblingsairline' war nie DE, eher AF/KLM, früher AB. Ich finde es nur sehr sympathisch das DE dem 'nationalen Champion' nicht nur standhält, sondern immer mehr Wettbewerber wird und trotz mehrfach vorausgesagtem Ende immer noch da ist (und wie ich hörte u.a. seit mehreren Jahren des wesentlich bessere Bordprodukt in C anbietet ;)).
Beitrag vom 23.06.2026 - 12:06 Uhr
Wenn ich aber lese (in dem Artikel) das 64 % (also mehr als,die Hälfte!) der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen, aber das offensichtlich nicht möglich ist, dann scheint einiges nicht so eingetroffen zu sein, wie erwartet/erhofft/geplant.
Woraus lesen Sie das? Kann doch auch sein, dass man erst abzahlen kann, wenn es ausläuft.
Aus dieser Formulierung: "der seinerzeit aufgenommen Anleihen/Kredite (22 Milliarden Euro) zur Rückzahlung anstehen". 'Zur Rückzahlung amstehen' bedeutet, die vertraglich vereinbarte Laufzeit nähert sich dem Ende.
Sorry, aber ich kann daraus immer noch nicht lesen, dass das "nicht möglich" sei, anstehende Rückzahlungen zu erfüllen. Wir kennen auch nicht die Planungen der Unternehmen, wie sie ihre Finianzierungen aufgestellt haben um irgendwas realistisch beurteilen zu können. @Scio nescio hat das ja hinreichend beschrieben.
Beitrag vom 23.06.2026 - 12:48 Uhr
Kapitalkosten kann man steuerlich geltend machen. Daher ist es für jedes Unternehmen grundsätzlich erwägenswert, Investitionen (mindestens teilweise) darlehensbasiert zu tätigen - ganz unabhängig vom Unternehmenserfolg.
Die Frage nach der Darlehensaufnahme und die nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sind getrennt voneinander zu betrachten. Eine Darlehensaufnahme ist kein Indikator für wirtschaftlichen Mißerfolg.
Unabhängig davon ist und bleibt die Luftverkehrsbranche wettbewerbsintensiv und die Nachfrage aufgrund externer Störfaktoren (politisches Weltgeschehen, Pandemie pp.) volatil. Nicht prognostizierbare Ertragseinbrüche sind da durchaus möglich und können eben auch mit Hilfe von Darlehen überbrückt werden.
Ein erfolgreiches Unternehmen erwirtschaftet durchschnittlich mindestens den Kapitalzins. Dauerhaft nicht erfolgreiche Unternehmen scheiden aus dem Markt aus.
Beitrag vom 23.06.2026 - 14:11 Uhr
Kapitalkosten kann man steuerlich geltend machen. Daher ist es für jedes Unternehmen grundsätzlich erwägenswert, Investitionen (mindestens teilweise) darlehensbasiert zu tätigen - ganz unabhängig vom Unternehmenserfolg.
Die Frage nach der Darlehensaufnahme und die nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sind getrennt voneinander zu betrachten. Eine Darlehensaufnahme ist kein Indikator für wirtschaftlichen Mißerfolg.
So ist es. Selbst eine Gelddruckmaschine wie Apple ist hoch verschuldet.
Beitrag vom 23.06.2026 - 15:38 Uhr
Kapitalkosten kann man steuerlich geltend machen. Daher ist es für jedes Unternehmen grundsätzlich erwägenswert, Investitionen (mindestens teilweise) darlehensbasiert zu tätigen - ganz unabhängig vom Unternehmenserfolg.
Die Frage nach der Darlehensaufnahme und die nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sind getrennt voneinander zu betrachten. Eine Darlehensaufnahme ist kein Indikator für wirtschaftlichen Mißerfolg.
So ist es. Selbst eine Gelddruckmaschine wie Apple ist hoch verschuldet.
Und die ebenfalls erfolgreiche (ganz ohne Wertung des 'wie') RyanAir eben nicht mehr.
Aber natürlich: es gibt sicher Gründe für die eine (Kredite), wie auch die andre (keine Schulden) Strategie.
Mein Eindruck, nach der Lektüre des Artikels, war, das neue Anleihen/Kredite aufgenommen werden (müssen) um die alten ablösen zu können. Aber richtig: ob und bei wievielen das der Fall ist geht nicht genau aus dem Artikel hervor.
Mea Culpa!
Beitrag vom 23.06.2026 - 18:18 Uhr
Mea Culpa!
Ein wirklich schönes Schlußwort ist Ihnen da gelungen.
Gerne mehr davon...