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Beitrag vom 04.10.2026 - 12:01 Uhr
UserTormek24
User (2 Beiträge)
Das Management von Condor hat es trotz der in den vergangenen Jahren aufgetretenen roten Zahlen nicht vermocht, die Entscheidung zu fällen, die beiden Wartungsaußenstationen in München und Hamburg zu schließen. Selbst andere Airlines sind in der Lage gewesen, Wartungsaußenstellen weltweit zu schließen und externe MROs mit entsprechenden Aufträgen zu betrauen.
Es entfallen Personalkosten, die in einem überaus hohen Maße anfallen. Es bestünde die Möglichkeit, erhebliche Einsparungen bei den Mietkosten, den Leasinggebühren für Fahrzeuge, der Ausrüstung sowie den Lagerkosten zu erzielen.
In einer derart angespannten wirtschaftlichen Lage stellt es bereits eine Form der Ressourcenverschwendung dar, diese prestigeträchtigen Stationen aufrechtzuerhalten.


Könnte vielleicht damit Zusammenhängen, das MRO-Leistungen bzw. deren Anbieter aktuell nicht gerade wie Sand am Meer vorhanden sind. Und wenn man einen finden _würde_, wäre unteranderem die Frage, was ruft der für Preise auf.
Also da im jetzigen Umfeld dran zu gehen und damit seine Stabile Opearation zu riskieren, wäre nahezu selbstmörderisch ... m.M.n. ...

Condor betreibt keine Langstrecke mehr in München. Die Subcharterflugzeuge, die am Flughafen München für CFG die Flüge durchführen, werden von der hauseigenen Technik (FL-Technics) betreut. Gemäß Insiderinformationen werden nur noch 2–3 Condor-A320 in MUC technisch betreut anstatt wie früher 7–8 Airbus und das mit ca. 20 Technikern. Innerhalb der Branche wird bereits mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen, welches großzügige Controlling bei Condor praktiziert wird. Eine tatsächliche Kosteneinsparung gestaltet sich jedoch anders. Dies stellt einen der Gründe dar, weshalb bei Condor unter anderem erhebliche finanzielle Mittel verloren gehen.
Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften, die bereits umfassende Umbaumaßnahmen vorgenommen haben, beginnen diese erst gar nicht mit ihren Aktivitäten.
Beitrag vom 04.10.2026 - 14:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4548 Beiträge)
Das Management von Condor hat es trotz der in den vergangenen Jahren aufgetretenen roten Zahlen nicht vermocht, die Entscheidung zu fällen, die beiden Wartungsaußenstationen in München und Hamburg zu schließen. Selbst andere Airlines sind in der Lage gewesen, Wartungsaußenstellen weltweit zu schließen und externe MROs mit entsprechenden Aufträgen zu betrauen.
Es entfallen Personalkosten, die in einem überaus hohen Maße anfallen. Es bestünde die Möglichkeit, erhebliche Einsparungen bei den Mietkosten, den Leasinggebühren für Fahrzeuge, der Ausrüstung sowie den Lagerkosten zu erzielen.
In einer derart angespannten wirtschaftlichen Lage stellt es bereits eine Form der Ressourcenverschwendung dar, diese prestigeträchtigen Stationen aufrechtzuerhalten.


Könnte vielleicht damit Zusammenhängen, das MRO-Leistungen bzw. deren Anbieter aktuell nicht gerade wie Sand am Meer vorhanden sind. Und wenn man einen finden _würde_, wäre unteranderem die Frage, was ruft der für Preise auf.
Also da im jetzigen Umfeld dran zu gehen und damit seine Stabile Opearation zu riskieren, wäre nahezu selbstmörderisch ... m.M.n. ...

Condor betreibt keine Langstrecke mehr in München. Die Subcharterflugzeuge, die am Flughafen München für CFG die Flüge durchführen, werden von der hauseigenen Technik (FL-Technics) betreut. Gemäß Insiderinformationen werden nur noch 2–3 Condor-A320 in MUC technisch betreut anstatt wie früher 7–8 Airbus und das mit ca. 20 Technikern. Innerhalb der Branche wird bereits mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen, welches großzügige Controlling bei Condor praktiziert wird. Eine tatsächliche Kosteneinsparung gestaltet sich jedoch anders. Dies stellt einen der Gründe dar, weshalb bei Condor unter anderem erhebliche finanzielle Mittel verloren gehen.
Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften, die bereits umfassende Umbaumaßnahmen vorgenommen haben, beginnen diese erst gar nicht mit ihren Aktivitäten.

Naja, nach der Ansage bzgl. Einsparungsziel seitens des Investors an DE wird denen wohl nichts anderes übrigbleiben als damit zu beginnen.

Ob Ihr Ansatz dabei eine Rolle spielt wird man sehen.
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