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Beitrag vom 22.12.2023 - 08:45 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Ja ich erinnere mich :)
In unserer damaligen Diskussion gab es aber günstigere Anbieter.
Wenn die Kosten jedes Anbieters um X� durch Anhebung einer Gebühr jetzt absolut steigen, würde ich daher davon ausgehen, dass wie bisher auch alle dieses X an die Passagiere weiterreichen und sich an der Wettbewerbsposition nichts ändert.
Aber die günstigen Anbieter gibt es heute auch noch. Dazu der Wille/Möglichkeit die Umsetzung der LVA Erhöhunng individuell zu gestalten. Nahmen Sie mein Beispiel auf der Strecke FRA LON. Bei LH würde die Kompensation den gewinn des Tickets auffressen, bei BA durch die günstigeren Kosten und höhere Marge bliebe ein geschmälerter Gewinn. Bei Ryan sowieso. Jedes durch kompensierenden Wettbewerb fehlende Ticket kostet Deckungsbeitrag, was wiederum den Gewinn mehrerer Tickets auffrisst.
Das ganze ohne Steuerungsabsicht , sondern nur weil irgendwelche Kassen leer sind. Da darf man schon mal schwarz malen ;-)

Es ist richtig, dass BA/FR diese Möglichkeit hätten/haben, aber:
Bei niedrigerer Kostenbasis/höherer Marge hätten BA und FR auch ohne die Erhöhung der LVA die Möglichkeit, ihre Preise entsprechend abzusenken und so einen (noch größeren) Abstand zu LH herzustellen.
Eine identische Kosten-Anhebung für alle Marktteilnehmer ändert ja nichts an dieser grundsätzlichen Situation.

Wenn man sich die aktuellen Geschäftsberichte anschaut, scheinen die LVA und die allgemein höheren Gebühren in Deutschland im Gegenteil eher abschreckend auf Billigflieger zu wirken, was wiederum als Wettbewerbsvorteil (oder vielleicht besser als reduzierter Markt-Nachteil ...) für komplexe, teurere Airlines wie LH wirkt.
Beitrag vom 22.12.2023 - 10:06 Uhr
Usercontrail55
User (6275 Beiträge)
@contrail55:

Aus dem heutige, neuen Artikel (gerade erschienen):

"Je nach Endziel der Flugreise werden zwischen 12,73 Euro und 58,06 Euro pro Ticket fällig, was die Anbieter in der Regel an die Passagiere weitergeben."

Das Weitergeben an die PAXe ist also nichts neues.
Hat ja auch niemand gesagt.

Dann muss ich Ihre Aussage (Ihr Beitrag 20.12., 18:47):

"Entweder man kompensiert das, das hieße kein Gewinn, oder man legt es um auf den Ticketpreis. Dann müsste man sich die Frage stellen, warum man das nicht schon heute gemacht hat"

völlig missverstanden haben.
Ja, haben Sie. @Eric hat es verstanden.
Beitrag vom 22.12.2023 - 10:33 Uhr
Usercontrail55
User (6275 Beiträge)
Ja ich erinnere mich :)
In unserer damaligen Diskussion gab es aber günstigere Anbieter.
Wenn die Kosten jedes Anbieters um X� durch Anhebung einer Gebühr jetzt absolut steigen, würde ich daher davon ausgehen, dass wie bisher auch alle dieses X an die Passagiere weiterreichen und sich an der Wettbewerbsposition nichts ändert.
Aber die günstigen Anbieter gibt es heute auch noch. Dazu der Wille/Möglichkeit die Umsetzung der LVA Erhöhunng individuell zu gestalten. Nahmen Sie mein Beispiel auf der Strecke FRA LON. Bei LH würde die Kompensation den gewinn des Tickets auffressen, bei BA durch die günstigeren Kosten und höhere Marge bliebe ein geschmälerter Gewinn. Bei Ryan sowieso. Jedes durch kompensierenden Wettbewerb fehlende Ticket kostet Deckungsbeitrag, was wiederum den Gewinn mehrerer Tickets auffrisst.
Das ganze ohne Steuerungsabsicht , sondern nur weil irgendwelche Kassen leer sind. Da darf man schon mal schwarz malen ;-)

Es ist richtig, dass BA/FR diese Möglichkeit hätten/haben, aber:
Bei niedrigerer Kostenbasis/höherer Marge hätten BA und FR auch ohne die Erhöhung der LVA die Möglichkeit, ihre Preise entsprechend abzusenken und so einen (noch größeren) Abstand zu LH herzustellen.
Eine identische Kosten-Anhebung für alle Marktteilnehmer ändert ja nichts an dieser grundsätzlichen Situation.
Sicher. Ich denke wir können davon ausgehen, dass sie das auch machen und in jeder Situation ihre jeweiligen Vorteile maximal ausschöpfen.
Wenn man sich die aktuellen Geschäftsberichte anschaut, scheinen die LVA und die allgemein höheren Gebühren in Deutschland im Gegenteil eher abschreckend auf Billigflieger zu wirken,
Das ist der Punkt. Sie sind örtlich flexibel, während die Ortsansässigen in diesem System gefangen sind. Das hat bereits Arbeitsplätze gekostet und wird wohl noch mehr kosten.
was wiederum als Wettbewerbsvorteil (oder vielleicht besser als reduzierter Markt-Nachteil ...) für komplexe, teurere Airlines wie LH wirkt.
Beitrag vom 22.12.2023 - 10:39 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Das ist der Punkt. Sie sind örtlich flexibel, während die Ortsansässigen in diesem System gefangen sind. Das hat bereits Arbeitsplätze gekostet und wird wohl noch mehr kosten.

Ist das so?
Eine (teure) LH sucht hierzulande händeringend Mitarbeiter für alle möglichen Jobs (Luft/Boden) und findet sie nicht.
Diese Schwierigkeiten, Personal zu finden, werden ja sogar mittlerweile vom Konzern selbst als wachstumshemmend bezeichnet.
Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2023 10:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.12.2023 - 11:52 Uhr
Usercontrail55
User (6275 Beiträge)
Das ist der Punkt. Sie sind örtlich flexibel, während die Ortsansässigen in diesem System gefangen sind. Das hat bereits Arbeitsplätze gekostet und wird wohl noch mehr kosten.

Ist das so?
Eine (teure) LH sucht hierzulande händeringend Mitarbeiter für alle möglichen Jobs (Luft/Boden) und findet sie nicht.
Diese Schwierigkeiten, Personal zu finden, werden ja sogar mittlerweile vom Konzern selbst als wachstumshemmend bezeichnet.
Das ist weil die etwas anderes machen wollen. Aber wenn es weniger Flüge geben wird, dann wird es auch weniger Arbeitsplätze in diesem Bereichn geben.
Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?
Beim Hochfahren nach Covid haben Ryan und Easy ihre Basen verkleinert und die Flugzeuge woanders eingesetzt. Grund die Gebührensituation. Wenn die maximalen Erträge durch Gebühren geschmälert werden, geht man eben dahin, wo das nicht so ist. Wird hier weiter an der Gebührenschraube gedreht, dann wird sich das so fortsetzen. Ist ja nicht nur die Luftfahrt, die über die Kostensituation in D jammert.

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2023 11:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.12.2023 - 18:54 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Das ist der Punkt. Sie sind örtlich flexibel, während die Ortsansässigen in diesem System gefangen sind. Das hat bereits Arbeitsplätze gekostet und wird wohl noch mehr kosten.

Ist das so?
Eine (teure) LH sucht hierzulande händeringend Mitarbeiter für alle möglichen Jobs (Luft/Boden) und findet sie nicht.
Diese Schwierigkeiten, Personal zu finden, werden ja sogar mittlerweile vom Konzern selbst als wachstumshemmend bezeichnet.
Das ist weil die etwas anderes machen wollen. Aber wenn es weniger Flüge geben wird, dann wird es auch weniger Arbeitsplätze in diesem Bereichn geben.
Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?
Beim Hochfahren nach Covid haben Ryan und Easy ihre Basen verkleinert und die Flugzeuge woanders eingesetzt. Grund die Gebührensituation. Wenn die maximalen Erträge durch Gebühren geschmälert werden, geht man eben dahin, wo das nicht so ist. Wird hier weiter an der Gebührenschraube gedreht, dann wird sich das so fortsetzen. Ist ja nicht nur die Luftfahrt, die über die Kostensituation in D jammert.

 https://www.aero.de/news-46470/Lufthansa-muss-Angebot-auch-2024-ausduennen.html

Aktuell gibt es weniger Flüge primär aus dem Grund, dass offene Arbeitsplätze bei Airlines, Flughäfen und Dienstleistern, in der Luft und am Boden - für das gebotene Gehalt - nicht besetzt werden können.
D.h. aller Jammerei zum Trotz fahren die Firmen Rekordgewinne ein und können gar nicht so schnell wachsen, wie sie Flüge verkaufen könnten.

Das sieht für mich nicht so aus, als gäbe es da groß Grund zum Jammern über die "Gebührensituation in Deutschland". Zur Klarstellung : Klar gibt es in den Medien (siehe Aero Berichte) jede Menge professionelles Heulen und Zähneklappern von geneigter und idR recht gut bezahlter Seite (BDL, BDR, etc. ), das hat aber, wenn man sich die Quartalsberichte der Airlines so anschaut, wenig bis nichts mit dem tatsächlichen Geschehen am Markt zu tun.

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2023 19:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.12.2023 - 22:13 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4462 Beiträge)
@contrail55:

Aus dem heutige, neuen Artikel (gerade erschienen):

"Je nach Endziel der Flugreise werden zwischen 12,73 Euro und 58,06 Euro pro Ticket fällig, was die Anbieter in der Regel an die Passagiere weitergeben."

Das Weitergeben an die PAXe ist also nichts neues.
Hat ja auch niemand gesagt.

Dann muss ich Ihre Aussage (Ihr Beitrag 20.12., 18:47):

"Entweder man kompensiert das, das hieße kein Gewinn, oder man legt es um auf den Ticketpreis. Dann müsste man sich die Frage stellen, warum man das nicht schon heute gemacht hat"

völlig missverstanden haben.
Ja, haben Sie. @Eric hat es verstanden.

Sicher, aber er reilt wohl Ihre Auffassung nicht - siehe letzte Beiträge.

Und für mich besteht (immer noch) ein eklatanter Widerspruch zwischen der Aussage im Artikel:

"...was die Anbieter in der Regel an die Passagiere weitergeben."

und Ihrer Behauptung, dass 'das (Umlegen auf die PAXe) bisher nicht gemacht wurde':

"... . Dann müsste man sich die Frage stellen, warum man das nicht schon heute gemacht hat."
Beitrag vom 22.12.2023 - 23:24 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Sicher, aber er reilt wohl Ihre Auffassung nicht - siehe letzte Beiträge.

Ich ziehe es vor, für mich selbst zu sprechen bzw zu schreiben.
Zudem: Doch, in dem Punkt sind contrail55 und ich uns einig.
Beitrag vom 23.12.2023 - 01:16 Uhr
Usercontrail55
User (6275 Beiträge)
Das ist der Punkt. Sie sind örtlich flexibel, während die Ortsansässigen in diesem System gefangen sind. Das hat bereits Arbeitsplätze gekostet und wird wohl noch mehr kosten.

Ist das so?
Eine (teure) LH sucht hierzulande händeringend Mitarbeiter für alle möglichen Jobs (Luft/Boden) und findet sie nicht.
Diese Schwierigkeiten, Personal zu finden, werden ja sogar mittlerweile vom Konzern selbst als wachstumshemmend bezeichnet.
Das ist weil die etwas anderes machen wollen. Aber wenn es weniger Flüge geben wird, dann wird es auch weniger Arbeitsplätze in diesem Bereichn geben.
Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?
Beim Hochfahren nach Covid haben Ryan und Easy ihre Basen verkleinert und die Flugzeuge woanders eingesetzt. Grund die Gebührensituation. Wenn die maximalen Erträge durch Gebühren geschmälert werden, geht man eben dahin, wo das nicht so ist. Wird hier weiter an der Gebührenschraube gedreht, dann wird sich das so fortsetzen. Ist ja nicht nur die Luftfahrt, die über die Kostensituation in D jammert.

 https://www.aero.de/news-46470/Lufthansa-muss-Angebot-auch-2024-ausduennen.html

Aktuell gibt es weniger Flüge primär aus dem Grund, dass offene Arbeitsplätze bei Airlines, Flughäfen und Dienstleistern, in der Luft und am Boden - für das gebotene Gehalt - nicht besetzt werden können.
D.h. aller Jammerei zum Trotz fahren die Firmen Rekordgewinne ein und können gar nicht so schnell wachsen, wie sie Flüge verkaufen könnten.

Das sieht für mich nicht so aus, als gäbe es da groß Grund zum Jammern über die "Gebührensituation in Deutschland". Zur Klarstellung : Klar gibt es in den Medien (siehe Aero Berichte) jede Menge professionelles Heulen und Zähneklappern von geneigter und idR recht gut bezahlter Seite (BDL, BDR, etc. ), das hat aber, wenn man sich die Quartalsberichte der Airlines so anschaut, wenig bis nichts mit dem tatsächlichen Geschehen am Markt zu tun.
Ich glaube wir driften ab. Es ging doch um Ihre Frage... "Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?"
Hier sind Airlines durch die Gebührenschraube (nicht nur LVA) abgewandert oder überlegen sich darauf zu reagieren (Easy). Diese Flüge dazu gibt es nicht mehr und auch die dazu benötigten Arbeitsplätze.
Alles andere, da haben Sie recht, ändert sich grundsätzlich nicht. Dennoch greifen die von mir beschriebenen Mechanismen, tiefe Taschen, nicht örtlich gebunden, niedrigere Kosten um unterschiedlich mit den Gebühren umzugehen.
Beitrag vom 23.12.2023 - 09:27 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4462 Beiträge)
Sicher, aber er reilt wohl Ihre Auffassung nicht - siehe letzte Beiträge.

Ich ziehe es vor, für mich selbst zu sprechen bzw zu schreiben.

Sie haben völlig recht:
ich bitte Sie um Entschuldigung.

Zudem: Doch, in dem Punkt sind contrail55 und ich uns einig.

Wirklich!?
Dann sehe ich dem weiteren Verlauf Ihrer Diskussion mit Spannungen entgegen.
Beitrag vom 23.12.2023 - 12:22 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Ich glaube wir driften ab. Es ging doch um Ihre Frage... "Wo sehen Sie bisherige, durch die LVA statt durch Covid-19 bedingte, Arbeitsplatzverluste und wo zukünftige?"
Hier sind Airlines durch die Gebührenschraube (nicht nur LVA) abgewandert oder überlegen sich darauf zu reagieren (Easy). Diese Flüge dazu gibt es nicht mehr und auch die dazu benötigten Arbeitsplätze.

OK, ich hätte jetzt formuliert, die Flüge wurden während Covid abgebaut und danach von bestimmten Airlines bisher nicht um ursprünglichen Umfang wieder aufgenommen.
Aber das kommt in der Summe wohl aufs Gleiche raus.

Alles andere, da haben Sie recht, ändert sich grundsätzlich nicht. Dennoch greifen die von mir beschriebenen Mechanismen, tiefe Taschen, nicht örtlich gebunden, niedrigere Kosten um unterschiedlich mit den Gebühren umzugehen.

Das stimmt.

Aber wären denn, falls FR/Easy/etc in Deutschland wieder expandieren wollten, überhaupt genug Bewerber für entsprechende Jobs am deutschen Arbeitsmarkt für die Airlines selbst plus die Ausweitung der Bodendienste zu finden?
Die letzten Verlautbarungen der LH, FRA und MUC zu diesem Thema lesen sich ja eher als hätten wir in dem Bereich so was wie Vollbeschäftigung...

Dieser Beitrag wurde am 23.12.2023 12:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.12.2023 - 14:09 Uhr
Usercontrail55
User (6275 Beiträge)
Aber wären denn, falls FR/Easy/etc in Deutschland wieder expandieren wollten, überhaupt genug Bewerber für entsprechende Jobs am deutschen Arbeitsmarkt für die Airlines selbst plus die Ausweitung der Bodendienste zu finden?
Da bin ich fest von überzeugt, wenn es uns gelingt auf die wahren Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Das ist gerade mein berufliches Thema. Den aktuellen sozioökonomischen Trend anzuerkennen, Work life Balance, YOLO, Individualität, Selbstbestimmung� Das immer auf das Einkommen zu reduzieren greift viel zu kurz. Ist noch ein langer Weg, aber es bewegt sich. Nehmen Sie die aktuellen Tarifthemen. Mehr feste Freizeit, planbares Leben, individuell gestaltete Dienstpläne. Auch bei den Lokführern geht es genau darum.
Die letzten Verlautbarungen der LH, FRA und MUC zu diesem Thema lesen sich ja eher als hätten wir in dem Bereich so was wie Vollbeschäftigung...
Siehe oben. Schauen Sie sich die Ausschreibungen der Bodendienstleister an, besonders FRAport. Da würde ich nicht mal eine Bewerbung hinschicken, Information was mich erwartet gleich Null. Andere schreiben â??Vergütung über Tarifâ??. Mehr nicht. Was heißt das in Zahlen? Wen wollen die damit anlocken?
Hier zur FRAport, keine Info zu den Dienstplänen oder Vergütung, nur war sie erwarten. Kein Wunder, dass LH überlegt dies selbst zu machen.
 https://jobs-fraport.de/jobs/view/802248001

Dieser Beitrag wurde am 23.12.2023 14:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.12.2023 - 19:05 Uhr
UserEricM
User (7304 Beiträge)
Aber wären denn, falls FR/Easy/etc in Deutschland wieder expandieren wollten, überhaupt genug Bewerber für entsprechende Jobs am deutschen Arbeitsmarkt für die Airlines selbst plus die Ausweitung der Bodendienste zu finden?
Da bin ich fest von überzeugt, wenn es uns gelingt auf die wahren Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Das ist gerade mein berufliches Thema. Den aktuellen sozioökonomischen Trend anzuerkennen, Work life Balance, YOLO, Individualität, Selbstbestimmung� Das immer auf das Einkommen zu reduzieren greift viel zu kurz. Ist noch ein langer Weg, aber es bewegt sich. Nehmen Sie die aktuellen Tarifthemen. Mehr feste Freizeit, planbares Leben, individuell gestaltete Dienstpläne. Auch bei den Lokführern geht es genau darum.

Das ist richtig, allerdings kenne ich diese Themen mehr aus höher bezahlten Berufen, denn die Basis der individuellen Bedürfnispyramide ist im ersten Schritt die Sicherstellung der eigenen Versorgung bzw. die der eigenen Familie, Sicherheit und sozialer Status.
In alle 3 Ebenen fließt das Gehalt eines Jobs mit ein.
D.h. gerade am unteren Ende der Gehaltsverteilung (Bodendienste/Be/Entladung/...) sticht mehr Geld oft die anderen Bedürfnisse aus.
Wenn die besser bezahlten Jobs zusätzlich auch noch weniger auf die Knochen gehen, ist die Wahl uU für Viele sehr einfach.

Die letzten Verlautbarungen der LH, FRA und MUC zu diesem Thema lesen sich ja eher als hätten wir in dem Bereich so was wie Vollbeschäftigung...
Siehe oben. Schauen Sie sich die Ausschreibungen der Bodendienstleister an, besonders FRAport. Da würde ich nicht mal eine Bewerbung hinschicken, Information was mich erwartet gleich Null. Andere schreiben â??Vergütung über Tarifâ??. Mehr nicht. Was heißt das in Zahlen? Wen wollen die damit anlocken?
Hier zur FRAport, keine Info zu den Dienstplänen oder Vergütung, nur war sie erwarten. Kein Wunder, dass LH überlegt dies selbst zu machen.
 https://jobs-fraport.de/jobs/view/802248001

Ja, OK, diese Anzeige ist übel und schreckt eher ab. Das stimmt.

Dieser Beitrag wurde am 23.12.2023 20:27 Uhr bearbeitet.
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