Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Condor bildet wieder Piloten aus

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Beitrag vom 17.09.2022 - 20:57 Uhr
UserChristian159
User (239 Beiträge)
Man könnte natürlich auch die Frage stellen:
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

Gute Frage!
Vielleicht haben es früher viele gemacht, aber gemerkt, dass es mehr Nach- als Vorteile bringt. Das Condor keine eigenen Flugschule hat und Lufthansa sich von ihr trennen will muss ja einen Grund haben.
Beitrag vom 17.09.2022 - 22:54 Uhr
UserChristian159
User (239 Beiträge)
Ich dachte, eine eigene Flugschule ist die Voraussetzung für fliegerische Kompetenz. Und wenn man keine eigene Flugschule hat, hat man riesige Probleme.
Bedeutet das jetzt, dass Condorpiloten keine fliegerische Kompetenz besitzen oder das man auch ohne eigene Flugschule über die Runden kommt?
:-)

@ contrail55
Schon komisch, wie still es hier ist.
Ich gehe davon aus, dass Condor trotz zweitklassiger Piloten eine gute und sichere Fluggesellschaft ist und so Vorbild für andere sein kann.

Würde mich totlachen wenn dir die zweitklassigen Piloten dir deine drittklassige Fresse einschlagen würden. Ganz nach Klaus Kinski du dumme Sau.

Hoppla :)
Glauben Sie etwa, es gibt keinen Qualitätsunterschied zwischen der legendären Lufthansa Flugschule und der Flugschule TFC Käufer in Essen?
Beitrag vom 18.09.2022 - 11:21 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (440 Beiträge)

Würde mich totlachen wenn dir die zweitklassigen Piloten dir deine drittklassige Fresse einschlagen würden. Ganz nach Klaus Kinski du dumme Sau.

Da hast du wohl den Zusammenhang nicht verstanden. Ich hoffe, jemand wie du hat keinerlei Lizenz.
Beitrag vom 18.09.2022 - 11:30 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.
Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...
Beitrag vom 18.09.2022 - 11:36 Uhr
UserBoeing62010
F/O
User (19 Beiträge)
Ich dachte, eine eigene Flugschule ist die Voraussetzung für fliegerische Kompetenz. Und wenn man keine eigene Flugschule hat, hat man riesige Probleme.
Bedeutet das jetzt, dass Condorpiloten keine fliegerische Kompetenz besitzen oder das man auch ohne eigene Flugschule über die Runden kommt?
:-)

@ contrail55
Schon komisch, wie still es hier ist.
Ich gehe davon aus, dass Condor trotz zweitklassiger Piloten eine gute und sichere Fluggesellschaft ist und so Vorbild für andere sein kann.

Würde mich totlachen wenn dir die zweitklassigen Piloten dir deine drittklassige Fresse einschlagen würden. Ganz nach Klaus Kinski du dumme Sau.

Hoppla :)
Glauben Sie etwa, es gibt keinen Qualitätsunterschied zwischen der legendären Lufthansa Flugschule und der Flugschule TFC Käufer in Essen?

Nö, gibt es nicht! :-)

Fragen Sie doch mal beim LBA nach den durchschnittlichen Ergebnissen der LH Flugschüler nach. Von einer Elite spricht man dort jedenfalls nicht.

Und dann sprechen Sie doch mal mit Lehrerinnen und Lehrern der entsprechenden Flugschulen (TFC, RWL, LH, etc.) - nicht nur sind diese zum Teil alte Kollegen aus Bundeswehrzeiten, welche heute einfach an verschiedenen Flugschulen tätig sind, sondern arbeiten dort auch aktive sowie ehemalige Berufspiloten großer Airlines. Einen guten Lehrer an einer Flugschule oder Airline festzumachen ist daher quatsch. Und am Ende entscheidet es sich übrigens auch hier wieder an einer standardisierten Prüfung mit einem externen Prüfer.

Wer also immer noch von einem "Qualitätsunterschied" oder einer "Elite Schule" redet ist aus meinen Augen nicht nur abgehoben und überheblich, sondern auch respektlos gegenüber all den anderen Kollegen, die tagtäglich eine hervorragende und vor allem sichere Arbeit leisten!
Beitrag vom 18.09.2022 - 12:35 Uhr
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User (440 Beiträge)
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.
Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...

Die Gesellschaft und die Wirtschaft (der Markt) haben sich ja auch weiterentwickelt. Das Angebot und die Qualität von freien Flugschulen sind durch Standardisierung heute eben anders zu bewerten als vor 40 Jahren. Da kann man auch mal seine Lehren überdenken und muss nicht an alten Zöpfen festhalten, weil man das immer schon so gemacht hat.
Beitrag vom 18.09.2022 - 14:19 Uhr
UserChristian159
User (239 Beiträge)
@ EricM
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.

Was bedeutet das dann bzgl. der Qualität der Condorpiloten?

Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Hat die Condor kein Interesse an einer langfristigen Bindung ihrer Piloten?

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...

Sie meinen, wenn man schon immer etwas so gemacht hat, sollte man es auch bis in alle Ewigkeit so weitermachen?
Beitrag vom 18.09.2022 - 18:35 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
@ EricM
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.

Was bedeutet das dann bzgl. der Qualität der Condorpiloten?

Warum sollte das eine Bedeutung bzgl ihrer Qualität haben?

Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Hat die Condor kein Interesse an einer langfristigen Bindung ihrer Piloten?

Keine Ahnung.
Gegenfrage: Hat heute überhaupt noch eine Firma Interesse an einer langfristigen Bindung ihrer Kostenfaktoren ... äh Angestellten?

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...

Sie meinen, wenn man schon immer etwas so gemacht hat, sollte man es auch bis in alle Ewigkeit so weitermachen?

Nein, ich meine die Zielsetzung hat sich in den letzten 40 Jahren gewandelt. Wenn ich hätte ausdrücken wollen, das sei notwendigerweise falsch oder schlechter, wäre ich durchaus in der Lage gewesen das auch so zu formulieren :)

Dieser Beitrag wurde am 18.09.2022 18:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.09.2022 - 18:46 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.
Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...

Die Gesellschaft und die Wirtschaft (der Markt) haben sich ja auch weiterentwickelt. Das Angebot und die Qualität von freien Flugschulen sind durch Standardisierung heute eben anders zu bewerten als vor 40 Jahren. Da kann man auch mal seine Lehren überdenken und muss nicht an alten Zöpfen festhalten, weil man das immer schon so gemacht hat.

Ja, klar.

Die bisherigen Diksussionen um Dünkel der bisherigen LH Piloten und angebliche Qualitätsmängel der Condor-Piloten halte ich ehrlich gesagt für vollkommen daneben.

Ich finde an dieser Entwicklung hauptsächlich interessant, dass Condor und LH unter den exakt gleichen Markbedingungen exakt gegeteilige Entscheidungen fällen.
Der eine schließt eine etablierte Flugschule, der andere startet eine neue Ausbildungsinitative.

Da steht doch zumindest die Vermutung im Raum, dass die Versorgungslage der Firma mit fähigen Nachwuchspiloten nur ein Teil der beiden Entscheidungsgrundlagen war.

Und was diskutiert dieses Fachforum stattdessen? Ob LH oder Condor Piloten "besser" sind, inklusive Gewaltphantasien.
Kindergarten.

Dieser Beitrag wurde am 18.09.2022 18:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.09.2022 - 18:48 Uhr
UserChristian159
User (239 Beiträge)
@ EricM
warum hat sie (LH) das (eigene Schule) überhaupt gemacht, wenn "... dies nur sehr wenige machen"!?

In den 80ern und 90ern war mal das Argument, dass man die Qualitätsansprüche an die Ausbildung selbst bestimmen möchte und nicht das nehmen muss, was der Markt gerade so hergibt.

Was bedeutet das dann bzgl. der Qualität der Condorpiloten?

Warum sollte das eine Bedeutung bzgl ihrer Qualität haben?

Eben, es wird keine Bedeutung haben. Für Qualität benötigt man keine eigene Flugschule. Da kann man sich freien Flugschulen bedienen wie Condor es macht.
Daher ist das Beklagen des Verkaufs der Lufthansa Flugschule auch vollkommen unnötig.

Zudem wurde noch eine langfristige Bindung der Piloten an das Unternehmen als Ziel genannt.

Hat die Condor kein Interesse an einer langfristigen Bindung ihrer Piloten?

Keine Ahnung.
Gegenfrage: Hat heute überhaupt noch eine Firma Interesse an einer langfristigen Bindung ihrer Kostenfaktoren ... äh Angestellten?

Nein, deswegen macht es Condor ohne eigene Flugschule richtig und Lufthansa demnächst auch.

Da sieht man mal, wie sich die Management-Lehren in den letzten 40 Jahren gewandelt haben...

Sie meinen, wenn man schon immer etwas so gemacht hat, sollte man es auch bis in alle Ewigkeit so weitermachen?

Nein, ich meine die Zielsetzung hat sich in den letzten 40 Jahren gewandelt. Wenn ich hätte ausdrücken wollen, das sei notwendigerweise falsch oder schlechter, wäre ich durchaus in der Lage gewesen das auch so zu formulieren :)

Dann sind wir ja einer Meinung :)

Beitrag vom 18.09.2022 - 18:59 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
Daher ist das Beklagen des Verkaufs der Lufthansa Flugschule auch vollkommen unnötig.

Das habe ich auch nicht getan.

Die Schließung als solche kann durchaus eine rationale Entscheidung gewesen sein, da kenne ich die Zahlen und die sonstige Motivation der LH Führung nicht.
Ob sie richtig oder falsch war, kann ich daher nicht beurteilen.
Die Umsetzung der Schließung und das Abwälzen der Konsequenzen auf die betroffenen Flugschüler war hingegen eine Sauerei sondersgleichen und kostet die LH hoffentlich noch richtig viel Geld.

Dann sind wir ja einer Meinung :)

Nein, da ich zu dem Thema hier schlicht keine Meinung geäußert habe, können Sie das nicht wissen.

Dieser Beitrag wurde am 18.09.2022 19:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.09.2022 - 20:05 Uhr
Usercontrail55
User (3588 Beiträge)
Die Gesellschaft und die Wirtschaft (der Markt) haben sich ja auch weiterentwickelt. Das Angebot und die Qualität von freien Flugschulen sind durch Standardisierung heute eben anders zu bewerten als vor 40 Jahren. Da kann man auch mal seine Lehren überdenken und muss nicht an alten Zöpfen festhalten, weil man das immer schon so gemacht hat.

Ja, klar.

Die bisherigen Diksussionen um Dünkel der bisherigen LH Piloten und angebliche Qualitätsmängel der Condor-Piloten halte ich ehrlich gesagt für vollkommen daneben.
Das ist sie auch. Allerdings geht diese Diskussion in der Regel von hier beteiligten Piloten (unterstellt) aus. Bei bestimmten Themen blitzt immer mal wieder auf, was man von den Kolleg:innen der eigenen Zunft so hält. Wir Laien können das auch nicht beurteilen.
Ich finde an dieser Entwicklung hauptsächlich interessant, dass Condor und LH unter den exakt gleichen Markbedingungen exakt gegeteilige Entscheidungen fällen.
Der eine schließt eine etablierte Flugschule, der andere startet eine neue Ausbildungsinitative.
Die Marktbedingugen sind aber nicht gleich und LH schließt die Flugschule ja nicht.
Da steht doch zumindest die Vermutung im Raum, dass die Versorgungslage der Firma mit fähigen Nachwuchspiloten nur ein Teil der beiden Entscheidungsgrundlagen war.
So kann man das sehen. Hieße im Umkehrschluss? Ich lese daraus, dass man über entsprechende Maßnahmen einen definierten Qualitätsstandard im Cockpit sicherstellen kann, unaghängig von der Quelle des Personals. Das lässt dann Spielräume für strategische Entscheidungen.
Und was diskutiert dieses Fachforum stattdessen? Ob LH oder Condor Piloten "besser" sind, inklusive Gewaltphantasien.
Kindergarten.
So sieht das aus, aber kann man das eine Diskussion nennen ;-)
Beitrag vom 19.09.2022 - 11:10 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (440 Beiträge)
...
Die bisherigen Diksussionen um Dünkel der bisherigen LH Piloten und angebliche Qualitätsmängel der Condor-Piloten halte ich ehrlich gesagt für vollkommen daneben.
Ich auch. Sehe da aber keinen wirklichen Bezug zu meinen Beiträgen.

Ich finde an dieser Entwicklung hauptsächlich interessant, dass Condor und LH unter den exakt gleichen Markbedingungen exakt gegeteilige Entscheidungen fällen.
Sehe ich etwas anders.

Der eine schließt eine etablierte Flugschule, ...
Der andere macht aber keine Flugschule auf.

...der andere startet eine neue Ausbildungsinitative.
Der eine wird auch weiter ausbilden.

Da steht doch zumindest die Vermutung im Raum, dass die Versorgungslage der Firma mit fähigen Nachwuchspiloten nur ein Teil der beiden Entscheidungsgrundlagen war.
Natürlich spielen auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Und die Gewichtung von Vor- und Nachteilen einer eigenen Flugschule wird heute anders bewertet als vor 40 Jahren.

Und was diskutiert dieses Fachforum stattdessen? Ob LH oder Condor Piloten "besser" sind, inklusive Gewaltphantasien.
Leider ja.

Kindergarten.
Da gebe ich Ihnen Recht.
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