Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa-Chef: Luftverkehr muss lan...

Beitrag 1 - 8 von 8
Beitrag vom 20.08.2019 - 10:16 Uhr
Userfliegerschmunz
User (180 Beiträge)
Wo der Mann Recht hat, hat er Recht.
Beitrag vom 20.08.2019 - 10:51 Uhr
User4UPilot
User (210 Beiträge)
Welche Preise "verstopfen" das System nicht? Die 14,99 nach London, die EW ab Köln anbietet?
Beitrag vom 20.08.2019 - 11:57 Uhr
UserEricM
User (1456 Beiträge)
Ich würde eher sagen, diese Branche benötigt Schrumpfung, bevor sie über eine Zielsetzung in Richtung "Nachhaltigkeit" überhaupt nur theoretisch nachdenken kann.

Schwächeres Wachstum oder auch nur Stagnation des aktuellen Zustands reichen nicht annähernd aus um jemals nachhaltige Bereiche zu erreichen.

Hinweis an Herrn Spohr: Man kann keine "nachaltigen Dinge tun".
Man kann eine bestimmte Einheit (Abeilung, Standort, Betrieb oder zB. einen Staat) so versorgen, dass die Ver- und Entsorgung nachhaltig, d.h. langfristig umwelttechnisch neutral ist.
Man kann aber nicht Millionen Tonnen Öl verbrennen und dabei quasi zusätzlich "nachhaltige Dinge tun".
Das fällt und Greenwashing/Marketing ...
Beitrag vom 20.08.2019 - 15:04 Uhr
UserRobR
User (676 Beiträge)
Man kann aber nicht Millionen Tonnen Öl verbrennen und dabei quasi zusätzlich "nachhaltige Dinge tun".
Das fällt und Greenwashing/Marketing ...

Aus unserer globalisierten Welt ist Luftverkehr nun Mal nicht mehr wegzudenken. Wie Spohr schon sagte, auf Langstrecken wird es auf absehbarer Zeit auch nicht ohne Kerosin gehen. Man kann aber trotzdem im Rahmen des technisch und physisch machbaren versuchen so nachhaltig wie möglich zu sein.
Als Greenwashing sehe ich das keineswegs.
Beitrag vom 20.08.2019 - 16:20 Uhr
UserEricM
User (1456 Beiträge)
Man kann aber nicht Millionen Tonnen Öl verbrennen und dabei quasi zusätzlich "nachhaltige Dinge tun".
Das fällt und Greenwashing/Marketing ...

Aus unserer globalisierten Welt ist Luftverkehr nun Mal nicht mehr wegzudenken.

Also _weniger_ Flugverkehr kann ich mir durchaus vorstellen. Deutlich weniger.

Wie Spohr schon sagte, auf Langstrecken wird es auf absehbarer Zeit auch nicht ohne Kerosin gehen.

Halte ich für richtig.

Man kann aber trotzdem im Rahmen des technisch und physisch machbaren versuchen so nachhaltig wie möglich zu sein.

Auch das ist richtig.

Als Greenwashing sehe ich das keineswegs.

Doch schon. Herr Spohr assoziiert in seiner Rede (und den Marketing Materialien der LH) die Lufthansa mit "Nachhaltigkeit". Das stimmt natürlich so nicht, auch wenn es einige Projekte in der Lufthansa gibt, die Biosprit untersuchen oder den Kunden durch Spenden ein besseres Gewissen mitgeben wollen.
Keine Airline dieses Planeten ist auch nur in der Nähe von nachhaltigen Operations oder hat eine Idee wie sie wirklich dorthin kommen will.
Das ist auch eigentlich allen klar.
Ebenso, dass synthetisches Kerosin ohne zusätzliche Stromproduktion äquivalent zu 60 neuen AKWs a 12TWh - nur für deutsche Airlines - ein Traum bleiben wird.
Der Begriff Nachhaltigkeit kommt hier tatsächlich nur aus Marketinggründen vor.


Dieser Beitrag wurde am 20.08.2019 17:40 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.08.2019 - 08:02 Uhr
Usercontrail55
User (928 Beiträge)
Welche Preise "verstopfen" das System nicht? Die 14,99 nach London, die EW ab Köln anbietet?
Wo haben Sie denn diesen Preis her? EW Preise beginnen bei 24,99€

Dieser Beitrag wurde am 21.08.2019 08:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.08.2019 - 08:20 Uhr
Usercontrail55
User (928 Beiträge)
Man kann aber nicht Millionen Tonnen Öl verbrennen und dabei quasi zusätzlich "nachhaltige Dinge tun".
Das fällt und Greenwashing/Marketing ...

Aus unserer globalisierten Welt ist Luftverkehr nun Mal nicht mehr wegzudenken.

Also _weniger_ Flugverkehr kann ich mir durchaus vorstellen. Deutlich weniger.

Wie Spohr schon sagte, auf Langstrecken wird es auf absehbarer Zeit auch nicht ohne Kerosin gehen.

Halte ich für richtig.

Man kann aber trotzdem im Rahmen des technisch und physisch machbaren versuchen so nachhaltig wie möglich zu sein.

Auch das ist richtig.

Als Greenwashing sehe ich das keineswegs.

Doch schon. Herr Spohr assoziiert in seiner Rede (und den Marketing Materialien der LH) die Lufthansa mit "Nachhaltigkeit". Das stimmt natürlich so nicht, auch wenn es einige Projekte in der Lufthansa gibt, die Biosprit untersuchen oder den Kunden durch Spenden ein besseres Gewissen mitgeben wollen.
Keine Airline dieses Planeten ist auch nur in der Nähe von nachhaltigen Operations oder hat eine Idee wie sie wirklich dorthin kommen will.
Das ist auch eigentlich allen klar.
Ebenso, dass synthetisches Kerosin ohne zusätzliche Stromproduktion äquivalent zu 60 neuen AKWs a 12TWh - nur für deutsche Airlines - ein Traum bleiben wird.
Der Begriff Nachhaltigkeit kommt hier tatsächlich nur aus Marketinggründen vor.

Dazu müsste man den Begriff "nachhaltig" definieren. Laut Duden wäre das "sich auf längere Zeit stark auswirkend" und wenn wir akzeptieren, dass es das Produkt gibt und grundsätzlich nötig ist. Dann kann man durchaus sagen, dass es Unternehmen gibt die nachhaltiger unterwegs sind, als andere. Mal ganz grundsätzlich. Auf eine Airline übertragen wären das, ohne eine Schließung des Betriebs als Ultima Ratio zu fordern, neben der Flugeffizienz im Flugbetrieb auch Vermeidung von Müll, Recycling, erneuerbare Energien, Selbstbeschränkung usw. betrachten. Da gibt es bei den Fluggesellschaften durchaus eine gewisse Bandbreite.
Beitrag vom 21.08.2019 - 11:59 Uhr
Usertriangolum
User (95 Beiträge)
Natürlich will er kleines Wachstum. Alles andere gefährdet doch nur seine Marktstellung, seine Mondpreise.